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Low Budget PA-Stack 1kW

  • audio-zenit
  • 21. November 2003 um 19:35
  • Geschlossen
  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 00:31
    • #201

    Nachdem der Mario ( Twin ) mit den Gehäusen bei mir war, hier nun ein erster Zwischenbericht. Für das Topteil hat sich ein Filter 12/18dB mit einer Trennfrequenz knapp über 2 kHz herauskristallisiert. Für den Tiefpass wurden an den Boxen 2 verschiedene Varianten gewählt :
    1. mit parallelgeschalteten Bässen und 2. mit einem tiefer getrennten Bass.
    Der tiefer getrennte Bass wurde bei etwa 500 Hz mit 6dB und Impedanzlinearisierung abgekoppelt. Um etwa identische Frequenzgänge und somit eine objektivere Beurteilung der Funktionsprinzipien zu gewährleisten, wurde für die Parallelschaltung eine kleinere Filtergüte mit einem flacheren Übergang bei gleicher Hochtonstruktur gewählt. Überaschenderweise haben erste Hörversuche das Gegenteil von dem erbracht, was erwartet wurde: Die Variante mit den parallelen Chassis klang deutlich differenzierter. Der Frequenzgang bei dem tiefer getrennten Chassis weist im Übergangsbereich noch -12 dB auf. Vielleicht liegt hierin die Ursache für das überaschende Ergebnis. Wir waren uns jedenfalls sofort einig, dass die physikalisch eigentlich ungünstigere Variante deutlich angenehmer klingt. Jedoch muss dazugesagt werden, dass wir die Hörversuche in meiner relativ kleinen Werkstatt mit einer bescheidenen Verstärkerleistung von 2x400 W durchgeführt haben und diese noch nicht absolut spruchreif sind. Dazu bedarf es noch einer grösseren Location und noch etwas ausgiebigeren Tests.
    Selbiges gilt für den Bass. Der 99,- Kappaverschnitt hat sich relativ schnell als unbefriedigend herausgestellt, sodass die italienische Serie A herangezogen werden musste. Ein Chassis für 158,- , das dem B&C 15 PS 40 bis auf die 3"-Spule sehr ähnlich ist, lieferte einen deutlich druckvolleren Bass ( alles unter dem Vorbehalt der nicht optimalen Räumlichkeit und Elektronik ).
    Beim direkten Hörvergleich BR gegen BP konnte kein eindeutiger Sieger ermittelt werden. Hier wiederum trat das erwartete ein : Der BP liefert im Bereich 60-80 Hz mehr Pegel und klingt etwas unpräzieser als der BR, der etwas tiefer hinunterspielt. Hier spielt sicher der persönliche Geschmack eine Rolle. Aber der BP hat sich überaschend gut geschlagen.
    Letztendlich wird auch hier die grössere Location die Entscheidung bringen, auch bezüglich der Speakerauswahl.
    Bei dem Top sollten diesbezüglich die Würfel gefallen sein. Der Hochtöner scheint ausreichen belastbar ( wenn die Suffitte leiuchtet, tut's schon ziemlich weh ), es klingt rund und es nervt nichts. Der Bass des Top's ist mit entsprechender 60 Hz-Anhebung für kleinere Jobs völlig in Ordnung.
    Soviel zum Stand der Dinge. Wir werden wohl nächste Woche in die 2. und hoffentlich letzte Runde gehen.
    Mario wird sicher noch ein Bildchen veröffentliche, sobald er zu Hause ist.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

    Einmal editiert, zuletzt von audio-zenit (8. Januar 2004 um 02:08)

  • Jens Droessler
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    • 8. Januar 2004 um 01:17
    • #202

    @ tallica0815: Lass dich von diesem geschmierten Test nicht beeindrucken. Dieser JBL-Doppel-15er ist eine Wabbelbasskiste feinster Sorte. Und 122dB Maximalschalldruck sind sogar mit eingerechneter Powercompression "gar nichts" für einen Doppel-15er. Genauso die 119dB für das Top.... "Echte" Tops dieser Klasse machen 4-6dB mehr. Dazu kommt noch, dass der HT sogar noch früher schlappmacht.
    Die LS im Sub sehen sehr billig aus.

    Und diese aberwitzigen Bewertungsgrundlagen......
    "Untere Grenzfrequenz 42Hz = 7 Punkte"
    "Obere Grenzfrequenz 16kHz = 7 Punkte"
    Was soll das?
    Diese Anlage soll für 500 Personen bei Livesound reichen? IMO höchstens als Hintergrundmusik.

  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 01:21
    • #203

    Viel aussagekräftiger finde ich das Zerfallsspektrum, wo die Zeitachse nicht ausreicht, um das Ausklingverhalten im Bassbereich abzubilden :lol:

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

    Einmal editiert, zuletzt von audio-zenit (8. Januar 2004 um 02:12)

  • Jens Droessler
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    • 8. Januar 2004 um 01:34
    • #204

    Ja, dem ist richtig, und das sogar noch bei 350Hz. Ein typisches System, wo man die Tiefmitten bis zum Geht-nicht-mehr rausziehen muss, um Sprachverständlichkeit zu bekommen. Alternativ kann man das System um 3kHz anheben, dann wirds aber bei höheren Lautstärken bissig (was die meisten JBL-Systeme IMO von Natur aus sind).

  • twin
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    • 8. Januar 2004 um 01:42
    • #205

    So, hier noch schnell 3 Fotos von der Mess Session:

    http://www.starcase.de/images/lbpa1.jpg
    http://www.starcase.de/images/lbpa2.jpg
    http://www.starcase.de/images/lbpa3.jpg

    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • Get the Base
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    • 8. Januar 2004 um 13:02
    • #206

    sehen ja ma echt geil aus!!!!

    die können sich sehen lassen!!


    Mfg Get the Base

  • Demtröder
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    • 8. Januar 2004 um 17:24
    • #207

    Was war eigentlich für die Entscheidung, die Reflexöffnungen zwischen die Pappen zu bauen, ausschlaggebend?

    Sonnige Grüße aus Frankfurt

  • tthorsten
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    • 8. Januar 2004 um 18:37
    • #208

    tt

    Lautsprecherentwicklung nach mass
    Ansprechpartner für das Forums MUFU projekt

    Einmal editiert, zuletzt von tthorsten (20. Januar 2004 um 08:47)

  • twin
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    • 8. Januar 2004 um 18:48
    • #209

    tthorsten

    ja, die beiden 10er könnten noch etwas dichter zusammen, oder sogar ganz zusammen, wenn die BR-Tunnel nach unten kommen.
    Diese Überlegungen haben wir auch angestellt.

    Was die Subs angeht war ich auch zuerst für den BR aber nach längerem Hören wird die Entscheidung immer schwerer. Wie schon gesagt, der BP schlägt sich tapfer. :lol:

    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • aw-audio
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    • 8. Januar 2004 um 18:55
    • #210

    die Br kanäle kann man doch auch schön in 3ecks form unterm unteren 10"er anordnen, so hat man mehr fläche und braucht weniger platz als mit rohren, zudem spart man die Rohr kosten.

    Wär auch ma gespannt wie sich die beiden subs im garten/ 2Pi schlagen würden.

  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 21:21
    • #211

    Wenn es bei den Bässen des Tops bei der Parallelschaltung bleibt, werden die Bässe natürlich zusammenrücken. Diesbezüglich hatte ich Mario keine konkrete Vorgabe gemacht.
    Die Tunnel in der Ecke sind wegen der Trapezform auch nicht so einfach umzusetzen. Ich denke, wir bleiben bei den 70'er Rohren ( 4,- für 1m im Baumarkt ), die dann wohl nach unten wandern.

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

  • Jens Droessler
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    • 8. Januar 2004 um 21:34
    • #212

    Wenn die beiden 10er wirklich bis zum HT parallel laufen sollen, würde ich auch sagen, dass sie wenigstens direkt aneinander sitzen. Wobei ich vermute, dass diese Parallel-Lösung längst nicht überall gut klingt. Das scheint mir eine diese Lösungen zu sein, die in 70% der Fälle dann gut klingt und beim Rest wundert man sich, was heute mit der PA los ist (ist Raum-abhängig usw.). Deswegen würde ich sagen, dass erstmal so 10 VAs an verschiedenen Orten gemacht werden sollten, bevor man sich endgültig für die Parallel-Sache entschließt.

    Wenn der BR präziser UND tiefer spielt (so stellte sich mir euer Posting diesbezüglich dar), dann würde ich den wählen. Ich kann halt nur anhand eurer Aussagen entscheiden, da ich sie noch nicht gehört hab........

  • Adam Selene
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    • 8. Januar 2004 um 21:42
    • #213

    slightly off topic: Wenn man sich die Resonanz hier ansieht, wird Audio-Zenit mit den Dinger auf jedenfall viel Umsatz machen. Gegönnt sei´s ihm!

    Adam

    "Dave...my mind is going...I can feel it...I can feel it."

  • audio-zenit
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    • 8. Januar 2004 um 22:07
    • #214
    Zitat von "Jens Droessler"

    Wenn die beiden 10er wirklich bis zum HT parallel laufen sollen, würde ich auch sagen, dass sie wenigstens direkt aneinander sitzen. Wobei ich vermute, dass diese Parallel-Lösung längst nicht überall gut klingt. Das scheint mir eine diese Lösungen zu sein, die in 70% der Fälle dann gut klingt und beim Rest wundert man sich, was heute mit der PA los ist (ist Raum-abhängig usw.). Deswegen würde ich sagen, dass erstmal so 10 VAs an verschiedenen Orten gemacht werden sollten, bevor man sich endgültig für die Parallel-Sache entschließt.

    Wenn der BR präziser UND tiefer spielt (so stellte sich mir euer Posting diesbezüglich dar), dann würde ich den wählen. Ich kann halt nur anhand eurer Aussagen entscheiden, da ich sie noch nicht gehört hab........

    Ich habe ja schon die Einschränkung gemacht, dass die Hörbedingungen nicht optimal waren und das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
    Es geht ja nur um einen 1. Eindruck. Nächste Woche wissen wir mehr.
    Dann wird auch die 2. Topvariante nochmal getestet.

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  • Jens Droessler
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    • 8. Januar 2004 um 23:28
    • #215
    Zitat von "audio-zenit"

    Ich habe ja schon die Einschränkung gemacht, dass die Hörbedingungen nicht optimal waren und das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.
    Es geht ja nur um einen 1. Eindruck. Nächste Woche wissen wir mehr.
    Dann wird auch die 2. Topvariante nochmal getestet.


    Weiß ich doch. Ich wollte nur begründen, warum man ruhig länger einige Feldversuche machen sollte.

  • twin
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    • 8. Januar 2004 um 23:47
    • #216

    Ich finde den Vorschlag, die Tops bei einigen Veranstaltungen in der Praxis zu testen sehr gut. Damit schicken wir sie sozusagen an die Front und sie können zeigen, wie sie sich unter verschiedenen Bedingungen bewähren. Möglicherweise fällt dann der ein oder andere Schwachpunkt auf. Im Moment gibt es allerdings einen klaren Favoriten bei den Tops, nämlich die parallele Version. Da sind die Meinungen ungeteilt.

    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • tthorsten
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    • 8. Januar 2004 um 23:58
    • #217

    tt

    Lautsprecherentwicklung nach mass
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    Einmal editiert, zuletzt von tthorsten (20. Januar 2004 um 08:48)

  • twin
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    • 9. Januar 2004 um 00:21
    • #218

    tthorsten
    natürlich! Nächste Woche legen wir die Chassis unters Mikroskop. :lol:

    twin

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • cyberlight
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    • 9. Januar 2004 um 13:23
    • #219

    Bis zu welcher Veranstaltungsgrösse soll das System denn eingesetzt werden?
    Grobe Anwendungsvorschläge wären sicherlich nicht schlecht.
    Disco/Fete/Omas Geburtstag(Hintergrundbeschallung)

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • audio-zenit
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    1.293
    • 9. Januar 2004 um 23:28
    • #220
    Zitat von "cyberlight"

    Bis zu welcher Veranstaltungsgrösse soll das System denn eingesetzt werden?
    Grobe Anwendungsvorschläge wären sicherlich nicht schlecht.
    Disco/Fete/Omas Geburtstag(Hintergrundbeschallung)

    Wenn die Oma auf Metal steht und zum Geburtstag Livemusik wünscht, könnte es schon etwas eng werden :lol:
    Ich denke, ob die Anlage für 50 oder 500 Personen ausreichend ist, bewertet jeder unterschiedlich und ist sicher auch vom Musikprogramm abhängig. Deswegen ist es schwierig, eine pauschale Aussage zu treffen.
    Mit Konserve wird sicher ein grösseres Auditorium zu beschallen sein als mit Livemusik.
    Wenn wir das 1. Mal in einer grösseren Location gewesen sind, kann ich sicher mehr dazu sagen.
    Was die Belastbarkeit der Tops betrifft, habe ich den Eindruck, dass mein 2x400 W Amp nicht ausreicht, um das System aus der Reserve zu locken.
    Auch dürften die neuen Bässe mit je 400 W wohl nicht ausgereizt sein.
    Insofern werde wohl das Amprack meiner Band mit einer MX 2000 ( 2x650 W ) und einer MX 3000 ( 2x1200 W ) mitschleppen. Das wird mit Sicherheit Aufschluss bringen.

    Gruss Jürgen

    Ab dem 10.4.2014 : Demoraum in 65549 Limburg, Di-Fr 14:00-18:00 06431-90 90 80 8

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