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Frage zur Pegelabsenkung

  • jazzz
  • 29. Oktober 2003 um 22:31
  • jazzz
    Beiträge
    24
    • 29. Oktober 2003 um 22:31
    • #1

    Hallo,

    eine kleine, dumme Frage von einem ziemlichen Newbie. Vielleicht kann einer von euch kurz eine kleine, nicht ganz so doofe ;) Antwort geben.

    ich möchte mein hochtonhorn um 3db absenken. um die beiden widerstände für die absenkung zu berechnen, benötige ich die impedanz des treibers. mein problem: welche soll ich nehmen :o ... soll ich jetzt die nennimpedanz vom treiber nehmen, die mit 8ohm angegeben wird, oder das minimum, das mit 6 angegeben wird, oder das maximum... oder einen mittelwert *doofguck*.

    welche soll ich zur berechnung nehmen?

    (und noch eine zweite frage: wo soll ich die beiden widerstände in die schaltung legen: ganz an den anfang oder ganz ans ende der schaltung?)

    vielleicht kann mir einer helfen
    jazzz

  • Clyde
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    2
    • 29. Oktober 2003 um 22:51
    • #2

    Von den Widerständen wird einer Parallel direkt am HT und der andere in reihe zum + richtung Weiche geschaltet und das unmittelbar zwischen HT und Weiche.

    Zur grundlage normalerweise die Impedanz, in Deinem Fall 8Ohm.

    für 3dB kommt 18Ohm Parallel und 2,2Ohm in serie und je nach Leistung halt 10 oder 20 Watt.

  • pm-acustics
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    3.542
    • 29. Oktober 2003 um 23:06
    • #3

    Abend !

    Rechnen no, messen und hören ist der Weg des Erfolgs !!!!

    Die HT Treiberimpendanz mit reelen 8 Ohm anzusetzen führt meist nicht zum gewünschten Erfolg. Auch sind Wechselwirkungen mit dem restlichen Filternetzwerk nicht ausgeschlossen.

    Grüßle Sven

    P.S: Ich würde es mit einem Reihen R versuchen, eventuell mit einem kleinen C bypassen..... aber ohne Messung ist das .......

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • jazzz
    Beiträge
    24
    • 30. Oktober 2003 um 00:38
    • #4

    hallo,

    danke für die antworten :) .

    ja, wenn ich messen könnte, dann würde ich tun... aber habe keine software/hardware dafür :( .

    danke
    jazzz

  • fks
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    354
    • 30. Oktober 2003 um 21:26
    • #5

    Wie oben beschrieben: Widerstand in Reihe + Widerstand parallel ist zwar "Lehrbuch-mäßig" korrekt - klanglich vorteilhafter ist jedoch: nur ein Parallel-Widerstand von 15 - 22 Ohm (ausprobieren/hören). Ein Reihen-Widerstand dämpft unnötig zusätzlich die Klangbild-Brillianz ! Die durch die Weiche vorgegebene Trennfrequenz ändert sich hierdurch nur völlig unwesentlich.

  • audio-zenit
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    1.293
    • 30. Oktober 2003 um 22:54
    • #6
    Zitat von "fks"

    - klanglich vorteilhafter ist jedoch: nur ein Parallel-Widerstand von 15 - 22 Ohm

    Schade nur, dass damit das ursprüngliche Ziel der Pegelabsenkung gänzlich verfehlt wird. Lediglich eine Verringerung der Filtergüte, die zu einem flacheren Abfall im Übernahmebereich führt, wäre die Folge.


    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • fks
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    354
    • 31. Oktober 2003 um 00:14
    • #7

    Leider falsch - bitte erst machen-dann reden!

  • audio-zenit
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    4
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    1.293
    • 31. Oktober 2003 um 12:32
    • #8

    Du erreichst also bei einem 8 Ohm-Hochtöner mit einem Parallelwiderstand von 15 - 22 Ohm gemäss Aufgabenstellung eine Pegelabsenkung von 3 dB ?

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • fks
    Beiträge
    354
    • 31. Oktober 2003 um 12:44
    • #9

    YES - es muß jedoch eine Weiche (12 oder 18 dB) vorgeschaltet sein.

  • www.malareen.de
    Beiträge
    1.731
    • 1. November 2003 um 13:23
    • #10

    @ fks:

    Wenn Du dich da mal nicht vertan hast !

    Bei einer Parallelschaltung von a. 8Ohm und b. 22Ohm ergibt sich ein Gesammtwiderstand von 5,87Ohm.
    Da jetzt der Anschußwert unter dem vorgegebenen Wert liegt wird der Pegel nicht niedriger sein, sonder höher !
    Schaltes Du aber den Widerstand in serie ergibt sich ein Gesammtwiderstand von ca. 30Ohm und eine Pegel Absenkung.

    Gruß, Paul

    http://www.lsv-hamburg.de
    Lautsprecher Versand

  • fks
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    354
    • 1. November 2003 um 16:42
    • #11

    Bitte erst selber ausprobieren - und dann schreiben!
    Nochmals: nach dem Hochpass Parallel-Widerstand von 15-22 Ohm einfügen um 3 dB Pegelreduzierung ohne Brillianzverlust zu erzielen. Der erforderliche Widerstandswert (15/18/22 Ohm parallel zum Treiber) ist abhängig vom Filteraufbau des passiven Hochpasses und der tatsächlichen Treiberimpedanz - also messen + hören bzw. falls keine Messmöglichkeit vorhanden ist, den Widerstandswert eben gehörmäßig bestimmen.

  • audio-zenit
    Profi
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    1.293
    • 1. November 2003 um 19:05
    • #12

    " Ohne Brillianzverlust ", darin liegt wohl der Hase im Pfeffer.
    Natürlich realisierts Du mir der niedrigeren Impedanz einen flacheren Filterverlauf, was im unteren Übertragungsbereich zu einer Pegelabsenkung führt und den oberen Bereich ( Brillianz ) kaum beeinflusst. Das kann ich aber auch mit einer anderen Dimensionierung der Filtergüte erreichen. Eine echte Pegelabsenkung über den gesamten Frequenzbereich erreiche ich trotzdem nur mit einem Spannungsteiler.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • fks
    Beiträge
    354
    • 1. November 2003 um 22:01
    • #13

    audio-zenith: Die Antwort ist leider falsch - ich kommentiere hier nicht aufgrund theoretischer Erkenntnisse (!)
    Wie bereits gesagt - erst ausprobieren und anschließend kommentieren.

    Übrigens: Mir geht es in diesem Forum im wesentlichen darum, TIPS zu vermitteln.
    Mit der Konstruktion von Frequenzweichen (PA + HiFi) beschäftige ich mich u.a. berufsmäßig seit fast 25 Jahren.

  • SRAM
    Profi
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    • 1. November 2003 um 22:42
    • #14
    Zitat

    um 3 dB Pegelreduzierung ohne Brillianzverlust zu erzielen

    ...schön. Aber wie vorgehen wenn mehr als 3 dB erforderlich sind ?

    Gruß SRAM

    I watched a snail crawl along the edge of a straight razor. That's my
    dream. That's my nightmare. Crawling, slithering, along the edge of a
    straight razor, and surviving.

  • fks
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    354
    • 1. November 2003 um 23:09
    • #15

    Widerstandswert reduzieren (12/10/8,2 etc.) - ausprobieren.
    Es ist bei entsprechend angepassten Hochpass quasi nie ein Reihen-Widerstand notwendig ! Als Überlastschutz empfehle ich PTC 0.75 - 1,35 A zwischen Hochpass + Parallelwiderstand (1" Treiber: je niedriger der Parallelwiderstand - je höher A des PTC) + bipolare Überspannungsschutzdiode 13 Volt in Reihe mit 10 Ohm/5 Watt Widerstand parallel zum 1" Treiber.

  • SRAM
    Profi
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    Beiträge
    5.548
    • 1. November 2003 um 23:14
    • #16
    Zitat

    bipolare Überspannungsschutzdiode

    Ist ein Varistor gemeint bzw. dafür geeignet ?


    Gruß SRAM

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  • fks
    Beiträge
    354
    • 1. November 2003 um 23:39
    • #17

    NEIN - bipolare Überspannungs-Schutzdioden 13 V/1500 Watt (1" Treiber)
    u.a. erhältlich von http://www.schukat.de (Großhandel)
    Ein derartiger Überlastschutz ist zwar relativ simpel - funktioniert trotzdem perfekt !

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