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Wie mache ich Lo-Fi

  • wuffwuff2003
  • 30. Oktober 2013 um 19:57
  • wuffwuff2003
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    141
    • 30. Oktober 2013 um 19:57
    • #1

    Hallo zusammen,
    Ich hätte mal eine Frage, wenn ich das Lied "Wish you were here" von Pink Floyd nehme, ist ganz am Anfang die Gitarre so als käme sie aus einem alten Radio, diesen Effekt nennt man ja Lo-Fi. Wie kriege ich dieses Lo-Fi mit einem EQ simuliert (ich denke mir es ist ja nichts anderes als eine reine EQ Einstellung, oder muss es tatsächlich ein extra Algorhytmus sein, also ein Effekt für sich allein, wie Hall oder Delay z.b.)
    Vielen Dank
    Mfg

  • Online
    SebastianJaeger
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    • 30. Oktober 2013 um 20:36
    • #2

    Ich würde mal sagen Höhen und Bässe raus, dann wird das von alleine LoFi.

    Jäger-Audiosolutions - Tools vom Tontechniker für Tontechniker
    http://www.jaeger-audiosolutions.de Cat Multicores, Speakon Multicores, Rednerpultmulticores etc., CNC Bearbeitung

  • skyworker
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    • 30. Oktober 2013 um 20:45
    • #3

    Das muss rauschen, also am Besten einen EQ von Behringer nehmen ;)

    Gabs beim Yamaha SPX nicht ein Phonebooth-Preset? Das könnte auch klappen.

    Kein Applaus für Scheiße!

  • wora
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    • 31. Oktober 2013 um 00:26
    • #4

    ein beherzter einsatz von lo- und highcut sind schonmal ein gute ausgangsbasis.
    man kann auch zusätzlich mit einer anhebung im mittenbereich experimentieren.
    wenn man es noch ein bisschen schmutziger haben will, empfehle ich zusätzlich ein bisschen distortion.
    z.b. das SPX990 ist hierfür sehr gut geeignet, das weiss ich aus eigener erfahrung :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • kob1
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    • 31. Oktober 2013 um 01:46
    • #5
    Zitat von "wuffwuff2003"

    ich denke mir es ist ja nichts anderes als eine reine EQ Einstellung, oder muss es tatsächlich ein extra Algorhytmus sein, also ein Effekt für sich allein, wie Hall oder Delay z.b.

    Üblicherweise ist es weit mehr als ein EQ. In einer Studioumgebung würd ich dir hierzu raten http://www.audioease.com/Pages/Speakerp…eakerphone.html
    Wenns um "LoFi" geht landet man früher oder später bei Speakerphone, hör dir mal die Beispiele beim großen T bzw auf Youtube an.

    Gr.

  • wuffwuff2003
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    • 31. Oktober 2013 um 08:15
    • #6

    Vielen Dank für eure Beiträge, das hilft mir schon sehr weiter, ich werde mal diese Vorschläge austesten :)

    Mfg

  • schallereignissortierer
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    • 31. Oktober 2013 um 09:06
    • #7

    Wie wärs mit einem alten Radio (irgendein Kellerfund) das einen Phono Eingang hat?
    Je kleiner je lieber (das Radio jetzt) und von irgendeinem AUX in den Phono Eingang und vors Radio ein Mikro gestellt.

    Oder ein PC Lautsprecher statt des Radios, Hauptsache klein (alt) und billig.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • tufkamar
    Gast
    • 31. Oktober 2013 um 09:23
    • #8

    Klingt nach einer Lösung, die man jederzeit Live und überall problemlos realisieren kann.

    Den entsprechenden Aufbau an einem RnR-FoH (während die Font-PA noch mit 120dB einschlägt und die Masse um einen herum tobt) oder in einem Theater mitten im Saal stelle ich mir dezent lustig vor...

  • schallereignissortierer
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    • 31. Oktober 2013 um 10:04
    • #9

    Im Gegensatz zu Speakerphone in einer Studioumgebung?

    Dass dies ein Ansatz für Recording sein sollte, dachte wäre ich wäre klar....

    Bei einer Pink Floyd Cover Band würde im Übrigen drumrum wohl kaum die Masse toben, dazu wäre der Sauerstoffbedarf viel zu hoch.

    Machen Sie das hauptberuflich oder verdient die Frau dazu?

  • wora
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    • 31. Oktober 2013 um 10:34
    • #10

    ok, wenn es nun doch auf externe geräte im studio hinausläuft, kann ich dafür auch noch das "Fireworx" von t.c. empfehlen.
    das kann man selbstverständlich auch live einsetzen...

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Online
    djvomght
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    • 31. Oktober 2013 um 11:13
    • #11

    Bei Yamaha gibts in der Tat ein paar FX- Presets, die zum Experimentieren einladen, in den SPXen die Distortion- Programme mit EQ und Klirr, in den neueren Digitalpulten den Amp- Simulator. Damit kriegst man es problemlos hin.

    Gruß Jörg

  • simonstpauli
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    • 31. Oktober 2013 um 12:14
    • #12
    Zitat von "skyworker"

    Das muss rauschen, also am Besten einen EQ von Behringer nehmen ;)

    Gabs beim Yamaha SPX nicht ein Phonebooth-Preset? Das könnte auch klappen.


    Im 990er gibt es "Radio Blag", das habe ich mal erfolgreich bei einer Theaterproduktion zum Lo-Fi-en eingesetzt.

    Bei einem anderen Stück reichte das nicht, dort habe ich konsequent nur von Senkel (entweder unter- oder übersteuert) und Vinyl (zerkratzte Platten) eingespielt und zusätzlich noch am Pult einen anständigen Hi- und Low-Cut gesetzt. Mann kann auch bei 1k boosten.

    Also: Bandpass, Rauschen, Knistern, Verzerrungen würde ich allgemein mit Lo-Fi in Verbindung bringen. Wobei das auch wieder stark von der Zielgruppe abhängt, es gibt ja nicht die eine technische Definition von Lo-Fi.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • Volker Holtmeyer
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    • 31. Oktober 2013 um 14:18
    • #13

    Zusätzlich zu High- und Low-Cut würde ich noch fett komprimieren.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • wora
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    • 31. Oktober 2013 um 15:57
    • #14
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Zusätzlich zu High- und Low-Cut würde ich noch fett komprimieren.


    stimmt zwar für´s studio, das ist live aber mit vorsicht zu geniessen!
    = eigene, leidvolle erfahrung ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • ThomasL
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    • 31. Oktober 2013 um 22:49
    • #15

    Das Problem bei dem Ding ist ja, dass jeder der sich ein bisschen mit Pink Floyd beschäftigt, genau auf DEN Sound wartet, da er ja auch sehr exponiert daherkommt.

    Ich mache ähnliches bei einem Stück, wo der Effekt auf den Vocals zum Einsatz kommt, von den meisten Gästen an der Stelle aber nicht unbedingt erwartet wird (Stück ist Suzie Q, Creedence Clearwater Revival, zweite Strophe)

    Im Prinzip funktioniert das Ganze genau so wie hier schon beschrieben, High- und LoCut mit einem Midboost bei optimalerweise relativ dicker Kompression.

    Ob das für den Gitarrentrack funktioniert kann ich gar nicht mal sagen - aber mir sind mehrere Gitarrenmultieffekte bekannt, die genau diesen Wish you were here Sound nachbilden - vielleicht wäre das ja auch eher eine Aufgabe für den Gitarristen als für den Mischer?

    Viele Grüße,

    Thomas

    http://www.lange-ohlemeyer.de

  • TomyN
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    • 23. November 2013 um 19:09
    • #16

    Hi,

    ich hatte mal so ein Sony 0.5 * 19" Effektgerät, das konnte das auch, sogar wunschweise inkl. Knackser..

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • oton
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    • 23. November 2013 um 22:39
    • #17

    Sony HR-MP5

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
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