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Analogsplit versus Digitalsplit

  • Bodenanker
  • 23. Mai 2016 um 12:57
  • Bodenanker
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    • 23. Mai 2016 um 12:57
    • #1

    EDIT MOD: Das Thema hatten wir schon öfter, hier nochmal falls Bedarf besteht, aktuelle Erfahrungen auszutauschen:

    wora:
    ja, den analog-split lerne ich auch immer wieder neu zu schätzen.....
    auf den meisten locations, wo ich als monitor zugebucht werde, sind aber so abgefickte splitter vorhanden, dass mir doch die Lust vergeht.
    werde also auch einen 19"-Koffer mit einem 24ch- analogsplit versehen, allerdings kein MuPi.....
    (allerdings bin ich inzwischen auch ein Freund des dezentralen Split via DI-Link [Palmer bringt dieses Jahr noch eine 2auf3-DI auf den Markt, Stereo in/out + mono-merge], damit brauch ich keine 32ch-splitmöglichkeit)

    simonstpauli
    Dante läuft bei mir nur nach vorheriger Absprache. Habe mich aber auch daran gewöhnt, als Monitorler nur zu trimmen.
    Momentan bin ich mehr auf langfristig geplanten Veranstaltungen, die mit div. digitalen Protokollen Arbeiten. Dante + Blu Link + Madi + AVB + Konvertierungen.


    Aus meiner Perspektive ist auch das ein Aspekt von 'Prozessanapssung'. Bei manchen Kunden sind die Zeiten des analog-split vorbei. Und warum analog in die Endstufe, wenn ich auch digital rein routen kann? Auf VA's dieser Größe werden die Kisten eh via Netzwerk gesteuert und überwacht.....

    Letzte Woche in Zürich eine 3tägige Konferenz mit 12.5k Pax gehabt, 4*96ch Analog-Split.
    Gerade Planungsphase für eine 5tägige Konferenz (10k Pax) mit 24h-Betrieb, 192ch via Dante, Blu Link und Madi.

    Beides mach' ich, beides mag ich.
    Früher Multipins beschriftet und gesteckt, heute Network-Scenes, IP-Managment, Wandler-Latenzen, Clocking, etc....

    Aber jetzt rutsch' ich dann wohl in den Faden 'Festival-Patch', oder?

  • maccaldres
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    • 25. Mai 2016 um 23:07
    • #2

    Ich hab mir gerade erst wieder einen 48CH Analog split gebaut

    im Zweifelsfall funktioniert der immer und das auch in Stresssituationen

    Meister für Veranstaltungstechnik

    AUDIODEMON - Audioengineering & Tourservice

  • karel noon
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    • 26. Mai 2016 um 18:13
    • #3

    Ich nutze auch beides, je nach Situation.
    Digital wird aber mehr, weil es immer mehr Optionen gibt.
    Und die Welt ist nun endlich um eine wichtige Möglichkeit reicher, Rolf hat sein Baby
    Fertig:
    http://appsys.ch/en/products/extenders-2/multiverter-mvr-64

    Alles auf alles, klingt erst mal gut :)

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • ThoSchu
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    • 26. Mai 2016 um 18:47
    • #4

    Super Kiste, vor allem Kopfhörer und Signalgenerator!

    Sogar der Preis ist heiß, danke für die Info!

  • skyper
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    • 26. Mai 2016 um 20:58
    • #5

    Moin die Herren,

    ich klinke mich da mal in die Diskussion mit ein paar Fragen ein:

    Ich hab ja Spaß daran kleine Helferlein für Licht und Ton zu entwickeln und optimieren,
    insofern die Frage ob es Sinn macht für Festivals etc. mal einen rein passiven "harten" Splitter
    zu bauen. 1in2, 1in3, 1in4?
    Könnt eich mir ja praktisch vorstellen um z.B. Mikrofonsignale auf einer Bühne direkt in mehrere verschienene
    digitale Gast-Stageboxen aufteilen zu können - die stehen im zweifelsfall ja keine drei Meter auseinander
    und stecken auf dem selben Strom.
    Die Subcores auf der Bühne stellt ja sowiso die durchführende Company,
    die dann irgendwann sowiso auf die zum eigenen Monitor- und FOH-Pult gehörigen
    (inzwischen mehrheitlich digitalen) Stageboxen aufgesplittet werden müssen,
    und die Gast-Bands stellen ihre digitalen Stageboxen inzwischen ja ebenfalls dazu und wollen alle SIgnale haben.

    Muss da zwingend ein Trafosplit dazwischen, oder würde dort auch letztlich ein großer Satz
    fest in einem Gehäuse verbauter "Y-Adapter" seinen Zweck erfüllen?

    Welche Anforderungen müsste man dann noch umsetzen -
    Groundlift gegenüber dem Eingangssignal für die einzelnen Outputs?
    Wie viele parallele Abgänge je Input - zwei, drei, vier?
    Ein- und Ausgänge nur frontseitig, oder 1in2 frontseitig
    und nochmal ein oder zwei parallele Angänge auf der Rückseite?
    Wie viele Kanäle je Einschub - zehn, zwölf, sechzehn?

    Ist sowas überhaupt sinnvoll, oder kompletter Hirnfurz...
    würde mich über Kommentare und Anregungen freuen,
    und bei Bedarf das Konzept auch weiter verfolgen und umsetzen.

    Cheerio,

    Skyper

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • maccaldres
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    • 27. Mai 2016 um 09:31
    • #6

    Wie du schon sagst, die zwingende Notwendigkeit von Trafossplits, wie früher aufgrund der unterschiedlichen Stromkreise, ist heute nicht mehr so stark gegeben.

    Ich habe jetzt nur einen 1in2 split gebaut:

    Inputs auf XLR Buchse, 1 Ausgang auf festen Peitsche und ein weiterer Ausgang auf "losen" Han108-Peitsche

    kann mir aber vorstellen das ich irgentwann mal einen 1in3 daraus mache:

    ein weiterer Ausgang auf Han108-Peitschen oder lokale Xlr-Outs

    Meister für Veranstaltungstechnik

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