ok, diese "rechtshirnige begabung" fehlt mir möglicherweise noch ein bisschen ![]()
ich löse das problem in aller regel so, dass ich die pegel der effektreturns an die jeweilige akustik anpasse und nur sehr selten die grundsätzlichen hallprogramme die ich auswähle. aber auch ich bin da noch lernfähig ![]()
die erfahrung, das "plates" in akustisch schwieriger umgebung besser tun als weiche hallprogramme, habe ich aber immerhin auch gemacht.
die sache mit dem 480er algorithmus: ich muss das tatsächlich nochmal probieren, wie sich das als subtiler hintergrundhall einsetzen lässt - wenn man sowas mal brauchen sollte. gerade in der open air-saison kann man sowas ja durchaus mal probieren. das hatte ich natürlich nicht so getestet, weil ich "480" natürlich auch hören wollte :lol:
und zum thema "geschmack" fällt mir schon wieder eine kleine anekdote ein:
vor jahren hab ich mal auf einem ca 5.000er open air als gastmischer gearbeitet. da stand ein PM5D und der techniker vor ort hatte mir das ding vorbereitet. seine hallauswahl gefiel mir aber gar nicht. so habe ich während des gigs immer mal wieder andere hallprogramme probiert. irgendwann zur hälfte des konzertes habe ich dann für schlagzeug einen für mich passenden hall gefunden.... und plötzlich schrie die lichtcrew: "na, endlich mal ein geiler drumhall!"
das gesicht des babysitters hätte man in dem moment unbedingt fotografieren müssen :shock:
aber keine bange: wir haben alle sehr gelacht und auch der kollege konnte sich dann ein grinsen über diese ulkige situation nicht verkneifen. und schon waren alle wieder glücklich.
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