Hab letztens zwei AKG C451EB mit CK3 vor zwei A-Gitarren gestellt: Klang sehr gut, war aber trotz der engen Niere rückkopplungstechnisch eine Herausforderung, da es leise gespielte Nylons waren...
Pickups sind für die Bühne echt stressfreier...
Gruß vom Toff
Beiträge von Toff
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Na eure Gäste haben ja lange Arme...
Gruß vom Toff -
Ist schon ein schönes Gerät.
Meins war leider innerhalb von eineinhalb Jahren nach Neukauf zwei mal "zu Besuch" bei BSS, und hat dabei insgesamt komplett neue (Dreh-) Potis erhalten. Hoffentlich war das nur ne Montagsserie, und hoffentlich halten die neuen Potis länger. Lapidare Aussage des (allerdings freundlichen) BSS-Servicetechnikers: "Hat wohl öfter mal draußen im Truck gestanden".
Na ja, welches Material ist nicht gelegentlich der Witterung ausgesetzt...
Und richtig günstig war die Reparatur auch nicht (würde ich beim nächsten Mal selber machen).
Grüße vom Toff -
So, der Job ist gelaufen. LAAAAAANGWEILIG! FEIGLINGE! Keine SEKs, keine Messtrupps, keine Beschwerden. Nichts! Und das entgegen vorheriger persönlicher Auskünfte des Ordnungsamtsobermäcs... ts ts.
Jetzt in ernsthaft: Man sollte sich dann doch öfter mal selbst per Pegelmesser kontrollieren. Ich habe mir max. 95 / durchschnittlich 92 dB (A) am FOH auferlegt, was entgegen einiger Vorurteile durchaus druckvoll klang. Bilde mir ein, entspannter als sonst nach Hause gekommen zu sein.
Interessant wird’s in den Bässen: Die A-Bewertung nimmt in der Praxis (Zahlen siehe ADMINS Posting) derart viele Tiefen raus, daß der Pegelmesser in A-Einstellung kaum Unterschiede bei drastisch differierenden Basspegeln anzeigt. Die „Nervigkeit“ von Bässen ist also so kaum einschätzbar. Mit C-Bewertung lagen die Pegel zwischen 105 und 110 dB am FOH, eben je nach im Mix angelegtem Fundament.
Ich habe vorsichtige Basspegel gefahren, und als auch nach 2 Stunden nicht eine Beschwerde kam, durfte die letzte halbe Stunde des Konzerts etwas lauter und bassiger werden. Ergebnis u.a. auch ein zufriedener Veranstalter („mußte sonst öfter schon mal hohe Strafen zahlen und kriege sonst dutzende von Beschwerden bei ähnlichen Veranstaltungen“), was sich in sofortiger Neubuchung fürs nächste Jahr niederschlug.tonzwerg: Genau das Fundament lässt der Finalizer aufgrund der Mehrbandtechnik relativ unangetastet. Sonst wäre er sein Geld und die Anwendung in der Summe kaum Wert...
Andererseits fordert deine Gruppenduckinglösung natürlich meinen Spieltrieb heraus... Habe sowas mal mit Bassdrum und E-Bass gemacht, das funktioniert auch ganz gut.Gruß vom Toff
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microsound: Nochmal: Du argumentierst ja mit deiner "Erfahrung". Meine sagt das Gegenteil: Für MAX-Pegel before Feedback ist EGAL, ob ich zusätzlich über Gruppe route - wenn die Gruppe elektrisch das gleiche macht wie der Master.
Hast du denn mal mit Pegelmessgerät GEMESSEN, ob du wirklich eine höhere Lautstärke before feedback erreichst?
Grüße vom Toff -
Das kann höchstens dann der Fall sein, wenn theoretisch die Subgruppen das Signal in einer leicht anderen Phasenlage auf die Sammelschiene schicken (was eigentlich nur bei extremem EQing in der Gruppe plausibel wäre. Wenn kein EQing in der Gruppe stattfindet und der Effekt wirklich auftritt, ist das Pult "defekt") - das müsste dann zusätzlich zu der Verschlechterung durch die größere Zahl von OPs nochmal schlechter klingen, da das fast schon phasing wäre. Viel wahrscheinlicher finde ich, daß du dich verhört hast...
Grüße vom Toff -
Schon mal thanx für die Antworten.
tonzwerg: Klar, vertikales Ausrichten ist selbstverständlich. Der Veranstalter wollte durchsetzen, daß nur kleine PS15mäßige Tops wegen der schlanken Optik aufgestellt werden, doch gerade mit Hinweis auf die bessere enge vertikale Directivity der großen Horntops ließ er sich von dieser "optisch lauteren" Lösung überzeugen. Das mit dem Ducking wollte ich durch einen TC Finalizer in der Summe lösen, der kann das auch ganz gut. Guter Tip übrigens mit den Resonanzen.@all: Scheint ja ein interessanter Zwiespalt bzgl. der Bässe zu sein. PA-Peter verstehe ich zwar so, daß gerade weil die Bässe mangels Erfassung durch Messfilter lauter aufgedreht werden können, die Anwohner bassgenervt sind.
Meine Erfahrung ist allerdings, daß auch bei einem "ausgewogenen" Mix die Bässe nerven.Also abwägen:
Entweder erst gar nicht nerven -> Bässe leiser -> niemand beschwert sich.
Oder nerven mit lauten Bässen -> tausend Beschwerden -> auf die Gewichtung des Filters bauen... ??
Zur Dynamik: Gucken die Männer vom Amt kritisch auf jede Pegelspitze? Dann natürlich undynamisch mischen. Oder mitteln die? Kommt wahrscheinlich auf den Aufwand an?
In vier Stunden gehts los, werde hinterher mal berichten.
Grüße vom Toff
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Problem: Das Ordnungsamt freut sich jetzt schon drauf, die kommende Veranstaltung aufgrund zu hoher Lautstärke abzubrechen, und hat ein kleines Einsatzkommando der Polizei schon im Vorfeld extra für die Veranstaltung abgestellt...War wohl letztes Jahr zu laut...Ob ich verhaftet werde?

Es ist also davon auszugehen, daß das Amt in der Nachbarschaft Messungen durchführen wird. Da die geforderten 50dB (oder sind es 60?) beim nächsten Nachbarn die Veranstaltung eigentlich sinnlos und überflüssig machen, wurden schon mal folgende Maßnahmen getroffen:
Am Start sind sehr eng abstrahlende (40mal30) Hornsysteme, die genau auf die ZuhörerInnen ausgerichtet werden, sowie mindestens 2 Delayspeaker an unterschiedlichen Stellen des Geländes.
Konkrete Frage: Ist es möglich, mir einer speziellen frequenzselektiven Energieverteilung im Mix die Pegelmesser zu narren bzw. weniger anzeigen zu lassen? Was nervt die Nachbarn am meisten: Bässe? Stimmen? Gitarren?
Nicht daß ich solche Veranstaltungen nicht schon desöfteren machen musste, jedoch freue ich mich über extravagante und schlaue Tipps und Tricks zu diesem Thema.
Grüße vom Toff -
tonzwerg: Habs dir doch auf der Messe gesagt: Schreib endlich einen Grundlagenartikel zum Thema

Grüße vom Toff -
wora: welche schlechten Erfahrungen mit Beta 58
(Hast du das schon mal hier geschrieben? Kommt mir gerade so bekannt vor...) ?? "Serienstreuungen" ??
Gruß vom Toff -
walti: Was wars denn schließlich?
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C 3000 hat bei mir in der Bassdrum gezerrt, und das lag definitiv nicht am Eingangsverstärker des Pultes.
Zur Ausgangsfrage: Ja, Großmembran-Kondensator geht, im Studio finde ich ein AKG 414 sehr sehr gut in der BD. Ist mir für live allerdings zu teuer...
Gruß vom Toff -
Zitat von "Claudi"
Darauf, welche Verbindungen oder Zusammenhänge aufgrund meiner E-Mail-Adresse gemutmaßt und gestrickt werden, habe ich keinen Einfluss. Aber ist meine "wahre" Identität denn von so großer Wichtigkeit ?
Ich sage es nochmal, mein Ziel ist hier sicherlich nicht für irgendwelche Produkte zu werben, sondern meine positiven Erfahrungen zu den Produkten mit zuteilen (leider sind da auch ein paar negative Erfahrungen mit rausgerutscht).
...Falls du an Entwicklung/Konzeption/Vertrieb eines Produktes beteiligt bist, das aber nicht offenlegen magst, ist das erstmal o.k..
Spätestens aber dann, wenn massiv (positive!) Erfahrungen mit diesem Produkt beschrieben werden, wünsche ich mir eine Offenlegung der Verbindung des Schreibenden zu dem Produkt, und zwar am besten aus eigenem Antrieb und nicht erst dann, wenn andere darauf kommen.Für mich gehört das zu einem guten Umgang in solch einem Forum: Ich möchte nämlich die Chance haben, Bewertungen anderer Forumsteilnehmer vor dem Hintergrund realer Gegebenheiten relativieren bzw. einschätzen zu können: Es lässt sich ja wohl kaum wegdiskutieren, daß man als Entwickler dem eigenen Produkt gegenüber nicht so unvoreingenommen ist wie in Bezug auf andere Produkte.
Dabei erkenne ich durchaus ein eventuelles subjektives Bemühen um möglichst große "Objektivität" an, trotzdem ist das Nicht-Offenlegen in meinen Augen schlechter Stil.
Und warum nicht im Nachhinein dies aufklären?
Eine andere Möglichkeit ist, als an einem Produkt intensiv Beteiligter zu diesem Produkt schlicht zu schweigen.Weiterhin finde ich es unglücklich, eine (in meinen Augen berechtigte) Kritik (z.B. von Rockline) in deiner Antwort in die Nähe des Themenfeldes "Krieg" zu rücken. Niemand hier hat mit Bomben geschmissen, sondern es wurden lediglich kritische Sätze verfasst.
Dennoch fand ich einige Beiträge von dir sehr informativ.
Freundliche Grüße vom Toff
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War irgendwer am Steinberg-Stand und hat die Performance der ersten "virtuellen" Band der Welt gehört, bei der Bobby Kimball (Sänger von TOTO, wird der so geschrieben?) gefeatured wurde? Kommentare zum Sound? (War am Donnerstag da).
Gruß vom Toff -
Wie hast du denn die Kabel vom "symetrischen" XLR-Ausgang auf Klinke gelötet? Liegt die 3 an Masse? Ist eventuell der Grund für dein Problem, weil die meisten elektronischen Ausgangsstufen dann einbrechen. Versuch doch mal, die 3 bei deinen XLR-Ausgangssteckern unbelegt zu lassen.
Beim Eingang des Gates allerdings die 3 auf Masse!
Gruß vom Toff -
Zitat von "alter ego"
Toff: die komischen 8x1" Dinger waren witzig. als ich dem Fuzzi dort mitteilte, dass ich die Dinger für Quatsch halte, bestand er darauf, sie mir vorführen zu dürfen. Danach musste ich ihm leider mitteilen, dass ich sie für riesigen Quatsch halte. Aber vermutlich kann sich jeder hier vorstellen, wie sowas klingt.
@ alter ego:
Ich war erstmal viel netter zu ihm. Wir haben uns das Ding dann auch zusammen angehört. Dabei habe ich ihn dazu angehalten, doch mal in die Hocke und wieder hoch zu gehen und darauf zu achten, ob ihm denn dabei nicht das Wort "phasing" in den Sinn käme. Keine Reaktion, bzw. der Spruch: "Geiler Sound, oder? Das funktioniert auf Entfernung erst richtig". Ah ja.
Ob er denn wisse, daß gerade die Schallführung im Hochtonbereich der Trick und Clou ist, der ein Line-Array erst ausmacht.
"In Sachen Schallführung kann ich auf unser engabstrahlendes 40 mal 40 System verweisen, das hängt dahinten". Ah ja.
Erstaunt war er dann doch tatsächlich, als ich kein Prospektmaterial mitnehmen und keine mail-Adresse hinterlassen wollte.
Immernoch kopfschüttelnd, Toff -
Komme gerade aus Frankfurt zurück.
Bin entsetzt, daß vertikale Anhäufungen von mehreren stinknormalen 1Zoll-Hochtonhörnern als Line-Arrays angepriesen werden (die waren nicht mal maximal eng aneinander positioniert!!). Bei kritischer Nachfrage scheint einigen Ausstellern nicht mal die akustische Problematik bewußt zu sein.
Überhaupt: Line-Array-Wahn!
(Hab das schon in anderem Thread geschrieben, nicht wundern).Ansonsten ist ein Tag Messebesuch definitiv zu wenig, wenn man mal etwas ausführlicher diskutieren will.
Kopfschüttelnd, Toff
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Bin entsetzt, daß vertikale Anhäufungen von mehreren stinknormalen 1Zoll-Hochtonhörnern als Line-Arrays angepriesen werden (die waren nicht mal maximal eng aneinander positioniert!!). Bei kritischer Nachfrage scheint einigen Ausstellern nicht mal die akustische Problematik bewußt zu sein.
Überhaupt: Line-Array-Wahn!
Kopfschüttelnd, Toff -
Zitat von "Throsten"
Die beiden neuen Geräte hab ich mir heute mal auf der Messe angeschaut. Der Controler wirkt verglichen mit anderen (teureren) Controlern recht simpel. Über Klang kann ich nix sagen. Messe halt. Nur Strom dran.
War heute auch beim Behringer-Stand und hab mich lange mit dem "Promoter" des Controllers unterhalten. Der meinte, daß das Ding Mitte/Ende Mai rauskäme. Throsten: Wieso simpel?
Gruß vom Toff -
Hatte letztens einen sehr kleinen Kneipenjob, wo mir zwei alte 15er EON als Monitore gestellt wurden und kein TerzEQ da war. Zum Glück waren die EONs noch die Ausführung mit eingebautem 4fach EQ. Den musste man extrem verbiegen: Tiefmitten raus, sonst Mulm ohne Ende, "Höhen" raus, sonst Agressivität ohne Ende. Ergebnis: Einzige akzeptable Lösung erinnerte mich sehr an mein Telefon.
Gruß vom Toff