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  2. mattias bost

Beiträge von mattias bost

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 26. Oktober 2007 um 17:51

    Hi,

    da es einige hier gern genauer wissen möchten (und dazulernen muß man ja immer), will ich hier nochmal ran.

    Zitat

    Daher auch meine Frage , wie man ideales Rechteck exakt darstellen kann .

    Kann man nicht, da wir nicht in der Lage sind, unendlich schnelle Signale darzustellen (nen Scope ist schon verdammt fix, aber immer noch begrenzt). Muß auch nicht, da wir nicht in der Lage sind, unendlich schnell zu schalten (wenn wir beim Schalten ezwischen 2 Zuständen An/Aus bleiben wollen). Elektronisch gehts Schalten heutzutage so in Zeiten bis wenige ps herunter (das sind aber sehr spezielle "Schalter"). Selbst wenn wir unendlich schnell schalten könnten, würden alle nachfolgende Bauteile (Leitung etc.) das Signal schon wieder vemurxen (die Hochfrequenzler unter uns wissen was bei sehr kurzen Schaltzeiten bzw. hohen Frequenzen so alles abgeht). Übrigens: Ein normaler mechanischer Schalter ist SEHR langsam, da gibts keine steilen Flanken und nebenbei prellt das Ding wie blöd.

    Ach ja, aus den gleichen Gründen können wir kein ideales Rechteck erzeugen (und für Audio sprich "erweiteter Gleichspannungsbereich" schon gar nicht nötig.)

    Zitat

    Mattias Bost hat Folgendes geschrieben:
    EIN RECHTECK BESTEHT AUS EINER BESTIMMTEN REIHENFOLGE
    VON SINUSSCHWINGUNGEN BESTIMMTER FREQUENZ, AMPLITUDE UND PHASENLAGE.


    Ich dachte , es geht um diese Aussage...,
    da fehlt immer noch eine Erklärung auf Grundlage des Batterie-Schalter Modell´s...

    Auch beim Schalten mit dem Batterieschaltermodell ergibt sich ein Rechteck wie jedes andere. Dem Rechtecksignal ists Wurscht, wie es generiert wurde, es bleibt ein Rechteck mit den dafür festen physikalischen Gegebenheiten. Worauf ich nochmal drauf hindeuten möchte:

    DIE THEORIE FOLGT DER REALITÄT! SOLL HEISSEN, DASS IN EINEM RECHTECK DIE SINUSSIGNALE VORHANDEN SIND UND SIE NICHT THEORTISCH HERAUSGERECHNET WERDEN MÜSSEN. Laßt Fourier und co mal raus, die braucht man nicht!!!!

    Ich hatte angedeutet wie man ganz analog aus dem analog erzeugten Rechteck (astabile Kippstufe und andere) die einzelnen Sinusschwingungen rausbekommen und darstellen kann. Rechteck über ein schmalbangies Filter und dies durchstimmen, mal gibts nen Signal (wenn eine der Hartmonischen getroffen wird, SINUS wohlgemerkt), mal keins. GANZ OHNE FOURIER, MATHE UND THEORETISCHEM KRAMS.

    ukw: Warum machst du nicht genau diesen Test statt weiter zu behaupten, Rechteck Sinus egal? Nochmal ukw: Ich gebe dir aber recht, daß jede Messmethode schnell Quatsch liefern kann, wenn man micht GANZ genau weiß, wie die Messgeräte arbeiten. Ich zauber ohne weiteres aus einem DC-Signal mit nem FFT-Analyser eine Grundfrequenz, wenn ich nicht dran denke, daß dort oft eine spezielles Filter vor der FFT über die zur FFT herangezogen Messwerte geschickt wird (Hamming und Co).

    Ja, und so nebenbei, unser Gehör hier intelligenter als unser Auge, denn es nimmt beim Rechteck schon ein Frequenzgemisch war, wo das Auge nur einen Signalverlauf sieht (und der optische Unterschied zwischen Sinus/Rechteck ist nicht annähernd so eindrucksvoll wie der eines lauten akustischen Sinus/Rechteck).

    Zitat

    Als Generator sei ein Wien Robinson Generator möglich, oder viel simpler, der gute alte Phasenschieber mit RC Gliedern, dahinter eine sauber arbeitende Endstufe die das Sinus nicht verformt, und ab damit zum Chassis

    Besser keine Phasenschieber nehmen, die Teile klirren selten unter 8%... Nicht daß nacher einer sagt, der Sinus klingt nach Rechteck :D

    So, werd mal ins Wochenende machen, schaun wir mal wie lang der thread zu kriegen ist.

    Mattias

    Frage: Nach wieviel ALK bekginnt eigentlich Sinus und Rechteck sich akustisch anzunähern? :D

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 26. Oktober 2007 um 08:55

    Hi,

    es geht hier nicht um "Klugsch*****" oder Eitelkeiten austragen, es geht hier um die Behauptung, es gäbe keine akustischen Unterschied zwischen Rechteck und Sinus, welcher an ein Chassis gegeben und dann als Schall wahrgenommen wird. UND DAS IST, man erlaube dies deutliche Wort, BLÖDSINN! Nun wollten einige klarmachen, warum das so nicht ist (vom Hören mal ganz abgesehen, mein Bass, auch Midbass klingt bei Rechtecksignal am Chassis wie gewohnt hart, knurrend, mit Sinus natürlich nicht) und sind ins Technische, das im Grunde nix anderes als "verstande" Praxis ist, abgeglitten. Ich bin geneigt etwas giftig zu antworten, laß das aber bis auf eins, falsche Postulate werden durch deren Wiederholung nicht richtiger, sowenig wie der Geisterfahrer nicht auf der richtigen Spur fährt, nur weil er jeden ihm entgegenkommenden zum Geisterfahrer erklärt (das mußte jetzt für Eitelkeit sein). Es geht nur drum, daß nicht noch einer umdreht.

    Grüße
    Mattias

  • sub

    • mattias bost
    • 25. Oktober 2007 um 11:06

    Hi,

    Zitat

    Natürlich ist das auch viel präzisser als irgendwelches Bassreflex-Gewabbel.

    Diese Aussage ist genauso allgemeinrichtig wie von dir selbst (zu recht widersprochene)

    Zitat

    Doppel 21" Horn. Das ist zu träge werden gleich welche sagen

    Da es sich bei der Chassis-Lautsprechergehäusekonstruktion um ein sogenanntes allpassfreies System handelt, besteht zwischen dessen Frequenzgang, dem Phasengang und der Impulswidergabe ein recht festes Verhältnis (mal angenommen die Gehäuse führen kein Eigenleben und die Lautsprecher werden nicht oberhalb ihrer Bündelungfrequenz betrieben). Das BR-Gewabbel wird meist aus dem optischen Eindruck als akustischer interpretiert (nur das findet unterhalb unteren fg statt). Ist das BR-System aber "vermurxt", soll heißen man ziehts irgendwo hin, wo es im Grunde nicht ordentlich spielt (zu tief (selten) oder höher mit F-Gang Überhöhung für mehr Druck(oft)), geht damit natürlich die Impulstreue flöten.

    Tiefreichende Systeme (saubere Auslegung vorausgesetzt) klingen aber irgendwie immer in Richtung "weich" und nicht "trocken", wobei ich letzteren Sound schlicht als mangelhaft empfinde, weil dort (entscheidendes) fehlt. Zieh ich bei mir daheim steilflankig Frequenzen < 40-50Hz raus, klingt meine WohnzimmerPA deutlich in Richtung trocken, sonst ists eher weich. Letzteres liegt aber oft an Nachschwingen/Resonanzen des Raumes (Decken und Wände geraten da durchaus in Bewegung!), die typischerweise in dem Bereich fehlendende Schalabsorption machst nicht besser.

    Grüße
    Mattias

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 25. Oktober 2007 um 10:32

    Ja, ich weiß, nur die Sek.1 ist inzwischen ein Viertel Jahrhundert her und ich habe mich ja enschuldigt, daß ich nur keine BOCK habe das rauszukramen, der ein oder andere "Jungspucht" hier wirds vielleicht noch so aus dem Kopf hinbekommen (mol und co.). Eventuell wär der kleine Seitenhieb mit Bier oder Wein als Beispiel reizvoller, was das genaue Quantifizieren angeht. Und beim Genuß selbiger Stoffe käms auf den Bezug dann auch nicht so an...

    Sollten wir doch hinbekommen das ins "Offene Brett" verschoben zu bekommen... :lol:

    Grüße
    Mattias

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • mattias bost
    • 25. Oktober 2007 um 08:48

    Die Abgabeleistung auch eines DigAMPs hat nichst mit dem Konstruktionsprinzip des Netzteiles zu tun, lediglich mit dessen Auslegung. Und das gilt so wiederum auch für Analogendstufen. Wie "hinten" Leistung gemacht wird hat nur Auswirkung auf die vom Netzteil zur Verfügung zu stellende Leistung, bei Analogendstufen brauchst wegen des schlechteren Wrikungsgrades noch ein wenig mehr Leistung (da gehen ca. 30% bei Vollast flöten im Gegensatz zu ca. 5% bei nen Digamp)

    Allerdings verwundert es mich schon, daß bei dem Thomann Digamp nur 300W an 8 Ohm (statt 800W) für nen "Dauersinus" rauskommen sollen. Wenn das das Netzteil schlapp mach, würden bei 4 Ohm auch net mehr da sein, das mag ich nicht glauben. Drum mal die Frage: Mit welcher Frequenz habt ihr denn den Sinustest gemacht, womit habt ihr gemessen (Scope...), was war das für ein selbstgebauter Widerstand (da könnte auch nen Fehler liegen, mit DC (Multimeter) gemessen und nicht dessen AC-Eigenschaften berücksichtigt)?

    Grüße
    Mattias

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 25. Oktober 2007 um 08:24

    ... und der Liter Wasser besteht schließlich aus EINEM Liter und nicht 1000x1ml oder sonstner Einheit, geschweige denn aus irgendwas um 10^23 H2O Molekühlen ... :D

    Für die Theoretiker unter uns :D bitte ich mal die genaue Anzahl an H2O Molekühlen rüberzuschieben, ich hatte keinen Bock das jetzt genauer rauszukramen.

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 24. Oktober 2007 um 17:03

    Machen wir es mal anderes und verabschieden wir uns vom üblichen Sprachgebrauch, denn

    EIN RECHTECK BESTEHT AUS EINER BESTIMMTEN REIHENFOLGE VON SINUSSCHWINGUNGEN BESTIMMTER FREQUENZ, AMPLITUDE UND PHASENLAGE.

    Das mußten aber erstmal ein paar schlaue Physiker und Elektrotechiker rausfinden (die Mathematiker waren sicher auch dabei) und es hat sich im Sprachgebrauch eingebürgert, daß man es in "Sinussignale zerlegen" kann, deren späteres Wiederzusammenführen zum Rechteck führt. Nun kann man ein Rechteck auf verschiedene Arten generieren, was aber nichts an dessen Frequenzzusammensetzung ändert, seis aus nem einfachen Funktionsgenerator oder aus vielen, die die entsprechenden Schwingungen einzeln generieren (was natürlich keiner macht, denn teuer und auch nicht besser). Sehr schön zeigen wir das "Studis", die ein digital erzeugtes Rechteck einmal aus der mathematischen Synthese der Einzelschwingungen erzeugen und das dann auf nen DA-Wanlder ausgeben (entspricht der Zusammensetzung aus Einzelschwingungen), das andere Mal durch schlichtes Wechseln das Ausgabewertes (plus nach minus) in bestimmter Zeit. DAS SINGAL IST IN BEIDEN FÄLLEN DASSELBE, woher soll die Spannung / der Strom wissen, ob er mal aus einer "Frequenz" besteht oder aus mehreren?

    Leg mal über ein Rechtecksignal einen sehr steilen Tiefpass mit Grenzfrequenz knapp oberhalb der Rechteck(-grund-)frequenz und schwups, schon ist ein Sinus da. Woher mag der wohl kommen, wenn er nicht Bestandteil des Rechtecks wäre? Wenn du ein sehr schmales durchstimmbare Filter hast (parametr.Eq mit sehr hoher Güte), kannst du aus deinem Rechteck auch die einzelnen Sinusschwingungen rausholen, zumindest geht das für Grundwelle, und 3.,5. eventuell noch 7. Harmonische. Wirst dann am Ausgang des Filters den entsprechenden Sinus erhalten (mit vielleicht etwas Rest der andern Schwingungen), je nach maximal möglichem Q des parametrischen Eqs. Für höhere Harmonische reicht die Güte eines parametrischen Eqs nicht mehr, da bekommst die Schwingungen nicht mehr getrennt. (Hierfür braucht man dann sowas wie nen Lockin-Verstärker (spezieller Messverstärker)).

    Grüße
    Mattias

    Grüße
    Mattias

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • mattias bost
    • 24. Oktober 2007 um 11:42

    Hi,

    sowas ähnliches haben wir für Netzrückwirkungsmessungen bei uns im Hause, bin nur nie auf die Idee gekommen damit Audio zu machen. Wird bei Mehrwegeaktiv leider etwas kostentreibend.

    Grüße
    Mattias

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • mattias bost
    • 24. Oktober 2007 um 10:48

    Hi,

    wie gesagt, da kann man verschiedener Meinung sein. Aber ein Chassi wird vermutlich etwas länger mal nen "Dauersinus" vertragen, als z.B. so nen crestfester-AMP für der nur für ein paar ms die "volle" Leistung bringt. Ohne Angaben mit welchen Zeitkonsten welche Leistungen zur Verfügung stehen sind Leistungsangaben völlig unbrauchbar. Ne festgekloppfte Norm ist mir da nicht bekannt, und es gibt ja einige AMPs, die ihre Leistung im Bass nicht schaffen (Netzteil), wenn dann noch dazu kommt, daß selbst 1kHz Leistungen nur noch für nen paar Schwingungen gemessen werden...

    Grüße
    Mattias

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 24. Oktober 2007 um 10:38

    Nu wirds aber etwas abenteuerlich, "sauberes Rechteck" als Klirrfrei..., da muss mal etwas Aufklärung rein. Klirr ist definiert als Oberwellenanteil bezogen auf eine Grundwelle UND DIESE IST IMMER EIN SINUS, ES GIBT KEINE RECHTECKGRUNDWELLE!

    Ein Rechteck ist kein Wunderding, sondern besteht aus einer Zusammensetzung von Sinusschwingungen, die zu einem Rechteck führen. Die Grundwelle sei mit der Intensität 1 angenommen, die 3 Harmonische dann nur 1/3 der Grundwellenamplitude, die 5 Harmonische mit nur 1/5 der Grundwellenamplitude, 7te mit 1/7 Amplitude... Die Phasenlage der Harmonischen beträgt jeweils zur Grundwelle 0° (ich hoffe mich da recht zu erinnern). Somit kann man ein Rechteck als stark verklirrten Sinus ansehen (bzw. IST ein stark verzerrter Sinus), Klirrgrad ungefähr 45%, wobei der Klirr aus rein ungradzahligen Harmonischen besteht, die als besonders "rauh" wahrgenommen werden. Die ganz steilen Flanken eines Rechteckes werden durch sehr hohe, aber in der Amplitude sehr kleinen Harmonischen gebildet, alle über 20kHz sind akustisch unrelevant, diese werden vom Gehör nicht mehr wahrgenommen werden.

    ukw: Dein Beispiel keine passive Weiche zwischen AMP und Chassis.
    Nehmen wir mal an du butterst in ne Basskiste 35Hz Rechteck rein (übersteuerter AMP), so bekommst du bei 105 Hz noch 1/3 der Grundwellenamplitude, bei 175Hz noch 1/5, darüber wird deine Basskiste u.U. akutisch so langsam den Laden dicht machen, aber die 3. und 5. Harmonische hört man sicher! Machst du das an nem Mitteltonchassis an, das wesentlich breiter überträgt an dessen unterer Grenzfrequenz, wirds noch deutlich hörbarer. Das einzige wo es egal ist, wäre ein Rechteck so oberhalb von 6kHz, da tauchen dann nur Frequenzen außerhalb des Hörbereiches auf. Machst du Rechteck an der oberen akustischen Grenzfrequenz eine Chassis, wirds auch unkritisch, nur das wäre ja der Ausnahmefall. Ach ja, übrigens ist es egal, wie der AMP zum Rechteck am Ausgang kommt, seis Übersteuerung oder Ansteuerung.

    Nur bei einem Mehrwegeaktivsystem bekommt man das nicht ansteuerungsseitig hin, da zerlegt einem die vorgeschalte Weiche ein eingespeistes Reckteck und das hört man dann auch als solches. Es sei denn, man schaltet die Zweige ab, die nur die Oberwellen wiedergeben, aber das wäre Unsinn und hätte nichts mit der Aussage zu tun, es gäbe keinen hörbaren Unterschied zwischen Rechteck und Sinus.

    schrecki: Ne, das meinte ich nicht, die PWM-Amps machen ja erst oberhalb 20kHz mit ihrem Ausgangsfilter dicht (wie das Gehör auch), darunter ists Wurscht, sieht u.U. nur auf nem Oszi etwas anderes aus (übersteuerter AnalogAMP ist sicher steiler als übersteuerter Dig-Amp).

    Grüße
    Mattias

  • t.amp d3400 / d2800 digitalendstufen

    • mattias bost
    • 23. Oktober 2007 um 09:02

    Tja,

    salopp gesagt, die gute alte HIFI-DIN Norm mit ihrern 10Min Belastung hatte schon was, da wußte man was das Teil machte oder auch nicht. Alle "Leistungsangaben" OHNE Nennung einer Norm oder Messmethode sind schnöder Werbekrams. Über die notwendige "Art" der Leistung eines AMPS kann man trefflich streiten, obs z.B viel Headroom im Bass braucht (für Bumm-Bumm), oder echte "Dauerpower, wenn ein schöner 30Hz "Volldampfsinus" aus dem Synthi den Leutchen die Haare föhnen soll (jede auf viel Crest ausgelegte Endstufe verhungert dann).

    Bei mir gibts klassischen Dauersaft (liegt halt auch am Hörmaterial), da weiß man was man hat! Für die Peaks dann nur noch die etwas höhere Musikleistung, aus die Maus, ansonsten hats der Limiter zu retten, der dann aber genau/einfach eingestellt werden kann und keine zusammenbrechenden AMPs berücksichtigen muß. Wo ich das grad so schreibe, das könnte auch der Grund sein, warum z.B. der Limiter vom DCX2496 oft als unzlänglich angesehen wird (bie AMPS mit hohem Crest), mit meiner "einfachen" Konfiguration tut er es ganz gut.

    Grüße
    Mattias

  • wenn die endstufe zu stark ist.

    • mattias bost
    • 23. Oktober 2007 um 08:37

    Ähm,

    ich auch: wie meinen? Ich gebe dir insoweit recht, daß ein aktives System unempfindlicher (gegen kurze Übersteuerungen) ist als ein passives, aber hörbar ist das schon, wenns etwas mehr wird. Macht die Endstufe den Sinus aber zum (Dauer-)Rechteck, so ist das selbst in aktiven Systemen hörbar, es sei denn, jeder LS wäre konstruktiv auf knappe zwei Oktaven begrenzt und würde nach oben STARK abfallen. Nur das macht kaum ein Einzelsystem und ob da 18dB oder 24dB/Oktave reichen ums unhörbar zu machen..., zumindest wenn nur ein Zweig übersteuert wird und sonst NIX los ist, sprich nur EIN einziges Sinussignal in die Übersteuerung getrieben wird, das ist hörbar.

    Grüße
    Mattias

  • wie wichtig ist die dämfpungsfaktor bei der endstufe

    • mattias bost
    • 19. Oktober 2007 um 08:58

    Und dann darf man bei 2 Ohm Lasten so langsam die Übergangswiderstände mit berücksichtigen, die verschlechtern den Dämpfungfaktor zusätzlich. Betrachtet man das LS-Gebilde als schwingungfähiges System dessen wesentliche bedämpfende Größe das Qe ist, so ergeben sich aber nur "akademische" Änderungen im Impulsverhalten und Frequenzgang.

    Als Hörtest könnte man mal nen kleinen langen Vorwiderstand basteln (z.B. aus Draht (Konstant?)), an dem man über die Länge verschiedene Widerstände abgreifen kann (wie bei den dicken variablen Labordrahtwiderstandskisten, die nen Schieber haben). So wäre im Betrieb ein Verändern des Dämpfungsfaktors machbar und man könnte SOFORT hören. Alles andere ist meist Unfug, da machen kleinste Lautstärkeunterschiede mehr aus.

    Grüße
    Mattias

  • Voice Coil Temperatur Sense

    • mattias bost
    • 10. Oktober 2007 um 14:42

    Genau,

    eine Simulation muß zu viele Annahmen machen, ferner erfordert die dann noch Angaben zum Amp, dessen korrekte Einstellung (wie Empfindlichkeit...) und anderes (parallelschalten Chassis...). Da ists besser, man mißt das, was aus dem AMP in die Box geht (so hat man die "wahren" Werte) und beackert anhand der Belastung das Eingangssignal für den AMP (die Begrenzung greift dann unabhänigig von der eingestellten Empfindlichkeit am AMP (sprich Regeln statt Steuern)).

    Ein "Problem" ist, den ohmschen Wert des Speakers von dem des Kabels zu "isolieren", macht man das nicht, würde eine zu geringer Temperhöhung gemessen. Da gäbe es aber Abhilfe durch Eingabe der Werte, oder was besser ist, durch messen derselben mittels des Begrenzergerätes (z.B. "LS-Buchsen" am Gerät um dort die Kabel anzuschließen). Weiteres Problen ist die Grenztemperatur der VC, entweder wird diese in °C eingegeben oder über Typeneingabe in ner Datenbank. Um gleich die mechanische Grenze (Limiter/Kompressor) mitzuberücksichten wär ne Datenbank wünschenswert, aber da brauchst Herstellerangaben oder eigenständige Messreihen. Im Zuge der hohen Rechenleistungen in DSPs, die sicher das intelligente Herz wären, dürfte das als "add-on" kein technisches Problem sein (wie der Rest auch). Die entscheidende Frage ist nur, wer macht/bezahlt den Entwicklungsaufwand und ist ein Kunde bereit, für eingesparte tote Treiber (vom Bass bis HT) vorweg zu investieren? Wobei der Schutz durchaus nicht nur den Sofortexitus verhindern könnte, sondern auch beschleunigten, schleichenden Tod (Alterung der Verklebungen infolge hoher aber noch zulässiger Temperaturen, extreme Auslenkungen...)!

    Soweit, ihr merkt ich kanns nicht lassen, Grüße
    Mattias

  • Voice Coil Temperatur Sense

    • mattias bost
    • 10. Oktober 2007 um 08:27

    Hi,

    so grundsätzlich könnte man schon einen echten thermischen Schutz realisieren, ist nur sehr aufwendig. Ich hatte dazu mal ne Anfrage im forum http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?p=523399&highlight=#523399 , nur war die Reso so gering, daß ich mir das nicht aufhalsen wollte. Wenn viele hier schreien würden und ich nen Bild bekäme, was der (Profi-)Anwender zum einen an Bedienung akzeptieren und zum anderen haben möchte (eine "normale" Limiterfunktionalität sollte neben dem thermischen Schutz sinnigerweise mit rein), dann...

    Grüße
    Mattias

  • Brumm und Rauschen von Behringer ULTRADRIVE PRO DCX2496

    • mattias bost
    • 9. Oktober 2007 um 12:39

    Hi,

    habe die DCX2496 auch in der Heimanwendung (bei recht hohen Wirkungsgraden von 110db im Mitteltonbereich). Erster Schreck, das Teil rauscht, aber lag schlicht an der Fehlanpassung Endstufenaussteuerung zu möglichen DCX-Ausgangspegeln. Anpassung mittels Dämpfungsgliedern absolut erforderlich, sowie geschichktes Setup für normale Hörlautstärken (also Ein-Ausgänge nochmals in der Weiche reduziert), dank genügend Speicherplätzen kein Problem.

    Störungen aus dem Netz sind ein Problem, ich habe schnell mal ein Zirpen drin, wenn ich die Schutzleiter abklemme (ja, da macht man nicht!) ists deutlich unkritischer.

    Grüße
    Mattias

  • QSA Digitalendstufe bei ebay

    • mattias bost
    • 2. Oktober 2007 um 12:03

    Hi,

    daß CLASS-D Amps konstruktionsbedingt besser "klingen" sollen als klassische Analog-Amps (seis Bipolare oder FET oder..) halte ich für eine sehr gewagte Aussage. Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit betreute ich schon das ein oder andere PWM-Konzept, sei es in Audioanwendungen, Low-drop-Reglern oder in Hochleistungstromsendstufen (Störsignaltests in Energierversorgungsnetzen). Grad bei letzterer Anwendung wird momentan damit gekämft ein sehr lineares Sägezahn- oder Dreieckssignal für die PWM zu bekommen, damit der sich anschließende Regelkreis (um einen Stromamp zu bekomen) "nur" die Netzrückwirkungen ausregeln muß und nicht noch interne Fehler des Endstufe. Ferner bereiten dabei Linearitätsfehler der Komparatoren (gern übersehen) sowie auch im digitalen Leistungsteil (Temperatur- und Lastabhängigkeiten) Probleme, die bei normalen Audioamps (Spannungsverstärker) so nicht auffallen. Wird dann noch ne hohe PWM-Frequenz benötigt, verschärft sich die Problematik zusehends.

    Das unvermeidliche Ausgangsfilter erschwert ein "sauberes" Signal zusätzlich, grad zu hohen Frequenzen hin spielt dann die Last eine erhabliche Rolle (ohmsch, induktiv oder gar kapazitiv). Ein glatter Frequenzgang oben rum ist bei einfachen Konzepten (gar mit niedriger PWM-Frequenz) schon gar nicht drin, hätte gern mal nen teures Profiteil vermessen, ob und wieviel die da besser sind. Insbesondere diese Probleme dürften in der PRaxis zu klanglich unterschiedlichen Ergebnissen je nach Kombination AMP/Boxen führen, mal "heller", mal "dumpfer" in den verschiedenen Schattierungen und zu den teilweise stark abweichenden Einschätzungen führen. Da könnte ich mir dank aufwendigeren Schaltungsdesigns bei teuren Profiamps schon vorstellen, daß die gleichmäßigere Ergebnisse erzielen und nicht so "sauer" auf die angehängten Lasten reagieren.

    Wenn aber ein feststehendes Equipment vorliegt und das mit nem "einfacheren" DigAmp spielt, muß nicht unbedingt Holz in den Wald getragen werden. Der Profi, der schon mal kreuz und quer kombinieren muß, der wird/muß andere Maßstäbe haben.

    Grüße
    Mattias

  • ampleistung an 4 und 8 ohm

    • mattias bost
    • 1. Oktober 2007 um 11:12

    Innenwiderstand des Ausgangs der Endstufe, ne ne, also das ist es nun wirklich nicht. Der "Innenwiderstand" einer Verstärkerstufe ergibt sich wesentlich aus der Regelung des Endstufe, gefolgt vom Schaltungskonzept. Den Innenwiderstand, der NICHT von der Last abhängt und konstant bleibt (wohl frequenzabhängig ist), kann man recht leicht aus den Dämfungswerten errechnen (Ri = angebene ohmsche Last / Dämpfungsfaktor). Dämpfung von 500 an 8Ohm bedeutet einen Innenwiderstand ca. 0,06Ohm Ri.

    Daraus ergibt sich natürlich, daß ein "Einbrechen" der Ausgangsleistung nur auf sehr hohen Ri (z.B. 2Ohm) zurückgeführt werden könnte, aber dann hätten die AMPs indiskutable Dämpfungswerte von < 4 und das ist nicht der Fall.

    Grüße
    Mattias

  • Suche Endstufe für Eckhorn 18

    • mattias bost
    • 27. September 2007 um 11:03

    Hi,

    kenne die Tapco leider nicht, aber schließe mal den EINGANG der Endstufe kurz (+ mit - Eingang und das noch an Masse) und regel dann auf. Ein "offener" Eingang am AMP verursacht durchaus schon mal Rauschen, welches bei angeschlossenem AMP nicht mehr (so stark) da ist. Ach ja, bei unsymmetrischer Ansteuerung den "- Eingang" auf Masse setzen, ein offener "- Eingang" kann sich durchaus was einfangen. Mackie gibt für den (wohl verwandten) Mackie AMP ja S/N > 100db an, was zumindest kein starkes Rauschen verursachen sollte. Daß du aber deine Eingangsregler voll aufdrehen mußt damit leidlich was kommt, irritiert etwas, da der AMP mit ner Empfindlichkeit von ca 1,1V für Volldampf/4Ohm angegeben ist.

    Der Störabstand deiner Eckhorn-Weiche ist derart gut angegeben, daß er schon wieder ernsthaft anzuzweifeln ist. 120dB bezogen auf 1V ist schon fraglich, das machen ja nicht mal teure Profiweichen, da ist bei > 100dB/1V so langsam Schluß.

    Aber checke erstmal den AMP, dann weiter.

    Grüße
    Mattias

  • Suche Endstufe für Eckhorn 18

    • mattias bost
    • 26. September 2007 um 13:58

    Hallo,

    wegen des Rauschens - was für ne Aktiv-Weiche verwendest du denn? Bei hohen Wirkungsgraden gepaart mit etwas mehr Verstärkerleistung biste da nämlich SEHR schnell am Ende, soll heißen, ohne Tricks wirds (fast immer) rauschen, schließlich sitzt du daheim ja fast in deinen Boxen. Verkabelung macht da wenig, kann aber zusätzliche Probleme bereiten, dies jedoch eher im Sinne von Netzeinstreuungen (Brummen/Zirpen..).

    Grüße
    Mattias

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