Zitat von "klauston"Und nein, in der Innenstadt kann man davon ausgehen, das es um spätestens 22 Uhr aus ist.
So wie überall sonst auch.......
da kommt mir ganz brutal die Ausgangssperre in den Sinn :oops: ....
Achtung Kontrolle :wink:
Zitat von "klauston"Und nein, in der Innenstadt kann man davon ausgehen, das es um spätestens 22 Uhr aus ist.
So wie überall sonst auch.......
da kommt mir ganz brutal die Ausgangssperre in den Sinn :oops: ....
Achtung Kontrolle :wink:
Zitat von "klauston"Säubern nach den Festen?
Und nein, in der Innenstadt kann man davon ausgehen, das es um spätestens 22 Uhr aus ist.
So wie überall sonst auch.Und wenn es mehr als 10 VA im Jahr sind, gibt es normal eine Grenze für Lärm, egal ob Blasmusik oder PA
Und die kann ich bei mir am Wohnzimmerfenster messen lassen!!!
Das ist sicher in Deutschland auch üblich
Sicher, die TA Lärm wird oft hinzugezogen, wenn es um Industrie- oder Freizeitlärm geht. Gesetzesgrundlage ist das Bundes-Immissionschutzgesetz.
Selbst bei den gerade angesprochenen seltenen Ereignissen darf man nachts nicht die 55 dB(A) überschreiten. Nicht zu vergessen die Zuschläge für Informationsgehalt und Impulse.
Dazu kommt noch eine gesonderte Bewertung tieffrequenter Geräusche, wenn der C-bewertete Pegel mehr als 20 dB über dem A-bewerteten liegt. (das geht schneller, als man meint, vor Allem am maßgeblichen Immissionsort.
Unter dem Strich kann man innerstädtisch durchaus noch Veranstaltungen durchführen, in Bunkern und auf großen Flächen mit guten Beschallungskonzepten.
Der normale Blaskapellenumzug kann nur tagsüber und auch dann nur mit Duldung der Lärmbelästigung stattfinden, das ist nur im Konsens möglich. Auf dem Dorf klappt das eher als in der Stadt, hier in Hamburg auf St. Pauli brechen schon teilweise Hausbands in Kneipen ihre Gigs ab, weil Anwohner sich beschweren. Etwas kleinlich vielleicht, aber sicher zu Recht. Ich rede hier von der Reeperbahn, auch dort gelten Gesetze und werden teilweise auch durchgesetzt.
Worauf wollte ich hinaus? Wir kamen ja über Rennstecken und die Gewinnerzielungsmodelle auf die Lärmbelästigung. Es ist sicher sinnvoll, Rennstrecken nicht direkt in eine Innenstadt zu bauen (obwohl - Monaco? Haben die keine Gesetze? Oder dort bald nur noch mit Elektromotoren?). Der Ring liegt, wenn ich mich nicht irre, etwas außerhalb. Dann kommt natürlich eine etwas schwierigere Anreise dazu, bestimmte Geschäftsmodelle funktionieren dann nicht mehr so gut.
Unter dem Strich bin ich schon sehr dafür, daß man Veranstaltungen im Einklang mit Lärmschutz durchführt. Also laute Veranstaltungen in entsprechenden Locations, bei denen nicht direkt in 50 Metern Entfernung ein Anwohner gestört wird. Das mit dem Bunker war kein Scherz, das Uebel und Gefaehrlich und das Terrace Hill sitzen in einem, sehr praktisch was Lärmschutz betrifft. Zeltfeste irgendwo auf der freien Wiese sind lärmschutz-technisch einfacher zu handhaben als in der Innenstadt oder auf dem Dorfplatz. Dafür fehlen dann wieder oft die Shuttle-Konzepte, aber das sollte machbar sein. (ich erlebe es jedes Jahr bei einem Zeltfest nahe Hamburg, Shuttles mit Anschluß an das Hamburger Nahverkehrsnetz)
Zitat von "nojunk"marian: du wohnst nicht in der innerenstadt? :wink:
Nicht exakt "Innenstadt" - das gibts hier im Dorf (das immerhin eine Kreisstadt ist) nicht. Aber nur ein paar Häuser vom Innenstadtbereich weg, und kaum 100m von einer Festwiese entfernt.
Mich stört Musik nicht, wenn ich weiß dass ein Musikfest stattfindet.
Das Problem was ich im Sommer hatte, gerade zur FußballWM: Veranstaltung geht bis 23/24Uhr, kein Problem. Sobald alle Gäste weg sind, rücken die Reinigungsbrigaden an mit Laubbläser und Reinigungsfahrzeug. Das geht so 1-2 Stunden. Also bis 2 Uhr teilweise, das ist dann schon deutlich über meiner Toleranzgrenze.
Gut, vielleicht liegt es dran dass ich mit Musik gut einschlafen kann. Auch abends ist oft das Radio bei mir an zum einschlafen. Aber ich bin trotzdem um jede Veranstaltung hier froh.
Ich finde, wer in die Innenstadt zieht, muss mit Lautstärke rechnen. Ich wohn(t)e in Dortmund direkt auf dem Wall, Lautstärke gehört da einfach dazu. Das fängt mit dem Verkehr an (ein anfahrender LKW macht schonmal Alarm), geht über Leute die Nachts reden oder auch mal schreien, bishin zu Musik irgendwo. Und natürlich die schwarzgelben Straßenreinigungsmaschinen ![]()
Man gewöhnt sich entweder dran (ich kann Problemlos mit offenem Fenster schlafen) oder zieht halt in einen ruhigen Teil der Stadt.
Zu dem Thema mal ein Lied mit sehr passenden Lyrics: https://www.youtube.com/watch?v=ZzlMfHUmZcI
Zitat von "Marian Humann"Das Problem was ich im Sommer hatte, gerade zur FußballWM: Veranstaltung geht bis 23/24Uhr, kein Problem. Sobald alle Gäste weg sind, rücken die Reinigungsbrigaden an mit Laubbläser und Reinigungsfahrzeug. Das geht so 1-2 Stunden. Also bis 2 Uhr teilweise, das ist dann schon deutlich über meiner Toleranzgrenze.
Siehst Du, wie ich es mir dachte, die Reinigungsbrigaden die stören sind wegen der VA davor da............
Also quai nachgelagerter Lärm ![]()
Jetzt haben erstmal die Russen die Finger drauf.
Ungewollte Zugabe.....
Jetzt gibts nächstes Jahr erstmal noch ein 3-tägiges Festival in München im Olympiapark.
Mit Metallica als Headliner.
Keine Ahnung; wie man das krachtechnisch den Anwohnern der halben Stadt verkaufen will. Glaube nicht; das die Stadt da wirklich weiß, was'se da genehmigt hat.....
Vom Lärm mal abgesehen...ich finde es doch etwas verblüffend und vor allem interessant, dass eine Ring-"Hausband" wie Metallica offenbar keinen Schmerz dabei hat, die Konkurrenz von Herrn Liebermann zu bedienen. Spannend!
Mann, pecunia non olet ... und aus Bandsicht ... scheißegal wer in Deutschland das bezahlt ... :lol:
Zitat von "guma"pecunia
..."nothing else matters"...? Eine sehr interessante Lesart der Lyrics. :shock: :twisted: :twisted:
Aber nun scheints klar zu sein.
Zuerst wurde das Ding in München aus der Taufe gehoben; gezielt nur eine Woche vor RIP keine 200km weg.
Dann wurde bekannt, das es eine vermutlich weit vorher geplante Zwillingsveranstaltung zur Grünen Hölle keine 40km weg von RAR am selben WE eine Woche vorher ist.
So ähnlich jedenfalls.
Sind schon seltsam - riskante Geschäftsgebahren.
Man darf gespannt sein; ob hier einer hier mit roten Zahlen abschließt.
In München mag zwar das Line-Up besser für ein "Rock"-Festival zu sein; (ich weiß nicht, was ein Fritz Kalkbrenner bei "Rock" zu suchen hat... :shock: ) aber ob in Stadion & Halle wirklich die Atmosphäre aufkommt, so wie bei einem richtigen Open-Air, darf bezweifelt werden.
Zumal striktes Camping-Verbot im Olympiapark herrschen soll.
Aber das ist ja grade ein wichtiger Teil der Fankultur. Grade für die Harten. (Mag hier jeder seine Meinung dazu haben. :wink:)
Kann mir auch garnicht so richtig vorstellen; wie ein Haufen verschwitzter, volltrunkener Metaller morgens (oder wann auch immer am Tage) samt letzten Sixpack in die Taxis zum Hotel (mit zu solchen Veranstaltungen schnell den Ticketpreis übersteigenden Rate) zu steigen...
Und dann das Zimmer erstmal schwarz streichen. ![]()
Zitat von "madmax"Alles anzeigenAber nun scheints klar zu sein.
Zuerst wurde das Ding in München aus der Taufe gehoben; gezielt nur eine Woche vor RIP keine 200km weg.
Dann wurde bekannt, das es eine vermutlich weit vorher geplante Zwillingsveranstaltung zur Grünen Hölle keine 40km weg von RAR am selben WE eine Woche vorher ist.
So ähnlich jedenfalls.
Sind schon seltsam - riskante Geschäftsgebahren.
Man darf gespannt sein; ob hier einer hier mit roten Zahlen abschließt.In München mag zwar das Line-Up besser für ein "Rock"-Festival zu sein; (ich weiß nicht, was ein Fritz Kalkbrenner bei "Rock" zu suchen hat... :shock: ) aber ob in Stadion & Halle wirklich die Atmosphäre aufkommt, so wie bei einem richtigen Open-Air, darf bezweifelt werden.
Zumal striktes Camping-Verbot im Olympiapark herrschen soll.
Aber das ist ja grade ein wichtiger Teil der Fankultur. Grade für die Harten. (Mag hier jeder seine Meinung dazu haben. :wink:)
Kann mir auch garnicht so richtig vorstellen; wie ein Haufen verschwitzter, volltrunkener Metaller morgens (oder wann auch immer am Tage) samt letzten Sixpack in die Taxis zum Hotel (mit zu solchen Veranstaltungen schnell den Ticketpreis übersteigenden Rate) zu steigen...
Und dann das Zimmer erstmal schwarz streichen.
Nette Vorstelliung.
Wobei ich die Idee eines echten Rock-Festivals ohne Camping super finde. Auf ein solches würde ich direkt selbst gehen wollen. Also ohne jetzt Geld zu verdienen.
Zu den Konkurrenz-Veranstaltungen: das wird so gedacht sein, daß der jeweils andere weniger Profit machen soll. Konkurrenz belebt aber auch das Geschäft, also könnte hier ein Markt vergrößert werden. Oder es fällt halt einer auf die Nase. Capricorn hat doch jetzt diesen verrückten Russen, der da Geld reinsteckt. Vielleicht ist der ja auch Rock-Fan...
Oder eher Rache?
ML plattmachen?
Wenn besagter Russe selbstpersönlich dahintersteckt bzw. die Sache wie sein Hobby (wie andere Golfen gehen oder sich englische Fußballvereine kaufen) betrachtet; zahlt der das aus der der Schreibtisch-Schublade...
Na ja, so schnell macht man einen ML nicht platt, schätze ich. Aber die Relationen zum Oligarchen sind schon unfair. Wobei man jetzt nicht direkt weiß, was der Russe genau vor hat.
Zitat von "simonstpauli"Na ja, so schnell macht man einen ML nicht platt, schätze ich. Aber die Relationen zum Oligarchen sind schon unfair. Wobei man jetzt nicht direkt weiß, was der Russe genau vor hat.
Kommt ja immer auf den/die Russen an :wink:
So ganz scheinen die Planungen nicht aufzugehen: http://www.spiegel.de/kultur/musik/g…-a-1026317.html
Wer hätte das gedacht.... :shock:
Man sollte halt die Fan, deren Macht & Loyalität mal nicht unterschätzen...
Und schon garnicht zu Zeiten von Facebook, Twitter & Co.
Bei den Vorverkaufszahlen wundert mich die vornehme Zurückhaltung der Ringbetreiber aber nicht.
Auf Schalke oder in jedem anderem Stadion wird die Sache aber gleich garnicht funktionieren. Keine Ahnung; wieviele Karten in München verkauft sind, Werbung ist täglich in der Bild. Bei dem Line up.
Ein Stadion hat einfach kein Flair.
Camping, Natur, Krach, Dreck, Koma; das gehört bei dieser Art Veranstaltung einfach zur Fankultur. Kann man zu stehn, wie man will.
Immerhin hat man's dann aber geschafft; trotz mehrerer milliardenschwerer Autokonzerne dann auch keine Formel 1 im Mutterland des Auto's.
Armes Deutschland....
Arme's Deutschland.
Wenn schon, denn schon.
Zitat von "billbo"Arme's Deutschland.
Wenn schon, denn schon.
You made my day ![]()
![]()
Aber sieh es doch mal so, die Griechen sind auch die Erfinder der Demokratie...
Und um noch was zum Thema beizutragen: bei dem Überangebot an Festivals in Deutschland (bei verhältnismäßig günstigen Preisen) sollte man sich nicht über ein Festivalsterben wundern. Allerdings hätte ich noch vor zwei Jahren nicht gedacht, dass es RaR erwischt...
Zitat von "nasi"You made my day
Aber sieh es doch mal so, die Griechen sind auch die Erfinder der Demokratie...
Und um noch was zum Thema beizutragen: bei dem Überangebot an Festivals in Deutschland (bei verhältnismäßig günstigen Preisen) sollte man sich nicht über ein Festivalsterben wundern. Allerdings hätte ich noch vor zwei Jahren nicht gedacht, dass es RaR erwischt...
Moment, RaR steht doch gut da, ordentlich Tickets verkauft, alles gut. Nur halt nicht mehr auf dem Nürburgring. Nach der ganzen Vorgeschichte drängt sich der Eindruck auf, daß Capricorn da selbst in ein Business einsteigen wollten, welches sie weder verstehen, noch leistungsfähig genug sind, diverse Vorkosten auch mal zu tragen und ggf. ein paar Jahre ein ordentliches Minus einzufahren. Da hat sich irgendein Manager gedacht "Mensch, der Lieberberg verdient einen Haufen Kohle mit Nichts, wir sind doch der Ring, das können wir selber machen und mehr verdienen. So schwierig kann das doch nicht sein, ein paar Bands anzurufen..."
Zitat von "simonstpauli"So schwierig kann das doch nicht sein, ein paar Bands anzurufen..."
Naja, _das_ ist ja auch nicht schwer. Ab dann wird's aber eher - kompliziert.