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Lifte von Goliath Studio Pro ohne Seil

  • heelium
  • 16. September 2013 um 16:48
  • heelium
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    • 16. September 2013 um 16:48
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    ich hätte einfach mal eine ein paar genrelle Fragen zu den Liften aus der Goliath Pro Serie ohne Seil.

    Hatte die von Euch schon mal jemand in den Fingern?

    Was ist von den Dingern zu halten?

    Arbeiten sie zuverlässig und sicher?

    Bedienkomfort gegenüber Liften mit Seilen?

    Hatte mir evtl. überlegt, für meine F34 Truss zwei von den mittleren zu holen, um dort ein paar LED-Washer und -Movingheads auf zuhängen.

    Die Frage wäre auch, ob nach 4 Jahren wie bei den Liften mit Winde, Bauteile getauscht werden, wenn ja welche, Zahnstange, Kurbelsystem? Und ob das Teurer kommt, als bei den üblichen Liften.

    Vielen Dank für Eure Einschätzungen.
    Markus

    Die letzten Worte des Elektrikers:" Was ist das denn für ein Kabel?" Danach war er gut geerdet!

  • niggles
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    • 17. September 2013 um 11:38
    • #2

    Meiner Meinung nach kann das auf Dauer nicht wirklich gut gehen - fragt mal nen Bühnenmeister oder Maschinisten an einem grossen Opernhaus was die für einen Aufwand treiben müssen um ihre mobilen Zahnstangensysteme für szenische Verwandlungen zu unterhalten. Da wirken enorme Kräfte auf winzigen Flächen die nur mit massiver Überdimensionierung und regelmässigem Austausch von Verschleissteilen zu beherrschen sind. Flaschenzüge und Seilwinden sind da einfach sehr viel gutmütiger.
    Die einzige sinnvolle Alternative am Markt sind mMn Kettensysteme wie bei den grossen Manfrotto Avenger Liften (Long John).

    Economics in eight words: "There ain't no such thing as free lunch."

  • 4Art
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    • 17. September 2013 um 14:33
    • #3

    Wir haben zwei von den kleinen Goliaths. Wir setzen die als Boxenstative ein, wenn's höher als 2 Meter sein soll. Aber mit den angegebenen 80kg würden wir die Dinger NIE belasten!

  • madmax
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    • 17. September 2013 um 17:00
    • #4

    Bei kleinen Lasten so bis 100 Kilo wirds schon halbwegs funktionieren. Frage ist; wie hochwertig bzw. hart das Getriebematerial ist. Das merkt man dann wie üblich erst nach Ablauf der Garantie. :shock:
    Kleine Boxenstative haben das ja schon länger.
    An denen sieht man aber auch, wie hoch schon bei 30 Kilo oder so die Untersetzung ist, das heißt, wieviele Umdrehungen für 10cm Hub nötig sind.
    Bei höheren Lasten müßte die Steigung der Schnecke noch kleiner sein oder das Schneckenrad immer größer werden, um mit normaler Handkraft klarzukommen. Theoretisch groß wie ein Suppenteller oder so. Und dann kurbelste dir 'nen Wolf....
    Eigentlich könnte man dann auch einen E-Motor dranbauen. :wink:

    Never stop a running System

  • Kracky
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    • 17. September 2013 um 19:34
    • #5

    Hab mir die auf der Messe angeguckt und muss sagen ich bin nicht überzeugt. Sehr einfacher Aufbau, Füße der kleinen nur ein Blech U-Profil.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • test
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    • 18. September 2013 um 10:18
    • #6

    die dinger sind nicht wirklich was f mobil. jede Beschädigung der Mechanik führt zu derem Ausfall. das ist praktisch im theater, da kann man die dinger gut durch die gegend rollen.
    auch das fußsystem finde ich f mobil zu anfällig. das geht sicher 2 jahre alles gut. an die lebensdauer von so einem manfrotto wind up kommen die aber sicher nicht ran.

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • Kracky
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    • 18. September 2013 um 20:11
    • #7
    Zitat von "test"

    an die lebensdauer von so einem manfrotto wind up kommen die aber sicher nicht ran.

    Da möchte ich fast widersprechen, diese Manfrotto sterben doch überall vor allem weil sie keinerlei Spielraum was Überlastung an geht haben. Du kurbelst die hoch, da geht es noch obwohl man merkt es geht schwer und dann kommen die nie wieder runter weil der Kurbeltrieb auf Grund der Last das Rohr zermalmt. Sorry, auch die Dinger würde ich nie kaufen. Jeder günstige mit Seil ist da mehr wert und vor allem teils auch ein ganze Stück billiger. Die Manfrotto sind einfach nicht für den VA Bereich gemacht, sie werden dort nur missbraucht. Das Zeug ist und bleibt Fotografen Zubehör.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
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  • Joachim Flottmeier
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    • 18. September 2013 um 22:30
    • #8

    @ Kracky
    15" Fullrangekisten bis 30kg, Arri 2KW und drunter, 4er Bar oder LED, Langer Mikrogalgen, Pipe mit 2 x 15kg Movinglight für zb. ne kleine Band, Blinder, evtl. Beamer, Richtantennen usw.
    Ich weis nicht warum wir unsere so oft einsetzen. Wenn man weis wofür und wie man diese einsetzt ist das ein super Tool. Und wir haben wirklich keine gute Kamera:-)

    http://www.flottmeier-rehrmann.de

  • hell&dunkel
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    • 18. September 2013 um 22:37
    • #9
    Zitat

    diese Manfrotto sterben doch überall vor allem weil sie keinerlei Spielraum was Überlastung an geht haben


    Was bitte machst du oder die Kollegen um dich herum mit den Manfrotto Wind Ups?
    Mit roher Gewalt bekommt man alles kaputt.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Kracky
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    • 19. September 2013 um 06:30
    • #10

    Ich selber nichts, weil ich die nicht nehme, aber ich habe schon ein paar hier gehabt zum instandsetzen, wenn den möglich. Und ich war schon live dabei wie ein Hobby DJ die ausgeliehenen Manfrottos beim runterkurbeln ganze 30cm bewegt bekommen hat, dann war Schluss und das Rohr sah übel aus. In dem Fall aber auch schuld des Verleihers, warum gibt der die auch zu nem Trusssystem dazu. Ach ja, und wenn man in dem eine oder anderem Forum mit liest dann kommen ab und an auch Threads unter bei denen immer wieder die Frage gestellt wird, wie bekomm ich die wieder hin, warum laufen die plötzlich so schwer. Wenn man die nutzt wie es sein sollte und peinlich darauf achtet das da nie mehr wie 30-40 Kg drauf kommen dann ist das schon ok, für den außerhaus Kunden bei dem ich nicht dazu sehen kann würde ich die niemals nutzen. Und wie gesagt, es gibt um weniger Geld Lifte mit Seil die mehr packen und genau so gut ihre Arbeit verrichten. Für mich gibt es also keinen sinnvollen Grund diese Stative zu kaufen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

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  • nasi
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    • 19. September 2013 um 08:54
    • #11
    Zitat von "Kracky"

    […] vor allem weil sie keinerlei Spielraum was Überlastung an geht haben. […]

    Jep. Ich finde es auch immer nervig, dass ich an einen Smart keinen Tieflader anhängen kann :roll:

    *scnr*

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • Kracky
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    • 19. September 2013 um 14:45
    • #12
    Zitat von "nasi"

    Jep. Ich finde es auch immer nervig, dass ich an einen Smart keinen Tieflader anhängen kann :roll:

    *scnr*

    Hast du schon mal beim beliebten Spiel Schinkenschätzen mit gemacht? Es ist gar nicht so einfach ab zu schätzen welche Last man gerade vor sich hat. Ein Lift mit Seil verzeiht dir 5Kg mehr, er ist entsprechend mit Sicherheit ausgelegt. Die Manfottos tun das nicht, im Gegenteil ich trau denen nicht mal die 50 Kg zu.

    Aber schön das du dich eingebracht hast.

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  • lambda-halbe
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    • 19. September 2013 um 15:33
    • #13
    Zitat

    im Gegenteil ich trau denen nicht mal die 50 Kg zu


    zumal sie nur 30kg dürfen ;)

  • Kracky
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    • 19. September 2013 um 15:50
    • #14

    Guck, da fängt es schon an, ich hatte von früher für das 083NW immer noch 50 Kg im Kopf, wenn du die Übersicht der Hompage von Manfroto nimmst stehen da 45 Kg max. und wenn ich dann die Details lese steht dort 30 Kg. Das ist gerade mal ein etwas schwereres Topteil. Trotzdem sieht man die immer wieder mal unter ne 3 Punkt Truss. Mir sind die einfach zu teuer für das was die können. Vom Aufbau her denke ich würden die viel mehr mitmachen, aber die Schwachstelle ist einfach dieser Kurbeltrieb.

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  • nasi
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    • 19. September 2013 um 16:30
    • #15

    Es gibt durchaus auch robuste Manfrottos. Habe mal zwei Stück gesehen, die mit 75kg Tragfähigkeit angegeben sind. Die waren gute 10 Jahre bei einer Hobby-Band im Einsatz. Und haben wahrscheinlich nie eine Prüfung gesehen. Belastet wurden sie mit 4-8m Dreipunkttruss und daran bis zu 4 Moving Heads, 4 4er-Bar und noch ein wenig LED-Kleinkram. Und die funktionieren heute noch tadellos. Auch wenn ich ihnen trotzdem nicht über den Weg trauen würde ohne Prüfung, das ist klar.
    Und auch die kleineren Modelle habe ich schon in größeren Mengen gesehen, die echt alt und abgerockt waren, aber noch erstaunlich gut funktioniert haben. Ich kann die von Kracky beschriebenen Probleme also nicht nachvollziehen.
    Das einzige, was einem die Dinger wirklich übel nehmen können (abgesehen von Überlastung, aber das kann man ihnen ja nicht wirklich ankreiden), sind andere als vertikale Kräfte. Erreicht man zum Beispiel durch Auflegen einer Truss mit einer starren Trussaufnahme (Festlager). Das ist der beliebteste Fehler, den ich bei Hobbyisten sehe...

    Interessant finde ich das Konzept mit Zahnstangen trotzdem, da man damit diese unsäglichen Seilwinden vermeiden kann, bei denen sich das Drahtseil über sich selbst wickelt und damit sich auch selbst zerquetscht.
    Aber egal, ob nun Drahtseil, Textilband (gibt es in Deutschland soweit ich weiß gar nicht?!) oder Zahnstangen - die jährliche Prüfung bringt Fehler/Materialschwächen ans Tageslicht und sollte zumindest den Großteil der Unfälle vermeiden.

    Zitat von "Kracky"

    Ein Lift mit Seil verzeiht dir 5Kg mehr, er ist entsprechend mit Sicherheit ausgelegt.


    Erstens darf das kein Grund sein, den Lift zu überlasten. Zweitens sind auch die erwähnten Goliath-Lifte mit der eben gleichen Sicherheit gerechnet und gebaut.


    Ach und übrigens: ich schätze meine Last nicht. Ich schaue auf das Typenschild oder ins Datenblatt der anzuhängenden Geräte :wink:

    Viele Grüsse,
    Mario Henkel

  • Kracky
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    • 19. September 2013 um 16:52
    • #16
    Zitat von "nasi"

    Ach und übrigens: ich schätze meine Last nicht. Ich schaue auf das Typenschild oder ins Datenblatt der anzuhängenden Geräte :wink:

    Ok, was wiegen dann z.B. vier Lastmulticore die zur Hälfte in der Truss liegen, der Rest baumelt dran runter und liegt zum Teil unten am Boden? Wo sind die Typenschilder oder Datenblätter für die ganzen Kabel die mit eingebracht werden? Nur kurz das Gewicht der Geräte und gut ist, damit ist es nicht getan!

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    Einmal editiert, zuletzt von Kracky (19. September 2013 um 16:58)

  • hell&dunkel
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    • 19. September 2013 um 16:57
    • #17
    Zitat

    Schinkenschätzen

    Ich weiß was meine Geräte wiegen.

    Zitat

    Ok, was wiegen dann z.B. vier Lastmulticore die zur Hälfte in der Truss liegen,


    Im Zweifelsfall rechne ich das Lastmuco voll mit ein.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Kracky
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    • 19. September 2013 um 17:01
    • #18
    Zitat von "hell&dunkel"

    Im Zweifelsfall rechne ich das Lastmuco voll mit ein.

    Korrekt, weißt du aus dem Kopf wie schwer jedes deiner Kabel ist? gehst du auf der Baustelle ins Netz und googelst die einzelnen Gewichte? Ich mach das nicht, da bin ich ehrlich.

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  • hell&dunkel
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    • 19. September 2013 um 19:49
    • #19

    Ich habe vor einigen Jahren alles Material gewogen, ich musste noch nie danach googlen.
    Als Lifte und Truss noch im Lager standen, wurden die Einzelgewichte vorab einfach eine Kalkulationtabelle getippt.

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • Sound-Buster
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    • 20. September 2013 um 19:38
    • #20

    Ich hatte leztens die Lifte auf einer Baustelle angetroffen, ich glaub es waren die Pro 5000.
    Der Verriegelungsbolzen der Ausleger ist etwas fummelig zu bedienen.
    Die abnehmbare Kurbel ist ein Pluspunkt und das geringe Gewicht ist gerade für Bands die alle
    paar Tage spielen und selbst aufbauen müssen auch ideal.

    Vor etlichen Jahren hatte ich auf einer Messe in der Schweiz einmal einen Austeller gefunden,
    der bei den Winden keine Drahtseile sondern Stahlbänder verbaut. Leider kann ich mich nicht
    mehr an den Hersteller erinnern. Kennt jemand hier diese Winden?

    Gruß

    Soundbuster

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