... habe den ursprünglichen Threat mal hierher übertragen, da das ursprünglich Problem gelöst ist und die Diskussion jetzt mehr in Richtung Mikrofonierung geht.
es1276 hat geschrieben:
...
Leider sind nur unterschiedliche Bühnenmikros vorhanden (2 x KM184 und 2 x Schoeps CMC4 mit MK4 Kapsel). Das macht es nicht leichter. Die CMCs sind wunderbar für Aufnahmen, koppeln aber im Bassbereich und in den Höhen recht gerne. Die KM184 sind da wesentlich unproblematischer. Werde wohl noch zwei davon anschaffen, bin aber auch für alternative Vorschläge offen.
Also noch mal besten Dank für eure Hilfe.
Wora hat geantwortet:
da hast du aber immerhin absolut hervorragende mikros am start.
habe selbst auch beide mikrofontypen im meinem "sortiment", aber deine erfahrung bezüglich der feedbackproblematik im vergleich mit KM184 kann ich da nicht ganz teilen. gerade die schoeps-kapseln haben normalerweise eine exzellente richtcharakteristik, die auch das 184 nicht überbieten kann.
um das problem genauer zu ergründen, müsste man etwas weitergehende infos haben.
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Antwort von es1276:
Ich vermute mal es liegt an den Raumresonanzen. Die Halle ist im wesentlichen ein Würfel mit aufgesetzter Dachkuppel und diversen Anbauten.
Die vier Mikros hängen in ca.2,5 m Höhe am Oberen vorderen Bühnenrand und zeigen im 45 Grad Winkel nach unten. Alle Mikros haben zur Abschirmung von rückwärtigem Schall einen Kragen aus Plexiglas mit einer Schaumstoffauflage aus Basotect. Abstand der Mikros 1,2m. In der Mitte hängen die beiden KM184 und außen die Schoeps. Alle Mikros haben einen Lowcut bei 120 Hz. Im Gegensatz zu den Neumännern muss ich bei den Schoeps den Bereich um 300 Hz ca. 6 dB absenken um Feedback zu vermeiden. Bühnenlautsprecher gibt es keine. Im Saal hängen Seeburg A16 und A24 Lautsprecher die ein einheitliches Monosignal von den Bühnenmikros bekommen und unter Berücksichtigung des Haas-Effekter delayed sind. Die KM184 sind zusätzlich um 1ms verzögert da sich einige Szenen in der hinteren Bühnenmitte abspielen.