1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Boxen und Amps

Systemumstellung - Kaufberatung digitale Endstufen

  • meistereder
  • 20. November 2013 um 11:49
  • meistereder
    Verifiziert
    Beiträge
    19
    • 20. November 2013 um 11:49
    • #1

    Hallo,

    ich bin der neue hier. Schön endlich an Board zu sein. :)

    Ich plane gerade eine Systemumstellung, da ich doch festgestellt habe das ich nicht mehr ganz so viel PA brauche und es auch nicht immer ganz so viel PA sein muss.

    Ich habe / hatte eine PA aus 4 x Turbosound TMS-2 Tops, 4 California Basshörnern (BEC 1) und 12 HD15 Kichbässen. Die BEC 1 standen gestackt mittig, die HD15 als 6er Stack seitig daneben mit den Turbis drauf. Die Californias wurden mit einer Crest 8001 getrieben, die HD15 mit drei Prolines 3000. Die Tops je nach dem was gerade da war. Crown, PSE,...

    Für die Veranstaltungen die ich zukünftig plane bzw. als Anlage mit der man einfach "alt werden kann" reichen mir zwei Stacks mit 2-4 HD15 und jeweils einem Turbo Top drauf. Im TMS-2 Top ist ja als Bass ein HD15 drinnen (bzw. auf ihm baut der HD15 Bauplan auf), also hätte ich je Seite 3-5 HD15 laufen. Klanglich haut das erstaunlicher Weise ziemlich gut rein bei GOA-Progressive und Tekkno. Als Basstreiber laufen Oberton 15B450 mit 450 Watt. Soweit zum Setup.

    Möchte nun die schweren Prolines durch Digiamps ersetzen. Idialer Weise einen 2Ohm tauglichen Amp. Dh. benötigt werden 900 Watt / 4 Ohm und 1800 Watt / 2 Ohm zzgl. Headroom.

    Könnte von einem Freund eine LAB-Gruppen mit 1400 Watt an 4 Ohm und leider nur 2000 Watt an 2 Ohm gebraucht bekommen.

    1. Wieviel Headroom sollte man mindestens bei Digiamps für dieses Setup einplanen? Die Prolines 3000 haben ähnliche Leistungsdaten an 2 und 4 Ohm, jedoch benötigt man wohl bei Digiamps massiv mehr Headroom. Futzt die LAB wenn man die Treiber nicht bis an die Grenze fährt (zb. mit nur 400 Watt ansteuert)? Habt ihr Kaufempfehlungen für mich?

    2. Mal bitte Klartext zur Lebensdauer von Digiamps. Habe hier im Forum lesen können das Ihnen nur ne Lebensdauer von 2-5 Jahren je nach Nutzung attestiert wird. Ist das bei Profiamps der aktuellen Generation noch aktuell? Wie sind Euere Erfahrungen?

    Besagter Freund arbeitet zb. bei einem örtlichen Verleiher. Dieser arbeitet mit unserem Landestheater zusammen und ist bei allen großen regionalen Veranstaltungen und auf der Fusion an Board etc.
    Die nutzen seit Jahren Digiamps von MC², Powersoft und Sync Audio. Und die können absolut nicht bestätigen das es nach Jahren intensiver Nutzung zu Leistungseinbrüchen oder ähnlichen kommt. Einzigst das Lüfterproblem bei Sync tritt zu Tage.

    So das wars schon. Ich freue mich auf Eure Antworten. Danke für Eure Hilfe. :)

  • LechnerTom
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    385
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. November 2013 um 12:30
    • #2

    Wie sah das controlling im 3-Wege-System im detail aus mit den Übergangsfrequenzen / Überlappung? / akust. Phasengang? usw.
    Powersoft / MC2 und Sync würde ich nicht wirklich in einen gemeinsamen Topf werfen, obwohl Sync wohl noch einer der "besseren" Böller ist.
    Grüß mir den Pumuckl - schon lang nix mehr von dem gehört!

  • meistereder
    Verifiziert
    Beiträge
    19
    • 20. November 2013 um 18:27
    • #3

    Getrennt wurden die Tops bei 250 HZ, die HD15 spielen bis 120-100 HZ je nach Rudelgröße und Location, die BEC 1 dann weiter bis 40-20 HZ. Haben die mit einem Freund der in der Berliner Staatsoperette den Sound macht ausgemessen und die spielen im 4er Stack bis echte 20 HZ runter.
    Delays etc. wurden beachtet und können den Bauplänen entnommen werden und oder ausgemessen wurden.
    Haben mit dem Besteck in Clubs, auf Tekknopartys und Festivals gespielt und es hat bisher Jedem ein dickes Grinsen ins Gesicht gezaubert.
    Leider hilft mir deine Gegenfrage absolut nicht bei meinen Fragen. Wie du siehst legen wir eine gewisse Professionalität an den Tag und dem möchte ich treu bleiben und eine Endstufe suchen mit der ich bis zum Rentenalter glücklich werden kann. Die neue nicht aufgeführte Endstufe für die Tops ist übrigens eine niegelnagelneue EV CPS1. Also was wird nu das neue Bassamping?

  • LechnerTom
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    385
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. November 2013 um 20:32
    • #4

    "Leider hilft mir deine Gegenfrage absolut nicht bei meinen Fragen."

    Bin hier auch nicht der Oberguru, aber immer neugierig. Und wenn ich deinen thread nach oben pushe, hilft das ja vl. doch ;)

    "Also was wird nu das neue Bassamping?"

    RAM S4000?
    Wenn du es im 2-Ohm-Betrieb nicht übertreibst:
    vl XTI6002?
    QSC PL 340?

  • Online
    madmax
    Reaktionen
    494
    Beiträge
    5.386
    • 20. November 2013 um 21:05
    • #5

    Wenn QSC; dann PL380.

    Letztendlich aber ist alles 'ne Frage des geplanten Budgets.
    Das fängt dann bei Sync & Co. an und endet als Nonplusultra in der Hölle. :wink:

    Never stop a running System

  • meistereder
    Verifiziert
    Beiträge
    19
    • 20. November 2013 um 21:51
    • #6

    LechnerTom: sorry war auch nicht böse gemeint, dachte einfach nur wow das hat wirklich garnix mit meiner frage zu tun. :)

    gut, lasst uns mal gar nicht so sehr an der frage festkrallen welches modell es genau wird, da traue ich mir schon zu auf dem gebrauchtmarkt etwas gutes im oberen segment zu erstehen. der zuverlässige 2 ohm betrieb ist mir wie geschrieben sehr wichtig falls ihr doch noch das nonplusultra habt aber wichtiger sind mir die fragen nach dem headroom und der dauerhaften zuverlässigkeit/lebensdauer von digiamps.

    geschrieben auf sgs2

  • wikinger
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    517
    • 20. November 2013 um 22:05
    • #7

    Also das Digiamps kurzlebiger sein sollen wie die alten Eisenschweine kann ich so nicht bestätigen. z.B. In einem Club habe ich seit 6 Jahren billige Altos verbaut und die verichten bis heute ohne murren ihren Dienst. Preislich sehr interessant finde ich die Amps von PKNC! Klingen, leicht, jeder Amp hat nur 1HE. Für mich sind die Dinger was Preis/Leistung angeht fast konkurenzlos. Sind auch auf meiner Wunschliste. ;)

    können Sie nicht ein bisschen leiser machen...???

  • Online
    madmax
    Reaktionen
    494
    Beiträge
    5.386
    • 20. November 2013 um 22:39
    • #8

    Hölle = Höllstern = Nonplusultra :wink:

    Vor allem; wenn du auf den 2 Ohm bestehst.
    Digam K3 wäre sicher auch was. Da geistern immermal 2er Cases durch die Bretter.
    Ich persönlich benutze QSC PL380 für derartige Anwendungen, macht keine Probleme an 2 Ohm. Betreibe aber generell sowas an 4 Ohm. Das ist mein "Headroom". Bei 2 Ohm und moderater Aussteuerung ergibt sich aber wiederum auch welcher.

    Von mangelnder Haltbarkeit oder dergleichen bei Geräten der mittleren und oberen Liga habe ich noch nix gehört.
    So solide & wertig wie eine 'ne 8001 & Co. wird ein Budget Gerät wie die Sync z.B. eher nicht sein. Das dürfte wohl klar sein.
    Klar ist auch; das heutzutage mit viel höheren Spannungen auf wesentlich engerem Raum hantiert wird. Daher; und auch wegen grenzwertiger Auslegung mancher Bauteile wie Elkos kanns bei preiswerten Geräten schon zu zeitigen Problemen kommen.
    Kann; muß nicht...

    Never stop a running System

  • LechnerTom
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    385
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. November 2013 um 23:51
    • #9

    An die Verstärkerhölle dachte ich auch schon, denke aber die Geräte sind überdimensioniert von der Leistung her.

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.414
    Beiträge
    27.258
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 21. November 2013 um 02:13
    • #10
    Zitat von "meistereder"

    Hallo,

    ich bin der neue hier. Schön endlich an Board zu sein. :)


    na dann viel spass hier ;)


    Zitat

    ...Möchte nun die schweren Prolines durch Digiamps ersetzen...


    definiere mal deine vorstellung von "Digiamp".
    schaltnetzteil mit herkömmlicher class-H schaltung
    schaltnetzteil mit class TD schaltung (siehe LAB)
    schaltentzteil mit class-d schaltung (=PWM)

    ich nehme einfach mal an, dass du amps mit schaltnetzteil meinst, denn einige von dir genannte amps sind kein class-D.

    Zitat

    ...Idialer Weise einen 2Ohm tauglichen Amp. Dh. benötigt werden 900 Watt / 4 Ohm und 1800 Watt / 2 Ohm zzgl. Headroom.


    interessanterweise habe ich die erfahrung gemacht, dass viele amps heute die versprochenen leistungen nicht halten können. gerade im bass!
    bei class-D amps rechne ich deshalb immer mit der halben leistung, um vergleichbare power zu den alten "eisenschweinen" zu bekommen.

    Zitat


    2. Mal bitte Klartext zur Lebensdauer von Digiamps. Habe hier im Forum lesen können das Ihnen nur ne Lebensdauer von 2-5 Jahren je nach Nutzung attestiert wird. Ist das bei Profiamps der aktuellen Generation noch aktuell? Wie sind Euere Erfahrungen?


    so ein quatsch steht hier im forum?

    also ich habe sehr gute langzeiterfahrungen mit LAB amps gemacht.
    ich selbst nutze z.b. seit 12 jahren eine LAB1200C, die aber nicht täglich läuft. ich kenne aber auch LABs, die über ein jahrzehnt täglich gelaufen sind - zuverlässig und ohne probleme.
    ich kenne auch andere schaltnetzteilamps aus den 90ern, die immer noch einwandfrei spielen.
    wer also behauptet, das schaltnetzteilamps nur wenige jahre laufen hat keine wirklichen erfahrungen - oder keine ahnung... oder er hat sie nie gereinigt ;)

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jonnytrance
    Gast
    • 21. November 2013 um 04:53
    • #11
    Zitat von "wora"

    so ein quatsch steht hier im forum?


    Tatsächlich, hab selber ergoogelt!

    Ich würde (ausser manche Hoellstern) nicht die Amps bis zu 2 Ohm freiwillig betreiben. Gerade von MC² E-Serie kann ich schon viel berichten und mit erwähnten PL ausm Hause von QSC verglichen.

  • meistereder
    Verifiziert
    Beiträge
    19
    • 21. November 2013 um 09:22
    • #12

    @all: danke für die zahlreichen Antworten die nun doch hervorgesprudelt kommen. Musiker sind ganz eindeutig Nachtmenschen. :)

    Nein ich meine keine Ringkerntrafoendstufen denn die erfüllen meine Anforderungen an Gewicht und Raummaße nicht mehr und außerdem hab ich davon ja genügend. Ich suche wohl Digiamps der Class D RWM so wie zB die genannte Digam K3. Die würde ganz gut in mein Raster passen.
    Eigentlich ist mir die verwandte Technik egal, hauptsache sie erfüllt meine Anforderungen.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 21. November 2013 um 10:57
    • #13

    Wir haben nun schon seit Jahren MC², einen defekt gab es nur bei einer und da war der Strom vor Ort mies, die zweite die schon in England war hatte diesen komischen 8-10KhZ Ton von sich gegeben, ansonsten alles ok. Läuft und läuft, ebenso die QSC PLX 2402 die wird fürs Monitoring nutzen. Was ich dir aber raten möchte, lass 2 Ohm bleiben, nimm lieber einen Amp mehr und fahr 4 Ohm, das ist einfach weit betriebssicherer, ich bin auch überzeugt man hört es im Volumen der Bässe und du tust deinen Amps was gutes. Wenn du das aber unbedingt möchtest, dann würde ich sagen kommst du um ne Höllstern nicht rum, keiner anderen am Markt trau ich das sonst wirklich zu.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • LechnerTom
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    385
    Marktplatz Einträge
    2
    • 21. November 2013 um 12:20
    • #14

    1. Müssen es 4 Oberton pro Seite sein? Wenn 3 reichen, dann kannst du 2.7Ohm fahren, das sollten namhafte "2-Ohm-feste" Geräte doch können, selbst wenn sie nicht in der Hölle gebraten wurden.
    2. Wie sieht die Cut-Off-Frequenz aus bzw gehen die weit genug runter?

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.414
    Beiträge
    27.258
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 21. November 2013 um 12:44
    • #15
    Zitat von "meistereder"

    ... Ich suche wohl Digiamps der Class D RWM so wie zB die genannte Digam K3. Die würde ganz gut in mein Raster passen.
    Eigentlich ist mir die verwandte Technik egal, hauptsache sie erfüllt meine Anforderungen.


    ich darf an dieser stelle mal wieder anmäkeln, dass es keine digitalverstärker gibt. denn alle verstärken ein analoges signal!
    der ausdruck kommt aus den marketingabteilungen.
    die von dir gesuchten amps sind schaltnetzteilverstärker, deren endstufenblöcke mit einer PWM-(puls-weiten-modulation) schaltung funktionieren. da es meines wissens nach keinen einzigen PWM amp ohne schaltnetzteil gibt, sollte "PWM-amp" als genauere beschreibung genügen.
    aber ich weiss, dass dies ein kampf gegen windmühlen ist, den ich da betreibe ;)

    die LAB amps sind übrigens keine PWM verstärker, die digams dagegen schon.

    klanglich habe ich noch keine PWM stufe gehört, die mir richtig gut gefallen hat. zumindest an topteilen, im bass dagegen schon, da spielt die feinauflösung ja auch keine rolle ;)
    aber ich habe auch noch nicht alle class-D verstärker gehört, vielleucht ist da ja doch was dabei...
    der beste kompromiss scheint hier imho das TD-prinzip von LAB zu sein, also herkömmliche endstufe mit musikgesteuerter nachführung der versorgungspannung.
    deshalb werde ich diese amps immer empfehlen.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Jens Droessler
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    9.074
    • 22. November 2013 um 03:47
    • #16
    Zitat von "madmax"

    Hölle = Höllstern = Nonplusultra :wink:


    Schreib doch nicht sowas. Nachher glaubt das noch einer!

    Zitat von "wora"

    da es meines wissens nach keinen einzigen PWM amp ohne schaltnetzteil gibt, sollte "PWM-amp" als genauere beschreibung genügen.


    Doch, gibt es. Crown K1 und K2.

    Zitat

    aber ich weiss, dass dies ein kampf gegen windmühlen ist, den ich da betreibe ;)


    Ja, weils eben durchaus diskussionswürdig ist, wo das eine endet und das andere anfängt.

    Zitat

    die LAB amps sind übrigens keine PWM verstärker


    Die Labs haben neben einem PWM-Netzteil auch noch eine weitere PWM-Stufe, die letztlich durch eine Class AB-Endstufe gefiltert wird.

    Zitat

    der beste kompromiss scheint hier imho das TD-prinzip von LAB zu sein, also herkömmliche endstufe mit musikgesteuerter nachführung der versorgungspannung.


    Ich hab davon ja selber etliche Geräte, die auch zuverlässig und mit guter Klangperformance laufen. Aber gegen eine Endstufe mit konventionellem Trafo und gleicher Leistung auf dem Datenblatt kommt sie im Bassbereich nicht an. Oder gegen frühe Schaltnetzteilendstufen, die gebaut waren fürs Schweißen (mit trotz Schaltnetzteil entsprechendem Gewicht), wie die QSC PL6.0PFC oder PL9.0PFC, da siehts eben so dunkel aus.

  • wora
    Profi
    Reaktionen
    5.414
    Beiträge
    27.258
    Einträge
    10
    Marktplatz Einträge
    11
    • 23. November 2013 um 13:26
    • #17
    Zitat von "Jens Droessler"

    ...Doch, gibt es. Crown K1 und K2.


    die werden doch schon lange nicht mehr gebaut.

    Zitat


    Ja, weils eben durchaus diskussionswürdig ist, wo das eine endet und das andere anfängt.


    es gibt tatsächlich argumente, die ein rechteck-steuersignal mit einem digitalsignal gleichsetzen.
    ich bin da anderer meinung - und ich weiss, dass ich damit nicht alleine stehe. für mich als elektroniker ist eine "PWM-schaltung" eine "Puls-Weiten-Modulations-schaltung" - und keine "digitalverstärkung".
    es macht auch wenig sinn, ein digitalsignal (in der regel z.b. 48kHz/24Bit) zu verstärken und an einen lautsprecher zu senden. ein lautsprecher braucht ein analoges signal, der verstärker muss ein digitales eingangssignal also irgendwie in ein analoges signal umwandeln.
    in meinen augen ist der ausdruck "digitalamp" deshalb reines marketinggebabbel.
    aber das ist ein eigenes thema, das wir hier ja schon oft hatten...

    Zitat

    Die Labs haben neben einem PWM-Netzteil auch noch eine weitere PWM-Stufe, die letztlich durch eine Class AB-Endstufe gefiltert wird.


    die letzte stufe, und die "sieht" ja der lautsprecher, ist keine rechteckstufe, sondern eine "analoge" verstärkerstufe. das ist ganz offenbar der trick, der es klanglich angenehmer macht.
    die versorgungsspannung kann ja ruhig mit PWM stufen realisiert werden, das steigert bekanntlich die effizienz.

    Zitat


    Ich hab davon ja selber etliche Geräte, die auch zuverlässig und mit guter Klangperformance laufen. Aber gegen eine Endstufe mit konventionellem Trafo und gleicher Leistung auf dem Datenblatt kommt sie im Bassbereich nicht an. Oder gegen frühe Schaltnetzteilendstufen, die gebaut waren fürs Schweißen (mit trotz Schaltnetzteil entsprechendem Gewicht), wie die QSC PL6.0PFC oder PL9.0PFC, da siehts eben so dunkel aus.

    da sind wir ja tatsächlich auf anhieb mal 100%ig einer meinung! :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • simonstpauli
    Profi
    Reaktionen
    767
    Beiträge
    6.590
    • 23. November 2013 um 17:31
    • #18
    Zitat von "wora"

    ..es gibt tatsächlich argumente, die ein rechteck-steuersignal mit einem digitalsignal gleichsetzen.
    ich bin da anderer meinung - und ich weiss, dass ich damit nicht alleine stehe. für mich als elektroniker ist eine "PWM-schaltung" eine "Puls-Weiten-Modulations-schaltung" - und keine "digitalverstärkung".
    es macht auch wenig sinn, ein digitalsignal (in der regel z.b. 48kHz/24Bit) zu verstärken und an einen lautsprecher zu senden. ein lautsprecher braucht ein analoges signal, der verstärker muss ein digitales eingangssignal also irgendwie in ein analoges signal umwandeln.
    in meinen augen ist der ausdruck "digitalamp" deshalb reines marketinggebabbel.
    aber das ist ein eigenes thema, das wir hier ja schon oft hatten...
    ...


    Danke wora.

    Ich finde, wir können in einem Fachforum auch ein wenig mehr Fachwissen und weniger Marketing vertragen. Auch wenn es vielleicht erbsenzählerisch erscheint.
    Der einzige Aspekt, bei dem "digital" an einem Amp sinnvoll ist: Processing vor der Verstärkung. Da können wir bis zur eigentlichen Endstufe digital bleiben, was Vorteile in einem Endstufenverbund bringen kann. Also z.B. per Dante aus dem Pult in alle Endstufen, Fernsteuerung des Processing in den Endstufen per Rechner am FOH.

    Später wurde ja präzisiert und das Augenmerk auf die Eigenschaften der Endstufen gerichtet und nicht auf den Begriff "digital". So herum macht die Fragestellung dann auch viel mehr Sinn.

    Zum Thema:
    1. Ich mag, wie wora auch, die LAB-Endstufen. Wie ich finde, ein guter Kompromiß aus Leistung, Gewicht, Zuverlässigkeit, Preis, (inzwischen) eingebautem Processing.

    2. Bin ich bei 2-Ohm-Betrieb über längere Zeiträume skeptisch. Ich halte das nicht für ideal, weil gerade bei Hochleistungsendstufen oft die erreichbaren Leistungen im 2-Ohm-Betrieb eben nicht doppelt so hoch sind, wie im 4-Ohm-Betrieb.

    Christian Tepfer * Monitor-Operator, HF-Betreuer, FOH-Mischer, Klang-Gestalter
    http://klanggestaltung.wordpress.com/

  • LechnerTom
    Profi
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    385
    Marktplatz Einträge
    2
    • 23. November 2013 um 21:55
    • #19

    "digital" heißt nichts anders als "wertdiskret" oder "quantisiert", es gibt nur endlich viele Zustände des Signals. (Analog = unendlich viele mögliche Zustände)
    Ein Digitalsignal muss nicht zeitdiskret sein, kann es aber. Wenn es nur 2 Zustände gibt (HI ON oder LO ON), handelt es sich bei der Ausgangsbrücke der Class-D-Stufe genauso um ein Digitalsignal wie z. B. bei einem PCM-16-Bit-Signal, welches codiert, wertdiskret UND zeitdiskret ist.
    In der Realität hat natürlich KEIN Digitalsignal unendlich steile Flanken, da es immer in einem analogen bandbreitenbegrenzten System übertragen wird. d. h. es werden immer Zwischenzustände des Signals existieren, welche aber vernachlässigt werden können.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 24. November 2013 um 03:40
    • #20

    Rhabarber, Klugscheisser, Gelaber, sag mal hört ihr euch gerne selber reden oder seit ihr einfach in der Lage dem Mensch ne Endstufe, mit leichtem Schaltungsdesigen XYZ zu empfehlen die seinen Kriterien entspricht?

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  2. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  3. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  4. Welche DI-Box für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  5. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  6. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  7. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  8. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  9. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  10. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™