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PEQ Frequenzsprünge?

  • Kracky
  • 13. Oktober 2013 um 00:19
  • Kracky
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    • 13. Oktober 2013 um 00:19
    • #1

    So, nach dem ich nun etwas irritiert bin, habe nun einigen Terminen ohne Fremdmischer und aus meiner und aus Sicht der Veranstalter mit äußerst positiven Ergebnissen gehabt, hatte ich nun einen Fremdmischer der mein Pult mal so richtig runter gemacht hat. Er bemängelte das bei digitalen Soundcraft Pulten das Ansprechverhalten, egal in welcher Liga, sehr gewöhnungsbedürftig ist und das es einfach nur eine Frechheit sei das im PEQ Frequenzsprünge von ca. 50 Hz normal sind.
    Nun die einfache Frage ans Volk, sind eure digitalen Pulte, gerade in der Lower Budget Bereich beim Frequenzgang der PEQ genauer und, gerade wenn man von Optik auf das Ergebnis sieht, sind da die Anzeigen direkter? Das SiEx2 hat ja z.B. zwei Steps bevor das nächste LED aufleuchtet, auch wenn es in Display die db einzeln anzeigt.
    Gleiches gilt eigentlich für viele Einstellungen, in Display wird der korrekte Wert angezeigt, im Surface reagieren die LEDs erst beim der zweiten oder dritten Änderung des Werts.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • tufkadib
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    • 13. Oktober 2013 um 10:11
    • #2

    Hallo,

    die Frage ist nicht, was angezeigt wird, sondern wie groß die Einstellschritte intern sind (ich habe hier auch einen älteren KW-Empfänger, der zeigt nur ganze kHz an, stimmt aber in Schritten von ca. 12Hz ab).

    MfG
    DirkB

  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 10:12
    • #3

    Das mit den 50 Hz halte ich spontan für nonsense, habe mir selbst aber noch nie überlegt, ob bei der "Abtastung" der Scheitelfrequenz durch den Encoder in der Steuerung eines digitalen Filters irgend eine ( sicher feinere ) Rasterung statt findet. wenn ja sollte das aber einer irgendwie logarithmischen Regel folgen.

    Wäre nett, wenn uns das einer der Ingenieure im Forum beantworten könnte ?

  • schallereignissortierer
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    • 13. Oktober 2013 um 10:16
    • #4
    Zitat

    ...das es einfach nur eine Frechheit sei das im PEQ Frequenzsprünge von ca. 50 Hz normal sind.


    In welchem Band denn überhaupt?

    200 statt 150 Hz wären schlecht, 13.050 statt 13.000 Hz wäre uninteressant wie nur irgendwas.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 10:32
    • #5

    Muß nacher im Lager mal daran basteln. Für die Encoder macht ja diesbezüglich eine coarse/fine Regelmöglichkeit Sinn.

  • wora
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    • 13. Oktober 2013 um 12:45
    • #6
    Zitat von "schallereignissortierer"


    In welchem Band denn überhaupt?

    200 statt 150 Hz wären schlecht, 13.050 statt 13.000 Hz wäre uninteressant wie nur irgendwas.


    dieser ansicht darf ich mich mal gepfelgt anschliessen. es kommt drauf an, welchen frequenzbereich man betrachtet.
    die sinnvollste lösung ist, die sprungweiten frequenzabhängig zu gestalten. das bedeutet: kleine frequenz=kleine sprungweite.

    ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass man das im soundcraft Si nicht ebenfalls genau so gelöst hat. Kracky, kannst du das mal überprüfen?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • guma
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    • 13. Oktober 2013 um 14:28
    • #7

    So ich hab mir das nochmal genau angeschaut:

    Bei DiGiCo ist es so wie Wolfgang es fordert und es auch vernünftig ist. Für tiefe Frequenzen sind die "Sprünge" nur 1-3 Herz, für mittlere 10-30 Herz für hohe ( über 10KHz ) 100 Hz, wobei man keine Sprünge hört, sodaß die Auflösung immer so ausreichend ist, dass man das Drehen am Encoder als kontinuierlich und nicht als sprunghaft wahrnimmt. Ich nehme also an, dass hier nur die numerische Darstellung "springt" und die Raster des tatsächlichen Regelvorgangs noch erheblich kleiner sind. Ausserdem ist die Änderung ( der Darstellung ! ) eben wie gefordert logarithmisch. Coarse/fine wird bei DiGiCo über die Geschwindigkeit der Encoderdrehbewegung erledigt, sodaß das ziemlich "gefühlsecht" :D läuft. Dashalb habe ich mir darüber auch noch keine Gedanken gemacht.

    Bei Yamaha ( M7 ) ist es so gemacht, das die Scheitelfrequenz der Filter aber auch z.B. die Regelung der Delayzeit grob ( coarse ) durch normales Drehen des Encoders und fein ( fine ) durch gedrückt Halten und Drehen des Encoders erledigt wird.

    @ Kracky
    Du kannst uns ja nochmal mitteilen wie es bei Si Compact nun tatsächlich ist.

  • Kracky
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    • 13. Oktober 2013 um 15:08
    • #8

    Ich muss mir das selbst nochmal genau angucken, aus der Erinnerung weiß ich nur er war im Lower Band also um die 500 Hz, hat sich erst darüber aufgeregt das die Encoder zeitverzögert ansprechen, hab ihm dann erklärt das er nur bei jeder dritten Rastung auch eine optische Veränderung (Kranz um den Encoder) sieht und das er doch bitte den Wert im Display ablesen soll. Und dann komm eben ominöse Aussage das es für so ein teures Pult (???) ein schlechter Witz und eine Frechheit sei das sich die Frequenz nur in 50Hz Schritten durch stimmen lässt. Muss jetzt echt nochmal die Woche ins Lager um das nach zu vollziehen. Werde mir das mal beim SiEx genauso wie beim 01V96 angucken. Wenn ich ehrlich bin wäre es mir nie negativ aufgefallen und ist mir von meinen Einsätzen deswegen auch nicht in der Erinnerung geblieben.

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  • thieloliver
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    • 13. Oktober 2013 um 15:32
    • #9

    Ich vermute, da wollte nur mal wieder einer seine eigene Unfähigkeit auf die gestellten Gerätschaften schieben. :roll:
    Ich hab mir das eben für die VIs im Editor angesehen (die "teuersten" Soundcraftpulte sollen da ja angeblich auch betroffen sein) und da ist es so, dass die angezeigten Frequenzsprünge sich allesamt im Bereich von ca 1/10 - 1/20 Oktav bewegen. (bei 20Hz ca1Hz bei 900Hz ca 50Hz usw und die Abstände werden logarithmisch größer)
    Das ist meiner Meinung nach hinreichend genau.
    Ich vermute jetzt einfach mal, dass das bei den Si Expressions ähnlich gelöst ist, da man höchstwahrscheinlich ähnliche EQ - Algorithmen benutzt hat.

  • secluded
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    • 13. Oktober 2013 um 16:53
    • #10

    Gerade beim 01v96v2 geschaut

    Frequenzsprung ist durchweg 1/12 Oktave in allen 4 Bändern.
    Start bei 21,2 Hz - Ende bei 20 kHz macht 120 Schritte gesamt.

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

    ...ja, das war schon immer mein Avatar :evil:

    "Mit der Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens" (Friedrich Schiller, "Jungfrau von Orleans" )

  • schallereignissortierer
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    • 14. Oktober 2013 um 09:28
    • #11
    Zitat

    Das ist meiner Meinung nach hinreichend genau.


    Vor allem entspricht es dem menschlichem Hören :wink:

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  • tufkaklto
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    • 14. Oktober 2013 um 10:09
    • #12

    Also ich arbeite wirklich viel auf den Pulten, auch auf SiCompact und SI2 ( auf den Größeren sowieso )

    Ich hatte bis zum Lesen dieses Beitrages noch nie ein Problem damit gehabt bzw ist mir eines aufgefallen.

    Daher werde ich das auch weiter nicht auf die Pulte schieben sondern eher auf den User.

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  • Kracky
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    • 14. Oktober 2013 um 17:10
    • #13

    Ok, wie gesagt ich werde es noch selbst gegen checken aber auch ich wurde das Gefühl nicht los das er überfordert war. Aussage im Vorab vor dem Soundcheck war, er kennt nur 01v96 und LS9 als digital, ansonsten mischt er auf Analog. Das LS9 sei absolut fürchterlich, da mischt er lieber auf dem 01V96, hätte ich das gewusst hätte ich es hingestellt. Das gestellte Schlagzeug war übrigens gruselig, ein einziger Boing Generator. Ich habe für meinen Mix auf allen Toms die Gate genutzt und gebraucht, brauchte eine gefühlte Ewigkeit für das ganze Set, er meint er braucht das alles nicht, er möchte die Toms dry. Er hat dann mit viel EQing das ganze probiert in den Griff zu bekommen, dabei kam dann eben auch denkwürdiger Satz.
    Also, Fazit, keine Denkanstöße in Richtung Soundcraft, das doch beim nächsten Update evtl. besser zu machen. Den genau das war der Hintergrund der Frage, wären wir hier ebenfalls zu der Meinung gekommen das ist so nicht ok hätte ich mich dann an den Hersteller gewendet um Besserung ein zu fordern. Aber wenn hier der allgemeine Konzens ist das Sprünge von 1/10 -1/12 Oktav allgemeingültig sind dann gibts ja nix zu meckern.
    Wie die meisten hier arbeite ich nun schon ein paar Tage auf Digitalen und es wäre mir bei der Arbeit noch nie negativ aufgefallen. Sind analoge PEQs da genauer, mir kam es so vor als würde er genervt die Frequenz nicht finden die er ziehen wollte.

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  • bemi
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    • 14. Oktober 2013 um 17:49
    • #14

    analoge Filter lassen sich analog durchstimmen, d.h. sie rasten nicht, jedoch werden sie ebenso logarithmisch durchfahren. Wenn man bedenkt, dass ein Filter sich vielleicht über 4 Oktaven durchstimmen lässt, also über 48/12 Oktaven, entspricht der kleinste im Digitalpult einstellbare Raster am Analogpoti knapp 6° Reglerweg.

    Im Übrigen: wenn der Kollege nicht extrem schmalbandig und massiv reindreht und den Unterschied eines Halbtons der EQ Frequenz trotzdem hört, ist er sehr gut (ich glaubs nicht ;) ).

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
    https://bemiton.wordpress.com/

  • Kracky
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    • 14. Oktober 2013 um 18:01
    • #15

    Ich auch nicht, mit Langen Haaren und Pudelmütze auf.

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  • tufkaklto
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    • 14. Oktober 2013 um 19:51
    • #16

    Oh, ein Gurkenteetrinker :lol: :lol:

    Zitat

    Wie die meisten hier arbeite ich nun schon ein paar Tage auf Digitalen und es wäre mir bei der Arbeit noch nie negativ aufgefallen. Sind analoge PEQs da genauer, mir kam es so vor als würde er genervt die Frequenz nicht finden die er ziehen wollte.

    Also, wenn man normal zieht, dann geht die gesuchte Frequenz immer mit, man muß nur beherzt ziehen, oder er lag eben vollkommen daneben.

    Das würde es auch erklären.

    Also wenn man den Unterschied von 200 oder 600 Hz nicht hört.

    Dann ist aber auf jeden fall das Pult schuld, das es das nicht sofort anzeigt :D

    Wenn der Bauer untergeht ist auch die Badehose schuld.

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  • mringhoff
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    • 21. Oktober 2013 um 19:42
    • #17
    Zitat von "thieloliver"


    Ich vermute jetzt einfach mal, dass das bei den Si Expressions ähnlich gelöst ist, da man höchstwahrscheinlich ähnliche EQ - Algorithmen benutzt hat.

    Selbstverständlich macht auch ein einfaches Si Expression den üblichen EQ-Algorithmus. Alles andere wäre wirklich Humbug.

    Zitat von "Kracky"

    ... hat sich erst darüber aufgeregt das die Encoder zeitverzögert ansprechen, hab ihm dann erklärt das er nur bei jeder dritten Rastung auch eine optische Veränderung (Kranz um den Encoder) sieht und das er doch bitte den Wert im Display ablesen soll.....

    Das ist vermutlich das Problem. Wenn er den (langsam) dreht, dann passiert optisch auf dem Leuchtkranz im ersten Moment nichts, die Werte zeigt es aber automatisch (ohne jetzt extra umzuschalten) im Display an. Wenn man da nicht hinsieht, meint man, es passiert nichts. Wenn man weiterdreht, dann springt auch irgendwann die nächste LED an (oder geht aus, je nachdem). Das hat er vermutlich als "zeitverzögert" gesehen?

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  • bemi
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    • 21. Oktober 2013 um 19:59
    • #18

    Zusammenfassend: wenn jemand eine Standardshow in der "Preisklasse" dieser Pulte nicht auf einem dieser Pulte einigermassen hinbekommt, liegt es nicht am Pult! Ob man das Pult mag oder nicht, ist was anderes (achja, ich mags ;) ).

    Viele Grüße aus dem Allgaeu - Michael "bemi" Bernhard
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  • schallereignissortierer
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    • 22. Oktober 2013 um 08:10
    • #19
    Zitat

    Das ist vermutlich das Problem. Wenn er den (langsam) dreht, dann passiert optisch auf dem Leuchtkranz im ersten Moment nichts, die Werte zeigt es aber automatisch (ohne jetzt extra umzuschalten) im Display an. Wenn man da nicht hinsieht, meint man, es passiert nichts. Wenn man weiterdreht, dann springt auch irgendwann die nächste LED an (oder geht aus, je nachdem). Das hat er vermutlich als "zeitverzögert" gesehen?


    Mischen nach Zahlen?

    War das nicht früher -zu ganz alten Zeiten- so, dass man das nach Gehör gemacht hat?

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  • billbo
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    • 22. Oktober 2013 um 11:19
    • #20
    Zitat

    War das nicht früher -zu ganz alten Zeiten- so, dass man das nach Gehör gemacht hat?

    Jein. Dass wir "nur" nach Gehör mischen ist zumindest live eine Illusion. Wenn das, was ich höre (bzw. hören will) nicht in ausreichendem Maße mit dem korreliert, was ich sehe - dann weiß ich, dass ich irgendwo ein Problem habe, welches sich mit dem Mischpult nicht befriedigend lösen lässt.
    Das war zu ganz alten Zeiten schon so und ist heute, trotz oder wegen inzwischen beinahe unbegrenzter elektronischer Gestaltungsmöglichkeiten, auch nicht anders.

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

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