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  4. Boxen Reparatur und Selbstbau

HK Projektor Subs - ähnlich einem "großen HD15"?

  • berot
  • 29. Oktober 2003 um 10:59
  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 30. Oktober 2003 um 00:19
    • #21

    Hoffentlich kollabiert euch nicht die Staubschutzkalotte.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 07:50
    • #22
    Zitat von "ERICH"

    berot

    bat doch gleich mal noch ein BR Gehäuse dazu, um nen objektiven vergleich zu haben, würd mich (und ander) mal interessieren.

    Muß ich nicht bauen, hatte ich schon mal. Hat ein Kumpel gekauft - mal sehen, ob er mir mal eine zu Testzwecken leiht.
    Da hatte ich Billichtöppe von Conrad drin (die Dinger mit angeblich 150 Watt für damals 99,-DM und dem mickrigen Magneten drauf). Habe 4 BR - Boxen mit je zwei 15ern gebaut. Das ging sogar für Livemucke im Freien - aber eben nicht weit. Nach zehn Metern war Ritze mit Bassdruck. Die beiden Endstufen waren ürigens auch von Conrad - PA990 mit je 2x 150 Watt :-). Das ging über selber gefrickelte Passivweichen und hat, selbst linear angesteuert, ausgewogen geklungen.

    Zu den Lautsprechern fällt mir noch ein - die waren alle schon mal defekt, bei allen sind die Litzen abgerissen. Habe die selber repariert. Staubkalotte aufgeschnitten, alte Litzen rausgelötet, Entlötlitze rein, Staubkalotte mit Laminatbodenleim wieder aufgeklebt, Litze an Anschlußfahnen gelötet - fertig. Aufwand pro Chassis: ca. 10 Minuten und 2x 6cm Entlötlitze. :)

    Daß es die Zwangskühlung für Polkernbohrungen schon gibt, finde ich jetzt aber ganz schön Scheiße! :evil:

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • D.Achenbach
    Beiträge
    539
    • 30. Oktober 2003 um 08:07
    • #23
    Zitat von "berot"

    Dieser Umstand hat mir folgende Idee kommen lassen:

    Die meisten verwendeten Baßchassis haben doch eine Bohrung hinten durch die Polplatte zur Spulenbelüftung. Da schwingt aber auch nur was hin und her ohne richtig zu kühlen. Wie wäre es denn, wenn man in diese Bohrung kühle Luft bläst? Ginge technisch einfach zu machen - stabiles Rohr so einkleben, daß die Bohrung umschlossen wird und eine Luftverbindung nach draußen besteht. Wenn das Rohr (z.B. 40er Abflußrohr) einerseits fest auf dem Magneten und andererseits durch die Gehäuserückwand geführt (und verklebt) wird, zieht das System auch keine "Falschluft". Jetzt hätte man die Möglichkeit, mittels dünnerem Rohr oder Schlauch, der durch das dicke Rohr geführt wird, kühle Luft in den Schwingspulenraum zu blasen (Minilüfter aus dem PC - Bereich gibts ja in allen möglichen Größen). Die erwärmte Luft wird so rausgedrückt und Spule wie Magnet bleiben kalt.

    Ich weiß, klingt ziemlisch russisch und nach Bastelfred - aber so könnte ich mir eine effektive Chassiskühlung vorstellen (sofern man die überhaupt braucht). Mach doch mal einer ein Patent und verticke das an HK ... :lol: :lol: :lol:

    Ach übrigens - vorhin sind meine 4 bestellten LF gekommen. Günstig bei ebay gezogen. Machen erst mal mechanisch einen guten Eindruck, Pappe wabert nicht und ist ziemlich steif und stark, Magnet ist reichlich, Spule mit 3 Zoll auch fett genug. Kein Vergleich mit den Zonenpappen oder dem Zeuch namens Ravemaster & Co. :P
    Übernächste Woche ist das Holz für die Hörner fertig gesägt und dann werde ich mal sehen, was da so geht. Nach all den kontroversen Meinungen hier bin ich echt gespannt. Da ich keinen Vergleich habe, kann ich dann allerdings nur sagen: drückt und klingt, oder eben nicht. :-?

    Mit Ventilator ist das sinnlos. Die Öffnung erzeugt ja selbst einen Wechseldruck. Dem Ventilator wird das sicherlich nicht gut bekommen wenn er damit gestresst wird. Zweitens: Wo soll die Luft wieder raus, die hinein geblasen wird. Das Gehäuse ist je geschlossen.

    Gruß
    Dieter

  • tthorsten
    Beiträge
    17.024
    • 30. Oktober 2003 um 08:14
    • #24

    ich wäre für sitcksoff kühlung des magneten per heat pipe.

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 08:30
    • #25
    Zitat von "D.Achenbach"


    Mit Ventilator ist das sinnlos. Die Öffnung erzeugt ja selbst einen Wechseldruck. Dem Ventilator wird das sicherlich nicht gut bekommen wenn er damit gestresst wird. Zweitens: Wo soll die Luft wieder raus, die hinein geblasen wird. Das Gehäuse ist je geschlossen.

    Ich meinte das so:

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • D.Achenbach
    Beiträge
    539
    • 30. Oktober 2003 um 08:42
    • #26
    Zitat von "berot"

    Ich meinte das so:

    Abluft auch aus der Polkernbohrung? Querschnitt dürfte etwas knapp sein. Oder über die bei manchen Chassis vorhandenen Ventilationsöffnungen des Spulenspaltes?

    Gruß
    Dieter

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 08:55
    • #27
    Zitat von "D.Achenbach"

    Abluft auch aus der Polkernbohrung? ...

    Genau - das Innenrohr muß natürlich einen kleineren Dmr. haben als die Kernbohrung. Es kommt ja auch nur darauf an, einen Luftaustausch mit draußen zu bewerkstelligen. Der Venti muß gar nicht mal so viel drücken.

    War ja auch nur so 'ne Idee - der Profi fährt natürlich mit Limiter und weit entfernt von jeglichen Erwärmungen. :wink:
    Ich habe übrigens (bei Elektromotoren für meine Modellflieger) gelesen, daß Hitze die Magnetwirkung des Dauermagneten unwiederbringlich verringert. :o

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 30. Oktober 2003 um 09:07
    • #28

    Moin,

    das wurde alles schonmal intensiv erörtert, siehe hier: http://www.paforum.de/paforum/viewtopic.php?t=8311&postdays=0&postorder=asc&highlight=polkernbohrung%20klippel&start=15. Wobei es doch bei echten Hitzeproblemen bereits reichen müsste die Rückwand des Rearvolumen zum Teil durch eine, meinethalben auch gefrästen Aluminiumplatte zu ersetzen um so einen besseren Energeiaustausch beider Luftmengen zu erreichen.

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • berot
    Beiträge
    422
    • 30. Oktober 2003 um 09:12
    • #29
    Zitat von "Uwe 1"

    Moin,

    das wurde alles schonmal intensiv erörtert, ...

    Hm - sorry, wußte ich nicht. Da hätte die Suchfunktion allerdings auch nix genützt, denn das Ursprungsthema war ja ganz was Anderes. :roll:

    Alle sagten: Das geht nicht.
    Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's einfach gemacht.

  • Uwe 1
    Beiträge
    1.692
    • 30. Oktober 2003 um 09:23
    • #30

    :D ich habe mich auch nur noch an die Klippel-Geschichte erinnert, wo ja in der Quintessenz heraus kam, dass die Polkernbohrung nicht der Weisheit letzter Schluss ist, ergo Suchwort Polkernbohrung und Klippel --> Schwupps ist der Thread da :wink:

    Die Gedanken, die ich mir hierzu gemacht hatte, gingen dann eher in Richtung Lamellenventil auf die Pohlkernbohrung (einfaches Weichgummiblättchen), um dem hin und her der Luft eine Richtung zu geben :-? . Dort wurde dann aber auch die Geschichte mit der Alu-Rückwand angesprochen und das scheint mir das einfachsten und effektivste zu sein.

    kind regards

    Uwe

    Party-DJ im Ruhestand

  • Arieba
    Beiträge
    766
    • 31. Oktober 2003 um 11:01
    • #31

    1. Die HK-Box taugt nicht, alle 4 Testsubs abgeraucht trotz limiter und schutzschaltungen. Bass war ehr mässig, auch nicht tief, für techno geschichten wollten sie auch eine extension bauen...
    Leider ist das System für techno viel zu leise bei zu grossen abmessungen... V-serie hat ähnliche abmessungen, ist aber in sachen wirkungsgrad haushoch überlegen (auch wenn ich das system nicht mag...)

    2. Heatpipe mit stickstoff macht keinen sinn, der müßte ja flüssig sein. Wo soll der herkommen? Mehr sinn würden zwei röhrchen machen, die in einem diffusor in der polkernbohrung enden: Ein röhrchen pustet rein, das andere saugt ab wie beschrieben...

    3. Die erhitzung vom Magneten ist eigentlich nur bei Neodymmagneten interessant, deren Curietemperatur liegt deutlich niedriger als bei herkömmlichen Magnetwerkstoffen. Die Curietemperatur gibt an, ab welcher temp sich der magnet paramagnetisch sprich nciht mehr magnetisch verhält und entmagnetisiert wird (Durch das elektrische wechselfeld..) Bei NdFeB Magneten fängt dieser prozess bereits bei 80° an, neuste mischungen schaffen wohl 200° maximal, aber bereits darunter verliert der magnet erheblich und unwiederruflich an kraft...
    --->basslautsprecher mit viel Watt (viel heizleistung) nur mit herkömmlichen magneten! Im Hoch-mittelton berecih ist das ehr unproblematisch...

    By the way: An meinen W-Bins haben wir an der Polplatte über 80° gemessen nach 8 Stunden prügeln... wenn das nd-chassis gewessen wären...

    ... und W-Bins sind doch lauter als der Rest!

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