Hallo Kollegen,
habe in letzter Zeit immer mal wieder das Problem, dass "zuwenig" Strom verfügbar ist. Mit den "Dauerstromabnehmern" wie Mischpulten, ... habe ich dabei weniger Probleme, weil ich die Stromaufnahme (Scheinleistung) dem Typenschild entnehmen kann. Mehr Probleme habe ich mit den Geräten, die leistungsabhängig Strom aufnehmen. Meinem Messgerät traue ich nicht zu, dynamische Lasten sinnvoll zu messen. Habt Ihr Erfahrungswerte insbesondere zu folgenden Fragen:
+ Wieviel Leistung nimmt eine konventionelle Gegentakt-Endstufe mit konventionellem Trafo auf? z.B. 1,9*RMS-Leistung?
+ Wieviel Leistung nimmt eine konventionelle Gegentakt-Endstufe mit Schaltnetzteil auf? z.B. 1,7*RMS-Leistung?
+ Wieviel Leistung nimmt eine "Digital"-Endstufe (PWM-Modulation, oder wie auch immer) mit Schaltnetzteil auf? z.B. 1,5*RMS-Leistung?
Wobei mich natürlich die für die Sicherung relevante Scheinleistung interessiert und die genannten Faktoren von mir nicht ermittelt sondern geraten wurden
Es kann ja nicht sein, dass man das dem Zufall überlassen muss, bzw., dass mir Ton und Licht weggehen, nur weil die Band mal wieder an 16A CEE hängt.
Bislang habe ich für meine "Digitalendstufen" folgendes gemacht: im jeweiligen Anwendungsfall genutzte RMS-Leistung * Faktor 1,5 + kontinuierlich 100VA für Elektronik, Lüfter, ... liege ich damit ungefähr richtig? Oder bin ich mit meinen Überlegungen völlig auf dem Holzweg?