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  2. zegi

Beiträge von zegi

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • zegi
    • 22. Dezember 2018 um 09:05
    Zitat von yamaha4711

    Letztendlich ist es einfachste Physik. Je höher der Schwerpunkt ist, desto kleiner ist das Kippmoment, desto kleinere Kräfte können das Konstrukt kippen lassen. Im Aussenbereich sind Windlasten eine immer währende Gefahr und werden oftmals deutlich unterschätzt. Dazu kommt dann noch der Hebelweg, welcher eine angreifende Kraft noch zusätzlich verstärkt. Alles wohl bekannt und immer wieder gerne ignoriert Man muss also dafür sorgen, dass es nie zu einer Unterschreitung der Gegenkraft kommt und das heißt eben entsprechend Balastieren.

    Das Gewicht des Lautsprechers und dessen Volumen (-> Windangriffsfläche) spielen da auch noch mit.

  • Sichere Stative für hohe Aufstellung von Topteilen (Miete) - gibt es das überhaupt?

    • zegi
    • 21. Dezember 2018 um 22:19
    Zitat von Hanseat

    Daher: Gibt es sichere (Vierbein-)Stative zur Miete, mit denen wir die Tops (HK Audio L5 112FA im Neigebügel des Herstellers) auf ca. 3,5-4m Höhe aufstellen könnten? Der Untergrund ist fest, aber leider nicht völlig eben, sondern "leicht gewellt" (Abfluss von Oberflächenwasser)?

    Was müsste ich beim lokalen Vermieter dann konkret anfragen?

    Da würde ich ihn doch exakt das Fragen, was du hier schreibst. Ausser, dass ich ein Dreibeinstativ nehmen würde. Eine Ebene wird in der Geometrie durch drei Punkte definiert. Mit einem Vierbeinstativ hast du sofort die Gefahr, dass nicht jedes Bein optimal auf dem Boden abstützt.

    Es gibt auch Dreibeinstative mit einem ausziehbaren Fuss. Damit lässt sich eine Bodenunebenheit perfekt ausgleichen.

    Hier würde ich mich der Denkrichtung von Guma anschliessen und sagen, dass du nicht hier im Forum die Zeit verbringen solltest, sondern im Lager des Vermieters deines Vertrauens.

  • Allen & Heath SQ-5-6-7-Rack-SQ+ - Fragen, Tipps und Tricks

    • zegi
    • 21. Dezember 2018 um 21:19

    guma: er schreibt ja nicht, dass er das Pult für das Musical gekauft hat. Oft muss/darf so ein Pult ja für alle möglichen Aufgaben herhalten. Für die einen Job ist es besser geeignet, für andere Jobs wäre ein anderes Pult besser.

    Und es ist doch auch nicht so schlimm, wenn man die Tüken des Pultes beim Arbeiten damit entdeckt. Das ist doch auch meistens so.

    Wenn ich so an mich selber denke, habe ich so die grössten Lernprozesse durchgemacht. Man hat etwas falsch begonnen und merkt nachher, wie doof das war, hat einigen Zusatzaufwand und in Zukunft macht man es besser.

  • Line6 Funkstrecken

    • zegi
    • 19. Dezember 2018 um 17:53

    Da stellt sich aber schon die Frage der Praxistauglichkeit. Immerhin steht ja meistens ein Wlan für die Pultfernsteuerung, mindestens eines vom Haus und dann hätten wir ja schon ein Problem.

  • Line6 Funkstrecken

    • zegi
    • 17. Dezember 2018 um 21:02

    Ich grabe das nochmals aus. Das eingangs gepostete Projekt kam nicht zu stande, jedoch könnte bald der Bedarf wieder aufkommen.

    Aktuell wäre mein Favorit das Shure GLXD-RE24 (2.4GHz) in Kombination mit dem GLXD Frequency Manager. Benötigt würden 4 Strecken mit Handsender.

    Hat da jemand schon Erfahrung damit? Wie ist das mit den Akkus? Zuverlässigkeit des Systems?

  • Unfall in Stuttgart

    • zegi
    • 17. Dezember 2018 um 20:37
    Zitat von ADMIN

    Wenn etwas passiert, ist man darauf angewiesen, dass die Juristen dann eher pragmatisch als streng formal denken. (also z.B. "wegen dem fehlenden Fluchtweg hätte die Versammlungsstätte gar nicht mehr betrieben werden dürfen, also hätte der Unfall, als Besucher A über die runtergefallene Jacke von Besucher B gestolpert ist, auch gar nicht passieren können...")

    Das ist ja eine Frage der Kausalität. Wenn A über die Jacke von B stolpert und sich verletzt, ist der Notausgang nur natürlich kausal dafür verantwortlich, dass A sich verletzt hat. Eine adäquate Kausalität besteht nicht. In der Juristerei müssen aber Zusammenhänge i.d.R. adäquat kausal sein, damit man Rechtsansprüche ableiten kann.

  • Unfall in Stuttgart

    • zegi
    • 15. Dezember 2018 um 10:26

    @ Admin; danke für die Ergänzung. So ist es. Wenn ich bei uns einen Abschnitt fahre, auf dem es mehrere Blitzkästen hat und zusätzlich mobile Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden, werde ich mich eher an das Tempolimit halten, als irgendwo im Nirgendwo, wo keine Sau sich dafür interessiert.

    Aber in unserer Branche sollte die Lösung nicht in den Verschärften Kontrollen liegen, sondern in der Einsicht.

    Ich trage z.B. im Auto immer den Sicherheitsgurt. Nicht, weil ich mich vor einer Busse fürchte, sondern weil ich weiss, dass mir die Gurte das Leben retten kann.

    Deshalb poche ich auch bei Events immer auf die Sicherheit und habe dort manchmal auch die "Arschloch-Rolle", wenn ich den Leuten sage, dass sie ihre Tische, Requisiten, etc nicht in die Fluchtwege stellen dürfen und die Notausgangleuchten, die den schönen UV-Effekt reduzieren, nicht abkleben dürfen.

    Das tue ich auch, wenn ich weder für den Saal verantwortlich bin, noch sonst das Sagen habe. Man macht sich durchaus unbeliebt so. Aber wer z.B. das Video vom Station Club in den USA gesehen hat, weiss wozu diese Regeln eingehalten werden MÜSSEN!

  • Mikrofone von der Decke abhängen

    • zegi
    • 14. Dezember 2018 um 12:01

    Und dann gibt es nicht wenige Chöre, wo die Stimmen nicht ausgewogen sind. Da kann man einzelne Stimmen positiv betonen, so dass der Chor verstärkt besser klingt als natur.

  • Unfall in Stuttgart

    • zegi
    • 13. Dezember 2018 um 12:05

    Gem. meinem ehemaligen Professor für Strafrecht, gibt es keinen Zusammenhang zwischen dem drohenden Strafmass und der Wahrscheinlichkeit, wie oft Delinquenten eine Straftat ausüben.

    Es sagt sich sicher auch niemand, dass er/sie auf eine PSA verzichtet, weil im Todesfall von Dritten die Strafe gering ausfällt.

    Ausserdem berücksichtigen Richter auch, wie stark jemand schon durch seine moralische Schuld gestraft ist. Und die meisten "Täter", die ein Menschenleben zerstört/ausgelöscht haben, nehmen das nicht auf die leichte Schulter.

  • Welche Pa Anlage für 500 Gäste

    • zegi
    • 12. Dezember 2018 um 20:39

    Du kannst auch mit 12" Subs schön alarm machen. Es ist am Ende alles eine Frage der Menge. Wenn wir von den akustischen Qualitäten mal absehen, dann gibt es imho folgende Vor/Nachteile für mehrere kleine Subs anstelle von wenigen grossen Subs:


    + einfacher zum Tragen

    + besser zu skalieren

    + flexibler in der Aufstellung

    + unterschiedliche Bass-Setups möglich (Monostack, L/R, Zahnlücke, EFA, Cardioid)

    + steigt mal einer aus, ist's nicht gleich still

    - braucht mehr Platz

    - ist in der Summe schwerer

    - Auf/Abbau dauert länger

    - mehr Kabelsalat

    - man kann damit mehr falsch machen

  • Welche Pa Anlage für 500 Gäste

    • zegi
    • 10. Dezember 2018 um 06:36

    Du vergleichst aber nicht den Druck anhand der Watt-Zahlen, oder? In welchem Bereich ist dir die Foohn zu schwach?

  • Welche Pa Anlage für 500 Gäste

    • zegi
    • 9. Dezember 2018 um 22:41
    Zitat von Daniel M.

    Ich find die Systeme für 500 Personen für Livemusik zu knapp bemessen (für Musik von der Konserve vll. noch ok). Hängt aber auch sehr an Musikstil, Raum und den Erwartungen der Besucher.

    Wenn wir von einem "normalen" Konzert sprechen würde, würde ich auch sagen, es ist zu knapp. Aber bei einer Hochzeit sind ja nicht 500 Gäste = 500 Konzertinteressierte. Da sind oft auch die U10-jährigen und die Ü80-jährigen dabei, die es nicht gerne zu laut haben, ausserdem viele Leute, die sich lieber unterhalten, als Musik zu hören.

  • Welche Pa Anlage für 500 Gäste

    • zegi
    • 9. Dezember 2018 um 22:03

    Also von der Auswahl her sind afaik alle gut. Da kommt es auf die persönlichen Präferenzen an. RCF dürfte den grössten Wiederverkaufswert haben, da die Marke sicher am bekanntesten ist.

    Was ich nicht ganz sicher bin, meinst du z.B. beim RCF pro Seite 1 Bass und 2 Tops? Das ginge in die Hose. Die Tops sind nicht clusterfähig. Dann also lieber eine Nummer grösser wählen beim Top und dafür nur eines pro Seite. Bei den Subs wärs einfacher.

    Aber bei Hochzeiten mit 500 Gästen, könnten die Systeme reichen. Soll heissen, vorne ist es laut genug, nach hinten fällt es ab. Aber es gibt gerade bei Hochzeiten viele Leute, die gerade froh sind, wenn es nicht drückt wie die Sau.

  • Massenpanik in Disco (I)

    • zegi
    • 8. Dezember 2018 um 13:11

    Exakt das.

  • Massenpanik in Disco (I)

    • zegi
    • 8. Dezember 2018 um 09:09

    Ich habs leider nur in der Klatschpresse gesehen. In Italien kam es in einer Disco wegen Reizgas zu einer Massenpanik. Von den ca. 1000 Besuchern kamen 6 junge Leute ums Leben, etwa 120 Personen wurden verletzt.

    So wie es sich liest, waren die Notausgänge blockiert.

    Ich kann nicht verstehen, wie das immer noch vorkommen kann. Es gab schon so viele Tote wegen blockierter Notausgänge. Wieso setzt da kein Lernprozess ein?

  • Roland M200i Digitalpult (kleines Review)

    • zegi
    • 7. Dezember 2018 um 14:18

    Ich assoziiere Roland mit Radio-Mischpulten. Aber sie probieren ja auch im Dj-Sektor Fuss zu fassen.

  • Dave Rat (Chilli Peppers FOH) Interview - Zwischen Genie und Wahnsinn :-)

    • zegi
    • 5. Dezember 2018 um 22:53

    Ich masse mir ja nicht an, den Sound von Dave zu beurteilen, da ich ihn nie gehört habe. Aber wenn wir davon ausgehen, dass er sein Handwerk nicht wirklich gut macht - und dann noch so ganz unkonventionelle Herangehensweisen zelebriert (FOH-Pult seitlich stellen, tief in der digitalen Zeit noch analog mischen, keine Beschriftungen, ...) - wie kann man sich dann so lange in der Liga "internationale Topacts mit ausverkauften Stadien" halten? Ich meine die Frage ganz ernsthaft. Traut man sich nicht mehr, so jemanden zu kritisieren? Hören die Künstler selber nie den Sound?

  • Dave Rat (Chilli Peppers FOH) Interview - Zwischen Genie und Wahnsinn :-)

    • zegi
    • 4. Dezember 2018 um 21:41

    Das Video kannte ich bereits und fand es auch spannend. Was mir jetzt wieder auffällt ist, dass er mehrfach betont, wie er den Sound an die Temperatur des Raumes anpasst.

    Über die Temperatur vs. Klang wurde hier afaik noch nie diskutiert. Das fänd' ich mal spannend.

  • beyerdynamic TG D71

    • zegi
    • 4. Dezember 2018 um 07:48

    Als Anwender ist es mir eigentlich egal, wer es erfunden hat. Ich freue mich einfach darüber, dass sich sinnvolle Standards über möglichst viele Hersteller durchsetzen. Meine Adapterkiste müsste wohl fünf mal so gross sein, wenn ich heute noch für heisse LS-Verbindungen nebst Speakon noch XLR, Klinke, EP6, EP4 und was weiss ich noch was dabei haben müsste.

    Und so finde ich es auch nett, dass sich Features auch zu Standards entwickeln. Vor dem DJM500 hatte kaum ein DJ-Mixer eine LED-Kette pro Kanal. Heute ist es die Regel. Oder auch die Features der Digitalpulte - da gibt es ja auch Standards, die man einfach erwarten darf.

    Will sich ein Hersteller profilieren, ist es zum einen Qualität und Service und zum anderen die Innovationen, die man hervorbringt. Es ist kein Zufall, dass eben Pioneer im DJ-Segment fast schon das Monopol inne hat.

  • Pa Anlage kaufen oder mieten?

    • zegi
    • 3. Dezember 2018 um 18:01

    Ja, das ist traurig. Auch, wie solches Zeug immer öfters mal in Kaufhaus-Elektronikabteilungen auftaucht. Echt schlimm.

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