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  1. PA-Forum
  2. Michael D

Beiträge von Michael D

  • Schaltung von 0-10 VDC auf 0-20 VDC

    • Michael D
    • 20. März 2007 um 22:20

    Ich versteh immer noch nicht, was du gegen nen OP hast, der mit -5 und +25V betrieben wird. Und wenn du wirklich keinen findest, der 10mA bei quasi Gleichstrom liefert (was ich ehrlich gesagt nicht glaube), dann hängt man eben noch nen simplen Transistor als Emitterfolger dahinter und gut is...

  • Schaltung von 0-10 VDC auf 0-20 VDC

    • Michael D
    • 20. März 2007 um 21:46

    Wieso muss der +- 22V vertragen? -5 bis +25V sollten auch reichen...

  • Schaltung von 0-10 VDC auf 0-20 VDC

    • Michael D
    • 20. März 2007 um 21:35

    Nichtinvertierender Verstärker mit nem OPV.

  • Problemlösung: Hölscher DMX Demux - Empfangsprobleme

    • Michael D
    • 20. März 2007 um 14:50
    Zitat

    Den µC habe ich beschrieben, fuse Bits richtig gesetzt und den internen Oszillator auf 8MHz gestellt (im Original wird ein Quarz verwendet, sollte aber keinen Unterschied machen, da ich auch 8MHz habe).


    Macht es aber. Die internen 8MHz sind längst nicht so genau wie ein Quarz, temperaturabhängig usw...

  • Stromaufnahme

    • Michael D
    • 18. März 2007 um 16:03

    Deshalb sollers ja vorher testen. Die Hauptsicherung des Geräts wird einigermassen überdimensioniert sein. Also z.B. 16A bei einem Verbraucht von 10A...
    Wenn du nix messen willst:
    Finde raus, ob es ein konventionelles Vorschaltgerät ist (also Drossel) und welche Entladungslampe drin steckt, vor allem deren Brennspannung. Dann kannst du Wirk und Scheinleistung ausrechnen und den Betriebsstrom für Steuerung und Motoren musste dann halt schätzen. Und ein Zündstrom kommt wie schon erwähnt eventuell auch noch dazu.

  • Stromaufnahme

    • Michael D
    • 18. März 2007 um 15:20

    Äh ein Multimeter mit 10A AC? Wenn die Lampen aber kein konv. Vorschaltgerät haben, brauchst du schon ein True RMS Messgerät. Alternative: Geh einfach mit 1-4 Teilen dahin und teste wie lange die Sicherung 1,2,3,4 aufhält... Kostet halt eine Sicherung.

  • Strobe?

    • Michael D
    • 18. März 2007 um 02:58
    Zitat

    Das tolle an dmx ist das es genormt ist.


    Das musste mal Eurolite erzählen ;)

  • Stromaufnahme

    • Michael D
    • 17. März 2007 um 00:30

    Ansich kann dir die Sache mit der Blind- und Scheinleistung egal sein. Wenn du nur den Strom misst und einfach mit 230V multiplizierst bekommst du zwar nur die Scheinleistung, aber auch nur die ist eigentlich interessant. Genauergesagt ist nur der Strom interessant. Deiner Sicherung ist das egal, wieviel Wirk- oder Blindleistung verbraten wird, die wird nur ab 16A hibbelig... 0.1A sind aber wie schon erwähnt auf jeden Fall falsch. Die Scheinleistung muss mind. gleich der Wirkleistung sein, d.h. der Strom muss bei 575W mind. 2,5A betragen. Miss also einfach mal die Stromaufnahme richtig und dann kannste ausrechnen, wieviele von den Dingern an einen Stromkreis passen.

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 15. März 2007 um 02:25
    Zitat

    1. Die maximal mögliche Variation des Tastverhältnisses (Tv) bestimmt den maximalen Lautstärkeunterschied zwischen leisester und lautester Passage im Musiksignal, die mit diesem System übertragbar ist (Dynamik).
    2. Die Stärke der Änderung des Tv ist der Lautstärke proportional.
    3. Die Geschwindigkeit der Änderung des Tv ist der momentanen Signalfrequenz proportional.
    4. Die erzeugte PWM ist zeit- und wertekontinuierlich, denn das Tv kann in dem unter 1. ~ 3. genannten Rahmen unendlich fein 'gestuft' variieren, da das zu vergleichende (NF-) und das Vergleichssignal (Rampe) jeweils rein analoger Natur ist.


    Hast du generell richtig Verstanden, ich würde aber Lautstärke durch Ausgangsspannung ersetzten. "Lautstärke" ergibt sich ja erst durch die Änderung der Ausgangsspannung. Auch solltest du beachten, dass "unendlich fein gestuft" nur bei ideal linearem Rampensignal und "unendlich schnellem" Komparator gilt. Allerdings würde ich schon sagen, dass auch reale Komponenten einem bei üblichen Taktfrequenzen digital erzeugten PWM Signal deutlich überlegen sind.

    Zitat

    4. Die erzeugte PWM ist zeit- und wertediskret, da das NF-Signal bereits mit fsample abgetastet und in 2^Auflösung Stufen quantisiert wurde und somit keinesfalls mehr in kontinuierlicher Form vorliegt.
    5. Die Auflösung des Tv beschränkt sich damit auf 2^Auflösung mögliche Stufen.


    Das digital erzeugte PWM Signal ist zeit/wertdiskret, aber nicht weil das Eingangssignal bereits diskret ist, sondern weil dessen Flanken nur zu vielfachen der Taktfrequenz des Systems generiert werden können. Dass das NF Signal bereits zeit- und wertdiskret vorliegt ist nicht das Problem, denn dessen Abstufungen (16Bit/44,1KHz) sind bereits fein genug für das menschliche Ohr. Das Problem ergibt sich, wenn man versucht ein PWM Signal zu generieren, welches die gleiche Auflösung und Samplerate wie das gesampelte NF Signal besitzt. Genau dann kommt man nämlich zu diesen THz Frequenzen.

    Zitat

    6. Der 'PWM-Modulator' müßte für mehrere Samplingfrequenzen und Auflösungsbreiten unterschiedlich ausgelegt werden bzw. schaltbar sein (evtl. automatische Erkennung), bspw. von 16bit/44.1kHz bis 24bit/96kHz.


    Das wäre ehr weniger das Problem, man kann das digitale Eingangssignal ja auch resamplen.

    Zitat

    7. Es ist ein ADC am Ausgang des Amps nötig, um die Rückkopplung zu realisieren. Der rückgekoppelte Wert wird dann mit dem Eingangssignal rechentechnisch (bspw. per DSP) subtraktiv verknüpft...


    Verstehe ich jetzt nicht ganz. Eine Rückkopplung das analogen Ausgangs macht man bei PWM eigentlich nicht, bei Delta-Sigma schon ehr.
    PWM ist eigentlich ein Delta-Sigma Modulator 0. Ordnung. Die Ordnung gibt die Anzahl der Rückkopplungen an, die jedoch meistens auf rein digitaler Ebene laufen. Desto höher die Ordnung des Modulators, desto mehr hochfrequente Störungen werden eingefügt und gleichzeitig sinkt die Stärke der niederfrequenten Störungen. Da die hochfrequenten Störungen durch die Überabtastung (= Taktfrequenz des Wandlers bzw. Systems, also die Zeit, mit der das z.B. PWM Signal zeit/wertdisktretisiert ist) weit ausserhalb des Nutzsignalspektrums liegen können sie nacher mit einem einfachen Tiefpassfilter entfernt werden. Während ein Modulator 0. Ordnung das Quantisierungsrauschen (welches direkt mit der Auflösung des Wandler zusammengängt) gleichmässig über das Spektrum bis zur Überabtastfrequenz verteilt, produziert ein Modulator mit höherer Ordnung mehr hochfrequentes Rauschen und dafür weniger Niederfrequentes. Um mit einem PWM (0. Ordnung) Modulator also das selbe Signal/Rauschverhältnis (SNR) im genutzen (niederfrequenten Band) zu erhalten als mit einem höherer Ordnung muss er also logischerweise mit einer höheren Überabtastfrequenz arbeiten. Und desto größer das SNR ist, desto größer ist die effektive Auflösung des Wandlers. Bei einem 16 Bit Eingangssignal ist das SNR ca. 96dB und das möchte man mit dem Wandler ja möglichst auch ausgeben können. Während man mit PWM- (oder auch einfach Delta-) Modulatoren für dieses SNR in den THz Bereich gehen muss, schaffen des Delta-Sigma Wandler für Audio, welche z.B. einen Modulator 5. Ordnung verwenden, mit ca. 3MHz. Dafür müssen bei PWM die Transistoren aber nur 2x pro Zyklus schalten, wärend das bei Delta Sigma deutlich häufiger sein kann. Ein IC, der einen Delta Sigma Modulator enthält und die Eingangsdaten digital per I²S entgegennimmt ist z.B. der TPA3200D1 (http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/tpa3200d1.html).
    Vielleicht kannst du dessen Bitstreamsignal irgendwo auskoppeln und damit deine Leistungsstufe ansteuern. Wenn du dir so einen Modulator selbstbauen willst, wirst du um einen schnellen uC/DSP oder CPLD/FPGA nicht drumrumkommen.

  • Elektrofachkraft!?

    • Michael D
    • 11. März 2007 um 18:25

    Ich habe das Gefühl, ihr fasst den Begriff "Elektroniker" etwas zu eng. Der befasst sich ja nicht nur mit Mp3 Playern und TV sondern z.B. auch mit der Entwicklung von Dimmern, Frequenzumrichtern, Schaltnetzteilen usw.
    Ich würde mal dreist behaupten, ein fähiger Elektroniker kann sich benötigten Zusammenhänge einer Energieverteilung schneller und einfacher klar machen/verstehen, als z.B. ein Elektriker versteht, warum in ein SNT LowESR Elkos müssen.
    Natürlich hat ein Elektriker viel mehr Routine bei dem Bau von Energieverteilungen und weiß die benötigten Größen auswendig, die ein Elektroniker nachgucken/rechnen müsste.

    Zitat


    Kennt er den Unterschied zwischen einem TT und einem TN Netz?


    Vielleicht nicht vom Namen her, aber er weiß warum es nötig ist, dass der Schutzleiter von Geräten ausreichend geerdet sein muss und kann sich dann entsprechend informieren wie man das am Besten macht.

    Zitat


    Weiss er wie er die Schutzgeräte auszuwählen hat?


    Sicherung? Kabelquerschnitt? Klar, steckt ja auch in den meisten Geräten. Auch die 20A auf der 5V Schiene in einem PC verhalten sich nicht anders als bei 230V.
    RCD? Ich denke jeder, der sich ein bischen mit Elektronik auskennt weiß, dass es sowas gibt und wie er funktioniert. Oft vielleicht sogar besser als der Elektriker, wenn man sich hier so manchen Thread durchliesst. ;)
    Kennt er die Vorgeschriebenen Werte für Berührunsgspannungen etc.? Warum sollte er die nicht kennen? Auch der Elektroniker arbeitet mit mehr als 12V...

    Zitat


    Wenn ich einen Fehler bei der Reparatur eines MP3 Players mache, steht die Funktion des Gerätes auf dem Spiel.


    Es sollen auch schon PCs abgefackelt sein, weil die 100W der 5V Schiene etwas falsch geleitet wurden...
    Aber Gegenfage: Weiss der Elektriker, warum ein Trafo nicht an einen Phasenabschnittsdimmer darf? Weiss er, wo die Gefahr bei Trafos am Phasenanschnittsdimmer liegt? (Gefahr meint hier durchaus auch Rauch...)

    Zitat


    Zudem ist egal welche spezifische Ausbildung man hat, man muß für den Bereich in dem man arbeiten will die nötige Fachkompetenz besitzen und durch Weiterbildung auf dem aktuellen Stand bleiben.


    Exakt!

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 10. März 2007 um 04:05
    Zitat

    Nope, PWM ist zeitdiskret und wertkontinuierlich: Es gibt definierte Zeitfenster, in diesem ist ein Wert zu finden. Der Wert spiegelt sich in der "Breite der 1" wieder, nicht in der Amplitude (welche ja nur 1 oder 0 hat), und die Breite ist nicht diskret.

    Zunächst: Nach meinem bisherigen Verständniss bezieht sich zeit- und wertkontinuierlich bzw. diskrekt immer direkt auf die Amplitude und Zeitauflösung des betrachteten Signals. Ich würde dein beschriebenes Signal daher als wertdiskret und zeitkontinuierlich betrachten, weil ja eben die "zeitliche Länge" des Signals kontinuierlich verändert werden kann.

    Und weiter: Ob PWM (zeit)diskret oder konstinuierlich ist kommt eben drauf an, wie man die PWM erzeugt. Wenn sie aus einem synchronen digitalen System wie z.B. einem Timer in einem uC oder DSP stammt können die Flanken des Signals nur zu vielfachen des Systemtaktes erzeugt werden und sind damit diskret. Wenn das PWM Signal analog per Sägezahn und Komparator hergestellt wird ist es dagegen kontinuierlich, weil es keine taktende Größe gibt, die die Breite des Pulses diskretisiert, denn der Komparator arbeitet ja kontinuierlich. Das der PWM Zyklus mit einem konkreten Takt wiederholt wird spielt hier nicht so die Rolle, denn die Auflösung ergibt sich ja aus dem Verhältniss der On und Off Zeit des Signals und wenn eine der beiden Flanken. Wenn es digital erzeut werden soll muss es für eine Auflösung von n eben mind. 2^n Abstufungen der On:Off Zeit geben und so kommt N-Dee z.B. auf die hohen Systemtaktfrequenzen (= Abstand zwischen zwei möglichen nebeneinander liegenden Flanken). Aber auch seine Rechnung ist ehr theoretischer Natur, denn um mit PWM analoge Samples zu erzeugen braucht man soweit ich weiss schon etwas mehr als einen PWM Zyklus pro Sample, denn wenn der Wert aufeinanderfolgender Samples stark variiert hat der Tiefpass ja kaum eine Chance einen Mittelwert zu bilden. Unter anderem dieses Problem umgeht eben Delta Sigma durch einen kontinuierlichen (also schon zeitdiskret aber eben nicht zusätzlich auf Frames wie bei PWM synchronisiert) Bitstrom. Wer dazu mehr wissen will kann ja mal auf die Webseite schauen, ich sag hier nach diesem Posting jedenfalls nix mehr dazu, sonst nerv ich euch noch zu Tode ;)
    Und weil's hier mit der PWM und Delta Sigma soviel Durcheinander gab schreib ich hier mal grade mein Verständnis der Unterschiede zwischen den beiden Typen hin:

    PWM (Puls_weiten_Modulation, also die Breite eine Pulses in einem festen Rahmen):

    Code
    _____                        _____                        _____
    |     |______________________|     |______________________|     |______________________

    oder

    Code
    __________                   __________                   __________
    |          |_________________|          |_________________|          |_________________

    Delta Sigma (oder wie es der Typ von der Webseite nennt: PPM = Puls_verhältnis_modulation, hier ergibt sich der Wert aus den Verhältnissen der On und Off time. Die absolute Länge ist jedoch egal und kann variieren)

    Code
    _   _   _   _   _   _   _   _
    | |_| |_| |_| |_| |_| |_| |_| |_

    oder

    Code
    ___   ___   ___   ___   ___   ___   ___   ___
    |   |_|   |_|   |_|   |_|   |_|   |_|   |_|   |_
  • PE im wohnhaus

    • Michael D
    • 10. März 2007 um 01:23

    Hallo? Es geht um ein paar Lämpchen im Wohnzimmer... Die an ner simplen Steckdose angeschlossen werden...
    Habt ihr wirklich alle eure Metallteile am Wohnzimmertisch einzeln geerdet? Könnte ja man n Staubsauger angelehnt sein... Bin ich hier wirklich der einzige, der das bischen überzogen findet???

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 8. März 2007 um 16:18

    Ich glaub wir reden aneinander vorbei...
    Natürlich muss es eine abwechselnde Folge von + und - ausgeben, wenn 0 am Ende 0 rauskommen soll. Nur unterscheidet sich das "wie" dieser Ausgabe eben zwischen Delta Sigma und PWM. Und ich vermute, du meinst die Delta Sigma Variante (die bei Zeitdiskretion bereits bei viel tieferen Taktraten als PWM ein taugliches Signal liefert).

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 8. März 2007 um 14:23

    ??? Du kannst in der Endstufe doch nur + oder - ausgeben. Wenn du also PWM z.B. mal angenommen mit 8 Bit machst, machst du entweder 128 mal hintereinander + und 128 mal hintereinander - (PWM), oder du wechselt jeden Takt + und -, was dann aber kein PWM mehr ist, sondern das Signal eines Delta Sigma Modulators bei einem Eingangssignal von 0.

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 8. März 2007 um 14:12

    Schaut euch doch einfach mal meinen Link an... Da steht z.B. auch ein vorteil eines analogen Eingangs bei D Endstufen:

    Zitat

    Statt, wie im Bild 2, wird nicht der Bitstream über einen 1-Bit-DAC, sondern ein Teil des Ausgangssignals der Ausgangstransistoren zur Differenzbildung verwendet. Dadurch ist garantiert, dass unabhängig von allen parasitären Effekten wie Betriebsspannungsschwankungen oder Innenwiderständen der Transistoren, der Mittelwert der Spannung am Eingang des Tiefpassfilters exakt proportional zur analogen Eingangsspannung ist. Sehr gute technische Daten lassen sich mit einem solchen Konzept erreichen. Als Beispiel dafür sei der AD1996 aufgeführt. Leider ist dieser Trick nur bei Verstärkern mit analogem Eingang möglich.

    Der Punkt bei Delta Sigma ist es nicht, zu verstehen, dass der Bitstream den gleichen Mittelwert wie das behandelte Signal hat, sondern zu verstehen, warum er das mit einer *deutlich* geringeren Taktrate als PWM kann. Ich gebe zu, dass ich das auch noch nicht voll durchblicke...
    Btw. an Manu: Eine +-+-+- Ausgabe mit max. Takt ist kein PWM Signal mehr, ich gehe daher davon aus, dass du eigentlich bereits einen Delta Sigma Bitstream meinst, auch wenn du es PWM nennst.

  • D-Verstärker 'aufgewärmt'

    • Michael D
    • 8. März 2007 um 03:01

    Ohne mich in diesem Bereich 100%ig auszukennen:
    Ein digitales PWM Signal ist ungeeignet, weil es Flanken nur zu einem festen Takt zulässt während ein analoges PWM Signal (welches noch nicht zeitdiskretisiert wurde (Komparator + Sägezahn)) grundsätzlich unendliche Auflösung hat. Daher verwendet man bei zeitdiskreten, digitalen Signalen im Audiobereich vor allem das Delta Sigma Prinzip. Da gibt es sozusagen einen unendlich langen, digitalen und zeitdiskreten Bitstream, der theoretisch auch unendliche Auflösung bietet, weil er eben nicht an feste "Sampleintervalle" gebunden ist.
    Eine schöne Erklärung zu dieser Delta Sigma Geschichte gibt es auf dieser Webseite:
    http://www.beis.de/Elektronik/DeltaSigma/DeltaSigma_D.html
    Wenn ihr wirklich nen D Amp bauen wollt sicherlich sehr interessant zu lesen. Im letzten Abschnitt wird auch nochmal speziell auf Class D Amps eingegangen.

  • TS-5 an OpenDMX/OksiD problem

    • Michael D
    • 2. März 2007 um 16:35

    Also die TS-255 z.B. laufen bei uns einwandfrei, auch an schnellen DMX Sendern.

  • TS-5 an OpenDMX/OksiD problem

    • Michael D
    • 1. März 2007 um 18:09

    Das ganze hängt mit der Zeit zwischen zwei auf der DMX Leitung übertragenen Datenbytes zusammen. Wenn die direkt aufeinanderfolgen checkt der TS5 das nit. Früher gab es wohl noch mehr solcher Geräte und deshalb haben große Hersteller wie MA von sich aus schon die Byteabstände bischen größer als nötig gemacht und senden daher nur mit paar und 30 Herz statt der möglichen 44,x Hz DMX Refreshrate.

  • Grüne CEE?

    • Michael D
    • 22. Februar 2007 um 03:01
    Zitat

    mit steigender Frequenz gehen die sogenannten "Eisenverluste" in Trafos und Motoren runter


    ??? Die Verluste im Eisenkern _steigen_ mit der Frequenz weshalb man z.B. bei Schaltnetzteilen Ferritkerne einsetzt...

    Zitat

    Siehe Trafo im Schaltnetzteil, der braucht fast keinen Eisenkern mehr


    Wie gesagt, da ist gar kein Eisen drin. Und der Grund warum der Kern so klein und leicht ist liegt daran, dass man bei höherer Betriebsfrequenz und gleicher magnetischer Flussdichte mehr Leistung übertragen kann.
    Mit dem Wirkungsgrad hat das nichts zu tun. Man nutzt nur aus, dass man bei gleicher zu übertragender Leistung weniger Eisenvolumen (oder im KHz Breich Ferritvolumen) benötigt. Aber auch 50 Hz Geräte erreichen locker 90% Wirkungsgrad und mehr...

  • Grüne CEE?

    • Michael D
    • 21. Februar 2007 um 21:09
    Zitat


    Der Begriff "Hochfrequenz" wird deswegen verwendet weil die Betrieb-Frequenz höher als die übliche Netzfrequenz ist.


    Schon, aber was ist die übliche Netzfrequenz?
    Jemand in Amerika nennt unsere 50Hz ja auch nicht Gleichstrom... ;)
    Ein bischen an übliche Konventionen halten kann man sich ja (http://de.wikipedia.org/wiki/Hochfrequenz), denn
    jemand der nicht nur Steckdosen anschliesst versteht unter einem Hochfrequenzgenerator doch ein bischen etwas anderes als das Teil hier...

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