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Klinke 6,3mm als Lautsprecheranschluss???

  • Kracky
  • 27. Juni 2015 um 09:38
  • Kracky
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    • 27. Juni 2015 um 09:38
    • #1

    Hallo, hab gestern via Facebook dieses Video gesehen und fühlte mich weit in die Vergangenheit zurück gesetzt.

    https://youtu.be/XzYCxVJUME0

    6,3mm Mono Klinke als Anschlusskabel für Lautsprecher? Ich dachte immer das ist seit Jahrzehnten ausgestorben oder nur noch bei der Asia Abteilung zu bekommen. Nicht verriegelbar, Käbelchen wie von billigen Autolautsprechern und wenn man zuerst in den Powermischer einsteckt auch noch offen Stromführend. Sorry, aber hat es JBL wirklich so nötig.
    Sicher sind nur 2x80W und für den Anwendungszweck muss es ja jetzt nicht gerade Bühnentauglich sein, aber das ist doch einfach nur billig zumal ausreichend Platz für anständige Lösungen wäre.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Juni 2015 um 10:08
    • #2

    wer schon mal DAUs an XLR oder Speakon-Verrrigelungen hat scheitern sehen und die damit verbundenen Ergebnisse - für den vermuteten Anwendungszweck sehe ich da was die Usability angeht nur Vorteile.

  • yamaha4711
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    • 27. Juni 2015 um 10:12
    • #3

    Ist eben für den halbamtlichen DieJäy und anderes Gewerke wie Schule, Laientheater usw. Wenn man solche Leute mit einem Speakon konfrontieren würde, dann wäre für diesen Personenkreis, wenn denn die Steckverbindung hergestellt wäre, spätestens beim Abziehen Schluß. Also hat eine Klinkenverbindung hier schon Vorteile auf intellektueller und motorischer Ebene und ist dadurch materialschonender. *duckundweg*

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • wora
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    • 27. Juni 2015 um 13:36
    • #4

    im prinzip teile ich die meinung meiner vorschreiber.
    mit dem klinkenstecker dürfen nur keine wirklich hohen leistungen übertragen werden, weil man die kontakte ja direkt anfassen kann. somit fällt diese lösung also für professionelle anwendungen mit den entsprechend hohen signalspannungen aus.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • tufkamar
    Gast
    • 27. Juni 2015 um 19:32
    • #5
    Zitat von "wora"

    Mit dem klinkenstecker dürfen nur keine wirklich hohen leistungen übertragen werden [...] somit fällt diese lösung also für professionelle anwendungen mit den entsprechend hohen signalspannungen aus.


    Also z.B. sowas: http://www.ampeg.com/products/classic/svt810e/ :)

  • madmax
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    5.386
    • 27. Juni 2015 um 20:52
    • #6

    Ich sehe das Problem eher in der Verwechslungsgefahr beim unkundigen Anwender.
    Z.B. das Einstecken der Klampfe oder anderer Geräte an den Speaker-Out.
    Auch erzeugt das Abstecken bei Eingeschaltet immer einen kurzzeitigen Kurzschluss.
    Von daher sehe ich das als eher weniger gelungen und nichtsorichtig nachvollziebar.
    Zumal die kleine Anlage nette Features hat und sicher ganz brauchbar ist.

    Aber man könnte ja mal den Moderator des Videos befragen.. :wink:

    Never stop a running System

  • Jack
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    833
    • 28. Juni 2015 um 09:19
    • #7

    Das Einstecken bei eingeschaltet und aufgedreht erzeugt auch einen Kurzschluss.
    Der kann noch schlimmer sein, denn wenn vergessen wurde einzustecken aber dafuer alles aufgedreht,
    liegt eine hoehere Spannung an als wenn man gerade noch gehoert hat..

  • LoboMixX
    Verifiziert
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    Beiträge
    112
    • 28. Juni 2015 um 15:43
    • #8

    Bei einer halbwegs modernen Endstufe erwarte ich eigentlich eine Kurzdauer-Kurzschlussfestigkeit und schon gar bei so kleinen Leistungen wie den hier vorhandenen 80 Watt. Die halbe Sekunde, die so ein Kurzschluss beim Einstecken des Klinkensteckers maximal dauert, muss die Endstufe locker weg stecken.

    Das versehentliche Einstöpseln eines Gitarren-Tonabnehmers würde ich zwar generell vermeiden. Aber auch hier sollte nichts zu Schaden kommen können. Ein Pick-Up hat im Durchschnitt eine Impedanz von 15 K-Ohm. Bei geschätzten 40-50 Volt bei Vollaussteuerung (wenn überhaupt) fließen dann 2,6-3,3 mA. Müsste der Pick-Up eigentlich auch überleben.

    Daß solche Klinkenstecker im Profibereich an Amps und Lautsprechern nichts (mehr) zu suchen haben ist schon klar.
    Kann mir aber auch nicht vorstellen, daß jemand mit dieser Mini-Anlage auf die Idee käme, so was wie Rock-am-Ring zu beschallen :lol:.

    Für den angesprochen Anwenderkreis finde ich das Konzept und die Handhabbarkeit aber gut gelungen.

    Gruß, Jürgen

  • zegi
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    2
    • 28. Juni 2015 um 15:59
    • #9
    Zitat von "madmax"

    Aber man könnte ja mal den Moderator des Videos befragen.. :wink:

    ...ist das "unser" Volker Holtmeyer?

    Die Anlage ist sicher für die meisten hier uninteressant. Die Klinke für die Lautsprecher finde ich für das System ok. Dämlich ist die Miniklinke für den Line-Eingang. Jetzt braucht man wieder ein neues Kabel für den Kleinmist, oder das RCA-Miniklinke-Kabel für den CD-Player benutzen.

    Der Ton macht die Musik.

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