Zitat von "test"... das Beispiel mit dem Schiedsrichter finde ich übrigens sehr passend...
... ich eigentlich auch, nur dass ich es schade fände, wenn diese aufgrund irgendwelcher externer Interessenlagen nicht mehr ganz die Objektivität haben, wie am Anfang eines Forums, als es, zugegeben, noch übersichtlicher war. Mir ist durchaus klar, dass der Agitator eines Forums sehr oft zwischen den Stühlen sitzt. Mir ist auch klar, dass Anwender ihre Meinung frei äußern wollen und auch dass Hersteller es nicht gern sehen, wenn ihre Produkte, egal welcher Qualitätsklasse, negativ diskutiert werden. Nur bin ich der Meinung, sobald man mit einem Produkt oder einer Dienstleistung öffentliches Terrain betritt, sprich es anbietet, verkauft und es Anwender findet, man sich auch den Diskussionen ausgesetzt fühlen muss. Wenn natürlich seitens eines Herstellers gegenüber einer Forumsführung der nachdrückliche Wunsch geäußert wird, die entsprechenden Kritiker zu mäßigen, so ist das meiner bescheidenen Meinung nach moralisches Unrecht. Doch was kann eine Forumsleitung dazu bewegen, den Wünschen extern "Betroffener" zu entsprechen? Sie kann zur Besinnung aufrufen, den Tonfall zu mäßigen, wenn der Inhalt jemandem nicht gefällt, diesen eliminieren oder gar den Autor zu deinstallieren. Das sind die Möglichkeiten in der Leitungsebene. Warum und durch welche Motivationen Beiträge verschoben würden, außer dass diese inhaltlich im falschen Brett positioniert wurden, darauf würde mir die Antwort fehlen. Jedoch geht es immer um Politik, sprich um Interessenvertretung. Allerdings sollte ein Forum sich dadurch auszeichnen, dass es Kritik, die, wenn sachlich fundiert und tonal richtig wiedergegeben, weh tut, auch stehen lässt und zur Diskussion frei gibt. Es sollte nicht soweit kommen, dass Inhalte und Meinungen von Forumsteilnehmern in externer Heckenschützenmanier mit Zustimmung und Unterstützung einer jeweiligen Forumsleitung eliminiert werden.