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  5. Boxen und Amps

Digam vs. Palmer

  • Brain
  • 26. Mai 2003 um 09:30
  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 26. Mai 2003 um 09:30
    • #1

    So am Wochende konnte ich kurz zwei Digam D3002 mit meinen Palmer (2000LX und 1400LX) vergleichen.
    Also der Leistungsunterschied wie hier manche sagen war gar nicht so gravierend.
    Das erste was mir sehr negativ auffiel war der Klang im oberen Frequenzbereich. Mein sonst recht angenehm klingendes Topteil gab nur kreischende Töne anstatt Musik wieder. Laut war es schon, aber geklungen hats nicht wirklich.
    Im Mitteltonbereich konnte ich momentan keine Unterschiede zu den Palmer feststellen.
    Im Bassbereich musste ich etwas merkwürdiges feststellen. Hatte die Musik eine Passage mit nur leisem Bass kam es mir so vor als ob die Endstufe den Pegel absichtlich noch runter drückte. Wo bei der Palmer noch eine Bass zu höhren war spielte mit den Digams nur noch das Topteil.
    Weiter mit den Digams:
    die ruhige Passage ist vorbei, der Bass setzt ein und der Bassschlag drückte recht gut. Aber nur der erste. Die weiteren wurden dann leiser und etwas schwammiger. Es scheint so als wäre das Netzteil etwas unterdimensioniert. Der Bass klang auch nicht so voluminös wie bei den Palmer. Mit den Digams machten bei Bässe einen leichten "Töck" Bass anstatt des sonst so gewohnten voluminösen Basses.

    Abschließend muss ich festhalten, dass die Digams zwar besser als erwartet sind, jedoch werde ich es mir noch sehr gut überlegen müssen, ob ich das geringe Gewicht durch einbußen im Klang in Kauf nehme.

  • songe creux
    Profi
    Beiträge
    626
    • 26. Mai 2003 um 09:43
    • #2

    Vielleicht solltest Du Dir einmal die Mühe machen, Deine Endstufen in ihrer Eingangsempfindlichkeit anzupassen. Definitiv hat jde Endstufe eine andere Empfindlichkeit. Und nur wenn dies abgeglichen ist, macht ein Vergleich wirklich Sinn.

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 26. Mai 2003 um 12:04
    • #3

    wieso soll ich das denn verstehen? wenn die Endstufe kurz vorm klippen ist ist schluss.

  • TobiV
    Beiträge
    1.426
    • 26. Mai 2003 um 15:24
    • #4
    Zitat

    Abschließend muss ich festhalten, dass die Digams zwar besser als erwartet sind, jedoch werde ich es mir noch sehr gut überlegen müssen, ob ich das geringe Gewicht durch einbußen im Klang in Kauf nehme.


    Dieser Bemerkung zufolge unterstelle ich jetzt mal eine gewisse voreingenommenheit. Nix für ungut, aber als besonders objektiv möchte ich dein urteil nicht einstufen.

    Tobi

    PS: die Palmer-amps find ich richtig gut. super Ausstattung und Preis/leistung. Nur etwas schwer ;)

    ...ein Beck's bitte...

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 27. Mai 2003 um 09:18
    • #5

    Tobi

    Das Klangempfinden ist immer mit einer gewissen Subjektivität verbunden.
    Aber zahlst du gerne das doppelte nur um Gewicht zu sparen aber im Klang dafür einbußen hinzunehmen.

  • speffik
    Beiträge
    1.323
    • 27. Mai 2003 um 11:02
    • #6

    Hallo,

    Wenn man die Amp's direkt vergleicht mag man ja einen Unterschied raushören. Fällt einem auch der "schlechtere" Sound einer Digam auf, wenn man nur diese Amp's zur Verfügung hat?!

    Falls das der Fall ist, würde man aus Bequemlichkeit (das niedrigere Gewicht) schlechten Sound an den Kunden weitergeben.

    Ob das dann der richtige Weg ist, wage ich zu bezweifeln...

    MfG Stephan

  • Brain
    Beiträge
    1.144
    • 27. Mai 2003 um 12:09
    • #7

    Naja, ich werde mir ja natürlich auch noch andere Amps ansehen und testen. Vielleicht finde ich ja einen guten kompromiss zwischen Gewicht und Klang.

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 27. Mai 2003 um 13:37
    • #8

    hm - hast du auch mal leise mit den digams gehört? es kann nämlich sein dass Dein topteil gewisse ähm überlastungserscheinungen hatte und deshlab evtl. kreischende töne von sich gab im hochton bereich bevorzuge ich auch eher analoge Stufen aber dass es gelich zu kreischen anfängt ....???
    Deine Bassklangbeschreibung passt ziemlich genau auf ein Basschassis das mit powercompression problemen bei hoher leistung kämpft ... hohe power treibt die spule zu hohen auslenkungen und erwärmt sie gleichzeitig sehr stark dann steigt der widerstand und der map kreigt keine leistung rein
    Vorsicht! von 600....1200 W pro chassis hört man nciht unbedingt akustisch viel mehr output aber die heizleistung v.a. wenn der speaker vorher shcon recht gut ausgelastet war steigt enorm an dadurch auch der RDC
    sprich deshlab hast du mal "leise" vergelcihsgehört und nicht nur "volle" pulle"

    ferner auch beachten dass dei Boxen aufgrudne des kontrollierteren verhaltens v.a. im bassbereich anderst klingen nämlich der brummelbrei fehlt sprich der bass macht fast nur das was man dem amp auch reinschickt

    aber komisch ist das schon dass die son schlechtes Klangverhalten zeigen

    eines könnte noch sein: ungenügende STromzufuhr ..... fast alle verlagern den zwischenkreis ins NEtz ... (weiss jetzt nicht wies bei der D3002 aussieht)

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Bubbes
    Beiträge
    183
    • 27. Mai 2003 um 14:12
    • #9

    Tach die Herren,

    ich benutze jetzt schon seit längereem DIGAM Amp´s und bin vollauf zufrieden.
    Ich fahre meine Bässe ausschliesslich mit DIGAM 7000, und die auf vollausschlag, an meinen Top´s hangt ne Q4002, für meine Monitore noch ne Q4002. Das heisst ich fahre mit 3HE-30Kg, 8,5KW Frontleistung und 6 Wege Monitor.Für mich machen sich die Amp´s auf jeden Fall bezahlt, wenn ich das Setup mit Analogen Amp´s fahren müsste, bräuchte ich jedesmal eine halbe Stunde länger für Auf-und Abbau,einen Helfer mehr und hätte mehr Gewicht im Truck oder Hänger. Somit spare ich an Sprit, einem Helfer den ich eigendlich nur zum Buckeln brauch und ich verlange noch mehr für die Amp´s da sie in der Anschaffung auch teurer sind.
    Meiner Meinung nach kommt es darauf an wie gut der Mann an den Reglern ist um einen guten Sound aus einer Anlage rauszuholen. Die Digam zeichnen genau das ab was du an deinem Front-EQ schraubst.
    Mein Electro Voice MT-1 System klingt erst mit den DIGAM richtig gut und ich habe immer noch genügend Leistungsreserven.

    Bis zum nächsten mal

    Bubbes

  • Brain
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    1.144
    • 28. Mai 2003 um 07:36
    • #10

    TBF

    Im Bass sind es sicher nicht kompressionserscheinungen, da die Palmer mehr Leistung als die D3002 hat.
    Das mit dem kreischenden Topteil war so gemeint, dass es angestrengt klang. Die sonst so gewohnte Lässigkeit meiner Tops war weg. Auch wenns nicht voll aufgedreht war. Die Hochtonwiedergabe der Digams ist einfach viel zu wenig hoch auflösend. Im Mittenbreich selbst konnte ich (fast) keinen Unterschied zu den Palmer feststellen.

  • Jens Droessler
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    • 28. Mai 2003 um 19:29
    • #11

    Die meisten Leute behaupten ja auch gar nicht, dass eine Digam im Hochton gut klingt. Aber im Bass ist sie definitiv mehr als brauchbar.
    Wie ich nun schon tausendmal gesagt hab, ich habe direkt verglichen, im Bassbereich, an den selben Subs im selben Raum, immer wechselweise, also ein echter A/B-Vergleich. Mein Ergebnis kennt ihr. Hinzufügen möchte ich noch, dass die Digams nicht mir gehören, sondern nur zu Testzwecken geliehen wurden! Ich habe also kein Interesse, die Amps besser zu machen, als sie sind (Ihr wisst, was ich meine....)!

    Ja, sie haben weniger Pegel geliefert als meine konventionellen Amps (Class B!). Und ja, sie haben sauberer und dynamischer geklungen!

  • Brain
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    • 28. Mai 2003 um 20:45
    • #12

    Jens

    Bei mir hingen die Digams auch an denselben Boxen und im selben Raum. Aber die Palmer wirkte irgendwie ein wenig tiefer und gewaltiger.
    Vom Pegel war die Digam inetwa der Leistung entsprechend niedriger (800W zu 980W). Aber so dass ich der Meinung war dass die Endstufe für 800W zu leise ging war es nicht.

  • Arieba
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    • 29. Mai 2003 um 12:10
    • #13

    Also ich habe auch zwei Palmer, die LX 3000 und die LX 1400. Sind echt praktische Amps, aber wirklich druck machen die nicht. Gegen ne kleinere Crown (MA 2400) sieht die 3000er alt aus. Gegen einen Kanal an ner VZ 5000 mit 4 Bässen sieht die LX 3000 an 6 Bässen noch älter aus. Klar, TBF würde sagen, es liegt am unsauberen Ausgangsignal der VZ, aber die VZ hat noch soviel reserve bei der selben Laustärke der palmer, dass da noch alles sauber sein sollte...
    wenn die Digam dann tatsächlich noch leiser weniger output bringt,hmmm
    Der Dämpfungsfaktor einer Digam ist mit 300 ja nicht gerade berauschend, die Anstiegszeit ist mit 50ys ganz nett...
    Also im PP test hatte die Digam ja ne ganz gute vorstellung geliefert...

    Mist, jetzt hast Du mich verunsichert. Wollte mir 2 Stück holen...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • Jens Droessler
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    • 29. Mai 2003 um 13:08
    • #14

    Was heißt denn "DF von 300 nicht berauschend"? Das ist Unsinn. Sieh dir große Konzerte an. Glaubst du, dass da nur ein Meter Kabel zwischen Sub und Endstufe ist? Nein. Und trotzdem ist der Bassbereich kontrolliert und kräftig (natürlich abhängig von den Boxen). Was sagt uns das? Das oberhalb eines Wertes keine Verbesserung mehr kommt, und dieser Punkt liegt offensichtlich noch unter 100.

  • Arieba
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    • 29. Mai 2003 um 22:38
    • #15

    @ jens: Ja, schau dir grosse konzerte an. Da sind keine 5m Kabel (je nach höhe des Stacks) und dann mit brachialen Kabeln, bei denen die Feuerwehr neidisch wird. Das der Dämpfungsfaktor nicht alles ist, ist klar, gehört aber mit sicherheit zu entscheidenden faktoren im Bassbereich.

    Mache doch mal einen kleinen Versuch: 1,5 qmm Kabel, 10m gegen 4qmm 1m, zwei Bassboxen nebeneinander. Noch besser Endstufe parallel Mono gegen einen Kanal normal. Gleiche power, nur der Dämpfungsfaktor ändert sich (und natürlcih mehr kapazität im Netzteil bei volllast)

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

  • trockenbassfetischist
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    • 29. Mai 2003 um 22:55
    • #16

    das kabel hat den größten einfluss ..... ist mir aber auch egal *G*

    WEgwerftech: mei schönes gehäuse hat sie ja das ist wenigstens gelungen. wenn Du das Ausgangssignal ansiehst was diese "endstufe" (eher Gitarrenverstärker?) fabriziert witrds einem übel mit viel leibe kann man noch erkennen dass man da wohl mal einen sinus reingeschickt hat
    geht viiiiiiiiiel billiger: beliebigen Amp plus MEtal MAster = Wegwerftech simulator ...
    das ein angeklipptes, softcompressed Signal subjektiv lauter und drückender klingt ist logisch ... nur will man das?

    die Digam 7000 auslegung halte ich für absolut praxistauglich der DF reicht vollkommen - wenn nicht taugen die Boxen nix

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

  • Jens Droessler
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    • 30. Mai 2003 um 02:06
    • #17

    @ Arieba: Da hast du mich genau falsch verstanden! Ich meine GERADE, dass das Kabel viel Einfluss hat. Zu den Konzerten:
    Ich kenne viele große Firmen, die international (zumindest europaweit) Sound für große Touren liefern und mit 2,5mm² als Querschnitt arbeiten, selbst, wenn die Kabel 30m lang werden.
    Es hat NATÜRLICH negativen Einfluss!

    Worum es aber geht: Selbst bei den großen Konzerten dieser Firmen kann der Bass durchaus kontrolliert und tight sein. Das spricht dafür, dass ab einem bestimmten DF kein Gewinn herauskommt, wenn der DF noch höher wäre.

    Ich meinte damit, dass der DF von 300 mehr als genug ist. Rechne doch mal gegen. 10m Kabel, einmal mit einer DF300-Endstufe, einmal mit einer DF1000-Endstufe. Es wird keinen großen Unterschied machen. Solange der Widerstand des Kabels und der Steck-Verbinder min. 10mal höher als der Innenwiderstand einer Standard-Endstufe ist, ist es nur von geringem Sinn, den DF der Endstufe hochzuschrauben.

  • Brain
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    1.144
    • 30. Mai 2003 um 09:24
    • #18

    Jens

    Leider wird man bei den 4poligen Speakon Steckern dazu gezwungen 2.5mm² zu benutzen. Oder hast du da schon mal ein 4mm² gut reingebracht?

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 30. Mai 2003 um 10:52
    • #19

    in 4-pol hatte ich keine Probleme, erst recht nciht mit Adernhülsen. Bei den neuen bekommt man sogar noch größere Querschnitte rein. Zur not den Pfuschtrick mit den weggezwickten Adern.

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

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