wora: das sehe ich auch so. Aber mit den Monitoren könnte man immerhin die einzelnen Schallereignisse dosieren und kontrollieren, bei Bedarf auch mittels EQ so verbiegen, dass es eben am Ende mehr GBF gibt, als wenn der ganze Mix als Reflexion vom Raum auf die Mikrofone trifft. Es braucht da enorm viel Fingerspitzengefühl, damit man auch nicht zu viel Monitor auf den Chormics hat am Ende.
Ich habe aber auch schon festgestellt, dass nur die Anwesenheit von Monitoren zu grösserer Akzeptanz bei den Musikern führte - auch wenn die am Ende total stumm blieben. Wenn die Monitore am Ende nur Mittel zum Zweck sind, dass sich der Chor auf die eigentliche Bühne traut, und sich dort auch an andere akustische Verhältnisse gewöhnt, war es den Versuch wert.