Hallo zusammen,
Ich hätte mal eine Frage, wenn ich das Lied "Wish you were here" von Pink Floyd nehme, ist ganz am Anfang die Gitarre so als käme sie aus einem alten Radio, diesen Effekt nennt man ja Lo-Fi. Wie kriege ich dieses Lo-Fi mit einem EQ simuliert (ich denke mir es ist ja nichts anderes als eine reine EQ Einstellung, oder muss es tatsächlich ein extra Algorhytmus sein, also ein Effekt für sich allein, wie Hall oder Delay z.b.)
Vielen Dank
Mfg
Wie mache ich Lo-Fi
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Ich würde mal sagen Höhen und Bässe raus, dann wird das von alleine LoFi.
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Das muss rauschen, also am Besten einen EQ von Behringer nehmen

Gabs beim Yamaha SPX nicht ein Phonebooth-Preset? Das könnte auch klappen.
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ein beherzter einsatz von lo- und highcut sind schonmal ein gute ausgangsbasis.
man kann auch zusätzlich mit einer anhebung im mittenbereich experimentieren.
wenn man es noch ein bisschen schmutziger haben will, empfehle ich zusätzlich ein bisschen distortion.
z.b. das SPX990 ist hierfür sehr gut geeignet, das weiss ich aus eigener erfahrung :wink: -
Zitat von "wuffwuff2003"
ich denke mir es ist ja nichts anderes als eine reine EQ Einstellung, oder muss es tatsächlich ein extra Algorhytmus sein, also ein Effekt für sich allein, wie Hall oder Delay z.b.
Üblicherweise ist es weit mehr als ein EQ. In einer Studioumgebung würd ich dir hierzu raten http://www.audioease.com/Pages/Speakerp…eakerphone.html
Wenns um "LoFi" geht landet man früher oder später bei Speakerphone, hör dir mal die Beispiele beim großen T bzw auf Youtube an.Gr.
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Vielen Dank für eure Beiträge, das hilft mir schon sehr weiter, ich werde mal diese Vorschläge austesten

Mfg
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Klingt nach einer Lösung, die man jederzeit Live und überall problemlos realisieren kann.
Den entsprechenden Aufbau an einem RnR-FoH (während die Font-PA noch mit 120dB einschlägt und die Masse um einen herum tobt) oder in einem Theater mitten im Saal stelle ich mir dezent lustig vor...
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Im Gegensatz zu Speakerphone in einer Studioumgebung?
Dass dies ein Ansatz für Recording sein sollte, dachte wäre ich wäre klar....
Bei einer Pink Floyd Cover Band würde im Übrigen drumrum wohl kaum die Masse toben, dazu wäre der Sauerstoffbedarf viel zu hoch.
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ok, wenn es nun doch auf externe geräte im studio hinausläuft, kann ich dafür auch noch das "Fireworx" von t.c. empfehlen.
das kann man selbstverständlich auch live einsetzen... -
Bei Yamaha gibts in der Tat ein paar FX- Presets, die zum Experimentieren einladen, in den SPXen die Distortion- Programme mit EQ und Klirr, in den neueren Digitalpulten den Amp- Simulator. Damit kriegst man es problemlos hin.
Gruß Jörg
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Zitat von "skyworker"
Das muss rauschen, also am Besten einen EQ von Behringer nehmen

Gabs beim Yamaha SPX nicht ein Phonebooth-Preset? Das könnte auch klappen.
Im 990er gibt es "Radio Blag", das habe ich mal erfolgreich bei einer Theaterproduktion zum Lo-Fi-en eingesetzt.Bei einem anderen Stück reichte das nicht, dort habe ich konsequent nur von Senkel (entweder unter- oder übersteuert) und Vinyl (zerkratzte Platten) eingespielt und zusätzlich noch am Pult einen anständigen Hi- und Low-Cut gesetzt. Mann kann auch bei 1k boosten.
Also: Bandpass, Rauschen, Knistern, Verzerrungen würde ich allgemein mit Lo-Fi in Verbindung bringen. Wobei das auch wieder stark von der Zielgruppe abhängt, es gibt ja nicht die eine technische Definition von Lo-Fi.
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Zusätzlich zu High- und Low-Cut würde ich noch fett komprimieren.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Zusätzlich zu High- und Low-Cut würde ich noch fett komprimieren.
stimmt zwar für´s studio, das ist live aber mit vorsicht zu geniessen!
= eigene, leidvolle erfahrung
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Das Problem bei dem Ding ist ja, dass jeder der sich ein bisschen mit Pink Floyd beschäftigt, genau auf DEN Sound wartet, da er ja auch sehr exponiert daherkommt.
Ich mache ähnliches bei einem Stück, wo der Effekt auf den Vocals zum Einsatz kommt, von den meisten Gästen an der Stelle aber nicht unbedingt erwartet wird (Stück ist Suzie Q, Creedence Clearwater Revival, zweite Strophe)
Im Prinzip funktioniert das Ganze genau so wie hier schon beschrieben, High- und LoCut mit einem Midboost bei optimalerweise relativ dicker Kompression.
Ob das für den Gitarrentrack funktioniert kann ich gar nicht mal sagen - aber mir sind mehrere Gitarrenmultieffekte bekannt, die genau diesen Wish you were here Sound nachbilden - vielleicht wäre das ja auch eher eine Aufgabe für den Gitarristen als für den Mischer?
Viele Grüße,
Thomas
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Hi,
ich hatte mal so ein Sony 0.5 * 19" Effektgerät, das konnte das auch, sogar wunschweise inkl. Knackser..
Tomy
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Sony HR-MP5