Zitat von "rockline"
Beide Federkräfte werden genau so unterschiedlich sein wie die Dämpfungseigenschaften der Trägheitsmomente.
Vorsicht, Ursache und Wirkung nicht verwechseln. Streiche "Federkraft", setze "Rückstellmoment".
Der ideale Lautsprecher wäre ein freischwingend ungedämpftes System.
Das so was aus nachvollziehbaren Gründen nicht darstellbar ist, liegt auf der Hand.
Masse/Gewichtskraft (hier vorliegend: Summe der bewegten Teile) dämpft lediglich niederfrequente Schwingungen. >> beschriebene Masseträgheit.
Viel hilft viel, viel Masse, viel Antrieb. :wink:
Dazu kommt die innere Dämpfung der im Betrieb verformten Elemente der Aufhängung (hier vorliegend: Spider, Sicke) durch Reibung in der Struktur. (vergleiche Schwingmetall). Verändert sich bei Erwärmung/Abkühlung/Alterung. Ferner Einflüsse durch die (mehr oder weniger...) nachgiebige Verklebung in Abhängigkeit der Ausbildung derselben.
Die Konstruktion selber sorgt (oder besser: sollte sorgen...) für eine radikale Dämpfung beim Verlassen der zulässigen Betriebsparameter. (vergleiche Gummielement im Kfz-Federbein als "Notbremse", bevor die Feder zu Blocks geht)
At last: Luftreibung als Dämpfung, das ungedämpfte System gibt's nur im Vakuum. Da gibt's aber leider auch keine Schallausbreitung...
Der Luftwiderstand wächst mit dem Quadrat über die Geschwindigkeit und stellt sich bei einem üblichen Lautsprecherchassis zwangsläufig als unsymetrische Komponente dar. Besonders interessant bei BR Konstrukten mit Fliesswiderständen (Dynaudio).