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Beiträge von KPC

  • Lichteffekte der 80er Jahre

    • KPC
    • 25. Februar 2011 um 00:05

    Hallo, ich plane im Sommer eine möglichst authentische 80er Party zu machen. Also neben der Musik u der Kleiderordnung auch die Technik und Deko entsprechend zu gestalten. Das ganze soll im privaten, denoch aber größeren Rahmen stattfinden. Diverse Dekoartikel habe ich in den letzten Monaten schon zusammengesucht (einige Möbel, viel Kleinkram, ein bis zwei Autos aus den späten 70er für Aussendeko,usw)

    Jetzt geht es daran die Beleuchtung ein wenig abzustimmen. Dazu brauche ich noch einige Anregungen, welche Lichteffekte definitiv in den frühen bis mittleren evtl auch späten 80ern in den Discos bzw auf Parties zu finden waren. Vorhanden ist schon: Jede menge Schwarzlicht, Discokugeln unterschiedlicher Größe, PAR 64 Kannen älteren Baujahres (1990, sehen aber aus wie heutige...), evtl. auch mit authentischer Steuerung, Pin- Spots, ein Par36 Rotor, Derby (gabs den damals schon?), ne helle Flower aus Anfang der 90er (gabs die auch schon früher?), Suchscheinwerfer PAR 36, Theaterspots... etc...
    Bei Ton bin ich hoffentlich schon recht komplett: DJ Platz mit Dynacord Sm... irgendwas, Plattenspieler 3x Thorens TD160MK2 oder halt 1210er MK2 (Die gabs aber so glaub ich erst Ende der 80er???), ne Bandmaschine, 2 mal BASF Tapedecks. PA wird 2 Stk. W-BIN mit, 2 Stk. JBL 4560 mit EVM, evtl. 2x10" Direktstrahler, große 1" Expo-Hörner (2-4 Stk.) und 2mal 4er Ringstrahlercluster. Amping was aktuelles bzw 2 alte Daubs (wenn ich sie ans laufen bringe). Crossover ne alte KME, EQ ein Dynacord.

    So, nun bitte eure Anregungen vorallem was das Licht angeht....

    Ach so: Der Raum, der zur Verfügung steht ist etwa 70qm mit 2,8m Deckenhöhe. Ausserdem steht ein Hof zur Verfügung.

  • Dynacord LM 15-1 Sub Frequenzweiche

    • KPC
    • 24. Februar 2011 um 21:41

    Ok!
    Soweit hatte ich das auch schon vermutet. Welchem Zweck dient die dritte Kernspule, die ja denselben wert hat wie die beiden anderen? Und wozu ist die Luftspule da? ich dachte diese und der Dicke C seine evtl. für den Lo- Pass zuständig?? Das signal für die tops wird nur am terminal durchgewunken, also nicht Lo- gecuttet oder irgendwie bearbeitet. Was kann den passieren, wenn genau diese Phasenverschiebungen im Bass auftreten?

    Ich finde diese Lösung irgendwie aussergewöhnlich. Hat das Vorteile (ausser Kostenersparnis) gegenüber nem Doppel VC Woofer? Ich sehe da eher Nachteile bzw sogar höhere Kosten drin.

  • Dynacord LM 15-1 Sub Frequenzweiche

    • KPC
    • 24. Februar 2011 um 20:16

    Nochmal das andere Foto:

    Hat eben nicht geklappt.

  • Dynacord LM 15-1 Sub Frequenzweiche

    • KPC
    • 24. Februar 2011 um 20:14

    Hallo!

    ich bin gerade etwas ratlos. Ich habe hier eine Dynacord LittleMax Bass stehen. Es ist ein passiver Stereobass, der das Signal für die Tops durchschleift. --Soweit kein Problem! Er ist komischerweise mit einem Singel -Schwingspulenbass EV DL 15Y serienmässig ausgestattet. Seine eingebaute Weiche gibt also ein Monosignal raus. Ich frage mich nun wie das funktionieren kann, ohne dass der Amp kaputt geht. Messtechnisch mit dem Multimeter Messe ich zwischen den plus Eingängen den ohmschen Widerstand der beiden Spulen, also etwa 1,xxxOhm. Schliesse ich nur einen Satelliten an, so kann ich aus dem anderen Eingang und dem anderen Ausgang ein gefiltertes Tieftonsignal abgreifen. Die Kanäle sind also über die weiche miteinander verbunden....Ich habe mal ein Foto der Weiche gemacht und nen Schaltplan rausgezeichnet. Werden hier evtl. galvanisch die beiden Eingänge getrennt??

    Foto der Weiche:
    [/img]

    Schaltplan:

    Mehr möchte ich erst mal nicht spekulieren. Schreibt mal selber eure Meinung!

    Hier noch etwas aus dem damaligen werbetext:

    "Der LM15-1 Subwoofer mit eingebauter Stereo PowerMax Frequenzweiche wurde speziell für die Anwender entwickelt, die eine kleine Satellitenanlage mit einem passiven Mono-Subwoofer, ohne weitere Endstufen oder aktive Frequenzweichen betreiben wollen. Der LM15-1 Subwoofer verfügt über eine eingebaute passive PowerMax Stereo Frequenzweiche die den Bassanteil vom linken und rechten Kanal vereinigt und dem Subwoofer zuführt. Die Satellitenboxen werden einfach an die Ausgänge am LM15-1 angeschlossen. In der LM15-1 ist ein Umschalter vorhanden, mit dem der LM15-1 auch als Stereo-Sub in größeren Satellitenanlagen verwendet werden kann. Der LM15-1 Subwoofer ist aus Mediapan gefertigt und mit einem hochbelastbaren Electro-Voice DL15Y Woofer in einem zweifach ventilierten Bandpassdesign ausgerüstet. Das Gehäuse ist mit schwarzem, extrem schlagzähem Strukturlack versiegelt. Die eingebaute Frequenzweiche besteht aus professionellen, hochbelastbaren Kerndrosseln und hochwertigen Folienkondensatoren. Ein professioneller Halogenprotector und ein zusätzlicher Thermoschalter schützen den DL15Y Woofer gegen Überlastung auch bei extremsten Anforderungen unter ungünstigsten Bedingungen. Vier große Laufrollen auf der Rückseite und zwei stabile Tragegriffe erlauben einen einfachen und bequemen Transport, die gerade Frontfläche steht als zusäzliche Ablage zur Verfügung. Mit Schraubflansch"

    Ich bin auf Eure fundierte Meinung gespannt.

    Gruß peter

  • Lemo-Stecker Pinbelegung bei Sennheiser SK50 Sender

    • KPC
    • 2. Februar 2011 um 10:32

    Hallo!
    Ich habe hier Sennheiser SK50 Taschensender im Einsatz, die ich bisher in Verbindung mit dem Ansteckmikrophon MKE 2-4 genutzt habe.
    Desweiteren habe ich Beyerdynamic Kopfbügelmikros vom Typ TG-X 30/35.
    Gerne würde ich die Beyermikros auch in Verbindung mit den SK50 einsetzen können.
    Beide Systeme haben Lemo Stecker montiert. Sennheiser einen dreipoligen, Beyer einen vierpoligen, wobei das Mikro selber nur zweipolig verdrahtet ist.
    Bei Thomann habe ich nun den Lemo Stecker 3-polig, wie von Sennheiser verwendet, gefunden. Leider kann mir keiner die Pinbelegung des Steckers beim SK50 sagen.
    Die beiden Mikros scheinen von der Nennimpedanz gleich zu sein; 1 kOhm. Das sollte also eigendlich kompatibel sein.
    Wer hier im Forum hat Erfahrung mit diesen Systemen bzw. schonmal einen Stecker gewechselt und kann mir Infos geben? Angeblich kann man die Lemostecker auch nur Crimpen. Da bin ich aber optimistisch, dass ich die zur Not auch gelötet bekomme... wenn zu dieser Behauptung jemand den Gegenbeweis erbracht hat, bitte ich auch dies mitzuteilen.

    Vielen Dank für Eure Infos!

    MfG Peter

  • Bose -> Erfahrungen gesucht

    • KPC
    • 9. November 2010 um 01:22

    Ich möchte versuchen meine Erfahrungen aus den letzten Jahren mit dem Bose Equipment wiederzugeben:
    Ich habe selber seit vielen Jahren vier Stk. 802 II mit C-Controller im Einsatz. Dazu zwei der 502 Bässe. Die Bässe sind nicht bringer. Aber auch nur singel 12".
    Die 302 Bässe, die für dich interessant sind, sollen aber besser sein; aber auch größer und schwerer. Ich kenne sie nur aus einer Disco, wo zwei Stk. für etwa 70qm arbeiten und zusammen mit vier 802 ausreichen.
    Die 502 sind mit einem 12" im Bandpassgehäuse bestückt. Die Vorgänger, also die 302 waren doppel 12" im Bandpassgehäuse. Dann gab es noch die Wavecanon Transmissionline Sublows als Tiefbassergänzung (diese mehere Meter langen Kunststoffröhren). Auch mit ein oder zwei 12" Chassis bestückt. Und natürlich die 402 mit 4 Breitbändern (Schallzeile).

    Zu den 802: Es sind robuste Arbeitstiere, die bei mir noch nie einen Defekt hatten. Ausser verlorener Schraubringe an den BR Ports. Sie sind relativ leicht und das Gehäuse ist sehr robust und relativ unempfindlich gegen Abrieb. Durch den Deckel mit griff sind sie gut beim transport geschützt und auch gut alleine zu handeln. Sie sind nahezu uneingeschränkt wetterfest. Meine liefen schon öfter ungeschützt im Starkregen und Wolkenbruch, so dass seitlich das Wasser in Fontänen runterspritzte. Ich denke da kann man auch nen Gartenschlauch draufhalten, solange man nicht frontal auf die Schallwand und das Anschlussfeld spritzt.
    Das können nur wenige Lautsprecher ab.

    Zum Einsatz: Sie sind flexibel einsetzbar, wie ich finde. Durch den breietn Abstrahlwinkel sind sie gut im Nahbereich einsetzbar. Für große Reichweiten sind sie (deshalb) eher nur im Doppel oder Mehrfachpacket übereinander zu gebrauchen. Sie sind meiner Meinung nach also eher kleines Besteck und nicht für riesen Events zu gebrauchen.
    Ich habe mal Fotos gesehen, wo an einer richtig großen OpenAir Bühen große Cluster 802 auf-gebaut/gehängt waren. Im Hintergrund waren haufenweise Wavecanon Bässe zu sehen. Das dies so gut wie mit ner Horn PA oder nem LineArray funktioniert hat, kann ich mir aber nicht vorstellen...
    Elektrisch zerstören kann man sie glaub ich nur, wenn man sie als Topteil zu hoch trennt und
    so die selbstkühlung durch den Membranhub aufhebt. Ansonsten mögen sie halt eben gerne leistungsstärkere Amps weil sie einen schlechten Wirkungsgrad haben. Bei mir arbeiten sie gut an ner Bell PCX 9024 (2x 400W/8Ohm). Ich hatte aber auch schon deutlich leistungsstärkere Amps mit bis 800Watt /8 Ohm / Kanal dran. Ohne Probleme.
    Im Fullrangebetrieb stossen die Breitbänder halt irgendwann an ihr Hublimit. Das hört man dann auch. Dabei ist der Bass bosetypisch eher weich und kickt nicht besonders. Dafür gehen sie gemessen an ihrer Größe recht tief in den Frequenzkeller.
    Der Mittelton ist super. Der Hochton nicht (aber feedbackresistent). Hier ist ein gewisser Klirr vorhanden. Ich hab auch schon ne Menge Zeit mit nem Digi Controller rumexperimentiert und viele Messungen durchgeführt und dabei auch bessere Ergebnisse erzielt als mit dem Bose-Controller. Aber der Hochton ist nie so sauber wie aus nem guten Kompressionstreiber oder nem anderen reinen Hochtöner. Er klingt immer irgendwie angestrengt bzw. hat Klirr. Das ist wahrscheinlich auf die Breitbänder bzw. die Chassisanordnung zurückzuführen.

    Nun zum Einsatz: Für den Nahbereich (breites, recht homogenes horizontales Direktschallfeld), dezentrale Beschallungen out/indoor und vorallem für Sprache sind sie uneingeschrängt zu empfehlen.
    Für kleine Partys / Musik in kleineren Räumen sind sie auch zu gebrauchen, aber bei mir meist nicht erste Wahl. Zumindest nicht unbedingt für die Tanzflächenbeschallung. Wenn es um Hintergrundmusik mit gleichmässiger Schallverteilung geht, nehme ich sie wiederum sehr gerne her.
    Das heißt aber nicht, dass ich sie nicht schon auf vielen wilden Parties im Einsatz hatte. Oft greife ich für diese Zwecke aber auf geeignetere Lautsprecher zurück!

    Meine Einsatzeinschätzung: Für Indoor Parties je nach Raum: mit 4 Stk. 802 und 2 Stk. 502 gut bis 80/100 evtl 150 Leute. Nur die 802 bis 80/100 Leute. Das ist immer schwer einzuschätzen, da viel Faktoren hier eine Rolle spielen.
    Für Sprache 4 stk. 802 draussen bisher bis ca. 400 Leute gut. Für hallige Räume ist wahrscheinlich die 402 besser geeignet. Oder eben etwas horngeladenes oder lange Schallzeilen. Die 802 ist mir in einer Kirche z.B. zu diffus.

    Sie haben sie eine recht hohen "Hinguck"- Faktor beim "normalen" Kunden: Bose kennt jeder. Fast jeder in der normalen Bevölkerung denkt , das das mit die besten Lautsprecherhersteller überhaupt sind. (Denn die machen ja auch überall Werbung und haben in den Hifi Zeitschriften immer sehr gute Testergebnisse)
    Tatsächlich sehen die 802 etwas ungewöhnlich aus. Dabei wirken sie aber zeitlos. Es gibt sie ja schon fast 30 Jahre im gleichen bzw. wenig veränderten Design. Und das sieht man ihnen nicht an. Obwohl ich sie auch nicht als schön bezeichnen würde. Sie sind aber auf jeden Fall galatauglich und heben sich optisch von der Masse positiv ab.

    Kurzum. Auch wenn die Bose Speaker nicht unbedingt riderfest sind, so sind sie doch bei meinen Kunden (meist Leute, die nichts mit Tontechnik zu tun haben) immer gern gesehen und wurden immer akzeptiert bzw. geschätzt. Wohl eben auch, weil jeder Bose kennt und die meisten Leute, glauben, die Produkte von bose sind alle super. Und selbst der Klang, der ja durchaus Diskussionsbedarf bietet, wurde tatsächlich nie bemängelt. Vielleicht auch weil alle denken: Das muss so klingen, da steht Bose drauf, das klingt also gut. Hier lächelt der Profi natürlich milde! Ich profitiere deshalb aber auch noch mit so alten Lautsprechern von der aktuellen Werbung bzw. dem "guten" Ruf des Herstellers. 8) Das ist zumindest mein subjektiver Eindruck/Erfahrung in den letzten Jahren.
    Gruß Peter

  • Licht

    • KPC
    • 4. November 2010 um 23:12

    Viel mach ich ja nicht mehr... Aber das Standard Set für die ein, zwei hochzeiten und ca drei geburtstage im Jahr sind zwei 4er Bars Par 56/64 und meist einige Floorspots. Oft ist noch ne Discokugel (20 bis 75cm) mit dabei, wenn man sie gescheit aufhängen kann bzw. wenn ich Truss mitnehme. Klassische Lichteffekt hab ich lang keine mehr eingepackt. Im letzten Jahr mal einen Swing als Centereffekt... Movingheads hab ich keine und meine MSD- Scanner brauch ich nur noch sehr selten. Mal vier auf nem Geburtstag oder zwei an Karneval. Alle acht waren lange nicht mehr zusammen draussen. Die Nebelmaschine bleibt auch meist zugunsten eines kleinen Hazers daheim. Strobo sowieso. Da fragt auch keiner nach.
    Bei den meisten Hochzeiten u. Gebufeiern lässt das Budget eh keine großen Sprünge zu.

  • Media zero geschlossen ?

    • KPC
    • 4. November 2010 um 22:15

    Ich bin die Tage bei denen im Shop gewesen, weil ich auch etwas auf der Abverkaufsliste gesehen hatte. Ich habe dann zwei Artikel von der Liste gekauft. Beide Artikel waren am nächsten Tag auch tatsächlich nicht mehr gelistet. Die Liste wird also doch gepflegt. Der verkäufer sagte mir aber auch, dass sie viele E-Mail Bestellungen zu der Abverkaufsliste bekommen haben und nat. nicht alle erfüllen können. Ich vermute, dass die Artikel in der Liste z.T. nur ein- zweimal vorhanden sind. Es ist wohl in erster Linie Demoware die da abverkauft wird.
    Ansonsten macht der Shop einen guten Eindruck und auch die Mitarbeiter vor Ort sind kompetent, freundlich und hilfsbereit. - Kein Grund zur Beanstandung aus meiner Sicht. Ich kann da auch aus der Vergangenheit nichts schlechtes berichten. Allerdings habe ich stets im Shop gekauft und nie bestellt. Früher war auch soweit ich mich erinnere immer alles vorrätig, was ich so brauchte.
    Zu den z.T.höheren Preise gegenüber der Konkurenz: Ihr müsst evtl. auch immer bedenken, dass vermutlich ein MusicStore oder Thomann bessere Einkaufskonditionen bekommt, weil die doch nochmal eine andere Stückzahl einkaufen.
    Und hier kann ich nur für den Bereich Unterhaltungselektronik sprechen: Die Gewinnmargen für den Händler bei diesen Artikeln sind meist nicht so üppig wie mancher Endverbraucher gerne glauben möchte. So ist z.B.gerade bei Flachbildschirmen die Marge für den "kleinen Händler" eher gering. Hier kann ein Endkunden Rabatt von 10% schon unter dem EK des Händlers liegen. Bei Hifi- Geräten siehts etwas besser aus. Lautsprecher werfen meist auch etwas mehr ab. Margen wie man sie vielleicht aus anderen Branchen kennt, z.B. Textilien (z.T. einige 100% Händlergewinn), sind bei Elektronik meines Wissens utopisch.

  • wer hat Erfahrungen mit dem EV DC-One Controller

    • KPC
    • 14. Juni 2010 um 17:04

    Demnächst steht die Anschaffung eines neuen Lautsprecher- Controllers an. Es soll ein Gerät in der mittleren Preisklasse werden. Er soll für eine hochwertigere Anlage bestehend aus 18" BR- Bässen und 12"+2"+1" Tops eingesetzt werden. Also 3-weg Aktiv (der 1" ist passiv getrennt).

    Dabei ist der DC-One bzw. der baugleiche Dynacord controller speziel in meinem Focus geraten

    Der Controller muss also auf jeden Fall sechs Ausgänge für 2 mal 3- wege haben. Ausserdem soll er "gut klingen" also zumindest nicht rauschen. Weiterhin sind gute und "unhörbare" arbeitende Limiter gefragt.

    Hat jemand erfahrung mit dem EV bzw. dem Schwestergerät von Dynacord? Inwiefern lohnt hier der Mehrpreis gegenüber z.B. dem dbx Driverack + (um die 480,- EUR)?


    Vielen Dank für eure Anregungen!

  • Stabiles 19" DJ-Pult für Festinstallation

    • KPC
    • 11. April 2010 um 13:44

    Ok! Hab die vorgegeben 4HE überlesen. Da passt das M1 nicht mal zur Hälfte mit seinen 9HE!

  • Stabiles 19" DJ-Pult für Festinstallation

    • KPC
    • 6. April 2010 um 22:01

    Mit etwas Glück bekommst Du für dein Budget ein gebrauchtes Dynacord M1/2.
    Sind beide sehr servicefreundlich (kanalgetrennter,modularer Platinenaufbau) , klingen hervorragend und sehr haltbar sind sie auch. Ausserdem sind sie ziemlich getränkeresisstent, da die Fader kopfüber eingebaut sind und somit unter der Frontplatte optimal geschützt sind. Unter der Faderbank ist das Gehäuse leer. Das Bier läuft halt unten wieder raus. Die Platinen sind im oberen Teil angebracht. Hier schirmen die zweiteiligen Potikappen ganz gut ab. Und alle Platinen stehen senkrecht im Gehäuse- bieten also wenig Angriffsfläche.
    Also wenn's auch gebraucht sein darf, hast du damit ein amtliches, robustes und gut klingendes Pult, was bei regelmässiger Wartung ein Leben lang hält. Ersatzteile sind auch gut zu bekommen.
    Bei Ebay hab ich neulich ein M2 für unter 200,- und mehrere M1 für deutlich unter 500,- Eur weggehen gesehen. Rechnet man noch einen Service mit ein, so liegt man im gesuchten Preisbereich und hat sicherlich ein besseres und wertstabileres Pult als z.B. mit nem Behringer. Und man hat noch nen deutlich besseren Klang als z.B. bei Pioneer.-- meine Meinung!

  • Suche einzelne Zeck Club 12HT u/oder Zeck AMS 1202L Monitore

    • KPC
    • 13. März 2010 um 00:02

    Ich suche eine Club 12HT von Zeck. Zustand sehr gut bis befriedigend! Bestückung muss nicht unbedingt original sein bzw. es kann auch ein Leergehäuse sein.
    Ausserdem suche ich Zeck Monitore vom Typ AMS 1202L. Zustand auch hier sehr gut bis befriedigend. Diese sollten original bestückt sein! hier Stückzahl: ab einer
    Wenn jemand welche hat, die aber zustand ausreichend oder schlechter sind, wäre ich evtl. trotzdem interessiert.
    Vielleicht hat ja noch jemand welche in der dunklen Lagerecke.
    Gruß Peter

  • Bass-Ergänzung zur Bose 802

    • KPC
    • 1. März 2010 um 15:31

    Wenn Du den 802 C- Controller hast, so kannst du den Sub auch Passiv mit nur einer Endstufe mitversorgen. Der Controller hat nämlich drei Betriebsarten: 802 Fullrange alleine, 2 weg Aktiv mit dem 302 und zwei Endstufen und ne 2-weg Passiv Funktion, die mit einer Endstufe auskommt und nur den Frequenzgang anders verbiegt als sonst. Signal wird dann glaub ich vom Bass zu den 802 durchgeschliffen über ne dort eingebaute Passivweiche.
    In Sachen Endstufenleistung verträgt die 802 ruhig nen stärkeren Typ. Habe selber seit Jahren ne Bell PCX 9024 mit 2x 450 watt an 8 Ohm dran. Damit geht auch ohne die Subs schon was (auch in Sachen Bass). Für die Subs hab ich dann nochmal die gleiche Endstufe. Hier könnte man sicher noch ne stärkere nehmen. Die Bose Lsp. haben ja so nen schlechten Wirkungsgrad... und sind deshalb eher leise für PA- Lautsprecher.
    Die Bose Sachen werden halt auch gebraucht bei Ebay noch zu unverschämten Preisen versteigert. Ich weis gar nicht, was die Leute da so toll dran finden. Nüchtern betrachet hat die 802 ausser ner guten Sprachverständlichkeit und absoluter Wetterfestigkeit in meinen Augen nur Nachteile. Für Musik gibts 10000 Lautsprecher die bei niedrigerem Preis besser und lauter spielen.
    Ich setze sie deshalb nur bei Konferenzbeschallung und bei Wolkenbrüchen ein. Das Wasser wird dabei so schön seitlich von der vorderen Gehäusenut zu den Seiten abgeleitet und spritzt dann links und rechts zur Seite herunter...;-) Die Chassis bleiben also trocken. Dabei ist mir noch nie was kaput gegangen!

  • Frage zu Stromerzeuger

    • KPC
    • 9. Februar 2010 um 00:42

    Ich kann von billigen und leistungsschwachen Generatoren zum sicheren Betrieb für eine PA bzw. empfindliche technische Geräte auch nur abraten. Die meisten billigen Generatoren aus dem Baumarkt sind dafür konstruiert Maschinen zu versorgen. -Also Elektromotoren. So hat es mir damals sogar der nette Mann vom Einhell Kundendienst erklärt, als ich drauf und dran war deren kleines Diesel Aggi STE5000d für etwas über 1000 EUR zu kaufen. Er verwies darauf, dass die Regelung dieser Geräte nicht schnell genug arbeitet um bei sehr impulshafter Belastug, wie sie bei einer Musikanlage vorkommt, eine stabile Spannungsversorung sicherzustellen. D.h: Zieht der Bass Amp bei einem Bassimpuls viel Strom, so geht die Spannung des Aggis kurzzeitig in den Keller. Die Regelung im Aggi "merkt" das und regelt nach. Bis sie das aber gemacht hat, ist der Bassschlag längst vorbei und der Amp zieht kaum noch Strom. Das Aggi gibt aber gerade Gas und liefert u.U. eine Überspannung, die die empfindlichen Geräte beschädigt.
    Also wenn es so ein einfaches Aggi sein soll, dann immer ne Grundlast in Form von nem 500Watt Strahler mit angklemmen. So ist das Aggi immer etwas belastet und muss nicht in so großen Sprüngen (z.B. von 0 auf 100 und zurück) nachregeln. Ausserdem das Aggi immer großzügig überdimensionieren (ich mache das 2bis 3fach;-) andere sicher weniger).
    Natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, aber ich gehe mal davon aus, dass du einen sicheren Betrieb über Stunden ohne defekte Geräte anstrebst.
    Ich hab im laufe der Jahre schon zwei Endstufen und nen CD- Spieler beim Betrieb an Aggis verloren. Eine Endstufe sogar an nem Honda!
    Deshalb mein Motto heute: Brauche ich ein Aggi, geh ich zum "Haus der 1000 Maschienen" oder nem anderen Vermieter und miete mir eins. Da kosten z.B. 20KVA deutlich unter 100EUR, wenn ich mich recht entsinne. Dafür bekomme ich dann ein Aggi, was ich mir zum Kauf nie leisten könnte, was aber auch für ne etwas größere Anlage und etwas Licht locker ausreicht und dem ich dann ohne Bedenken meine Technik anvertrauen kann.
    Es gibt aber wohl auch kleine Aggi, die eine elektronische Spannungsregelung eingebaut haben und vom Hersteller expliziet zum Betreib empfindlicher Elektronik "zugelassen" sind.

  • Ist das PA-Forum OUT?

    • KPC
    • 1. Februar 2010 um 19:40

    @ Binson: Das ist nat. mal ne tolle Sache und spricht für unser Forum.

  • Ist das PA-Forum OUT?

    • KPC
    • 1. Februar 2010 um 19:37

    Das die meisten Themen schon relativ durchdiskutiert sind, leuchtet ein.
    Das Rad wird ja auch im Bereich PA etc. nicht so oft neu erfunden.
    Trotzdem denke ich auch, dass (zumindest bei mir) immer wieder neue Fragestellungen auftreten, die so noch nicht diskutiert wurden, bzw. über die Suchfunktion nicht so einfach auffindbar sind.
    Das die Suchfunktion nicht immer so funktioniert, wie man es gerne hätte, habe ich auch festgestellt. Das hat früher besser geklappt. Es hat sicher technische Gründe? Inwieweit es überhaupt für die Moderatoren möglich ist, Themengebiete zu katalogisieren, um die Suchfunktion erfolgreicher zu machen, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute aber, dass bei der schieren Themenmenge, die hier in den letzten Jahren diskutiert wurde, dies nahzu unmöglich ist bzw. eine Lebensaufgabe darstellen könnte.

    Michael Beyer schreibt folgendes: "Anfänger wagen ja schon kaum noch zu fragen, da man den Humor einiger Menschen hier nur schwer versteht. Wer hier die Ohren bei manchen nicht auf Durchzug stellen und nur das wesentlich rausfiltern kann hat hier sicher ganz schnell keine Lust mehr. Wenn also nix nachkommt und einige genervt auch keine Lust mehr haben werden es weniger."
    Das ist nat. im Grunde schade, aber vermutlich schwer zu verhindern. Es sollte aber trotzdem die Ausnahme bleiben und nicht persönlich werden in den Diskussionen. Ich bin seit 2003 im PA-Forum angemeldet und soweit ich mich erinnern kann, gab es auch immer mal Diskussionen über den Umgangston im Forum. Da die Teilnehmer eines solchen Forums nat. aus allen möglichen persönlichen "Entwicklungsstadien" in Bezug zur Materie PA stammen, fühlt sich der Profi (oder Möchtegernprofi) nat. auch schonmal genervt von der 100sten "blöden" Frage des Anfängers und schickt evtl. ein "doppeldeutiges" Posting. (Im realen Leben würde man sich einfach aus dem Weg gehen, wenn man nicht auf einer Wellenlänge ist. Scheinbar ist es aber manchmal über die Tastatur verlockend und einfach die Konfrontation zu suchen. Jeder hat nat. auch ein anderes Empfinden in Bezug auf "Höflichkeitsfloskeln".)
    Ich denke, man muss ja nicht auf jede "blöde"Frage antworten. Wenn sie einem nicht gefällt, oder sie stupide und nicht durchdachte erscheint, reagiert man halt nicht darauf und überliest sie. Aber wenn ich als "Profi" mich an einem Anfängerthema beteilige, dann kann ich ruhig auch sachliche Tips geben. Dabei verliere ich ja nichts. Konstruktive Kritik ist aber in meinen Augen auch immer angemessen. Es sollte halt sachlich bleiben. Technische Themen, die in diesem Forum diskutiert werden sind ja meist in der Sache schon sachlich und nüchtern (technisch eben).
    Ich denke in den meisten Fällen klappt das aber auch ganz gut mit der Komunikation hier. Und um nicht alle Forenmitglieder mit allen Themen zu konfrontieren, wurde ja damals auch das Party Forum eingeführt; bzw der Profi Bereich im PA Forum.
    Schön finde ich, wenn man sich über das Forum hinaus persönlich kennegelernt hat, und somit ausserhalb des Forum kommuniziert. Das "entgeht" zwar dann dem Forum, ist aber für die Beteiligten sicherlich hervorragend.

    Nils Kristiansen schreibt: "Nur in Punkto "suche BilligPA" ist's etwas zurückgegangen, finde ich ;-)"
    Ich denke auch, dass das Forum nach wie vor den Usern einen Nutzen bringt, und Wissen (nat. auch Halbwissen) vermittelt bzw. Diskussion entfacht. Es trägt sicherlich zu einer positiven Entwicklung der Materie bei. Schon allein, dass nicht jeder die gleichen Fehler macht, wie schon1000 Leute vor ihm. Im Vor- Internet Zeitaltern war dieser Erfahrungsaustausch viel schwieriger. Was habe ich früher schon viel Schrott gekauft und Lehrgeld dafür bezahlt....

  • Ist das PA-Forum OUT?

    • KPC
    • 1. Februar 2010 um 16:26

    Hallo an Alle!
    Kommt es mir nur so vor, oder hat das Interesse vorallem am Pa- Forum aber auch am Party-PA Forum abgenommen?
    Ich muss zugeben, das ich die letzten zwei drei Jahre weniger in diesen Forn mitgelesen und geschrieben habe. Momentan schaue ich doch häufiger mal wieder vorbei. Mir ist subjektiv aufgefallen, dass vorallem im PA-Forum nicht mehr soviel geschrieben wird. Aber auch im Party- Brett kommt es mir etwas ruhiger vor, als ich das von früher in Erinnerung habe. Sowohl die Anzahl neu eröffneter Themen als auch die Menge der Antworten eigener Themen scheint mit deutlich weniger geworden zu sein.
    Das kann jetzt nat. alles Einbildung sein, aber eigentlich müßte es doch aufgrund vermutlich ständig wachsender Mitgliederzahlen eher andersherum sein.
    Woran liegts?
    Gibt es andere/bessere Foren ,die ich nicht kenne, wo sich nun alle tummeln?
    Interessieren sich die Leute (hauptamptliche BerufsPAler mal ausgenommen) nicht mehr für die Materie? Dabei werdens doch immer mehr Hobby- DJ's und "Kleinverleiher"? So empfinde ich es zumindest. Oder haben die alle keine Fragen u keinen Informationsbedarf mehr, nachdem sie bei T oder M- Store sich haben beraten lassen?

    Wie ist der Eindruck der Forenmoderatoren , die ja ständig alles mitverfolgen, in dieser Sache?

    Ich lasse das jetzt einfach mal so stehen!
    Evtl. liege ich mit meiner Einschätzung auch völlig daneben.
    Gruß Peter

  • Ersatz für EVM 12L

    • KPC
    • 23. Januar 2010 um 18:36

    Nachdem nun seit Erstellung dieses Themas einige Zeit vergangen ist, habe sich auch meine Pläne etwas geändert.
    Thomas hat nat. Recht mit seinen Bedenken. Meßequipment (Spektrumanalyser, Rausch/ Signalgenerator, Messmikrophon) und etwas Ahnung im Weichenbau wären aber vorhanden.
    Könnte mir bei Bedarf weiteres Messequipment (diesen Frequenzgangschreiber von Neutrik) leihen. Messungen könnten sogar unter Freifeld- Bedingungen (3km freies Feld/Wiese hinterm Haus) stattfinden.

    Habe die Topteile aber nun auf Aktivbetrieb umgebaut, d.h. bis auf nen Schutzkondensator vor dem HT Treiber ist die Weiche schon draussen.
    Das macht die Auswahl für den 12" sicher einfacher, da nun anstatt des Klotz-Controllers ein Drive-Rack zum Zuge kommt.
    Leistungsmässig liefern die Topteilendstufen auf dem einen Kanal 800W /8Ohm für den 12" und auf dem anderen Kanal 800W /8 Ohm für den HT Treiber. Denke das sollte in allen Lebenslagen ausreichen.
    Trennfrequenz zum HT- Treiber soll zwischen 1800 und 2000Hz liegen.
    Trennfrequenz zum Bass zwischen 120 und 150Hz. Würde den Bass dann evtl bei 120Hz mit geringerer Flankensteilheit trennen um dem Top da etwas unter die Arme zu greifen. Werde das dann testen.
    Ich denke die Pappe des 12" darf nicht zu schwer sein, wenn ich wirklich erst bei 2000Hz trennen will. Unter dem Gesichtspunkt war der EVM12L sicher ne gute Wahl. Deshalb ist der, obwohl ich beide Reconen lassen müsste, nicht aus dem Rennen.

    Um aber mögliche, evtl. besser geeignete, Alternativen zu finden, habe ich verschiedene Chassis für den TMT Bereich im Top in die engere Wahl genommen:
    Oberton 12NXL 400
    RCF L12P110K
    RCF L12L750
    (RCF L12P520)

    Hat jemand Erfahrung mit einem oder mehreren der gelisten Chassis in einer ähnlichen Anwendung? (Das Gehäusevolumen ist nach genauem nachrechnen netto 41 Liter groß.)
    Vom Frequenzgang auf der Herstellerhomepage macht in meinen Augen der Oberton die Beste Figur. Allerdings ist er auch in einem praxisnahen Gehäuse mit 65Litern gemessen. Bei RCF haben sie in 600Litern gemessen. Ich vermute, dass deshalb die Chassis unter 1000Hz soviel leiser spielen.

    Speziell würde mich der L12P110K interessieren: Ist der ab 120Hz noch zu leise in der Praxis oder muss der gar höher getrennt werden? Er ist ja vermutlich am ehesten noch der "reine" Mitteltöner unter den genannten Alternativen.

    Achso: Da das Top wirklich nur als Top genutzt werden soll, ist mir alles unter 100Hz egal! Wichtiger ist mir eine hohe Empfindlichkeit des Chassis also hoher SPL. Ausserdem soll es auch für anspruchsvollere Musik (Jazz/ Klassik Darbietungen) geeignte sein. Es soll also wenig Klirr auch bei hohen Lautstärken produzieren. Desto weniger Filter ich im Driverack setzen muss, desto besser.
    (Habe testweise mal zwei Eminence Delta 12 verbaut, die ich noch da hatte. Das war klanglich (CD Test) nicht so prikelnd. Klang etwas muffig (Stimmen) und wenig present. Bei hohen Lautstärken zudem zunehmend "unsauber". )


    Danke für eure konstruktiven Anregungen!

  • Erfahrungsbericht zum ST132 Stativ- zum nachdenken

    • KPC
    • 13. Januar 2010 um 11:02

    Folgendes möchte ich an dieser Stelle nochmal klar herausstellen: Ich möchte mit diesem Erfahrungsbericht keinesfalls alle je verkauften ST132 Stative als unsicher darstellen.
    Ich kann ja nur über mein eigenes schreiben, weil ich nur dieses eine kenne.
    Und von einem auf alle zu urteilen, wäre nicht seriös und dem Hersteller/ Vertrieb gegenüber auch nicht fair.
    Es kann sich ja tatsächlich um ein Montagprodukt handeln. Das weis ich nicht.Trotzdem läßt sich hier heraus eine "gewisse" Serienstreuung bzw. auch evtl. mangelnde Qualitätskontrolle schlussfolgern, die bei mir zu einem gewissen Misstrauen geführt hat. Allein optisch begutachtet steht das ST132 ja sehr massiv und wirklich vertrauenserweckend da. Die Schweissnähte sind zwar nicht immer schön, aber wohl brauchbar ausgeführt. Bin aber auch kein Fachmann was das angeht. In die Materialien hinein läßt sich aber nicht ohne weiteres schauen.
    Und sicherlich sollte so ein Bolzen nicht aus einem super harten Material hergestellt sein. Dann würde er tatsächlich u.U. ohne Vorankündigung irgendwann einfach brechen. In meinem Fall aber ist der Bolzen mit relativ wenig Kraft bei einer Bauteillänge von etwa 50mm (geschätzt) einfach biegbar. Das Material ist wirklich sehr weich. Ob das im Extremfall zu einem Unfall führen kann, kann wohl niemand voraussagen. Meine Einschätzung hat es aber nachhaltig beeinflusst.

    Gruß Peter

  • Erfahrungsbericht zum ST132 Stativ- zum nachdenken

    • KPC
    • 13. Januar 2010 um 00:54

    Ich möchte das Thema ST132 nicht wieder neu eröffnen. Es wurde ja verschoben, aber leider im Riggingbrett bisher nicht weiter fortgeführt. Ausserdem denke ich , dass die Zielgruppe für dieses Stativ eher in diesem Forum daheim ist.

    Deshalb möchte ich Euch diese Geschichte nicht vorenthalten. Ihr sollt sie zumindest mal gehört haben:

    Meine Erfahrung mit diesem "verlockend" günstigen Stativ:

    Nachdem ich viel Gutes über dieses Stativ gehört habe, bin ich im letzten Jahr zufällig auf einem Musikerflohmarkt über ein ST132 gestolpert. Ich dachte für EUR 50,- nehm ich's mal mit und teste es. Ich kann ja ggf. weitere im Laden dazu kaufen. Ausserdem machte es auf mich einen neuwertigen Eindruck. Es könnte ja ein guter Lückenfüller zwischen kleinem Klappstativ und Work- Tower sein, dachte ich mir. Zumal es sich ja auch als hohes Lautsprecherstativ nutzen läßt.- wie praktisch! Oder einfach um ne 4er oder 6er bar auf Höhe zu bringen....
    Ich sponn sogar den Gedanken ein Zweites zu kaufen und evtl. mal 6 Meter Truss mit ein paar Kannen dran aufhängen zu können. Ist ja viel leichter zu transportieren. Und für 8 Kannen immer 180 KG Work Tower mitschleppen...
    Einziger Wehrmutstropfen, wie sich daheim herausstellte: Der Sicherungssplint für die obere Auszugs- Sektion war verklemmt. Es lies sich zwar kurbeln, aber der Splint ging nicht ins Auszugsrohr hinein. Die Kurbel konnte also nicht entlastet werden. Hab das aber erst gar nicht bemerkt, weil ichs zum Test nur mal schnell hochgekurbelt habe und mir beim Verkäufer und dem neu aussehenden Stativ auch nichts böses gedacht. Umtausch war ausgeschlossen, weil "Musikerflohmarkt" und der ausgiebige Test daheim auch erst drei Tage später.
    Das alles war mir aber in Anbetracht der EUR 50,-, die der Spass gekostet hat, realtiv egal.
    Habe den Splint dann auch mit Zange und viel Kraft herausgezogen bekommen,- alles war eigentlich gut-.
    Dann habe ich mir den Splint mal genauer angeschaut. Hatte die Zange doch tiefe Furchen bei Ihm hinterlassen. Ich wollte ihn schließlich im Schraubstock wieder in Form bringen. Dachte ich gerade doch noch, dass das Stativ wohl schon enorm überlastet worden sein musste um den Splint derart zu verbiegen und der Verkäufer ein Schurke sei.
    Aber Mitnichten, wie sich im nächsten Moment zu meinem Erstaunen herausstellte!
    Der Splint und auch die anderen Splinte an diesem Stativ waren bei näherer Betrachtung aus derart weichem "China- Stahl" gefertigt- das habe ich noch nie gesehen.- Und mein Bruder (Maschinerbau Dipl.Ing.) hat auch nur verdutzt geschaut, als ich's ihm zeigte und erklärte wozu dieser Stift genutzt wird. Dieser Splint ist etwa 6mm dick und 50mm lang und ich hätte jetzt fast geschrieben, dass ich ihn mit den Fingern biegen konnte. In Wahrheit fehlte dazu leider wirklich nicht viel. Mit zwei kleinen Elelktronik Zangen ging es jedenfalls problemlos. Und man hatte auch gleich den Abdruck der Zangengreiffläche eingeprägt. Er erinnerte an zu kalt gelagerte Knettmasse aus Kindertagen. Mit dem Schraubstock hätte ich ihn leicht plattdrücken können. Ein echter "Stahlstift" eben. -Und das ist leider kein Witz-.
    Wers nicht glaubt, darf sich die Stifte (die übrigen sind gleiche Qualität) ansehen kommen.
    Hab den gebogen Stift am Ende in die Standbeinverlängerung verbannt (die ich hoffentlich nie brauche) und den dortigen in die Stativ-Sektion. Obwohl der auch aus keinem besseren Material ist...

    Seit dem wird das Ding nur noch als hohes Lautsprecherstativ bis max 25 KG genutzt! Ehrlich! Ich hab da jegliches Vertrauen in die chinesische Stativbaukunst verloren.
    Und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass so ein Stativ mit einem mit BGV C1 Zertifizierung baugleich sein soll! Vielleicht optisch und auf den ersten Blick. Aber sicher nicht die verwendeten Materialien.
    Schon allein die verbaute Winde ohne gescheite Lastbremse, würde das meines Wissens verhindern. Zu den verwendeten Stählen äussere ich mich nicht weiter;- bin ja kein Maschinenbauer.
    Aber vielleicht ist es ja auch ein Montagsstativ. Da war nach dem Wochenende die Stahlschmelze im Hochoffen noch nicht recht auf Temperatur. Oder Serienstreuung... Ich weis es nicht! Ich will es gar nicht wissen. Ich hoffe das Ding ist ein Einzelfall.
    Die Idee, diese Dinger evtl. mal unter ne Truss zu stellen, existiert für mich nicht mehr. Auch wenn sie doch so viel handlicher als die Work- Tower mit ihren je 90kg sind. Und billiger sind sie ja auch noch...

    Soll sich jeder mal seine eigenen Gedanken dazu machen!
    VG Peter

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