... oder das zweite array sind bässe.
das wäre dann je nach system sehr hilfreich.
bündelung line array - hornbox.....
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Zitat von "wora"
... oder das zweite array sind bässe.
das wäre dann je nach system sehr hilfreich....oder outfills

man sollte aber zuerst mal wissen, über welche(n) event/location/größenordnung es sich handelt :roll: -
Zitat von "wora"
das habe ich bisher noch nicht beobachten können. in welcher gegend kommt das denn häufiger vor?
ich kann mir nicht vorstellen, das die horizontale bündelung der grund dafür sein könnte.
das nebeneinander fliegen mehrerer linearrays kann eingentlich nur dann gut funktionieren, wenn die beiden arrays mit unterschiedlichen signalen versorgt werden, also z.b einarray strahlt die vocals ab, das zweite die instrumente...
Das hat Dave Rat mal eine Zeit lang gemacht, ansonsten konnte ich Dual PA nicht in freier Wildbahn beobachten.Die Variante mit Lowmids neben dem eigentlichen Array dagegen kommt öfter vor.
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Zitat von "simonstpauli"
Die Variante mit Lowmids neben dem eigentlichen Array dagegen kommt öfter vor.
das sind dann aber sicher systembässe. das wäre ja sinnvoller als ein zweites, vollwertig bestücktes array nur als lomid-erweiterung laufen zu lassen.zur erweiterung der horizontalen beschallungsfläche wäre es natürlich denkbar, ein weiteres array in einigem abstand zum hauptarray einzusetzen. für eine höhere horizontale richtwirkung spielt das aber keine rolle.
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Zitat von "wora"
das sind dann aber sicher systembässe. das wäre ja sinnvoller als ein zweites, vollwertig bestücktes array nur als lomid-erweiterung laufen zu lassen.
Genau. -
Zitat
Das hat Dave Rat mal eine Zeit lang gemacht, ansonsten konnte ich Dual PA nicht in freier Wildbahn beobachten.
...und u2 bei der 360 grad tour...
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Hin und wieder sieht man solche Double-Hangs doch schon mal. Der Klassiker, wo das seit Jahren gemacht wird, ist das Festival "Rock in Rio".
Zitat von "wora"ganz genau.
die länge des linearrays bestimmt lediglich die vertikale abstrahlung der linie.
die horizontale abstrahlung (und damit auch der pegel richtung bühne) bleibt von der länge der linie logischerweise unbeeinflusst, da in dieser ebene immer nur eine box liegt.
Wie guma schon erwähnt hat, liegt die Bühne in der Regel nicht in der Ebene der Bündelung des Line-Arrays. Zudem sind die Arrays geneigt, so dass die hintere Keule schräg nach oben gerichtet ist. Die Reflexion von der Bühnenrückwand ist damit auch nicht so stark.Der Müll auf der Bühne wird also in der Tat geringer, wenn das Array länger wird - auch wenn sich die Richtwirkung des Arrays dabei nur vertikal verbessert.
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Volker: kannst du das Bildchen noch mal für, sagen wir mal, 120Hz und, sagen wir mal, 4x D+B 'Q' (ich weiß, ist nicht deinen Marke) mit, sagen wir mal, oberem Anschlagpunkt 3m80 einstellen? Also für genau das, was uns im Alltag in 1001 festen und mobilen Installationen als "was wollt ihr denn, wir bieten euch hier doch state-of-the-art - Beschallung mit alleroberamtlichstem Edelmaterial?!" verkauft werden soll?
Wer weiß - vielleicht öffnet das ja mal das eine oder andere Auge. :roll:Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Naja, es passiert dann genau das, was Wolfgang und ich weiter vorne im Thread schon angekündigt hatten.
Zitat von "guma"
Das ist wahr und ein häufiger, bitterer Fehler, den man gerne in den Anfängen der eigenen Linegedönshängerei macht. Ist mir auch passiert jedoch glücklicherweise nicht vor Publikum, da ich nach meiner Einmesserei auch gerne noch mit einem Mikrofon rumlaufe, bevor der erste Musiker aufschlägt. :wink:Allerdings sollte man dann damit umgehen können und wissen was damit geht, wie es geht und was nicht geht.
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Zitat von "Volker Holtmeyer"
Wie guma schon erwähnt hat, liegt die Bühne in der Regel nicht in der Ebene der Bündelung des Line-Arrays. Zudem sind die Arrays geneigt, so dass die hintere Keule schräg nach oben gerichtet ist. Die Reflexion von der Bühnenrückwand ist damit auch nicht so stark.Der Müll auf der Bühne wird also in der Tat geringer, wenn das Array länger wird - auch wenn sich die Richtwirkung des Arrays dabei nur vertikal verbessert.
Volker:
erstmal danke für das bildchen.
bezüglich deines textes möchte ich mich aber gerne dem beitrag von billbo anschliessen:
es ist nämlich keineswegs die "regel", dass linearrays lang genug sind und dazu noch so hoch geflogen werden wie du da angegeben hast.
sehr oft begegnen uns auch linien, die auf mikrofonhöhe ordentlich auf die bühne strahlen. spätestens dann, wenn sie auf der bühne gestackt werden!
und nach wie vor gibt es immer wieder zu kurze arrays, auch wenn das problem schon seit jahren in allen foren dieser welt immer wieder thematisiert wird. offenbar gibt es also doch noch sehr viele beschaller, die sich um die physik nicht scheren, oder die nicht wissen, dass es da einschlägige foren gibt...
die meisten hier wissen mittlerweile, wie die physikalischen zusammenhänge sind.
aber "da draussen" gibt es noch wissensbedarf, zum teil sogar erheblichen aussmaßes. das sind jedenfalls meine persönlichen erfahrungswerte. deshalb werde ich (hoffentlich) nicht müde, das immer wieder mal anzusprechen
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Selbst wenn das Wissen darum vorhanden ist, wird das Ausmaß der Wirkung oft unterschätzt. Und selbst wenn es nicht unterschätzt wird, ist nicht jeder so hart in seinen Grundsätzen, dass er die PA entweder richtig dimensioniert und aufstellt (trotz eigentlich dafür zu geringem Budgets), etwas für diese Anwendung besser geeignetes verwendet (was evtl. Geld kostet, weil man zumieten müsste) oder den Job eben sausen lässt. Obwohl es eben manchmal für den Ruf gar nicht schlecht wäre...
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Zitat von "nojunk"
...oder outfills

man sollte aber zuerst mal wissen, über welche(n) event/location/größenordnung es sich handelt :roll:Gesehen bei der 360° U2 Show oder eben dem brasilianischem Festival und von Nexo gibts das STM
ZitatVolker: kannst du das Bildchen noch mal für, sagen wir mal, 120Hz und, sagen wir mal, 4x D+B 'Q' (ich weiß, ist nicht deinen Marke)
mit, sagen wir mal, oberem Anschlagpunkt 3m80 einstellen? Also für genau das, was uns im Alltag in 1001 festen und mobilen
Installationen als "was wollt ihr denn, wir bieten euch hier doch state-of-the-art - Beschallung mit alleroberamtlichstem Edelmaterial?!"
verkauft werden soll? Wer weiß - vielleicht öffnet das ja mal das eine oder andere Auge. Mit freundlichem Gruß
BillBoDiese Simulation täte mich in Ermangelung an Software und Fachwissen auch interessieren. Bei einem linearem mathematischem Zusammenhang müsste das Hang bei 125Hz dann wohl 4x so lang werden um ein ähnliches Bildchen zu erzeugen aber man möge mich korrigieren......
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Zitat von "Jens Droessler"
Und selbst wenn es nicht unterschätzt wird, ist nicht jeder so hart in seinen Grundsätzen, dass er die PA entweder richtig dimensioniert und aufstellt (trotz eigentlich dafür zu geringem Budgets), etwas für diese Anwendung besser geeignetes verwendet (was evtl. Geld kostet, weil man zumieten müsste) oder den Job eben sausen lässt.
Wenn du aus dem Bereich "Bandbeschallung" heraus gehst hast du das Problem auch ganz schnell und wenn du es plötzlich richtig machen willst, schnell teuer:- Lange schwarze Bananen sind hässlich. Kann man wahlweise passend zum Hintergrund einkleiden oder lackieren (= Kunde "kauft" die oder sollte wenigstens einen Exklusivvertrag für die nächsten Jahre unterschreiben). Im Fernsehen oder abschließend produzierten Promo-Video will man trotzdem keine Box sehen.
- Lange schwarze Bananen hängen dem Licht und dem Projektor im Weg. Ersteres lässt sich meist durch den üblichen Gewerke-Fight (und am Ende haben wir uns trotzdem alle lieb) vor Ort erledigen, letzteres benötigt oft umgehangene Traversen, andere Optiken, andere Leinwände. Im schlimmsten Fall also Mehrarbeit für Rigging-, Video- und vllt. noch Messebaucrew und Personal-Catering.
Und alles nur weil der böse böse Soundmensch auf seine Lowmids besteht, nachdem er vorher schon herumgepoltert hat warum man ihn in der Planungsphase nicht dazugeholt hat. Ist der deppert will der dafür auch noch Kohle oder was? Ist doch eh nur Sprache, der kriegt doch schon seine Headsets, sind ja auch nur 12 gleichzeitig auf der Bühne. -
... letzteres kommt mir auch aus dem konferenzraumbau sehr bekannt vor.
an die lautsprecher wird da sehr oft erst zum schluss gedacht, obwohl die sprachübertragung oft eindeutig wichtiger ist als schöne bilder.
das kapieren dann zwar immer die kunden, aber die videoleute (die das auch vorher immer planen) werden von dieser tatsache regelmässig und völlig unvorbereitet überrascht :shock:
achja: ende off topic

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Und auch das mit den Headsets weiß er erst dann wirklich, wenn der Hauptreferent des Abends sich als verträglicher, technisch einsichtiger Zeitgenosse erweist welcher nicht darauf besteht, dass das aus ästhetischen Gründen nicht in Frage kommt, weil es im Studio seines ö. r. TV-Senders ja schließlich auch jeden Abend problemlos mit Lavaliers funktioniert.
Dringende Anweisung an die Tonabteilung: man kann den Redner kaum verstehen. Machen sie etwas!!!Zitatachja: ende off topic

Jetzt aber!

Mit freundlichem Gruß
BillBo -
Also die Regeln sind fuer Horntops und Line Array Module gleich. Es gibt Physik nur einmal.
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das hast du jetzt aber sehr schön auf den punkt gebracht!

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Zitat von "billbo"
Volker: kannst du das Bildchen noch mal für, sagen wir mal, 120Hz und, sagen wir mal, 4x D+B 'Q' (ich weiß, ist nicht deinen Marke) mit, sagen wir mal, oberem Anschlagpunkt 3m80 einstellen?
Habe das Bildchen gerade fertig gemacht, als mir einfiel, ne machte besser nicht. Vor über 10 Jahren hatte nämlich irgend so ein Diplomand schon das Folgende erkannt:
ZitatAuffällig ist indes bei der im tief- und mittelfrequenten Bereich zunehmende Pegel zu größeren Winkeln über +90° bzw. unter –90° bei den simulierten Ergebnissen, was sich in den Messergebnissen der realen Arrays nicht so widerspiegelt. Dieses ist vom Autor ohne Weiteres nicht zu erklären aber dahingehend zu deuten, dass in der Realität bei niedrigen Frequenzen die Lautsprechergehäuse Einfluss nehmen, was als Fehler der Simulation anzusehen wäre.
Es ist tatsächlich so, dass benachbarte Gehäuse einen gravierenden Einfluss auf die rückwärtig abgestrahlte Energie haben. Die Simulation nimmt aber jeden Balloon so, als würde er sich im Freifeld befinden. Abschattung und Beugung werden nicht berücksichtigt. Einige Hersteller gehen deshalb her und verpassen bei der Ballon-Messung dem Line-Array-Element jeweils darunter und darüber Gehäuse-Dummys. Das geht dann in die richtige Richtung - ist natürlich aber auch kompromissbehaftet.
Wenn man Frequenzen betrachtet, deren Wellenlängen im Bereich der Länge des Arrays liegen, ist also Vorsicht geboten. Daher gibt's von mir heute leider kein Bild. -
eine sehr interessante beobachtung.
vielen dank Volker. -