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Hall in A&H Pulten

  • guma
  • 5. Mai 2014 um 20:32
  • guma
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    • 5. Mai 2014 um 20:32
    • #1

    Vielleicht hat sich jemand in den unendlichen Weiten der ilive Pulte-Threads schon mal geäußert .... ich kann mich nicht erinnern.... :D

    Da die FXe in allen A&H Digitalpulten gleich sind ( ... meine ich ? ) erlaube ich mir mal hierzu meinen Senf zu geben:

    Mein erster Kontakt damit mit ilive war so, dass Hall bei dem Gig nicht das Thema war :lol: . Dann hatte ich ein QU-16, an dem ich mit der 480er Emulation gespielt habe und auf die Schnelle erst mal endtäuscht war, weil das, egal was ich drehte, immer Artefakte machte, die ich nicht mochte... ( ich dachte dann ... naja vielleicht ist das in dem kleinen Pult doch irgendwie ne Sparversion. :roll: )

    Jetzt habe ich mir's mal so richtig am GLD besorgt, damit die presets auch so spielen, wie ich mir das vorstelle. Klar ist meine Messlatte da ziemlich hoch, da ich die ganzen Hardware-Originale wirklich gut kenne. (200, 300, 480, M5000/4000/3000, AMS RMX, PCM70/81/91/92, H3000, 2016 u.s.w. )
    Ich habe mich dann erst mal verlaufen ... weil ich irrtümlicherweise dachte, dass 1.) die SMR Dinger alle auf dem gleichen gemeinsamen Grundalgorithmus beruhen würden und 2.) der "480er" was mit dem 480er zu tun hätte. :D ... Alles falsch !!!
    Meine Versuche mit dem 480er Algorithmus, mit dem ich mich 2 Stunden (!) abgequält habe, waren frustran. Dieses Ding macht auch am GLD hässliche, digitalgeräuschige Shatterartefakte im Ausklingen und zwar völlig egal wie man die "Expert-Parameter" verbiegt !!! Eigentlich wollte ich schon aufgeben und mich irgendwie damit abfinden. Dann erinnerte ich mich, dass ich mit dem 480er Algorithmus im M5000 auch schon ne Bauchlandung hatte und habe einfach mal "Arena 2" geladen.
    ...siehe da, das "kkrrbzzz" im Ausklang war weg und dieses Teil klang plötzlich nach Lexicon !!! :D:D noch ein bisschen mit den Parametern gespielt und das Ding klingt wirklich wie >> 8.000 € !!!

    Fazit: 1. Man kann mit der Mühle sehr schön Hall machen, wie es definitiv mit Yamaha und DiGiCo nicht ohne Waves-Erweiterung geht.
    2. Die SMR Algorithmen sind definitiv unterschiedlich und unterschiedlich gut
    3. Die Idee davon, was ein 480er macht, geht von Hersteller zu Hersteller weit auseinander :wink:
    4. Der Expert Modus beinhaltet je nach Algorithmus den einen oder anderen FAKE Parameter, der garnichts bewirkt und lässt sich in der Parametrierung keinesfalls mit den Originalen vergleichen. :wink:

  • wora
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    • 5. Mai 2014 um 22:22
    • #2

    da habe ich tatsächlich ganz ähnliche erfahrungen gemacht!
    beim ersten gig mit meinem eigenen pult habe ich auch sofort reflaxartig "Hall 480" ausprobiert, weil ich da ganz schön viel hoffnung hatte... hat mir aber ebenfalls nicht gefallen, ich war einigermaßen enttäuscht und habe dieses programm seither nicht mehr probiert.
    nach einigem ausprobieren habe ich die ersten zwei serieneffekte als grundlage für die meisten meiner eigenen standard-gesangshallräume genommen.
    eine ausnahme stellt mein "grosser balladenhall" dar, den habe ich meines wissens nach auf "Hall 482 live" aufgebaut. diese hallsauce liebe ich manchmal sehr ;)

    mittlerweile nehme ich aber auch sehr gerne den effekt "EMT250", und zwar oft völlig unbearbeitet ;)

    aber ich muss zu meiner schande gestehen: ich habe immer noch nicht alle hallprogramme ausgiebig probiert. 8)
    zu anfang viel rumprobiert, klar. aber irgendwann hatte ich einfach "meine effekte" wie ich sie wollte und habe mir diese in szenen abgespeichert, die ich immer wieder verwende. somit nutze ich hier leider nur einen relativ kleinen teil der möglichkeiten.

    es gibt ja auch noch andere effekte in der kiste, die richtig spass machen.
    leider gibt die zu mischende musik es aber oft nicht her, das vernünftig einzusetzen... schaaade :D

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Teddytaste
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    • 6. Mai 2014 um 02:44
    • #3

    Huch, ich bin doch nicht alleine ;)

    jo, einen ähnlichen Effekt hatte ich auch beim ersten Kontakt, bis ich das Teilchen mal etwas näher unter die lupe genommen hatte.
    Meine Erfahrungen allerdings zwischen QU-16 und iLive: In der Summierung der Kanäle geht beim QU-16 etwas an Tiefe verloren, bei der iLive bleibt diese erhalten...
    ...kann aber auch Voodoo sein, hatte keine 1:1 Vergleichsmöglichkeit.

    Ansonsten kann ich nur bestätigen: Die Effekte (inkl. 4-Band Dyn-EQ) sind richtig gut und auch studiotechnisch sehr gut brauchbar und über Dante in jedes Cubase-Projekt sehr gut implementierbar.
    ... was soll ich noch mit Y..... :lol:

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • Dosenfutter
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    • 6. Mai 2014 um 03:08
    • #4

    Die Unterschiede (oder auch Gemeinsamkeiten) zu/mit dem 'Original' Effekt sind in den Pulten in der Software. Ändert sich die Software bzw. Firmware, kann sich auch der Klang ändern bei den Effekten. Wer mit seinen Effekten im Pult zufrieden ist, sollte sehr gut aufpassen, was in den neuen Softwareversionen geändert wurde. Leider kann man nicht alle Pulte auch wieder auf eine ältere Version ohne weiteres wieder downgraden. Das ist für mich ein Grund, nicht sofort eine neue SW in das Pult zu laden sondern erstmal abwarten, was andere dazu sagen.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

  • wora
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    • 6. Mai 2014 um 18:32
    • #5

    das downgraden geht bei der iLive problemlos, ganz im gegensatz zur app für das iPad - aber dafür ist ja apple zuständig ;)
    eine veränderung der effekte beim updaten habe ich bisher noch nicht bemerkt. ausser dass immer mal wieder welche dazu gekommen sind... 8)
    aber bitte jetzt hier keine diskussion über update/downgrade... das ist ein völlig anderes thema.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • karel noon
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    • 6. Mai 2014 um 18:44
    • #6

    Kann jemand diese Aussage zu den update Eigenschaften der Effekte bestätigen?

    Ich kann mir irgendwie gerade kaum vorstellen das A&H bei jedem Update an den Algorithmen der Effekte schraubt. Evtl. Andere Parameter bei den standarteinstellungen, aber alles andere?
    Das wäre ja sehr blöd wenn ich mein setup vom letzten Jahr lade und plötzlich ist da ein anderer Hall

    Ich jedenfalls fand auch das die Bezeichnungen nicht immer zu den Effekten passen, war mir aber egal, ich hab einfach einen weiter mal probiert bis ich was schönes gefunden habe.
    In der Regel ist das jetzt der EMT250er und der ADT. Alles in allem komme ich mit den ilive Effekten auch am besten zurecht von den mir bekannten digitalen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • e-on
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    • 7. Mai 2014 um 01:11
    • #7

    @ guma
    und wie hast du das gemacht ? mit Mikro, kurze Laute, ganze Wörter, Kopfhörer oder Lautsprecher. Einer oder zwei, Stereo ?

    Dem Thema kkkrrrbrrzz sollte A&H sich mal annehmen !

    :?:

  • billbo
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    • 7. Mai 2014 um 11:22
    • #8
    Zitat

    ... was soll ich noch mit Y..... :lol:


    Ganz einfach: da kommt nach wie vor kein Hersteller dran vorbei, der mit einiger Hoffnung auf kommerziellen Erfolg funktionelle Pultkonzepte und allgemein akzeptierte Bedienoberflächen abkupfern und selbst auf den Markt bringen möchte. :roll:

    Sorry, musste sein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo

    "Okay. Wir machen das mit den Fähnchen."

  • Dosenfutter
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    • 7. Mai 2014 um 12:06
    • #9
    Zitat von "Karel Noon"

    Kann jemand diese Aussage zu den update Eigenschaften der Effekte bestätigen?

    Ich kann mir irgendwie gerade kaum vorstellen das A&H bei jedem Update an den Algorithmen der Effekte schraubt. Evtl. Andere Parameter bei den standarteinstellungen, aber alles andere?
    Das wäre ja sehr blöd wenn ich mein setup vom letzten Jahr lade und plötzlich ist da ein anderer Hall


    Das war nicht speziell auf A&H bezogen. Aber ja, das gab's schon mehrfach gegeben, aber anders, als Du Dir jetzt wahrscheinlich vorstellst. Es wird beispielsweise ein Bug behoben oder eine Routine optimiert, die danach weniger DSP-Rechenzeit benötigt (bzw. auf mehr Kanälen gleichzeitig unabhängig aktiv sein kann) und die Routine wird möglicherweise auch von bestimmten Effekten direkt oder indirekt (per 'üblichem' Routing) benutzt und dann macht sich das im Klang bemerkbar. Auch Limiter, die das Übersteuern bei Effekten oder bei interner Signalverarbeitung verhindern sollen, werden mit Updates teilweise verändert, ebenso Kompressor oder Filter können verändert werden und so mehr oder weniger indirekt Auswirkungen haben. Das kommt davon, daß die Hersteller die Pulte so schnell wie möglich auf den Markt bringen wollen und Beta-Tests sehr knapp gehalten werden.

    You probably have the right hammer, you've just got to stop hitting your thumb.

    Einmal editiert, zuletzt von Dosenfutter (7. Mai 2014 um 12:08)

  • LC2412
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    • 7. Mai 2014 um 12:07
    • #10
    Zitat von "billbo"


    Ganz einfach: da kommt nach wie vor kein Hersteller dran vorbei, der mit einiger Hoffnung auf kommerziellen Erfolg funktionelle Pultkonzepte und allgemein akzeptierte Bedienoberflächen abkupfern und selbst auf den Markt bringen möchte. :roll:

    Sorry, musste sein. :D

    Mit freundlichem Gruß
    BillBo


    damit meinst Du aber nicht das 01er, oder? weder funktionell noch akzeptiert, zumindest bei mir.

  • guma
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    • 7. Mai 2014 um 12:43
    • #11
    Zitat von "e-on"

    @ guma
    und wie hast du das gemacht ? mit Mikro, kurze Laute, ganze Wörter, Kopfhörer oder Lautsprecher. Einer oder zwei, Stereo ?

    Dem Thema kkkrrrbrrzz sollte A&H sich mal annehmen !

    Mit Mikro ( bin ( EX- ) Sänger ) :D + Q10 + ATH M50

  • guma
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    • 7. Mai 2014 um 20:52
    • #12

    Jawoll, der EMT250 hat den beschriebenen Artefakt ebenfalls nicht und ist quasi 'Plug and play', braucht also außer Predelay und decay keine Bearbeitung. Sehr schön ! Ein sehr unaufdringlicher Hall 'to go' .

  • wora
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    • 7. Mai 2014 um 21:30
    • #13

    sehr schön, das ihr den auch gut findet!
    dann ist mein geschmack ja vielleicht doch gar nicht so schlecht wie alle immer sagen ;)

    was ich von den halleffekten auch schon gerne benutzt habe:
    "Hall Brass", "Plate Perc" und "Plate Gold Dly´d".

    aber wie gesagt: ich hab immer noch nicht alle durchprobiert, vielleicht findet ihr ja auch noch das ein oder andere "schätzchen"?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • e-on
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    • 9. Mai 2014 um 00:12
    • #14

    hat mal jemand den 480 und EMT mit denen aus dem x32 auf krrrbrrtzz... untersucht ?

    :?:

  • oton
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    • 9. Mai 2014 um 00:34
    • #15

    ich fand den EMT250 im X32 ganz charmant, ähnlich wie die 250er Emulation in der iLife ein unauffälliger Hall der sich ums Signal schmiegt ... by the way, warum emuliert nicht mal endlich einer das PCM 60 ????

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • wora
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    • 9. Mai 2014 um 05:58
    • #16

    hier haben also nur 4 personen erfahrungen mit den effekten in den A&H pulten?
    und ansonsten wird einfach was über Yamaha und X32 geschrieben...
    ehrlich gesagt finde ich das jetzt schon ein bisschen dünn. :?

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tobias kammerer
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    • 9. Mai 2014 um 09:42
    • #17

    Ich habe auch Erfahrungen mit den Effekten, aber die sind euren Ähnlich. Ich nehme übrigens doch immer wieder auch ganz gern den 480er. Dann aber eher, wenn man ihn gar nicht so genau als Hall hören soll. Somit spielen die Artefakte hinten dran keine Rolle. Ich mag den Hall, wenn z.B. die Raumakustik eh schon überladen ist, weil er dann nur etwas Glanz dazu gibt. Er klingt ja auch relativ dünn gegenüber z.B. dem Arena. Als Hallfahne setze ich den nie ein.

    Ich mag übrigens auch gern den Doubler Effekt. Der klingt in meinen Ohren ausgesprochen analog und lässt sich dadurch auch je nach Musikrichtung durchaus mal auf Vocals einsetzen.

    Aber:
    Was mich ganz leicht stört, ist, dass die Hallalgorithmen alle eine relativ große Basisbreit haben. Dadurch sind sie live oft nicht so gut hörbar. Das merkt man dann extrem, wenn es z.B. einen Mitschnitt gibt, oder auch auf einer Monodelayline. Die klingen mono schon erheblich anders als Stereo. So etwas ist im Studio gut aber zumindest nach meinem Empfinden live schwierig.

    Viele Grüße
    Tobias

    Viele grüße
    Tobias

  • guma
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    • 9. Mai 2014 um 10:21
    • #18

    Die "Monofähigkeit" der Platten muß ich mal noch prüfen. An Yamaha Pulten habe ich mir die Plate, die als "mono" gedacht war, auf zwei Monokanäle gepatcht, damit ich die panen konnte und habe das dann "10 Uhr und 14 Uhr" enger gepant, weil mir das richtig mono zu dünn wurde und falls die Quelle etwas aus der Mitte war beide ein bisschen nachgeführt. Das sollte bei A&H eigentlich genau so gehen.

  • oton
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    • 9. Mai 2014 um 12:09
    • #19
    Zitat

    aben also nur 4 personen erfahrungen mit den effekten in den A&H pulten?
    und ansonsten wird einfach was über Yamaha und X32 geschrieben...
    ehrlich gesagt finde ich das jetzt schon ein bisschen dünn. :?

    das liegt nicht daran, das so wenig Menschen Erfahrung damit haben, sondern imho daran das man solche Fragen wie "welchen Hall nehmt ihr" nicht so pauschal beantworten kann ... wenn ich einen Vocal Hall suche, höre ich mir meine Stimme mit dem Hall IN der entsprechenden Location an, und schalte einfach mal Algorithmen und Programme durch. Oft findet sich dann schnell ein Hall, der zu der jeweiligen Akustik passt. PiMalDaumen umso schlechtere Akustik umso mehr "Plate" und umso schöner umso "natürlicher like PCM" ... :wink:

    Wobei "Old School" Algorithmen wie EMT-Simulationen, wenn sie denn gut funktionieren, oft gut live passen, weil sie nicht so aufdringlich sind und man deswegen oft den Return nicht so verbiegen muss wie bei anderen Programmen. Deswegen habe ich auch jahrelang ein PCM60 durch die Gegend geschleppt, das kann das auch sehr gut.

    Und die Geschmäcker sind dann auch noch einmal sehr verschieden, also am besten die eigenen Ohren entscheiden lassen.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

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  • guma
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    • 9. Mai 2014 um 14:03
    • #20

    ... Wobei man da natürlich ein gewisses Repertoire haben und wirklich kennen sollte, was die jeweilige Kiste so hergibt schon weil die Herstellernomenklatur wie oben erwähnt, kein unbedingter Hinweis darauf ist, was sich hinter dem jeweiligen preset verbirgt. Bis man sich dann fertig gesucht hat, ist der Abend dann um. Schon allein dafür lohnt die Beschäftigung damit.
    Ausserdem braucht es viel Hörerfahrung und Intuition, um zu einer bestimmten akustischen Umgebung die passende künstliche Ergänzung schnell parat zu haben. Sehr gute, gehörmäßig begabte Tonleute haben dafür ein Gedächtnis und sind in der Lage, ein rechtshirnig erfasstes Raummuster mit einem im Gedächtnis abgelegten Hall zu verbinden.

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