Subwoofer ohne Sachverstand mischen, geht fast immer schief. Ein Wechsel der Treiber dürfte das Problem bestenfalls verlagern.
Beiträge von zegi
-
-
So, ein Update von mir. Für meine Anwendung wird es nun der Bässgen MM-2512 (http://www.baessgen.de/mm2512.php). Der Kontakt mit der Firma war sehr freundlich und alle Fragen wurden kompetent beantwortet. Bei Interesse kann ich zu einem späteren Zeitpunkt auch ein paar Erfahrungsberichte zum Produkt machen.
Ein Dankeschön in die Runde für das Mitdenken und die Ratschläge!
-
Ich hatte mal einen Wettkampf für rhythmische Sportgymnastik betreut. Dort gehört der Tonträger zur Darbietung dazu.
Jede Teilnehmerin muss 2 identische CDs, deutlich beschriftet zum Zeitpunkt X vor dem Wettkampf abgeben. Funktioniert eine CD nicht sauber, gibt das Punkteabzug.
Das funktioniert ganz gut

-
-
auskünfte von kollegen zu klanglichen eigenschaften von lautsprechern sind leider immer mit einer gehörigen portion skepsis zu betrachten, weil die geschmäcker und erwartungen zum teil sehr unterschiedlich sind.
Das kann man nicht genug betonen. Mal abgesehen davon, dass der eine lieber einen präzisen, analytischen Sound mag, während jemand anderes einen weichen, warmen Sound vorzieht, (etc.), ist auch die Einschätzung um die Fähigkeiten eines Lautsprechers manchmal extrem an die Erfahrung des Beurteilenden gebunden.
Wenn ich Bewertungen der billigsten Lautsprecher, die ich schon gehört habe lese, dann habe ich auch schon Dinge gelesen wie "unendlich viel Druck" oder "klingt so geil wie kein anderer Lautsprecher", etc..
Das mag für die Person, die das so bewertet tatsächlich stimmen. Aber gerade im Lowbudget-Bereich haben die Käufer oft keinen Vergleich, wie es denn auch noch sein könnte, bzw. wie eben ein richtig guter Lautsprecher klingen könnte.
Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass je teurer ein Produkt verkauft wird, desto strenger werden diese Produkte bewertet und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch von Leuten, die schon mehr gehört haben.
-
Imho ist die Materialmenge ist nicht alleine ausschlaggebend, sondern die Faktoren rund um die Show;
- gehört der Lichtmensch zur Band? Kennt er die Show?
- was hat sich die Band gewünscht? (es gab doch auch die Diskussion über den Sound, wo man die Vocals nicht vorne haben wollte...)
- wie steht das Rig, wo kann/darf man Lampen hängen? Gibt das Budget genug her?
- wie viel Zeit hatte der Lichtmensch, das Setup zu programmieren? Hängt das Zeug so, wie er/sie das wollte, oder muss man nehmen, was da ist?
Mit etwas Herzblut und Auseinandersetzung mit dem Inhalt und genügend Budget, kann man sicher tolle Sachen zaubern. Aber wenn es anders kommt, ist es halt nix.
Auch der Hintergrund des Lichtmenschen spielt eine Rolle. Hat der Vorher gregorianische Chöre beleuchtet oder in der Grossraumdisco die wildesten Shows gedrückt? Und wer ist für die Lichtshow verantwortlich? Der Lichtmensch oder jemand im Management/Regie?
Die grausligsten Lichtshows habe ich bei den Castingsendungen gesehen (DSDS & Co.), wo man zwar Videowände und MH's ohne Ende hatte, aber am Ende wars nur furchtbar (obwohl man die Gesichter meistens leider gesehen hatte).
-
Ja und doch sollte man die Funktionen nicht komplett voneinander trennen. Es schadet dem Resultat nicht, wenn man auch etwas mehr kennt, als nur seine drei Knöpfe am Pult.
-
Erwähnenswert wären hier die neuen von Dynacord LxxxxFD. Preislich sehr OK, mit DSP und entsprechend echter Leistung. Gut, die werden zwar wie fast alles in China zusammen geschlossert, aber entwickelt wurden die Teile in Straubing.
hast du dazu noch mehr Infos? Würde mich auch sehr interessieren!
-
Gibt es eigentlich zum Thema Licht/Grundlagen eine spannende Lektüre online?
-
4Art: ich denke nicht, dass wir uns persönlich kennen. Aber ich hab' da auch noch einen Fuss im heilpädagogischen Bereich drinn und kenne deshalb auch die Bedürfnisse dieser Klientel.

-
-
Hmm. Wenn die LED-Leuchte nicht so heiss wird, wären evtl. auch Torblenden aus Kunststoff denkbar. Wäre sicher für das Gewicht von Vorteil. Und wie skyper sagt, wäre auch das Panel so denkbar. Mit Kunststoff liesse sich vielleicht sogar ein Symbol 3D-Mässig realisieren. Oder eine Beschriftung in Brailleschrift?
Ich wüsste da auch eine Bude, die solche Teile in der Schweiz fertigt. Bei Interesse einfach mal PN.
-
15"er sind grundsätzlich...
+ tragbarer
+ flexibler
+ kompakter
- teurer
- aufwändiger
...als eine 18"er Lösung mit gleichem Druck. Aber gerade wenn man gerne mehr als nur ein L/R Setup fährt, ist es ja klüger ein paar mehr 15"er zu haben als zwei doppel-18"er.
-
OT: Demnach wäre z.b. ein Sennheiser LSP 500 unprofessionell...

Ich hab' nur darauf gewartet, dass jemand mit einem Akkulautsprecher daher kommt. Ich hab' auch sowas bei mir im Lager. Mit verbauter Funkstrecke, MP3-Player, integriertem Mixer, ...
Aber würde ich das in einem Club verbauen? Damit ein Open-Air beschallen? Für die hier genannte Aufgabe einsetzen? Das ist ein ganz anderes Produkt mit einer völlig anderen Anwendung. Da "muss" das fast "all-in-one" sein, sonst würde es den Zweck (völlig ungebunden von Strom und Kabel) total verfehlen.
Mit "professionell" würde ich bezogen auf das Equipment sagen, dass es für die Anwendung das bestmögliche Werkzeug darstellt oder im Rahmen der limitierenden Faktoren so nahe wie möglich heranreicht.
-
Lass es mich differenzierter ausführen.
Es geht mir um die Anwendung. Eine Box im professionellen Kontext hat nur eine Funktion - die Wiedergabe des Audiosignals. Für das Abspielen der Quellen gibt es wiederum andere Geräte, die eben nur das tun.
Um ein Extrembeispiel zu nennen - es gibt ja diese "All-in-one" Boxen, mit MP3-Player, Mikrofon, Lichteffekt, etc..
Die werden dann (wenig erstaunlich) auch nicht in einer Fachzeitschrift für PA vorgestellt: http://www.computerbild.de/artikel/avf-Ne…D-17739265.html
Falls die Anwendung ohne Mixer wirklich oft vorkommt, würde ich ein Mikrofon MIT Schalter wählen. Da hat man dann wenigstens noch eine Notfall-Option.
-
-
ERICH: das sind gute Punkte. Ich würde ergänzen mit:
- Zubehör (U-Bügel, Schutzhülle, etc.)
- Zumietbarkeit in der Region
- Support vom Hersteller/Verkäufer
- Erweiterbarkeit/Skalierbarkeit
- Ersatzteilsituation
- Handling (z.B. Gewicht, Anzahl Griffe, Form der Box, ...)
- Wertbeständigkeit
- Ridertauglichkeit
- Material (Holz/Kunststoff)
So eine Liste könnte man fast beliebig erweitern. Damit sie aber etwas nützt, müssen die Kriterien gewichtet werden. Für eine Installation in einem Club ist die Grösse und das Gewicht evtl. völlig nebensächlich, während das bei einer mobilen Anwendung eines der Hauptargumente für eine Box ist. Somit würde ich die 5 wichtigsten Kriterien auswählen und nach je nach Relevanz gewichten.
-
... wegen Geschäftsschädigung und Körperverletzung verklagen....
Wer einen Rechtsanspruch ableiten will, ist in der Beweispflicht. Ich finde, das geht weit an der Realität vorbei. Sofern man insofern überhaupt Einfluss nehmen kann, müsste es in die Richtung gehen, dass man sagt, dass in der Location die dB-Begrenzung XY gilt und diese gemessen wird. Konsequenzen bei einer Überschreitung können Vertragsbestandteil sein und z.B. die Abschaltung des Bühnenstroms oder finanzielle Konsequenzen sein.
-
floger: das ist nicht praktikabel. Da würde ich als DJ auch nicht mitmachen, wäre mir zu unseriös.
-
Du musst für dich entscheiden, welche Kriterien du wie stark gewichtest. Wenn es einfach im Handling sein muss und flexibel für diverse Stackingvarianten, würde ich dir passive single-15" Subs mit montierten Rollen empfehlen. Wenn es schnell im Aufbau gehen soll, würde ich dir doppel-18er empfehlen.
Neu/gebraucht; wenn du etwas verbreitetes kaufst, wirst du eher keine Probleme haben. Da muss man halt schauen, was in deiner Region vertreten ist. Evtl. kann man auch einen Deal mit dem lokalen Verleiher machen. Vielleicht verkauft der euch etwas Gebrauchtes und bietet dafür einen Support an. Der kann auch nützlich sein, wenn es mal grösser wird oder dann noch die eine oder andere Lampe benötigt wird. Also lokale Ressourcen nutzen!