Zitat von "beat bauer"Alles anzeigenEin Beitrag der etwas anderen Art zu dieser Diskussion rund um die Stereotauglichkeit von LR-Anordnungen:
Ich habe 2013 meine Bachelorarbeit über die Unterschiede Wellenfeldsynthese - konventionelles LR-System geschrieben. Schwerpunkt war dabei der Einsatz als Live-Beschallungssystem. Dabei sind auch Hörversuche durchgeführt worden, einer davon zum Thema Ortung.
Grundsetup war links und rechts an der Position der schwarzen Kästen eine 5er Banane eines amtlichen Line-Arrays (2x 10") für einen Saal mit etwa 20x16 Metern.
Über diese Anlage wurden kurze Impulsfolgen mit 4 Sekunden länge als Schallstimuli geschickt, durch Intensitätsstereofonie auf Links - Mitte - Rechts über die Bühne verteilt.
Im Saal waren 9 Hörpositionen verteilt fest gelegt, jeder der 9 Probanden hat jede Hörposition besucht, die Reihenfolge der Positionen war für jeden Hörer eine unterschiedliche und auch die Reihenfolge der angespielten Richtungen wurde variiert.
Raumakustik war sehr gut, große Flächen der Decke und der Wand mit Absorbern bedämpft.
Plan der Hörerpositionen bzw. der Position der Schallquellen:
Könntest du bitte noch etwas ausformulieren? Waren die Probanden blind bei dem Test? Was genau mussten sie ankreuzen? Wo sie die Schallquelle vermuten? Oder wo im Stereobild sie die Quelle einordnen würden?
BTT: Wie sähe das aus, wenn man zu Testzwecken auf einer 15m breiten Bühne alle 3m ein Top hinstellen würde, aus dem tatsächlich ein eigenständiges Signal käme? Wäre die Ortbarkeit signifikant besser, als wenn man die gleichen Signale mittels Panorama auf L und R mit zwei Tops verteilt?