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  2. SRAM

Beiträge von SRAM

  • Frequenzweiche richtig berrechnen/ abstimmen

    • SRAM
    • 15. Juli 2006 um 06:24
    Zitat

    was machste denn wenn die "selbstberechnung" nicht gefällt?

    chassis verschenken und das geld als Lehrgeld abschreiben?

    Ein seeeehr schwaches Argument.

    Nachbau gleich gut ? -->

    Was machst DU, wenn DIR dein Nachbau nicht gefällt ? Obiges ?


    Messen ist gut........um zu sehen, welche Auslegung den eigenen oder den Geschmack eines Kunden trifft. Und da ist der Super-Linear-Verlauf NICHT immer der beste. Wer für einen großen, anonymen Kundenstamm produziert, der muß es allen recht machen und damit meist keinem. Gerade hier liegt der Reiz und dieChance des Selbstbaues, doch gerade dabei gilt: "Erfahrungen sind Maßanfertigungen, sie passen nur dem, der sie gemacht hat".

    Ich selber bevorzuge je nach Musikrichtung (na ja, meist zwischen laut und sehr laut) einen klassische 15" / großes Horn mit Phenol-Membran Treiber / Ringradiator oder eine Subbass 15" / 8" / 1" Kombi. Alles, was man gemeinhin so abwertend "gesoundet" nennt.......und ? MIR muss es Spaß machen. Und wenn ich für jemanden ein System baue, dann muß es demjenigen Spaß machen. Da schaue ich auf den Frequenzgang um zu sehen was da wohl anders ist, aber ich werde weder das Bügeleisen nehmen um diesen glattzuhauen noch missionarisch tätig werden.

    Gruß SRAM

  • übliche / vorteilhafte Trennfrequenzen bei 3-Wege Kisten

    • SRAM
    • 15. Juli 2006 um 06:05
    Zitat

    bis 6 khz spielt nen 6" aber auch nicht grade ideal.

    jo, aber man kann eine Menge Geld sparen.

    Die Kombi mit einem 1" (vorzugsweise an einem entsprechenden Kugelwellenhorn) ist klanglich eben der pure Luxus, wenn hoch getrennt.

    Gruß SRAM

  • limmer-bass

    • SRAM
    • 15. Juli 2006 um 05:38

    .....gerade den Korb würde ich im Schlaf wiedererkennen :)


    Gruß SRAM

    Nachtrag: für alle dies nicht glauben --> bilder runterladen und im CAD isometrisch vermessen :wink:

  • limmer-bass

    • SRAM
    • 14. Juli 2006 um 21:17

    ....Vitavox.......


    soso......

    rubbel mal den restlichen Kleber vom ursprünglichen Aufkleber ab, sonst glauben das vermutlich nur gaanz wenige :wink:

    Gruß SRAM

  • übliche / vorteilhafte Trennfrequenzen bei 3-Wege Kisten

    • SRAM
    • 14. Juli 2006 um 21:08

    400 bis 500 Hz bei leistungsfähigen 6Zoll, bei schwächeren höher.

    1" Treiber dann ab 3 bis 4 kHz (gibt sehr sauberen sound, Luxusversion), vorausgesetzt der 6" da nicht schon anfängt Einbrüche zu zeigen.

    Tweeter 5 bis 6 kHz, slotty oder Ringradiator ist meist sehr schön


    Gruß SRAM

  • Frequenzweiche richtig berrechnen/ abstimmen

    • SRAM
    • 14. Juli 2006 um 20:52

    konstruktiv wäre vieleicht besser:

    Zunächst mal überlegen, was denn die nach Standarformeln berechnete Weiche falsch macht -->

    a) wird auf Nennimpedanz berechnet, die tatsächliche Impedanz bei der Trennfrequenz und in deren Umgebung bestimmt aber die Trennung

    b) insbesondere HT werden oft mit solchen Weichen noch in der Nähe der Impedanzspitze zu trennen versucht, das ist wegen a) und der Resonanz des Chassis zum Scheitern verurteilt, bzw. kann schrecklich klingen

    c) Entzerrungsglieder für HT werden oft nach a) und oder b) völlig falsch dimensioniert

    d) Phasenversatz der Chassis wird nicht berücksichtigt. Dadurch Überhöhungen oder Einbrüche in der Nähe der Übergangsfrequenz

    e) verwendete Bauteile weisen zu hohe Toleranzen auf bzw. werden nicht selektiert

    f) bafflestep oder allgemein der Einfluß der directivity wird nicht berücksichtigt, es kommt insbesondere beim Übergang von Kugel zu mehr gerichteter Chrakteristik zu ungewollten Pegeländerungen.

    Was tun ?

    a) die tatsächliche Impedanz bei der Trennfrequenz muß her, entweder messen (im Gehäuse !) oder Datenblatt (stimmt natürlich nur, wenn nicht gravierende Änderungen durch Einbau, was bei Horntreibern schon gravierend sein kann)

    b) will man HT in der Nähe der Reso trennen, unbedingt die Impedanz linearisieren, schon ein parallegeschalteter Widerstand wie i.d.R für den Spannungsteiler sowieso erforderlich wirkt oft wunder, besser natürlich ein RLC Glied

    c) bei CD Hornentzerrung sowohl die Impedanzänderung (mit der ganzen anderen Beschaltung !) als auch die Reso beachten. Oft kann Trennung und entzerrung sehr bauteilreduzierend vereint werden (Stichwort: zu kleiner kond)

    d) für den selbstbauer am schwierigsten, da Phasengänge oft nicht in den Datenblättern, oder Meßbedingungen nicht angegeben. Was oft gerade noch so geht ist bewußtes verpolen und Auffinden einer ausgeprägten Senke mit sinus-swap unter mechanischer Variation der Phasendifferenz. Besser: gleich Frequenzgang messen.

    e) direkt oder vergleichend messen (relativ reicht oft schon), serielle Weichen

    f) bafflestep simulieren (das geht noch recht gut --> boxsim) und in die Berechnung mit einbeziehen. Messen ist natürlich besser, aber wenn es darum geht eine Unregelmäßigkeit auszubügeln ist die Kombination von Simulator und Messung am schnellsten und erspart heftige Lötorgien.

    @die, die nur "lass es" oder "kannst Du ja doch nicht" draufhaben:
    Wissen das mit Euch stirbt ist nichts wert, Wissen das man weitergibt bereichert alle.

    Viiele Grüsse


    SRAM

  • Oberton 15B450 Horngeeignet.

    • SRAM
    • 14. Juli 2006 um 20:25

    .....klar ist der AK gemeint.

    In dem Horn braucht es Hub, und wenn schon m^2-weise MPX verbauen, dann auch auf max. Tiefbass Ausbeute züchten.

    Gruß SRAM

  • Klanglich bester 12" für den Mitteltonbereich...

    • SRAM
    • 13. Juli 2006 um 19:41

    L12L750

    Gruß SRAM

  • Welcher 18" in dieses Gehäuse ?

    • SRAM
    • 13. Juli 2006 um 19:01

    Der HP 18 ist einer der Perlen des Programms. Gerade für Party PA ganz in Ordnung, X_max gering, dafürWirkungsgrad hoch --> kleiner Verstärker.

    Gruß SRAM

  • Oberton 15B450 Horngeeignet.

    • SRAM
    • 13. Juli 2006 um 18:58

    Da dem AW design eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Limmer-Horn nicht abzusprechen ist würde ich das dort verbaute Chassis mal testen.....

    Gruß SRAM

    P.S.: Ist der Urenkel meines Lieblingsbasschassis, ich liebe die ganze Familie

  • Empfehlung für 15"-Reflex Chassis gut und günstig

    • SRAM
    • 13. Juli 2006 um 18:53

    Mit dem RCF L15P200AK bist du deutlich besser bedient...


    Gruß SRAM

  • Bassist sucht Bassbox

    • SRAM
    • 8. Juli 2006 um 22:14

    Sorry, aber das muß jetzt sein:

    SK & Hörnli: Ihr seid total offtopic. !

    Hier gehts um eine Instrumentalbox. Das hat mit dem leidigen Thema BÖRPS nun aber garnichts zu tun ! Ihr wißt, daß ich das gerne diskutiere, aber bitte im anderen thread, man muß mit dem Thema nicht alles zumüllem.

    _______________________________________________________

    Mich würde interessieren, welcher 18" jetzt mit dem 10 M zusammenspielt und ja offenbar das gewünschte Resultat liefert.

    Vieleicht läßt sich ja ein Vergleichbares Chassis auftreiben.

    Gibt es dazu infos ?

    Gruß SRAM

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • SRAM
    • 8. Juli 2006 um 14:40

    vereinfacht gesagt:

    koppeln (und damit den Wirkungsgrad erhöhen) werden nur Systeme
    innerhalb von lambda/4.

    D.h. die TT werden bei tiefen frequenzen über die Ganze Länge der
    Banane Koppeln, in den Mitten aber nur noch mit den unmittelbar
    benachbarten. Ebenso bei den Hochtönern, hier wird man kaum über eine
    Kopplung hinauskommen (wirkungsgradwirksam) die über ein Element
    mit z.B. 5 Hochtönern hinausreicht.

    Die Einzelelemete müssen daher einen ansteigenden Frequenzgang
    aufweisen, damit es (ohne EQ) bei der Anreihung wieder einigermaßen
    flat wird. Das ist auch der Grund, wieso die meisten LA-Elemente
    höhenmäßig zunächst überdimensioniert erscheinen.


    Gruß SRAM

  • Bassist sucht Bassbox

    • SRAM
    • 6. Juli 2006 um 21:49
    Zitat

    was soll eigentlich das 1/4 der hag.... ist das der "praxisaufschlag" oder wie rechtfertigt sich das?

    Das hat durchaus seine Berechtigung:

    a) bei geschickter Dimensionierung des Magnetsystemes und der Spule ist es durchaus möglich bei austauchender Spule die Antriebskraft spezifisch zu steigern, so daß der Verlust durch weniger Spulenlänge im Spalt gerade ausgeglichen wird. (es kann sogar dazu kommen, daß die Kraft in Endstellung progressiv ansteigt, was zu sehr unschönen Endlagenverschiebungen der Membran führt). Ein guter Hersteller kann das sicherlich bis 25% HAG optimal gestalten. ---> aber das weis man eben nicht und so habe ich lieber die konservative Angabe.

    b) Je höher die Polplatte , desto mehr Wärme wird von der Spule abgeführt, die Belastbarkeit steigt also. Bei einer dickeren Polplatte nimmt aber auch die Antriebsktraft langsamer ab als bei einer weniger dicken, der Übergang zur Verzerrung wegen Hubüberschreitung ist also smoother. Mir persöhnlich ist ein RCF Bass mit 14 mm Polplatte lieber als ein Bass mit gleichlanger Spule, aber nur 10 mm Polplatte, obwohl der ein größeres reales x_max hat.

    Ich kritisiere nicht den Trend zu dickeren Polplatten (übrigens auch bei 18s zu finden), sondern die Informationspolitik der Firmen.

    Gruß SRAM

  • tiefgehender Basslautsprecher

    • SRAM
    • 6. Juli 2006 um 20:23
    Zitat

    Dieses Diagramm zeigt wieder deutlich die Unfähigkeit von WinISD.

    Wenn ich deine Simu nachrechne, dann kommt für SPL genau Dein Verlauf in AJ Horn raus.

    Im vorher geposteten Diagramm ist ja auch SPL_MAX für zwei völlig unterschiedliche Chassis dargestellt

    --> typischer Fall für "garbage in, garbage out" oder DAU wahlweise :wink:


    Gruß SRAM

  • Bassist sucht Bassbox

    • SRAM
    • 6. Juli 2006 um 19:51

    Aktueller Stand der Kunden-Desinformation:

    Beyma: echte Werte, zusätzlich HAG und Wickelhöhe angegeben

    BMS: echte Werte, zusätzlich HAG und Wickelhöhe angegeben

    Ciare: neue Chassis mit HAG/4 additiv, HAG und Wickelhöhe ist aber noch angegeben, --> donwgrade im letzten Jahr

    RCF: Chassis mit HAG/4 additiv, HAG und Wickelhöhe ist aber im selben Datensatz mit angegeben

    JBL: HAG und Wickelhöhe sind angegeben, X_max def ist mit unklar

    B&C: Angabe bei vorgegebener Verzerrung, HAG und Wickelhöhe nur im PDF download angegeben --> flüchtig hinsehender Kunde wird falsch informiert

    Eminence: bisher vorbildliche Angaben. seit neuestem nur noch X_max bei 10% Verzerrung. HAG ohne Angabe Wickelhöhe nützt garnichts --> der downgrade des Jahres

    18S: Chassis mit HAG/4 additiv, früher wurden HAG und Wickelhöhe angegeben, jetzt garnichts mehr --> hier fühle ich mich als Kunde ver...

    edit: sorry, meinen Liebling vergessen: Oberton: nachdem hier im Forum aus dem damals noch angegebenen HAG und Wickelhöhe abgeleitet wurde, dass das X-max des XB700 mit damals angegebenen 12 mm keinesfalls stimmen konnte (Eintauchtiefe war glaube ich gerade mal noch 1.5 mm !) verschwanden innerhalb weniger Tage HAG und Wickelhöhe aus den Angaben. ......... das war aber nicht genug: nach einer gewissen Schamfrist wurde der Wert dann in aller Stille auf 9 mm abgeändert ---------> wie wie blöd hält die Firma eigentlich ihre Kunden ?

    Gruß SRAM

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • SRAM
    • 5. Juli 2006 um 18:02

    Hast Du die Reflektionsvariante von peavey oder ein einfaches Umwegelement erprobt ?

    Zum design selber: mal hieran orientieren -->

    Gruß SRAM

  • Das 1. Selbstbau - Line Array ?

    • SRAM
    • 5. Juli 2006 um 15:08

    super easy, funktioniert und hat sehr große Ähnlichkeit mit einem waveguide der kommerziell erhältlich ist und ebenfalls aus Holz gefertigt:

    (mit umgekehrter Zielrichtung und deshalb auch etwas anders dimensioniert meines Wissens zuerst von Klipsch verwendet)

    komplizierter muß es bei Verwendung eines 1" Treibers garnicht sein.

    Für solche low cost Ansätze ist dieser hier sehr gut geeignet:

    Gruß SRAM

  • fragen zum hornbau

    • SRAM
    • 4. Juli 2006 um 21:13

    Kompression ist das Verhältnis Membranfläche zu Ausgangsquerschnitt der Druckkammer. (Übrigens solltest Du auch das Druckkammervolumen in deiner Optimierung mit einbeziehen).

    zu c): stell es Dir so vor, dass die an der Stelle des Horns, bei dem die jeweilige Frequenz zu bündeln beginnt auftretende Wandsteigung in etwa dem Bündelwinkel dieser Frequenz entspricht. Schon deshalb würde ich zu relativ großem Anfangswinkel und/oder Keil/split im MT-Horn raten.

    Appolito würde ich so nicht anwenden, denn die Hörner haben ja auch noch Tiefe (und da auch noch Versatz), so dass die Lauflängen unterschiedlich sind. Wenn Du die Phasenlage nicht mechanisch gleichstellen kannst, dann kannst Du immer noch einen Allpass einsetzen.

    Viele Grüsse SRAM

  • Welches Holz für Selbstbau

    • SRAM
    • 4. Juli 2006 um 20:11
    Zitat

    Teak wird nicht als Sperrholz verarbeitet.


    http://www.holz-platten.at/preisliste/bootsbausperr.html

    .....Bootsbau. Sehr schön und sehr hart :wink:


    Gruß SRAM

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