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phasenverschiebung selberbau

  • Blue
  • 3. April 2003 um 20:37
  • Blue
    Beiträge
    193
    • 3. April 2003 um 20:37
    • #1

    soo wichtige frage ...

    ich ham mir nen 2 mono endstufen a 280w selbergebaut und nun wollt ich
    versuchen die beiden zu brücken
    die frage ist nur muss die phase für den 2 kanan komplett drehen
    oder wie genau läuft das ?

    bzw gibt es nen chip(ic) oder ne kleine schaltung um die phase zu tauschen ?? hat jemand ne idee ?

    Das Leben ist scheisse aber die Grafik ist geil

  • Adam Selene
    Profi
    Beiträge
    2.271
    • 3. April 2003 um 23:42
    • #2

    Funktioniert die Sontheimer-Endstufe den jetzt vernünftig?
    Das Schwing-Debakel der 1. Generation hat ja viele frustriert zurückgelassen und noch mehr abgeschreckt.

    Und, ja, die Phase muß invertiert werden.
    Das ist aber ganz simpel.
    Schau mal hier:
    http://www.elektronik-kompendium.de/sites/slt/0210141.htm
    Das Ganze aufbauen mit Verstärkung -1.

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 4. April 2003 um 00:51
    • #3

    Also bei mir hat die Endstufe vom Robert Sontheimer gleich tadellos funktioniert!! Auch unter Vollast (also den 280W), man sollte nur nicht die Ausgänge kurzschließen :)

    Um Sie zubrücken brauchst du nix anderes als einen Billigen Operationsverstärker, nimm gleich einen Dualen...für beide Eingänge. einen Schalteste als Invertierenden den anderen ganz normal, also ohne Verstärkung.
    Kannst auch mal unter http://www.sound.westhost.com nachschauen...da steht es dann detailliert.

    Viele Grüße
    marko

  • Blue
    Beiträge
    193
    • 4. April 2003 um 10:41
    • #4

    vielen dank ...

    also bei mir hat se auch ohne mucken gefuntzt ... echt nettes teil :D
    vor allem günstig :D

    Das Leben ist scheisse aber die Grafik ist geil

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 4. April 2003 um 17:24
    • #5

    ja bekommst aber trotzdem probleme mit der zeit. Clipping hat bei mir zb. mal erst die chassis und anschliessend die endstufe zerstört. Wenn du sie als PA verstärker nutzen willst mußt du das widerstandsverhältnis R4/R5 so ändern das die Vollaussteuerung erst bei 1V(besser 1,2V) ist. Sonst clipt die endstufe schopn Gnadenlos, obwohl es dir am Equal. noch 0dB anzeigt. Die Treiberstufe ist eindeutig zuschwach ausgelegt! Die TIPs arbeiten an der Grenze! Besser wären 4 pro Kanal, das fkt. dann allerdings nicht mit den Dioden mehr....wäre aber beduetend besser. Auch eine kurzschlußsicherung fehlt (hab mir die von ELV nachgerüstet ist aber zuträge) besser wäre ein Transistor der die Tips auf masse zieht sobald überlastungsfall auftritt (so ist es in allen "billigen" endstufen...geht recht gut) Meine meinung zum R.Sontheimer verstärker.....guter einstieg in den verstärkerbau...aber der liebe Robert Sontheimer hat sie meiner Meinung nach noch nicht zu 100% fertig designt!....vielleicht schaffen das wir im Forum??? hier gibts doch auch elektronik Spezies!
    McGyver :roll:

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 4. April 2003 um 17:47
    • #6

    Ich habe die auch gebaut. Ging gut, bis ich mein Oszi aus Versehen verkehrt herum angeschlossen hatte. Da war dann Feierabend mit Endstufe. Habe sie dann verkauft, weil ich keine Zeit mehr dafür hatte.
    Klang ganz gut. Die Leistung hält sie aber nicht ganz. Unter 8Ohm würde ich die auch nicht laufen lassen.
    Die Spannung sollte man auch nicht ganz so hoch ansetzen, dann geht die bestimmt gut. Allerdings mit wesentlich weniger Leistung.
    Die Transis halten 10A und 100V aus. Das wird auch voll ausgenutzt. Ist nicht so gut. machen die wohl nicht lange mit. Ich nehme immer Teile, die die doppelten daten aushalten, dann funktionierte das bis jetzt immer gut.
    Auch die Halbleiterhersteller mogeln etwas.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • AmpChamp
    Beiträge
    461
    • 4. April 2003 um 18:53
    • #7

    Also dieses alte Design noch aufpeppen zu wollen, halte ich für Arbeitsverschwendung. Dann doch lieber gleich was moderneres, z.B. die PA-300 von Elektor oder den Leach-Amp (wobei der eher für HiFi ist und etwas aufwändig). Wenn ihr eine einfache und trotzdem bessere Endstufe wollt, dann guckt mal unter
    http://sound.westhost.com/project68.htm
    nach (das ist in ungefähr der Sontheimer-Verstärker) oder unter
    http://www.discovercircuits.com/A/au-pwramps.htm
    gibts noch ein paar.
    CU,
    AmpChamp.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark
    "There's one more kid that will never go to school, never get to fall in love, never get to be cool!"
    "Yes they're sharing a drink they call loneliness, but it's better than drinking alone."

  • McGyver
    Beiträge
    401
    • 4. April 2003 um 22:50
    • #8

    hallo AmpChamp + die anderen Threadleser,

    stimmt das Design ist veraltet, aber durch die gute Dokumentation von R.Sontheimer dürfte diese Endstufe sehr verbreitet sein....sie funktioniert auch bei den meisten einwandfrei, nur fehlen ihr kleine Details.
    Das ist zb. mein Problem....ich habe diese Endstufe und sie funktioniert. Hatte ihr damals auch noch einen Clip-indikator von Rod Elliots page eingesetzt. Damals war ich glücklich mit ihr. Jetzt setzt ich sie nichtmehr ein. Nicht weil sie schlecht klingt, sondern weil sie keine Schutzschaltungen und dergleichen hat! Ihr fehlen halt Reserven. Aber ich will auch keine neue bauen. Das ist mir in T.Amp Zeiten zuaufwändig! Gerne würde ich sie modifizieren und hätte auch geziehlt in der Richtung Schaltungsvorschläge...(Kurzschlußsicherung, mehrere Endtransistoren)
    Wer interesse hat der melde sich mal bitte! Laßt uns eine Modifikation basteln und schauen ob sie geht. :wink:

    P.s. Die endstufe von Rod Elliot ist doch nach seiner Aussage "nur" für Subwoofer??? Ok Rod ist dafür bekannt das er etwas "untertreibt" und mit ordentlich reserven baut (so muß es sein! :roll: ).

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