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PM860

  • matthias falke
  • 18. September 2013 um 19:44
  • matthias falke
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    • 18. September 2013 um 19:44
    • #1

    Hallo.
    Gestern habe ich als Spende zwei PM860 mit Netzteil erhalten. Heute habe ich die Mikros mal getestet. Eines hatte eine kalte Lötstelle am Übertrager. Ansonsten das Ergebnis für mich, diese Mikrofone müssen sich nicht hinter modernen verstecken.
    Wen man bedenkt das die Teile 40 Jahre alt sind, stellt sich für mich die Frage ob die Entwicklung von schnurgebundenen Mikrofonen ausgereizt ist. Irgendwie ist das schon ernüchternd.

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  • wora
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    • 21. September 2013 um 13:51
    • #2

    tja, wenn man bedenkt dass z.b. die mikrofonkapseln bei Schoeps seit anfang der 70er jahre noch heute unverändert gebaut werden und immer noch zum besten zählen was es am markt gibt, darf man ruhig mal drüber nachdenken ob alte mikrofone tatsächlich schlechter sein müssen als neue ;)

    aber das marketing der hersteller hat natürlich die aufgabe, die neuen produkte als die besseren anzupreisen, ist klar.
    andererseits gibt es mittlerweile natürlich auch neuere mikrofone, die einen tollen job machen.

    ich wünsche dir jedenfalls viel spass mit den alten schätzchen ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Audiowerk
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    • 21. September 2013 um 23:59
    • #3

    An alten und drei Mal verkauften Mikrofonen verdient man nichts mehr. In diesem Punkte wird die ehrbarste Firma zum Wirtschaftsbetrieb. Mit den gezeigten DDR-Teilen könnte ich trotzdem auf keine Bühne mehr... Die Leute würden unangenehme Fragen stellen, allein schon ob des komischen Aussehens. Ist z. B. beim 440 auch so, das ist einfach nicht mehr en vogue. Das Auge hört schon irgendwo mit.

  • wora
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    • 22. September 2013 um 05:12
    • #4

    das kommt natürlich extrem auf die kundschaft an!
    die meisten leute interessiert es aber nicht, mit welchen mikrofonen man ein gutes ergebnis erzielt. :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • marcoboy
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    • 22. September 2013 um 10:56
    • #5

    Eben, aber manche schauen auch blöd wenn sie meine Heilsound Mikrofone sehen :roll: Fragen kommen schon aber keine unangenehmen. Zu unseren Job gehört auch vertrauen und das wir wissen was wir da machen. Ich würde diese allerdings aus einen anderen Grund nicht mehr Einsetzen. Ich hätte Angst das sie verloren oder kaputt gehen.

  • Audiowerk
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    • 22. September 2013 um 17:42
    • #6

    Da habt ihr schon Recht, es ist durchaus unterschiedlich. In den meisten Fällen glaubt man mir auch, dass ich weiß, was ich tue. Nur wenn mal so Schätzchen wie das alte "Reportermikro" (421) am Start sind und Musiker auf der Bühne stehen, denen das Klangbild superwichtig ist, gibt's mal schräge Blicke. Das hat gar nichts mit der Mikrofonqualität an sich zu tun - die wissen halt nur, dass das Ding steinalt ist und irgendwie nicht cool aussieht. Und dann klingt das auch nicht gut. Gibt doch Moderneres! :)

  • guma
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    • 22. September 2013 um 18:36
    • #7

    Is ja alles recht, aber der Haupthinderungsgrund für den Bühneneinsatz wird wahrscheinlich das externe 12V Netzteil ( ... es gibt allerdings eine wie auch immer geartete Umbauoption auf P48 ) Ich will schon seit 3 Jahren meine Rode K2 mal auf einen gediegenen Jazz-Club-Gig mitnehmen und die externen Netzteile halten mich immer davon ab. 8):D :roll:

  • tufkadib
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    • 23. September 2013 um 15:59
    • #8

    Hallo,

    Zitat von "guma"

    Is ja alles recht, aber der Haupthinderungsgrund für den Bühneneinsatz wird wahrscheinlich das externe 12V Netzteil ( ... es gibt allerdings eine wie auch immer geartete Umbauoption auf P48 ) Ich will schon seit 3 Jahren meine Rode K2 mal auf einen gediegenen Jazz-Club-Gig mitnehmen und die externen Netzteile halten mich immer davon ab. 8):D :roll:


    Ein BC546, ein Widerstand, eine Z-Diode 12V, ein Kondensator.
    Mehr braucht man nicht, um die Gefell-Mikros umzubauen.


    MfG
    DirkB

  • Loloverde
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    • 23. September 2013 um 22:25
    • #9

    Howdy

    Und wer keine Lust hat es selber zu löten, dem sei Leo Schaal (Leos Lötlabor) empfohlen.
    Weder verwandt noch verschwägert und auch nicht an Umsatz und Gewinn beteiligt ;)

    Gruß
    Rainer

    http://www.thewhitelodge.de

  • tufkadib
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    • 3. Oktober 2013 um 09:47
    • #10

    Möglich. Aber wer sowas nicht selbst machen kann, hat in der Elektroakustik m.E. auch nichts verloren.

    MfG
    DirkB

  • matthias falke
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    • 3. Oktober 2013 um 10:44
    • #11
    Zitat von "DirkB"

    Aber wer sowas nicht selbst machen kann, hat in der Elektroakustik m.E. auch nichts verloren.

    Da Problem ist das mechanische,

    Zitat:Bei unseren Umbau wird das vorhanden Steckergehäuse ausgedreht und das
    Flach-Außengewinde überdreht. Dann setzen wir unsere selbstgefertigte XLR-
    Hülse ein und decken den Drehansatz des ehemaligen Flachgewindes mit einem
    Ring ab.

    Und das für 50 Euronen, da stelle ich mich nicht selber hin.

  • skyworker
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    • 3. Oktober 2013 um 10:57
    • #12
    Zitat

    Möglich. Aber wer sowas nicht selbst machen kann, hat in der Elektroakustik m.E. auch nichts verloren.

    Ganz ehrlich? Selten so einen Stuss gelesen! Manchmal frage ich mich, wieso verschiedene Kollegen Teilnehmer dieses Forums sind...

    Kein Applaus für Scheiße!

  • tufkadib
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    • 3. Oktober 2013 um 19:36
    • #13

    Hallo,

    Zitat von "matthias falke"

    Da Problem ist das mechanische,

    Zitat:Bei unseren Umbau wird das vorhanden Steckergehäuse ausgedreht und das
    Flach-Außengewinde überdreht. Dann setzen wir unsere selbstgefertigte XLR-
    Hülse ein und decken den Drehansatz des ehemaligen Flachgewindes mit einem
    Ring ab.


    Es ging zunächst einmal um das Elektrische, was in 5min erledigt ist.
    Ein Umbau auf XLR ist nicht unbedingt notwendig, da man die 7poligen Neumann-Stecker zumindest in kleineren Zahlen noch in der eBucht findet. Mit mechanischer Überarbeitung ist das dann in der Tat schon etwas mehr Arbeit.

    Zitat von "skyworker"

    Ganz ehrlich? Selten so einen Stuss gelesen! Manchmal frage ich mich, wieso verschiedene Kollegen Teilnehmer dieses Forums sind...


    Nein, es ist kein Stuß. Von einem Ton"techniker" kann man ganz einfach erwarten, daß er auch über gewisse Kenntnisse auf dem Gebiet der Elektronik verfügt.
    Wer für die paar Lötstellen erst einen Elektroniker beauftragen muß, der hat es eigentlich auch nicht besser verdient, als daß sich der Elektroniker(lehrling 1. Lj.) die Arbeit überdurchschnittlich gut bezahlen läßt.
    Vielleicht bin ich im Zeitalter der Scheibenputzer und Appklicker aber auch einfach zu traditionell eingestellt.


    MfG
    DirkB

  • skyworker
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    • 3. Oktober 2013 um 21:25
    • #14

    Mh - so unterscheiden sich dann wohl die Sichtweisen.
    Von einem Tontechniker erwarte ich, dass er seinen Job macht. Also die notwendigen Geräte auswählt, die ihm notwendig und geeignet erscheinen, diese sachgerecht und richtig einrichtet und in Betrieb nimmt und die Darbietung schließlich abmischt - kurz: eine musikalische, sprachliche oder wie auch immer geeignete, akustische Darbietung "zu übertragen". Grundlegende Kenntnisse der Elektroakustik und anderer, beteiligter Gewerke helfen da weiter - aber niemand, der sich Tontechniker nennt, muss meiner Meinung nach Mikrofone oder deren Speisegeräte an- oder umbauen können. Er muss ja auch keinen Anschlägerschein haben (um die Box zu hängen), keinen Schweißerschein (um schnell mal einen Flugrahmen für die Box zu klöppeln) und so weiter... Warum immer Generalisten bis in die letzte Reihe? Warum nicht mal ein paar Spezialisten? Die ihren Job wirklich gut können - wie zum Beispiel der Elektroniker, der eben mal aus dem Ärmel das Speiseteil für so ein Mikro baut - weil es ganz genau sein Job ist! Welches Lehrjahr der Typ dann ist - ist mir doch völlig Hupe. Was er dafür verdient? Genau das, was er wert ist!

    Kein Applaus für Scheiße!

  • billbo
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    • 4. Oktober 2013 um 00:19
    • #15

    Na ja – wenn ein Tonler tatsächlich 'nur' Mischpulte etc. bedienen kann, ist das auf Dauer vielleicht aber schon eine etwas arg dünne Geschäftsgrundlage. Ein bisschen größer darf der Tellerrand da auch für meinen Geschmack ruhig sein.

    Ich kenne 2 Sorten von guten Livetonlern. Die einen gehen das eher von der künstlerischen Seite an. Die wissen zwar u. U. nicht was ein Transistor ist; dafür spielen sie aber ein oder mehrere Instrumente, besitzen sehr gute Ohren, und haben eine genaue Vorstellung davon, wie etwas klingen soll. Die anderen kommen eher aus dem technischen Bereich; die können zwar keinen geraden Ton singen, sind aber dank technischer Vorbildung jederzeit genauestens über die physikalischen/ elektroakustischen Grenzen im Bilde, innerhalb derer sie sich gerade bewegen.
    Mich selbst zähle ich klar zur zweiten Kategorie. Und obwohl ich nach wie vor sehr gerne selbst hinterm Pult stehe wäre mir "nur Ton machen" auf Dauer viel zu langweilig und eindimensional – ich will schon immer wieder mal genau wissen wie das, womit ich’s da zu tun habe, auch tatsächlich funktioniert; das betrachte ich als eine meiner Arbeitsgrundlagen. Deshalb gehören Lötkolben und Schaltpläne auch in Zeiten von SMD und Mikrochips zum Alltag – und wenn’s am Ende auch nur dazu gut sein sollte, dem inneren Fachidiotentum ein wenig das Gefährdungspotential zu nehmen.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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