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Stromaufnahme von Endstufen

  • WolfgangK
  • 6. September 2013 um 22:29
  • WolfgangK
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    • 6. September 2013 um 22:29
    • #1

    Hallo Kollegen,

    habe in letzter Zeit immer mal wieder das Problem, dass "zuwenig" Strom verfügbar ist. Mit den "Dauerstromabnehmern" wie Mischpulten, ... habe ich dabei weniger Probleme, weil ich die Stromaufnahme (Scheinleistung) dem Typenschild entnehmen kann. Mehr Probleme habe ich mit den Geräten, die leistungsabhängig Strom aufnehmen. Meinem Messgerät traue ich nicht zu, dynamische Lasten sinnvoll zu messen. Habt Ihr Erfahrungswerte insbesondere zu folgenden Fragen:

    + Wieviel Leistung nimmt eine konventionelle Gegentakt-Endstufe mit konventionellem Trafo auf? z.B. 1,9*RMS-Leistung?
    + Wieviel Leistung nimmt eine konventionelle Gegentakt-Endstufe mit Schaltnetzteil auf? z.B. 1,7*RMS-Leistung?
    + Wieviel Leistung nimmt eine "Digital"-Endstufe (PWM-Modulation, oder wie auch immer) mit Schaltnetzteil auf? z.B. 1,5*RMS-Leistung?

    Wobei mich natürlich die für die Sicherung relevante Scheinleistung interessiert und die genannten Faktoren von mir nicht ermittelt sondern geraten wurden :) Es kann ja nicht sein, dass man das dem Zufall überlassen muss, bzw., dass mir Ton und Licht weggehen, nur weil die Band mal wieder an 16A CEE hängt.

    Bislang habe ich für meine "Digitalendstufen" folgendes gemacht: im jeweiligen Anwendungsfall genutzte RMS-Leistung * Faktor 1,5 + kontinuierlich 100VA für Elektronik, Lüfter, ... liege ich damit ungefähr richtig? Oder bin ich mit meinen Überlegungen völlig auf dem Holzweg?

    Viele Grüße
    Wolfgang

    Ton: Neuman KM18x, Yamaha DM7, LAB-Gruppen IPX/PLM+, Kling&Freitag CA1215, Line212, SWx15E, ...

    Licht: GrandMA 3 compact, GLP X4, ...

  • LechnerTom
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    • 6. September 2013 um 23:31
    • #2

    Sehr schwierig, weil es vom Signal abhängt. Wielange sind die Peaks, mit welcher Frequenz kommen sie?? Wie schaut der Komprimierungsgrad / Crestfaktor usw. aus? Die beste Möglichkeit, die ich hier sehe, ist sich ein präpariertes Schukokabel zu bauen, wo in Phase oder Nulleiter ein analoges träges RMS-Amperemeter hängt und dann die zu erwartenden Musiksignale wie sie aus dem DSP rauskommen an genau der geplanten Box mit der jew. Endstufe abzuspielen. Vorsicht: Alle spannungsführenden Teile gut mit Isolierband unwickeln - vor dem Basteln das Kabel abstecken nicht vergessen!!

  • reinhard heilmann
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    • 9. September 2013 um 21:52
    • #3

    ... in der Tat schwierig...... wir haben aus diesem Grund vor vielen Jahren mal einen recht
    einfachen Versuch gemacht - es gab/gibt(?) von ELV einen Zwischenstecker zur Leistungs-
    messung netzseitig (mit Digitalanzeige). Das Teil zeigt dann wohl die gemittelte Aufnahme-
    leistung an .....

    Interessant war, dass 4 normale Gegentaktendstufen mit Ringkerntrafos und Vollauslastung
    - allerdings im Bassbereich - nur ca. 2kW gemittelte Aufnahmeleistung hatten, wobei jeder
    Amp lt. Typenschild eigentlich mit 2,2 kW angegeben war... also nur 25% .....

    Für den Mittelhochtonbereich sieht das bestimmt anders aus, da die Signaldichte eine andere
    ist. Digitalendstufen kann ich nicht beurteilen.

    Gleichzeitiges, übergeordnetes Einschalten ist natürlich nicht möglich, die Amps müssen schön
    nacheinander zugeschaltet werden oder dann an einzelnen Stromkreisen hängen.

    Generell sind m.E. D-Absicherungen mit Neozed sicherer als Automaten. Um schlagartiges Ein-
    schalten nach übergeordnetem Spannungsausfall zu vermeiden, hilft wohl nur das verzögerte
    Zuschalten in einer eigenen UV - z.B. mit MF - Relais (in anzugverzögerter Betriebsart und
    entsprechend eingestellten Zeiten - etwa alle 10s einen Amp).

    Ich betreibe - händisch geschaltet - durchaus z.B. 3 QSC MX2000a an einer Phase (16A Neozed),
    wenn ein CEE 16A aufgeteilt wird. Bei grosskalibrigen Amps relativiert sich das allerdings.

    Gruss

    Reinhard

    Grüsse@all vom alten Mann

  • ERICH
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    • 10. September 2013 um 06:32
    • #4

    Bei analogen Eisenschweinen ist das sehr unkritisch.
    Da gut gepuffert wird kann man durchaus mehr, als 3600W Ampleistung an einen 16A Automat hängen.
    Ich habe schon oft 2 Vision 3500 im 2,6 Ohm Betrieb (sind dann 4x2000W) an einem 16A Abgang unserer Verteilung hängen.
    Bei den für Live Musik typischen Crest-Faktoren kein Problem, oft hängt auch noch mehr drann (wenn nicht mehr da ist oder ohnehin nicht Vollgas gefahren wird).

    Unterm Strich habe ich für mich verbucht, das 2...3x soviel Ampleistung, wie Versorgungsleistung möglich sind.

    Einmal editiert, zuletzt von ERICH (10. September 2013 um 11:05)

  • Online
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    • 10. September 2013 um 09:14
    • #5

    48kw sinus habe ich vor ein paar wochen an 16a drehstrom betrieben. als vorsicherung war da schmelzsicherungen eingesetzt.
    ansonsten habe ich auf einem paraden truck 24kw qsc schaltnetzteil amps an einem aggregat betrieben. das analoge ampermeter hat nie mehr als 10A pro phase angezeigt.
    es hat schön integriert über die zeit, da analog.
    man sollte da also nicht zu vorsichtig mit umgehen. meist fliegt ja auch der fi und nicht die Sicherung :D

    http://www.crystal-hannover.de
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  • Volker Holtmeyer
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    • 10. September 2013 um 16:21
    • #6

    Die aktuelle Stromaufnahme von Endstufen ist natürlich sehr - und fast ausschließlich - vom übertragenen Signal und der angehängten Impedanz anhängig.

    Für die meisten Crown-Endstufen gibt es ein Dokument namens "Power/Current Draw & Thermal Dissipation". Hierin gibt der Wert unter "1/8th Power Pink Noise" einen guten Anhaltspunkt für die Stromaufnahme mit einem normalen Musiksignal unter Vollgas.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • madmax
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    • 10. September 2013 um 16:59
    • #7

    Hatten wir hier schon viel davon; der Kollege Rockline hat da ausführliche Messungen gemacht und veröffentlicht.

    Im Grunde ist es aber recht einfach:
    Kaufe dir paar Automaten von B6 bis C16 und probiers aus.
    Eventuell noch ein kleines (weniger träge) Dreheisen davor.

    Meiner Meinung nach sinnvolle; als manche Messorgie. :wink:

    Never stop a running System

  • tufkadib
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    • 10. September 2013 um 17:22
    • #8
    Zitat von "test"

    48kw sinus habe ich vor ein paar wochen an 16a drehstrom betrieben. als vorsicherung war da schmelzsicherungen eingesetzt.


    Das halte ich für ein Gerücht.
    Pro Strang: Pstr = Ustr * Istr * eta (eta -Wirkungsgrad des Leistungsverstärkers)
    Pstr ist somit immer kleiner als 3680W.
    Mithin sind die 48kW sinus ein Luftschloß voller P.M.P.O. (abgesehen davon, daß bei konventionellen Verstärkern hier noch allermindestens 13kW Abwärme entstehen...) :lol:


    MfG
    DirkB

  • WolfgangK
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    • 10. September 2013 um 17:39
    • #9
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    ... "Power/Current Draw & Thermal Dissipation". Hierin gibt der Wert unter "1/8th Power Pink Noise" einen guten Anhaltspunkt für die Stromaufnahme mit einem normalen Musiksignal unter Vollgas.

    Hallo Volker,

    habe mir das Dokument natürlich sofort angesehen, bin aber sehr unsicher, ob ich die Tabellen richtig verstanden habe. Deshalb schau mal bitte, ob mein Verständnis aus deiner Sicht richtig ist:

    Ich habe mir in der ersten Tabelle "I-Tech 5000HD" die Zeile "1/8th Power Pink Noise" für "4 Ohm per Kanal" angesehen.
    Dort finde ich das Wertepaar 4,4 und 116,3.
    Das habe ich wie folgt interpretiert: 4,4A Stromaufnahme am Schukostecker bei 230V Wechselstrom und 4,4A * 116,3W/A = 512W Output je an die angeschlossenen 4Ohm-Impedanzen.

    Wenn meine Interpretation richtig ist, folgt daraus:

    Stromaufnahme 4,4A * 230V AC = 1.012VA Eingangsscheinleistung
    512W Output an Lautsprecherimpedanz 4Ohm = 512W gesamt auf den beiden Kanälen

    ==> von der Eingangsscheinleistung bleibt etwa die halbe Leistung an den Lautsprecherausgängen übrig

    Ist mein Verständnis richtig ???

    Wenn ja, dann würde ich mich noch darüber freuen, wenn du mir sagen könntest, wieso ich nicht in die Zeilen mit 1/3 Programm Power schauen sollte? Denn meine Frage zielt natürlich darauf ab, wieviel Strom ich brauche, wenn ich die Anlage ausfahre (ausfahren muss). Nicht im entspannten Betrieb.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • Jens Droessler
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    • 11. September 2013 um 01:52
    • #10

    Fangen wir mit der Eingangsfrage an. Unabhängig vom Signal kann man grob sagen, dass eine Class AB-Endstufe eine Effizienz um 60-65% hat, Class G oder H 70-80% und Class D oder ähnlich bis ca. 95%. Dann kommt noch die Effizienz des Netzteils dazu. Die kann sich je nach Lastfall und Typ zwischen 50 und 98% bewegen. Hab ich also eine ideale Class D-Endstufe mit gutem Schaltnetzteil, können von 3kW aufgenommener Leistung aus dem Netz ca. 2,7kW RMS-Leistung übrig bleiben. Bei 10dB Crest und "idealer" Pufferung geht also so einiges. Allerdings ist die Pufferung niemals so ideal, dass die 10dB Crest zu einer glatten 3kW Energieaufnahme verarbeitet werden können. Diese Probleme schienen ja dann auch die W-Serie von RAM zu plagen...

  • tufkadib
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    • 11. September 2013 um 09:15
    • #11

    Hallo,

    kleine Anmerkung: der Wirkungsgrad kontinuierlich arbeitender Leistungsverstärker erreicht sein Maximum bei Vollaussteuerung und übersteigt 78,5% nicht. Mit H-Endstufen mildert man lediglich das Verlustleistungsmaximum bei etwa 60% Aussteuerung.


    MfG
    DirkB

  • madmax
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    • 11. September 2013 um 17:50
    • #12

    Ist doch eigentlich egal; Wo Wieviele Prozent von Was.
    Interessant ist doch nur, was der Automat tut.
    Oder die Schmelzpatrone.
    Oder??

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  • tufkadib
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    • 11. September 2013 um 19:23
    • #13

    Eigentlich nicht. Die Frage ist, sind die Leistungsverstärker überhaupt so gebaut, daß sie im Verlustleistungsmaximum dauerhaft betrieben werden können? Die Gefahr sehe ich nämlich, wenn man die Modulation komprimiert.


    MfG
    DirkB

    P.S.: Für mich sind daher auch nicht die tausende von Millisekundenwatt interessant, sondern die Leistung bei Sinusaussteuerung über sagen wir 10min oder 1h. :)


    MfG
    DirkB

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    • 12. September 2013 um 10:50
    • #14

    das ist allerdings das entscheidende: wann kommt die vorsicherung :D

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  • madmax
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    • 13. September 2013 um 18:55
    • #15

    Also für mich ist irgendwie einzig wichtig, ob die Automaten im Kasten des VA-Ortes halten ob der gerade von mir gewählten Konfiguration. Wobei gebrückte Automaten ein Graus sind und nur an CEE-Dosen für Motoren gehören...
    Ob ein Automat bei Impulsen an der Grenze ist, kann man übrigens schön hören. (Bei lauter Musik natürlich schwierig :shock: ) Der klackert erst paarmal, bevor er fällt....

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  • WolfgangK
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    • 13. September 2013 um 22:02
    • #16
    Zitat von "madmax"

    Also für mich ist irgendwie einzig wichtig, ob die Automaten im Kasten des VA-Ortes halten ob der gerade von mir gewählten Konfiguration...


    Aus genau diesem Grund habe ich ja gefragt, wie ihr möglichst einfach herausfindet, ob die Sicherungen halten werden, bzw., was man lieber im Fahrzeug lässt, damit die Sicherung nicht auslöst. Irgendwie muss man dieses nicht unwichtige Thema doch mit einer soliden Faustformel hinreichend sicher abschätzen können, oder?

    Wie machen das denn die großen Jungs, die "mal eben" mit zig Amps um die Ecke kommen? Die können doch nicht aus purer Unwissenheit Unmengen Strom zu viel "bestellen". Gerade bei großen VAs müssen die Kollegen wissen, wieviel Strom tatsächlich gebraucht wird, um Veranstaltungen nicht durch unnötige Energieanforderungen teurer als nötig zu machen.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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  • madmax
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    • 14. September 2013 um 17:08
    • #17

    Gute Frage; wie die das machen.
    Obwohl das z.B. bei guter Durchmischung an einer 125er Phase anders aussieht als einzeln pro 16er Phase betrachtet.
    Im Prinzip wird jeder normal große Amp; der am Betrieb an einer C16er Phase herstellerseitig so vorgesehen ist, eine bekommen. Größere dann halt eine 32er. Egal; wieweit diese Phase dann "ausgenutzt" wird.
    Wie gesagt; die QSC PL380 hat z.B. einen 32er Powercon dran und da gibts sicher noch mehr.

    Da man ja eigene Unterverteiler verwendet, wird man in der Praxis schon im Einzelfall festgestellt haben, wo und wann mal wegen Überlast, bei extremen Bässen, bei 2 Ohm-Betrieb ein Automat fällt.
    Wenn das; wie ich vorschlug, das bei Tests nicht schonmal ausprobiert wurde.
    Die "großen Jungs" nehmen dann halt eher einen Amp mehr mit, statt alles am Limit oder 2 Ohm laufen zu lassen.
    Das tun die allerdings sowieso nicht; viel mehr als 80% werden da im Mittel selten gefahren. Mache ich selbst auch meistens so. Damit hat man dann als quasi "Nebenprodukt" z.B. auch mehr "Ruhe" am C16.

    Problematischer ist; das viel mehr Aggregat-Headroom als wie früher draufgerechnet werden muß.
    Wir hatten da im Kleinen (10 Stück 2mal 1-2kW) nach Wechsel von Trafo auf SNT mit der gleichen Holzmenge an der gleichen Aggregat-Größe schon plötzlich riesen Streß...

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  • billbo
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    • 14. September 2013 um 17:45
    • #18
    Zitat

    Wie machen das denn die großen Jungs, die "mal eben" mit zig Amps um die Ecke kommen?

    Die kommen halt nicht nur mit den Amps um die Ecke und suchen dann erst mal den Hausmeister. :D
    Die bringen auch ihre speziell auf’s Systemamping ausgelegten Stromunterverteilungen mit und docken die an die bestellten und von der Stromfraktion - in aller Regel auch große Jungs - gelegten Hauptversorgungen an (Bsp.: zwei 63er für Subs/ Nearfills, je ein 63er pro PA Seite, ein 63er Bühne und Monitor). So was wird im Vorfeld entsprechend abgeklärt.
    Wenn dann an den Unterverteilungen was fällt hat die PA Firma ein Problem. Wenn die 63er NHs fallen (was extrem selten vorkommt) hat der Elektriker ein Problem. Wenn die anschließend eingesetzten 80er NHs dann auch wieder fallen hat die PA Firma wieder ein (diesmal ernstes) Problem.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • madmax
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    • 14. September 2013 um 18:43
    • #19

    Bei festen Häusern und Hallen ist halt da, was da ist.
    Das wird ja im Vorfeld abgeklärt und ist bei neueren Bauten in der Regel ausreichend.
    Und dort sind dann; wie billbo schon sagte, keine Automaten sondern Schmelzsicherungen mit bleistiftdicken Drähten drinne vor den dicken Steckdosen. Diese sind schon wesentlich leidensfähiger gegenüber Impulsen. Das gibts dann eher Probleme mit der Lichtfraktion. :shock:
    Wobei professionelle Firmen ihre Anschlußwerte von Dimmpacks etc. schon passend überlast(idioten)sicher konfigurieren.
    Bei älteren Locations klemmt die Säge dann schonmal an der zu kleinen Vorsicherung, weil der Anschluß des gesamten Hauses nicht mehr bzw. nicht genug hergibt.
    Da kommt dann die Erleuchtung bzw. Verfinsterung; wenn trotz korrekt belasteter Dosen plötzlich eine komplette Phase fehlt. Das passiert ganz gerne; wenn bei einbrechender Dämmerung dann noch die Außen- bzw. Parkplatzbeleuchtung zugeschaltet wird...

    Interessant ist aber eher: "Wieviel kVA Anschlußleistung bestelle ich für den Ton für ein 50000-Leute Metal Open Air?"
    Ein 1000kW-Aggregat mehr kostet schonmal soviel Miete; wie die komplette Beschallung eines kleinen Stadtfestes.
    Und 5-10 solcher "kleinen" Kalkulationfehler nach der Vorplanung können schonmal das ganze Finanzkonzept kippen und hinterher statt wie erhofft schwarze; rote Zahlen erzeugen...

    Never stop a running System

  • WolfgangK
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    • 17. September 2013 um 06:53
    • #20
    Zitat von "madmax"

    ... Und 5-10 solcher "kleinen" Kalkulationfehler nach der Vorplanung können schonmal das ganze Finanzkonzept kippen und hinterher statt wie erhofft schwarze; rote Zahlen erzeugen...


    ... umso erstaunlicher, dass wir uns so schwer tun, die benötige Anschlussleistung (oder die benötigte Stromaufnahme) vorab hinreichend genau abzuschätzen.

    Viele Grüße
    Wolfgang

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