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  1. PA-Forum
  2. DavidH

Beiträge von DavidH

  • Raum-Antwort Messen: Mit welchem Signal?

    • DavidH
    • 19. Januar 2005 um 21:03

    soda, liebe Experten, da diese "Kontroverse" ja schon vor längerem beendet worden zu sein scheint (was für eine Konstruktion), wage ich es mal, diese Diskussion auf mein Niveau und die Ausgangsfrage zurückzuholen und Frage mal nach der folgenden ganz konkreten Problematik:

    Angenommen ich habe einen Raum (ca 15x35x3m), der annähernd alle akustischen Gemeinheiten mitbringt, die man sich nicht wünscht (Quaderform, Glasbausteine, Steinboden, keine absorbierenden Flächen etc.), den es - mitsamt etwa 300 Gästen - zu beschallen gilt.
    Zur Verfügung stehen mir weiterhin ein LS-System Nexo Alpha e (je 2 Tops+2 Bässe/Seite) inkl. der üblichen vorgeschalteten Live-Klamotten und ein Analyse-PC a lá Selbstgemacht mit einer gehobenen Mittelklassesoundkarte (wens interessiert Hoontech DSP2000) inkl. Preamp, ein Billigmessmic Behringer ECM8000 und als Messsoftware Tomys SatLive (bis dahin vielleicht schon Vollversion 8)). Wie würdet ihr nun vorgehen um die zu erwartenden (und aus Erfahrung bestätigten) akustischen Probleme (in erster Linie im Bassbereich) zu lokalisieren und eliminieren?

    Ich hoffe einige der bisher so eifrigen Experten können sich auf diesen Niveau-Sprung einlassen und mir weiterhelfen, da ich aus der bisherigen Diskussion, abgesehen von meinem nach wie vor bestehenden Interesse an der Materie, aufgrund meines Unwissens nicht allzuviele praxisrelevante Schlüsse ziehen konnte... :roll:

    beste Grüße sendet,
    der David

  • mics für Chor

    • DavidH
    • 17. Januar 2005 um 20:48

    also ich weiß ja nicht, wie die akustischen Gegebenheiten da sind respektive ob sie das folgende "Experiment" zulassen, aber ich will es trotzdem mal anbringen, da es eine kostengünstige und meiner Erfahrung (und auch kollektiver Meinung) nach auch gut klingende Lösung ist:

    Voraussetzung ist eine gewisse Grundkenntnis in E-Technik und Löten...

    Du kannst bei eBay (oder auch anderswo) öfters Sennheiser MKE2 recht günstig schießen (vor kurzem noch eins um 60 Taler erworben). Um in diesem Preisbereich wirst i.d.R. auf die "1053c"-Variante zurückgreifen müssen, weil die aufgrund ihres 1-pol LEMO Anschlusses nur zu wenigen Sendern kompatibel und somit schlechter verkäuflich ist.
    Dann mußt Du "ganz brutal" einfach den Stecker mit dem Saitenschneider abtrennen (eine adäquate Buchse kostet >20€) und an die offenen Kabelenden einen Übertrager zum symmterieren hängen. An die Sekundärwindung desselben lötest du einen XLR-Stecker und strickst um den Übertrager 'rum noch eine kleine Schaltung, um die Phantomspeisung ins Mikro zu befördern (kann ich dir bei Bedarf gerne geben). Fertig ist das MKE2-XLR und du hast ein astreines Abhängemic für <100€. Nachteil:
    - ist selbstgebaut (Image)
    - Probleme mit Rückkopplungen bei akustisch schwierigen Räumen wahrscheinlich
    - man muss selber Hand anlegen -> also nur für Leute, die ihre eigene "Arbeitskraft" nicht dafür verkaufen müssen sondern das als "Freizeitbeschäftigung" ansehen.

    Ich bin mit dieser Lösung sowohl als Lavalier, als auch als Instrumenten- und Abhängemic bisher sehr zufrieden und das beste ist: ich habe mit meinen reichlich 80€ Kosten mehr als 150€ für den original Sennheiser Adapter+Phantomspeisung gespart... da nehme ich das Selbstbauimage gerne in Kauf

    Beste Grüße,
    David

  • Beta 91

    • DavidH
    • 16. Januar 2005 um 21:29

    habe mit Grenzflächen in Sachen Theater bisher keine Erfahrungen, habe viel positives gehört, weshalb ich meine grundsätzlichen Bedenken, die von der Richtcharakteristik herrühren etwas in Frage stelle, aber fakt ist:

    (gute) abgehängte Mics ca. 0,5-1m über den Köpfen waren für mich bisher die beste Lösung und brachten auch unter extremsten Bedingungen brauchbare Ergebnisse. Vielleicht einfach mal andere Mics als die C1000s probieren die aus midenstens 3 Gründen meine allerletzte Wahl wären (obwohls sogar damit irgendwie geht).

    Ich meine, es gäbe da so kleine Schwanenhälse von Shure...

  • Welches PA-System ist gut ?

    • DavidH
    • 14. Januar 2005 um 23:09

    nunja, ich für meinen Teil konnte dieses Posting irgendwie "komischerweise" nicht ganz sachlich betrachten und habe zugegeben "etwas ironisch" geantwortet.

    Aber die Frage nach einem "gutem" PA-System unter der Vergleichsnennung der denkbar unterschiedlichsten Systeme (für unterschiedlichste Einsätze) die keine erkennbare Denkvorarbeit erkennen lassen (was will ich eigentlich mit der PA machen?) und die "etwas" pauschale Formulierung des Anforderungskatalogs á la volles Brett aber trotzdem "gut" kombiniert mit dem Hinweis auf bisher 2 Beiträge und dem Namen, der auf eine gewisse ich will es mal ganz Wertfrei "Gruppenzugehörigkeit" schließen läßt, veranlasste mich aus dem Bauch heraus zu diesem Statement. Wenn dies anhand des hohen sachlichen Niveaus und der objektiven Darlegung der Auswahlkriterien als unprofessionell oder herablassend angesehen wird, bitte ich dies von Herzen zu entschuldigen und klinke mich ab jetzt aus der Diskussion aus.
    In diesem Sinne cheers,
    David :roll:

  • Welches PA-System ist gut ?

    • DavidH
    • 14. Januar 2005 um 21:55

    also ich finde, das grüne ist gut...

    :shock:

  • Dringendst: "Mäuseklavier"

    • DavidH
    • 26. Dezember 2004 um 12:05

    oder man steckt sich - wenn man sich das wirklich nicht merken kann (EDV-Leute können die zahlen irgendwann i.d.R. sowieso im Schlaf) - eben den besagten Casio Taschenrechner ein (das können glaub ich auch schon die 10€ Modelle), gibt die gewünschte Adresse ein und konvertiert ins Binärsystem...

  • Suche Praktikant 1.4 - 30.06; Stuttgart

    • DavidH
    • 25. Dezember 2004 um 10:48

    Jaaaja, ich sage ja nicht, dass ich (tipp-)fehlerlos bin, aber zumindest die Kommasetzung hätte man irgendwie überdenken können :wink:

  • Suche Praktikant 1.4 - 30.06; Stuttgart

    • DavidH
    • 24. Dezember 2004 um 17:22

    Sorry, wenn man als Arbeitgeber eine Stelle auschreibt, sollte man doch wenigstens grundlegende Regeln der Orthografie und Interpunktion beachten... :?

  • Was ist eine Frequenzy Filter Matchbox ?

    • DavidH
    • 24. Dezember 2004 um 17:18

    Klingt nach Impedanzwandler...
    passt also niederohmige an hochohmige Anschlüsse an...

  • pianoverstaerker abnehmen?

    • DavidH
    • 22. Dezember 2004 um 16:09

    wurde hier schonmal diskutiert. mal suchen...
    soviel sei hier noch gesagt,
    die "Standard-Gitarrenamp Lösung" mit SM-57/58 geht ganz gut, allerdings muss man an der Positionierung "etwas" schrauben. Ein Mic Oben vorne, eines an die Seite und eines unten, oben evtl. Comp inserten, weil die "Dynamik" die durch den Rotor bei Closemicing verursacht ist, in den "Peak-Phasen" dem Gehör nicht unbedingt zuträglich ist. Weiterhin erzeugt ein lauter Bass-Rotor im Leslie auch ganz gerne mal Bassrückkopplungen, also aufgepasst!

    beste Grüße,
    David

  • engbündelnde PAR64

    • DavidH
    • 15. Dezember 2004 um 21:11

    mc gyver
    wäre es nicht eigentlich ein statistisch gleichwahrscheinliches experiment, also eine Bernoulli-Kette? :D:D

  • Akustische Gitarre

    • DavidH
    • 15. Dezember 2004 um 15:46

    ich weiß ja nicht, ob deine Frage wörtlich so gemeint ist, aber ein anderer Thread der letzten Tage hat mich in der Richtung etwas "sensibilisiert"...

    also Gitarre direkt ins Pult heißt hoffentlich nicht direkt das Klinkenkabel in den Line-In?!
    Wenn doch, dann ist das wohl der entscheidende Punkt um den "Klang zu verbessern". Auf jeden Fall eine DI-Box (evtl. aktiv) zwischenschalten, dann in den Mikro-Input des Pultes, dann vernünftig einpegeln und (dann erst!) den Kompressor in den Insert stecken (bzw. Bypass lösen) und Kompression nach belieben einstellen. Sollte schon einiges zum "Wohlklang" beitragen. Ansonsten vielleicht mal eine DI-Box mit Röhrenschaltung (Presonus z.b.) versuchen.

    beste Grüße,
    David

  • Bass ins Mischpult

    • DavidH
    • 13. Dezember 2004 um 21:10

    NEIN!

    Wie oben schon gesagt solltest Du (zur Impedanzwandlung) unbedingt eine DI-Box zwischenschalten. Es geht zwar nichts direkt "kaputt" ohne, aber es wirkt sich auf jeden Fall deutlich auf den Sound aus. Abgesehen davon sollte man unsymmetrische Verbindungen (Basskabel z.B.) IMMER so kurz wie möglich halten, d.h. die DI-Box direkt an den Bass bzw. spätestens an den Amp und nicht erst noch unsymmetrisch bis zum Pult gehen.

    beste Grüße,
    David

  • compressor am bass, wo würdet ihr...

    • DavidH
    • 13. Dezember 2004 um 17:32

    also den fähigeren Bassisten (in der Regel Funk/Soul und Jazzschiene) lasse ich natürlich ihren Kompressor, weil ich davon ausgehe, das sie den Sound, den sie produzieren auch so beabsichtigen. wenn ich meine, ich bräuchte das für den Frontsound, kann ich ja immer noch einen Kompressor ins Pult stecken. Und dass der Bass mit zu wenig Dynamik am Pult angekommen ist, hatte ich bisher noch nie...

    Allerdings: wenn ich merke, der Bassist kann weder spielen, noch hat er Ahnung von Technik (z.B. Kompressor oder Amp zerren schon etc.), dann nehme ich mir i.d.R. die Freiheit mir den Bass per externer DI direkt zu "schnappen" und meinen eigenen Sound am Pult zu fahren.
    Bei internen DI-Outs muss man leider auch beachten, dass viele mit ihrer Groundlift-Schaltung nicht gerade glänzen, will sagen, das interne Schlatungsdesign so in die Hose gegangen ist, dass man trotz GL die verschiedensten Einstreuungen ins Signal bekommt. In diesem Fall nehme ich mir ebenfalls die Freiheit, eine ext. (aktive) DI einzusetzen.

    beste Grüße,
    David

  • Bass ins Mischpult

    • DavidH
    • 12. Dezember 2004 um 23:07

    siehe dazu auch den Di-Boxen Test (aktiv+passiv) im t4m online Archiv.

  • Equalizer

    • DavidH
    • 12. Dezember 2004 um 14:30

    zegi
    ich glaube er meint, dass er den EQ in den Master einschleifen will, also grundsätzlich keine andere Signal-Ausgangsbasis

    ansonsten,
    klanglich sollte sich nichts verändern, soweit alles planmäßig läuft.

    grundsätzlich gilt:

    Wenn du den EQ einschleifst, hast du bei den "günstigeren" (durchaus auch noch Mittelklasse) Pulten i.d.R. eine unsymmetrische Verbindung, d.h. du gehst mit einem 3-poligen Insertkabel aus dem Pult in den EQ und zurück.
    Das birgt das Risiko in sich, sich so aus dem Siderack Brumm- oder andere Störgeräusche einzufangen.
    Hinzu kommt, das bei vielen Pulten der EQ dann in der Mix-Abhöre greift, sodass du also auf dem Kopfhörer die Raum/PA-Korrektur mithörst, was die meisten als störend empfinden.

    Vorteil ist, das der EQ pre Fader liegt, und somit immer voll ausgesteuert ist.

    Wenn Du den EQ Inline, also hinter dem Master-Out des Pultes anschließt, sieht es eben genau umgekehrt aus: Du solltest eine symm. Verbindung haben (wenn der EQ das nicht erlaubt, kannst Du das alles hier vergessen und schließt ihn so oder so am besten im Insert an), die Aussteuerung des EQs hängt vom Masterfader ab (Rauschen bei niedrigen Pegeln) und du hast eine "saubere" Abhöre.

    beste Grüße,
    David

  • Bass ins Mischpult

    • DavidH
    • 12. Dezember 2004 um 14:16

    also:
    für Bass direkt ins Pult auf jeden immer DI-Box benutzen.
    Gibts ab 20€.

    ansonsten
    -> Einsteiger Brett

  • "ausgefallenes" Mat. im Ruhrgebiet

    • DavidH
    • 11. Dezember 2004 um 22:14

    Hallo zusammen!

    Ich suche einen Verleiher, der möglichst nahe an Recklinghausen sitzt, und möglichst viele der folgenden "Exoten"-Geräte anbietet (wird bei Bedarf ergänzt):

    - Audix D6 (gerne auch andere Audixe)
    - SPL Transient Designer
    - SPL Dynamaxx
    - Audiotechnica AE Serie
    - 24 Spur HD-Recorder inkl. entspr. Preamps/Limitern o.ä.
    - 32 od. 40 Kanal Recording-Splitter (Passivsplit auf Harting wäre z.B. ok)
    - Midas Venice 320

    Wenn sich jemand angesprochen fühlt, wäre ich um Nachricht sehr dankbar.

    Beste Grüße,
    David

  • Theatergong

    • DavidH
    • 10. Dezember 2004 um 20:29

    du sagst, ihr beschallt "Theater" ?!

    Habt ihr schonmal abgeklärt, dass es da sowas nicht "fest eingebaut" gibt?
    In allen mir bekannten Theatern ist das einer der zig Knöppe an der Intercom Tafel...

  • Was ist Alesis für eine Marke?

    • DavidH
    • 6. Dezember 2004 um 22:04

    also ich denke, der 3630 ist (fast) allen hier als mittelprächtiger Low-Budget Compressor bekannt. Würde ich persönlich ungefähr auf dem Niveau des DBX 266(XL) sehen. Weitere Alesis Dynamics kenne ich leider nicht, allerdings habe ich in Sideracks, in denen 1066, 1046, DPR 402 etc mitspielen noch nie Alesis Dynamics gesehen, von daher also wohl eher weniger im High-End oder "Amtlich"-Segment vertreten.

    Was mir in letzter Zeit ganz interessant schien, sind die digitalen (schon immer eher die Welt von Alesis) Dynamics; habe allerdings noch nie einen in Aktion erleben können, insofern kann ich über die Qualität nichts sagen.
    In deinem (von mir vermuteten) Preissegment würde ich dir vorschlagen, mal an ALTO zu denken. Der Rockline Stefan hat kürzlich mal nen ganz interessanten Bericht drüber gegeben; kannst ihn ja mal anhauen...

    beste Grüße,
    David

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