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  2. Jens Droessler

Beiträge von Jens Droessler

  • Endstufen Power ich blicke nicht mehr durch

    • Jens Droessler
    • 9. Dezember 2003 um 22:18

    Das Beste wären drei Endstufen, also pro Sub ein Kanal, der mit 8 Ohm belastet wird. Aber das halte ich nicht für sehr praktisch, weil die Endstufen quasi "unterfordert" sind. Zwei Amps wären auch eine gute Lösung, das Problem dabei ist aber, dass ein Amp mit je 4 Ohm pro Kanal belastet wird und der andere mit je 8 Ohm. Das ist solange kein Problem, wie der 4 Ohm-Amp nicht ins Clipping bzw. Limiting gerät. Denn genau bei 0dB (des 4 Ohm-Amps) bekommt jeder LS 900W, auch die LS an dem 8 Ohm-Amp (wenn er genau das gleiche Steuersignal bei gleicher Pegelsteller-Einstellung bekommt), nur kann der 4 Ohm-Amp dann nicht mehr Leistung abgeben (weil er eben begrenzt wird), aber der 8 Ohm-Amp eben nicht. Das heißt, die zwei LS an der einen Endstufe können potentiell mehr Leistung abbekommen, was etwas über 1 dB Unterschied ausmacht und sich ein wenig auf das Abstrahlverhalten auswirken kann. Also, drauf achten, dass man immer unterm Limit bleibt oder Limiter im Controller verwenden.

    Eine Endstufe ist ohne Frage am ökonomischsten, aber man sollte drauf achten, dass die 3 Subs pro Kanal nie deutlich unter 2 Ohm absacken.

    Gezeigte Endstufe von Monacor macht IMO auch nur das übliche Paralellschalten der Eingänge. Natürlich kann man dann die minimale Impedanz als 2 Ohm annehmen, auch wenn jeder Kanal noch 4 Ohm betreibt. Das kann man bei der Monacor-Endstufe daran sehen, dass es keine spezielle Ausgangsbuchse oder ähnlich dafür gibt. Die einzigen Endstufen, von denen ich weiß, dass es geht, sind die Crown MacroTechs. Bei denen wird im Parallel-Mono-Mode der Rückkopplungskreis eines Kanals noch auf den anderen ausgedehnt und der eigentliche des zweiten Kanals abgeschaltet. Dazu muss am Ausgang der Pluspol beider Kanäle mit einem dicken Draht verbunden werden. Es ist also eine PARALLEL-SCHALTUNG der beiden Endstufenkanäle, während eine gebrückte Endstufe eine REIHEN-SCHALTUNG beider Kanäle ist. DemnachVERDOPPELT sich die Impedanz, die jeder Kanal von der Gesamtlast sieht. Parallel-Mono-Schaltung = doppelter Strom, Brücken-Schaltung = doppelte Spannung.

  • ULTRA-DRIVE PRO DCX2496

    • Jens Droessler
    • 9. Dezember 2003 um 21:17

    @ tthorsten: Du scheinst Probleme damit zu haben, zu verstehen, dass die Phase um 180° zu verschieben etwas anderes ist, als die Phase einfach zu invertieren bzw. zu drehen! Nur bei Sinussignalen stimmt das Ergebnis überein.

    Wenn du den UD nicht leiden kannst, dann lass doch einfach die Finger davon, anstatt zu versuchen, das Gerät anderen madig zu machen! Bleib einfach bei deinem ach so viel besseren LEM.

  • ULTRA-DRIVE PRO DCX2496

    • Jens Droessler
    • 9. Dezember 2003 um 15:12
    Zitat von "tthorsten"

    ich versteh nicht was du willst.


    Und ich versteh nicht, was DU willst. Ich brauche definitiv keine 24 EQs, um eine 2x3wege direktstrahlende PA in den Griff zu kriegen. Ich brauch auch keine 14, um MEINE 2x3wege Systeme in den Griff zu kriegen. So einfach ist das. Vielleicht willst du ja auch das Raum-EQing damit machen. Ich mache das nicht.

    Dass eine BUDGET-Box vom Soundklinik auch kein Wunderding sein kann, liegt ja wohl klar auf der Hand. Wenn BUDGET-Kisten keinen Nachteile gegenüber dem teuren Kram hätten, gäbe es keinen Grund, das teure Zeug zu kaufen. Gleiches gilt für den UD: Mehr kann man für 400 Euro derzeit nicht erwarten. Wenn du ernsthaft erwartest, mehr als 10 24dB Filter und 14 EQs in 24/96-Qualität zu bekommen, dann solltest du den höheren Preis gleich miterwarten.

  • ULTRA-DRIVE PRO DCX2496

    • Jens Droessler
    • 9. Dezember 2003 um 02:23

    Der Manfred (Soundklinik) nimmt nicht irgendwelche LS und popelt dann solange an einer Passiv-Weiche rum, bis es irgendwie passt, sondern wählt LS aus, die sich gut kombinieren lassen und auch sonst unproblematisch sind. Das minimiert den Aufwand für eine Weiche, egal ob passiv oder aktiv! Wenn ich im HT-Zweig einer Weiche 3 EQs brauche, dann bräuchte ich die auch passiv. Passiv erscheint mir ein solcher Aufwand unvertretbar hoch. Warum sollte man bei einem Aktiv-System LS einsetzen, die man passiv nicht nehmen würde? Ernsthaft, wenn ich für einen LS 3 Filter brauche, damit er erträglich wird, dann wandert der in die Tonne.

    Was anderes wäre es, wenn es ein LS ist, der prinzipbedingt Entzerrung nötig hat.

  • 2mal ta2400 oder 1mal 3200??

    • Jens Droessler
    • 8. Dezember 2003 um 16:48

    Erstmal "brücken" ist IMO nur eine Notlösung, ob die Endstufe das nun kann oder nicht.... Ich fühl mich nicht so recht wohl damit.

    Und bitte verrate mir doch, wo ich die Amps für etwas mehr als den Preis einer TA3200 bekomme. Ich bin nämlich sehr interessiert.

  • ULTRA-DRIVE PRO DCX2496

    • Jens Droessler
    • 8. Dezember 2003 um 16:00

    @ tthorsten: Natürlich brauchen die Korrektur. Im Mitteltonbereich meist 1 EQ, im Hochton 2. Bass bleibt. Im Freien klingts dann gut, für Räume braucht man wie üblich einen FOH-EQ. Und das gilt für die "günstigen" Systeme, an denen bei mir der UD hängt.

    Frag z.B. mal Soundklinik, welche Korrekturen seine Systeme so brauchen!


    @ davy: Wenn es nur mit Limiter ist, kanns eigentlich nur an der Software liegen, allerdings müssten dann alle diesen Fehler machen. Schreib doch mal an Behringer.

  • ULTRA-DRIVE PRO DCX2496

    • Jens Droessler
    • 7. Dezember 2003 um 23:43

    @ davy: Ich konnte bisher kein Klicken hören. Vielleicht hast du zu kurze Release-Zeiten eingestellt.

    @ tthorsten: "Korrekt" würde ich das nicht nennen. "Phase invers/normal" ist eine einfache Polaritätsdrehung, während "Phase schieben" eine Funktion der Zeit abhängig von der Frequenz ist. Das Ergebnis kann höchstens bei einem Sinus-Signal das gleiche sein.

    Mal ernsthaft, du findest 14 EQs und 10 24dB-Filter zu wenig???? Ein System, welches als System-EQing mehr braucht, sollte dringenst in den Müll wandern.

    Und von einem 24dB Hochpass für die Subs kann ich eh nur abraten. Das hat nichts mit dem UD zu tun, sondern einfach nur mit Physik.

  • 2mal ta2400 oder 1mal 3200??

    • Jens Droessler
    • 7. Dezember 2003 um 23:07

    Ja, diese Dauerleistung kann sie eine Weile liefern. Ist aber eh nicht soo interessant, da wir ja Musik haben wollen.

    Die Stromaufnahme habe ich nicht gemessen, aber wie gesagt, solange es Musik ist, kann man ruhig zwei TA2400 an einem SchuKo betreiben.

  • Beyma 15 XM Koaxiallautsprecher

    • Jens Droessler
    • 5. Dezember 2003 um 00:27

    Negativ ist dabei die relativ hohe Trennfrequenz. Keine Illusionen, es ist ein 15er....

  • ohm formel

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 23:19

    Ernsthaft, da braucht man sich über das PISA-Ergebnis nicht wundern....

    Ich hatte es damals in der 8. oder 9. auf dem Gymnasium inkl. Kondensatoren und Spulen.

  • Lautsprecher Polung

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 13:45

    @ Volker: Ok, es mag nicht logisch sein, aber es ist "intuitiv", wenn bei positiver Spannung am roten Terminal der LS "rauskommt".

  • Lautsprecher Polung

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 13:45

    @ Volker: Ok, es mag nicht logisch sein, aber es ist "intuitiv", wenn bei positiver Spannung am roten Terminal der LS "rauskommt".

  • D&B B2

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 13:43

    Das ist zu sehr pauschalisiert. Einseitig ventilierte BPs brauchen z.B. LS mit niedrigerem EBP als BR.

    Ja, die Auslenkung wird bedämpft, aber wie bei BR gibt es schlecht bedämpfte Frequenzbereiche, und die können dann einen solchen LS an die Ecke fahren. Man darf nie vergessen, dass die eine Seite beim B2 auf unter 40Hz getunt ist, während die andere wohl um 120Hz liegt. Der Bereich dazwischen ist ja nun kein unwichtiger. Wenn man jetzt Controller-Module zur Verfügung hat wie im Falle d&b lässt sich das machen, indem man dem Limiter beibringt, in diesem Frequenzbereich früher zu begrenzen. Das geht natürlich auf den Pegel, aber es geht eben.
    Wenn ich nun aber einen BP konstruieren sollte, der ohne Controller läuft (und ohne Pegel-Einengungen), dann wäre dieser LS sicher nicht meine Wahl, ganz besonders, weil er sich eher in höher abgestimmten BPs wohlfühlt.

    Simuliert mal einen BP 6. Ordnung in WinISD, schaut euch die Auslenkung an und überlegt euch, ob ihr immernoch sagen würdet, dass ein Kurzhuber da reicht.

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 03:15

    Hmm, das müsste ich ja auch irgendwann gelernt haben...... dank Nicht-Anwendung dieses Wissens werd ichs wohl wieder verloren haben. Was solls. Denken hilft immer. Immerhin bin ich drauf gekommen, dass es eine Näherung ist. Also gehts im Oberstübchen trotz der späten Stunde noch...... :)

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 03:15

    Hmm, das müsste ich ja auch irgendwann gelernt haben...... dank Nicht-Anwendung dieses Wissens werd ichs wohl wieder verloren haben. Was solls. Denken hilft immer. Immerhin bin ich drauf gekommen, dass es eine Näherung ist. Also gehts im Oberstübchen trotz der späten Stunde noch...... :)

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 03:09

    Laut Buch ist es wirklich N², was eingeht. Aber das kann dann nur eine Annäherung sein. Das hieße nämlich, dass zwei 1mH Spulen direkt nebeneinander (so eng, wies nur geht...) schon 3mH "machen" würden....

    Ich beahupte einfach mal, dass die Gleichung wirklich nur eine Annäherung ist und man bei der Herstellung nicht ums Messen herumkommt.......

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 03:09

    Laut Buch ist es wirklich N², was eingeht. Aber das kann dann nur eine Annäherung sein. Das hieße nämlich, dass zwei 1mH Spulen direkt nebeneinander (so eng, wies nur geht...) schon 3mH "machen" würden....

    Ich beahupte einfach mal, dass die Gleichung wirklich nur eine Annäherung ist und man bei der Herstellung nicht ums Messen herumkommt.......

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 02:52

    @ Wolfgang:

    Dann nochmal genau betrachtet:
    Ich nehme drei Spulen mit 1mH und 1cm "Breite" und baue sie direkt nebeneinander auf und schalte sie noch in Reihe. Dann nehme ich eine Spule mit 3mH und 3cm "Breite"......

    Wenn das von der "Feldgeometrie" abhänge, dann wäre die Gleichung für L eine extreme Vereinfachung der Realität, denn dann hätten viele viele Dinge noch Einfluss darauf, selbst wenn man nur eine Luftspule (also ohne Kern) betrachtet.....

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 02:52

    @ Wolfgang:

    Dann nochmal genau betrachtet:
    Ich nehme drei Spulen mit 1mH und 1cm "Breite" und baue sie direkt nebeneinander auf und schalte sie noch in Reihe. Dann nehme ich eine Spule mit 3mH und 3cm "Breite"......

    Wenn das von der "Feldgeometrie" abhänge, dann wäre die Gleichung für L eine extreme Vereinfachung der Realität, denn dann hätten viele viele Dinge noch Einfluss darauf, selbst wenn man nur eine Luftspule (also ohne Kern) betrachtet.....

  • Veränderte Flankensteilheit bei mehreren Spulen in Reihe

    • Jens Droessler
    • 4. Dezember 2003 um 02:46

    Ohne jetzt ins ET-Buch zu blicken, würde ich sagen, dass das ein wenig unlogisch ist. Denn ich kann ja elektrisch gesehen drei einzelne Spulen wie eine betrachten (Blackbox-Prinzip). So gesehen haben drei einzelne Spulen ja dreimal so viele Windungen wie eine einzelne. Eine 3mH-Spule soll dann weniger Windungen haben? Was macht denn den Unterschied zwischen drei einzelnen 1mH-Spulen direkt in einer Linie nebeneinander angeordnet und in Reihe geschaltet zu einer 3mH Spule aus?

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