das macht rein garnichts aus. Hat sogar neben dem angesprochenen Vorteil (ja, ich hab schon Bierflaschen aus Boxen herausholen müssen) die Möglichkeit, Fließwiderstände ordentlich zu befestigen. Verrätst Du uns die Bezugsadresse ?
Danke SRAM
das macht rein garnichts aus. Hat sogar neben dem angesprochenen Vorteil (ja, ich hab schon Bierflaschen aus Boxen herausholen müssen) die Möglichkeit, Fließwiderstände ordentlich zu befestigen. Verrätst Du uns die Bezugsadresse ?
Danke SRAM
Thermischer Widerstandskoeffizient Kupfer:
0,0039 1/°C
d.h. bei delta T von 200°C erhöht sich der Widerstand von 8 auf 14,2 Ohm. Das System reagiert darauf wie auf einen Vorwiderstand vor dem Chassis von 6.2 Ohm --> so kann der Effekt der sich bei Vollast ergibt auch im Kleinsignalbetrieb (Messung bei 1 Watt !) bestimmt werden.
Gruß SRAM
Das Missverständnis kommt daher, daß immer wieder "Korrekturfaktor" als Faktor für die port-Länge verstanden wird.
Richtig ist hingegen:
Port in drei Abschnitte zerlegen -->
a) am äußeren ende mitschwingende Luft
b) die Masse der Luft im Tunnel selber
c) am inneren Ende mitschwingende Luft
von der Gestaltung der port-Endung wird nur die Masse der Luft an diesen Enden beeinflußt.
Das geht von freiem Ende (geringste mitschwingende Luftmasse), geflanschtes Ende (äußeres Ende eines "normal" mit der Schallwand abschließenden Tunnels) und den an Wänden (im inneren der Box bis zu 3 ) oder an anderen Tunnel-Öffnungen (stacking) angrenzenden Öffnungen (höchste mitschwingende Luftmasse).
Darüberhinaus spielt noch die Form der Öffnung eine Rolle:von Kreis mit der größten mitschwingenden Luftmasse pro Flächeneinheit bis zum langen schmalen Schlitz, der nur eine sehr geringe mitschwingende Masse hat.
Gute Simulationsprogramme (z.B. unibox) erlauben aus diesem Grunde unterschiedliche Korrekturfaktoren für das innere und äußere Ende.
Für 4 symmetrische Eckports, die
mehr als 2 mal größte Tunnelquerachse von der Rückwand entfernt sind kann man sich die Symmetrie zunutze machen und einen (1) quadratischen Port identischen Gesamtquerschnittes mit freiem Ende rechnen (innen). Diese Einstellung haben die meisten Programme zur Auswahl. Für die äußere Öffnung gilt für freie Aufstellung durch die Symmetriebedingung freies Ende (Näherung, eigentlich noch etwas weniger, aber dann kann mann nicht mehr Ersatzport rechnen) wenn mann einen quadratischen Ersatzport rechnet. Im Großstack gilt dann für das äußere Ende geflanschtes Ende des Ersatzports, wodurch (erwünscht !) die Reso sinkt.
Die Ganzen Faktoren stelle ich bei Gelegenheit mal zusammen und auch wie man sich entsprechende Ersatzschaltungen baut, wenn für die spezielle Konfiguration kein Faktor bekannt ist.
Viele Grüsse
SRAM
ZitatUnd wo sind da die Vorteile gegenüber einer 12"/1,4" ?
Die Directivity ist schwieriger, die Box wird grösser und schwerer, preislich sehe ich da auch keine Vorteile, einzig allein beim Entwickeln kann man mehr Zeit verbraten.
...Klang........aber ich weis ja: darauf kommt es ja heutzutage nicht mehr an......
Gruß SRAM
Zitatda die 10" ja schon ein bisschen zu groß sind um perfekt zu koppeln
Da möchte ich doch mal eine ketzerische Frage stellen:
Bei dieser Betrachtung "Koppelabstand" wird oft so getan, als seien die einzelnen Chassis Punktquellen, womit sich natürlich für einen bestimmten Abstand eine maximale Koppelfrequenz ergibt.
Jetzt betrachten wir aber mal eine aneinanderreihung von hypothetischen quadratischen Chassis: setzen wir hier Korb an Korb und ist die Membran ein starrer Kolben, dann wird niemand bestreiten, dass dies eine perfekte Linienquelle darstellt, auch für Frequenzen oberhalb der Bündelfrequenz des Einzelchassis.
Nun sind runde Chassis nicht so perfekt, aber Korb an Korb montiert werde ich auch bei Frequenzen oberhalb der Bündelfrequenz des Einzelchassis noch eine quasi-Linienquelle haben. :wink:
Aus anderen Gründen brauche ich allerdings Chassis, die einen ansteigenden Frequenzgang bis zur Trennfrequenz nach oben für das array zeigen. Schwächliche Chassis sind also nicht geeignet.
Gruß SRAM
Damit das richtig verstanden wird:
Ich rate zur simplen Anreihung, eben wegen der Problematik, aber wenn er einen waveguid will, dann besser einen, bei dem das Teil auch gut koppelt.
Gruß SRAM
Mein CAD muss neu installiert werden, vieleicht in den nächsten Tagen.
Zu Deiner Zeichnung: mach die Seitenteile hinten eben, damit du eine Montagefläche gewinnst (45° fase). rück die Teile näher zusammen, damit die gesamtfläche des Spaltes an seiner engster Stelle der Gesamtfläche der Kalotten entspricht.
Da die Auflagefläche nicht breit genug für die Montagelöcher der Kalotte sein wird, brauchst du rechts und links davon zwei Leisten als Verlängerung der Montagefläche.
Gruß SRAM
Dann nochmal im Klartext:
zwei platten aus 16 mm Multiplex, Winkel dazwischen dem angestrebten horizontalen Abstrahlwinkel entsprechend, also zz.B. 90°.
Schlitzweite dazwischen wie oben beschrieben, das Ganze 5 Kalotten mit 2 abgetrennten Ohren hoch. Platten an Hinterkante mit fase 45°, so daß ebene parallele Fläche für Montage entsteht.
rechts und links auf die Plattenrückseite zwei 45° Kantleisten kleben, damit die Montagefläche entsprechend verbreitert ist und die Breite einer Kalottenumrandungsdiagonalen plus Zugabe von mindestens 5 mm entspricht.
nun Kalotten lose drauflegen (Vorsicht), ausrichten und die Schraubenlöcher anzeichnen. Das Ganze auf die Ständerbohrmaschine und den Forstnerbohrer entlang der Visierlinie der Schraubenlöcher und auf Mittellinie ausrichten und von hinten durchbohren (wer sich unsicher beim freien ausrichten ist, der kann Hilfsweise dünnes Sperrholz auf die Auflagefläche schrauben und auf diesem anzeichnen). Nun die Kalotten von hinten montieren. Wer möchte (insbesondere wenn die Stöße nicht sauber gearbeitet sind) kann von hinten noch etwas Kleber auf die Stöße geben, das gibt dann eine schöne Einheit.
Gruß SRAM
P.S.: ich würde bei der einfachen Anordnung "Kalotte flach in Schallwand" bleiben, das reicht sicherlich auch aus. Der Waveguide hat nur den Nachteil von Reflektionen, führt zu einem CD-Horn like Abfall der Höhen und braucht Platz
Wenn Du die DT28N um 45° drehst und die beiden dann senkrecht stehenden Ohren abtrennst (zwei Schrauben zum befestigen reichen auch), dann kommst du mit der arrayhoehe nochmals runter.
Zur Montage: wenn von hinten an den guide, was ich mal voraussetze:
mache den slot des guids so breit, daß die Gesamtfläche derer der Kalotten entspricht. Er ist damit schmaler als der Kalottendurchmesser. dort wo die Kalottenmontiert werden von hinten durch den guide dann mit einem forstnerbohrer, der dem Kalottendurchmesser entspricht, durchbohren und damit am guide im Bereich der Kalotte rechts und links etwas Material abtragen.
Gruß SRAM
Die Einbauempfehlungen von RCF haben normalerweise Hand und Fuß.
Findest Du hier: http://www.rcf.it/
120 Liter Einbauvolumen sollten es für den speaker schon sein.
Gruß SRAM
ZitatLeistung Max: 1200W
Leistung RMS: 300W
Wirkungsgrad: 102dB (bei welcher Frequenz...) (wird eher ein Tiefmitteltöner sein... wird aber definitiv nicht in der Rubrik geführt)
QTS: 0,29 (also schonmal kein Horntrieber sondern eher BR...)
Xmax: 4,8mm (moment mal ist das nicht ein bisshcen wenig für BR?)
Schwingspulendurchmesser: 3" (brauch ich auch nicht mehr zu sagen...)
Electro Voice EVM-15B
Leistung Max: -----W
Leistung RMS: 400W
Wirkungsgrad: 101dB
QTS: 0,3
Xmax: 3,25 mm
Schwingspulendurchmesser: 62,5 mm
.........ja, ja ich wußte schon immer: da hab ich doch den falschen Treiber in die Elis gebaut.... und das Jahrelang ......tss.tsss....tsss :grin:
Gruß SRAM
das mit der Senke bei 1.3 wundert mich doch etwas, das dürfte bei der hohen Trennung des HT nicht sein.
Ist es möglich, daß die HT Impedanzspitze nicht kompensiert wurde (sorry, konnte den Weichenbauplan nicht finden) ?
Gruß SRAM
Wenn Du die Membran härten willst, dann nimm nicht so ein Mittel, sondern Wasserglas.
Wie bei jeder Durchhärtung oder protection: da der Bereich der Membran bis hin zur Verklebung mit der Spule erfasst weden muß bedeutet das: Kalotte muß ab, beschichten des ganzen Konus, Kalotte wieder einkleben.
Gruß SRAM
O.K., dann messe bitte den Gleichstromwiderstand des Tieftöners (falls eine Beschaltung da ist --> ohne diese), das ermöglicht vieleicht eine Identifikation des Chassis.
Für den HT-Teil der Weiche würde ich mich zunächst an dieser Orientieren, wobei die Widerstände je nach Wirkungsgrad Deines TT anzupassen wären. Der Emminence HT dürfte für so eine LC Anwendung richtig sein, alternativ der MRD230RD von Monacor.
Sobald der Widerstand des TT gemessen ist schauen wir weiter. Das Ganze wird nur Schritt für Schritt möglich sein, aber das ist ja vieleicht ganz lehrreich.
Gruß SRAM
Na ja, Halbraum trifft es da eher.
Wenn Du es genauer haben willst könntest Du auch Deine Boxen in Boxsim eintippeln.....ist zwar Arbeit, dafür jedoch recht genau.
Gruß SRAM
Welcher 10" ist es denn ?
Hast Du Daten zu dem Chassis ? (muß nicht unbedingt voller Datensatz sein)
Hast Du ein Vielfachmeßgerät (Strom, Spannung, Widerstand ?
Dann kann man vieleicht was machen....
Gruß SRAM
Der rote Pfad ist der ca. Schallweg (nimm einfach immer Mitte Kanal, dann wirds noch etwas genauer). Das Maß der Treiberöffnung ist ja bekannt, der Rest maßstäblich --> ausmessen (CAD oder ausdrucken und Lineal zur Hand).
Gruß SRAM
für tops open air, die dann meist auch hoch hängen würde ich doch eher Vollraum nehmen, trifft die Sache besser. Koppeln zwei Tops, dann Halbraum, usw....
Subs open air dann halbraum oder eben Berücksichtigung der gestackten Anzahl und anordnung.
Lade Dir arrayshow von EV runter und simuliere bei arrays deine Konfiguration, dann weist Du auch, was Du bei mehr als einer Box einstellen mußt.
Gruß SRAM
Zitatfrage ich mich: wozu derart heftiger Pegel?
Neben der fehlenden Kopplung bei HT und der immer größer werdenden Kopplung bei längerer Banane und tieferen Frequenzen aus dem gleichen Grund, wieso früher beim open air immer noch die tweeter Gürtel auf den stack kamen: weil bei den großen zu überbrückenden Entfernungen höhere Frequenzen in Luft stärker als tiefere Frequenzen absorbiert werden.
Gruß SRAM
Edit: Frage: können Deine Chinesen das mit äußerer Zentrierung nachbauen ?