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Beiträge von guma

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 29. Februar 2016 um 19:09

    So jetzt habe ich mir das mal genauer angeschaut:

    In dem Päckchen, das uns Jürgen geschürt hat, ist doch einiges mehr drin, als uns Kai Pirinja dann weiter zitiert hat, und, wer lesen kann, ist wie immer im Vorteil, es steht auch eindeutig vor diesem "Kondensatormikro-Paper"Zitat, dass es zitiert ist, um den Unterschied zu verstehen!!! :roll:

    1. Die "Laienerklärung" des Basistextes gibt schon einiges her

    Zitat

    The second diaphragm is acoustically transparent at higher frequencies, and partially blocks low frequencies from getting to the front diaphragm while still maintaining a true cardioid polar pattern even at low frequencies. Being a cardioid microphone, sound still strikes the rear of the front diaphragm to create rejection, however the second diaphragm controls the buildup of low frequency information that the front diaphragm encounters during proximity effect.
    In a sense, the second diaphragm tricks the front diaphragm to behave like an omnidirectional microphone at low frequencies, resulting in a substantial reduction of proximity effect.
    The second diaphragm controls the proximity effect creating a large “sweet spot” for vocalists, while still maintaining a consistent polar pattern at virtually all frequencies.

    Der Trick besteht also in einer akustischen Semipermeabilität der hinteren Membran, die mit dem erhöhten Widerstand für tiefe Frequenzen ähnlich wie die semipermeabel gemachten unterschiedlich langen Kanäle im VariableD dafür sorgt, dass tiefe Frequenzen relativ später an der Membranrückseite der vorderen Membran ankommen als höhere Anteile. Das hat logischerweise nichts mit der Doppelmembrankonstruktion nach Braunmühl-Weber zu tun und klar, diese Konstruktion wird eben nicht zur Kugel, da der Gradient eben über den größeren Gangunterschied nicht zu tiefen Frequenzen abnimmt! Dieser Teil der Laienerklärung

    Zitat

    In a sense, the second diaphragm tricks the front diaphragm to behave like an omnidirectional microphone at low frequencies, resulting in a substantial reduction of proximity effect

    ist also irreführend, denn bei einem Druckempfänger gibt es per Definitionem keinen Gradienten und schon gar keinen der für tiefe Frequenzen zunimmt. Also nochmal: der Gradient der in einer normalen Nierenkapsel gegen tiefe Frequenzen abnimmt (sogenannte Bassschwäche des Gradientenempfängers), nimmt durch die relative Weglängenvergrößerung für tiefe Frequenzen zu, (b.z.w. nicht ab, was er in der Kondensatordoppelmembrankapsel genau nicht tut) und der Naheffekt nimmt dadurch ab, was er bei Braunmühl-Weber ebenfalls genau nicht tut!

    2. Die Patentschrift ist verlinkt!
    Dort drin steht eigentlich alles, was der geneigte Ingenieur wissen muss, um es zu verstehen. :wink:
    Auf Abbildung 1 und 2 sieht man in den Schnitten schematisiert sehr schön die im Gegensatz zum konventionellen Gradientenempfänger geänderten Wege zur Membranrückseite, auf Abbildung 9 der Patentschrift ist im Messprotokoll auch eindeutig zu sehen, wie sich der Frequenzgang zum Aufnahmewinkel und damit auch die Richtcharakteristik verhält:
    von 0° bis 90° bleiben die Frequenzgänge abgesehen von der erwarteten Gesamtdämpfung bis -6dB bei 90° konstant, bei 180° fällt eben auf, dass die Rückwärtsdämpfung bei tiefen Frequenzen bestehen bleibt und sich nicht die gewohnte Badewanne, wie man sie auch von Kleinkondensatornieren kennt (In der Mitte die Senke auf der Nierenrückseite, oben der Anstieg durch die zunehmende Supernierencharakteristik für hohe Frequenzen und unten der Anstieg zur Kugel durch den abnehmenden Gradienten) zeigt.

    Danke an Jürgen, ich war durch das unvollständige Zitat in Kai Pirinjas Beitrag fehlgeleitet.

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 29. Februar 2016 um 14:26

    Mmh ja, das paper bezieht sich auf die klassische Braunmühl-Weber-Kapsel wie KSM44 oder C414 und dort gibt es klassischerweise diese Aufweitung der Richtcharakteristik zu tiefen Frequenzen.
    Es löst aber genau nicht Kai Pirinjas Ausgangsfrage zum KSM8 :roll:

  • Mischen und Telefonieren

    • guma
    • 28. Februar 2016 um 20:31

    Jo in diesem Sinne... Alles klar zum Auftauchen. :wink:

  • Mischen und Telefonieren

    • guma
    • 28. Februar 2016 um 20:00

    @ cyb und kob1

    Ich freue mich sehr über Threads, in denen es um Tongestaltung geht und fordere euch daher auf, gleich heute oder morgen oder spätestens übermorgen mit dem Anschupsen von interessanten Threads in dieser Richtung zum Beispiel im Praxis-board zu beginnen.

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 27. Februar 2016 um 07:47
    Zitat von "billbo"


    Bei meinen Dauerpatienten fange ich daher wann immer es die Situation erlaubt mit einem 'genullten Startfile' an. Bei dem sind zwar Dinge wie Beschriftungen, grundsätzliche Routings, UDKs/ User Layer, Effektsends (ich bin typischer Returnmischer und käme im Prinzip auch mit Aux- Schaltern statt Potis im Kanal klar :-D), EQ- Präferenzen wie Eckfrequenzen u. ä., Erfahrungswerte für Dynamikprozessoren, usw. usw. für schnellen Zugriff voreingestellt.

    Wie wir vor bald drei Jahren http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?f=28&t=87524 schon mal erörtert haben, ist es eben Definitionssache, was man unter 'Default' versteht und wie elaboriert das persönliche "default" = Startfile ist. Das zitierte beinhaltet doch schon eine ganze Menge, über das man froh ist, wenn man es laden kann und es ist eben kein Hersteller- oder Fremd-Default sondern ein Billbo-XY-Band-Default und um so weniger Zeit man hat, um so froher ist man darüber, es laden zu können.

    Im von mir oben geschilderten Fall war ich jedenfalls sehr froh, dass das Gespeicherte so passte. :wink: Wenn ich Zeit zum Schrauben habe, schraube ich auch sehr gerne neu (allerdings nicht so öde Sachen wie routing oder farbcode u.s.w.) und manchmal, wenn's eben zeitlich passt und besonders 'exciting' sein soll, nehme ich auch gern ein neues Pult mit. Alles super, solange ich die Überaschung selbst bestimme. :D

    ... und ja, im richtigen Leben geht das nicht immer so wie man das gerne hätte, es erklärt aber, warum das gleichzeitige billiger, kompakter und komplexer werden der Mischtechnik dazu geführt hat, dass Pulte öfter wieder mitreisen sofern es die Transportlogistik erlaubt.

    Wenn man genau hinschaut, ist es doch so, dass die Kollegen zusehens Dinge in ihren Startfiles assimilieren, die einfach Zeit sparen.

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 26. Februar 2016 um 19:46

    Die Abzweigung zum Telefonierverhalten befindet sich im offenen Brett. Hier gerne weiter zum Thema ...

  • Behringer X32 und Midas M32 - Erfahrungsberichte / Fragen / Tipps and Tricks ( X/M32 Hilfeboard für unerfahrene User ab sofort weiter unten im Hobbyforum)

    • guma
    • 25. Februar 2016 um 10:19

    V2.16 ist draussen und spielt mit Editor V2.5

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 23. Februar 2016 um 15:15

    Hm, ich kann mich nicht entsinnen, jemals einen supportler vom Gig aus angerufen zu haben. Also gibts mich, wenn ich mit Pult reise, gar nicht. :D
    Ohne Pult nehme ich am ehesten A und lasse mir gern beim patchen helfen. :wink:

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 23:04
    Zitat von "billbo"


    Du wärst vermutlich erschrocken wenn du mitbekommen würdest, wie viele toninteressierte Netzwerktechniker mit Mischen vom Default heutzutage bereits hoffnungslos überfordert sind. Erlebe ich auf meiner Heimatbaustelle regelmäßig; gäbe es dort (für das besteingeführte, übersichtlichste, mittlerweile leicht veraltete Pro- Digitalpult der Welt :roll: ) kein kindergartenfreundlich vorbereitetes Startfile, gäbe es alle paar Tage 5 Stunden Soundcheck.

    Hätte das Teil ein file Management über USB und einen schicker zu bedienenden Editor, wäre das banalerweise auch heute nicht so. :wink:

    ... und was mir heute morgen noch so ein- b.z.w. auffällt:
    Dass das im Heimat-Club so geht, liegt doch letztendlich auch daran, dass das Startfile eben nicht der Yamaha-Default sondern der Billbo-Default ist, der eben auch nicht bei Adam und Eva anfängt, sondern zum Laden passt insofern haben wir nur ein terminologisches "Problem". :lol:

    Die Frage ist doch die:
    Wieviel Abhängigkeit von der Speicherbarkeit lasse ich als Preis dafür zu, dass ich Dinge bewerkstelligen kann, die im zeitlichen Verlauf ohne dieselbe kaum oder garnicht realisierbar wären, entweder weil das händische Erzeugen zu lange dauert oder das wie beim 'scene recall' eigentlich garnicht geht. Die korrekte Antwort darauf lautet: Das hängt von der show ab. :wink:

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 22:58

    Mmh ja, eigentlich ist es ja ganz einfach:

    Plötzlich nicht mehr der Headliner-Mischer zu sein ist natürlich blöd, sollte aber selten sein. Kommt es öfter vor, sollte man den Künstler wechseln .... :roll:

    Die Situation mit dem "zu aktuellen" showfile hatte ich hier ja mal vor Jahren ausführlich beschrieben als ein gewisser ... verhinderte, dass ich ihm sein M7 auf dem Acker update. Der Verlauf war trotzdem ein anderer:
    1. Ich wußte ein paar Stunden vorher, dass ich diese Situation habe und ich würde mich immer frühzeitig für die firmware Version interessieren. Ich hatte noch immer eine alte Editorversion auf dem Läppe und habe mich zähneknirschend ins catering zurückgezogen und via library händisch mühsam mein File in die alte Version zurückversetzt, weil ich genau wußte, dass bestimmte Dinge vom default aus nicht zu realisieren waren, weil das im 'change over' zu langsam geht. Das würde mich in jedem Digitalpult an der "vom default aus" Variante granatenmäßig stören, genau zu wissen, dass ich bestimmte Dinge mit noch so viel Übung nicht 'in time' schaffen werde, die mit dem gespeicherten Kram aber super zu realisieren sind. Letztendlich ist es weniger als von Billbo beschrieben eine Frage der scheinbar unbeeinflußbaren Situation sondern doch vor allem eine Mentalitätsfrage, wieviel Energie man da hinein steckt, sein file ordentlich an den Start zu kriegen.
    2. Die Notlösung "vom Default" sollte man selbstverständlich drauf haben und zwar nicht nur von seinem Lieblingspult. Wenn man damit zufrieden ist, stimmt aber irgenwie auch was mit der Liebe zur eigenen Arbeit nicht oder mit dem Einblick in das, was man mit den Geräten realisieren kann.
    3. Dass die CLs das schnelle updaten von Pult + Tante Dante so unmöglich gemacht haben, ist ein echtes Manko des Systems obwohl das Yamaha jetzt versucht hat nachzubessern. Das verhindert nicht nur das updaten "auf dem Acker", sondern verzögert wahrscheinlich auch das normale updaten um die eine oder andere Woche bis einer im Lager mal 'nen halben Tag daran werkeln kann. Einer der Gründe, weshalb ich für mich dem M7 kein CL habe folgen lassen. Ein pro oder ein SD würde ich heute nachdem ich das oft genug gemacht habe, beim updaten deutlich entspannter sehen, ein GLD sowieso.

    Es ist eben nicht so, dass alles "schicksalhaft" ist, auch wenn es hier bequemerweise so beschrieben wird, sondern man ist auch immer mehr oder weniger aktiver Bestandteil dieses Schicksals. :wink:

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 19:17
    Zitat von "billbo"

    ... Die schlechte Nachricht: der Firmwarestand des Tourpultes ist mit dem Inhalt meines Files – sagen wir – inkompatibel. Das bemerke ich, als ich bereits 15 Minuten vor Einlass ans Pult darf.


    Wer hat denn da geschlafen, Du oder er? Meist sind ja die Bandtech-Files die veralteten, denen man auf die Sprünge helfen muss aber halt: altes file auf neuer Firmware, das ist bei den Herstellern, die ich kann, in deren aktuellen Pulten eigentlich sogar über mehrere Generationen möglich. Bindest Du uns da gerade einen Bären auf? Welches Pult, in welchem Jahrzehnt mit welcher Firmware??

    Zitat von "billbo"

    Allerspätestens in diesem Moment freue ich mich, dass ich mir eine gewisse Routine bzgl. der Vorgehensweise 'start from scratch' bei mir halbwegs vertrauten Pulten bewahrt habe. Und es wird voraussichtlich noch ein einigermaßen netter Abend, unerwarteter erfreulich früher Feierabend inclusive.

    Moment mal, ich erzählte gerade einen "Havariefall", der dank guter Vorbereitung unproblematisch handhabbar war und Spaß gemacht hat.

    Du erzählst gerade einen "Havariefall", der dank schlechter Vorbereitung (irgend ein altes Bandfile mit irgend einer Firmware Version) durch das selbstverständliche Handwerkszeug eines Mischers (Mischpult bedienen können) doch noch irgendwie ohne Spaß geklappt hat. Ich behaupte nicht, dass man sich auf alles im Leben vorbereiten kann aber Mischen vom Default ist einfach nur das Handwerk beherrschen und keine besondere Qualifikation.

  • StereOSCope - Yamaha Digitalpulte steuern mit IPad/Iphone

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 15:24

    Die DiGiCo ipad APP verschickt Befehle über OSC ... :wink:

  • I don't need that, 2.0

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 14:45
    Zitat von "ThomasL"

    ...Aber DAS Ding stand mir sowas von im Weg...?

    Erzähl' mal genauer, damit wir auch Spass haben... 8)

  • Wann stirbt der "vom-default-Stricker" endlich aus?

    • guma
    • 22. Februar 2016 um 14:15

    Ich greife das aus einer praktischen 0815-Situation nochmals auf, weil mir die beschriebene Vorgehensweise als Bandmischer gerade den Arsch gerettet hat:

    -Club-Abend mit drei Bands
    -die meinen sind der Headliner
    -ein Digitalpult meiner Wahl am Start ( kam in diesem Fall von mir, könnte aber genau so gut sonst was sein und ich habe ein file, welches ich auf das Vorortpult aufspiele ) und ich kann den für den Headliner gewohnten und zum file passenden Mikrosatz benutzen (sind eh nur Drum- und Vocalmics)
    -load in 16:00, showtime 20:30
    -geplant 18:00 SC Headliner, 19:00 SC 1. Band, 2.Band ohne Voraus-SC nur LC nach Umbau
    -es gibt ein sehr gut ausgearbeitetes file für meinen Headliner und es gibt noch sämtliche Master- und MonitorEQs als preset für diesen Club aus einer ähnlichen Veranstaltung vor einem Jahr (ist aber tatsächlich erst mein zweiter Besuch in diesem Laden!)
    - die PA im Club ist definitiv nicht zum Vorjahr verändert (ich nehme mal an, das ist in vielen anderen Läden genauso, in den meisten in denen ich zu tun habe, spielt die PA nicht nur seit Jahren sondern seit Jahrzehnten unverändert :wink: ...)
    - alle Bands spielen über das gleiche Drumset (Headliner), tauschen aber Snare, HH, Becken.

    Im Vorfeld habe ich in ein ganz aktuelles Showfile meiner Band die besagten alten EQ settings für Haus und Monitore des Clubs eingepflegt, danach dieses file für die anderen Bands multipliziert und die zusätzlichen Kanäle umbeschriftet, den Farbcode der Kanaldisplays angepasst und die DCA Zuordnug und gerinfügige Änderungen in den Routings vorgenommen. Meine showfiles sind immer so aufgelegt, dass es nicht nur die eigentlichen Bandinputs gibt, sondern im inputpatch bereits eine Menge Spare-/Gast-/-"wir ham's uns heute anders überlegt"-Kanäle vorhanden sind. Dort passen dann zusätzliche Gitarren/Bässe/Keyboards/Gesänge anderer Bands mühelos vorgefertigt dazwischen, sind aber schon sinnvoll geroutet und ich kann mir auf Pulten, die eine freie Stripzuordnung haben, das kurz vor oder während der show trotzdem praktikabel auf das für die jeweilige Band Nötige zusammenschieben.

    Zeit für diese Vorbereitung @ home 30 min!

    Der Hänger mit der Backline kommt 3 Stunden zu spät (19:15 Uhr) -> rechtzeitig umdisponiert (17:30 Uhr), anderes Drumset beigeschafft, und beide anderen Bands mit dem lokalen Techniker ge-sc-t. Der dann: "Das klingt ja alles schon so gut, ich weiß nicht, was ich da noch schrauben soll". Die SCs 3 x (Pult, USB, Editor) gespeichert, zwischen den Bands die Kick importiert, die Kick im mein Headliner-file importiert, alles andere belassen. Das Alternativdrumset und alle Backline on stage belassen. Kein Headliner-SC dafür gemütliches Beisammensein :-D.

    Im Umbau zum Headliner Kemper-Rack mit ineargedöns und Monitor-X32 on stage, Splitterpatch (21Kanäle), Snare, Becken, HH und zwei Toms getauscht -> 15 minuten Umbau (großes Lob an die Jungs!) -> das "homefile" mit der importierten Kick geladen -> linecheck 180 Sekunden!!! (wo ist der smiley mit dem selberaufschulterklopf :D ) -> showtime!

    Während der show keine! input gain Änderungen, keine! EQ-Änderungen lediglich
    -faderschupsen, FXe
    -Vocalkompressor bisschen geändert
    -im Dynamic-EQ in einer Stereosumme das Höhenband ein wenig verändert.
    "Trotzdem" allgemein heftiges Lob der ansässigen Musikerpolizei "so geil war's noch nie"! und sogar ich selbst (der immer was zu nörgeln hat) war zufrieden.

    Kann mir jemand sagen, was an "store and load" falsch ist und wieso ich mich auf das Mischen von irgend einem Vorort-Default aus einlassen sollte?

  • Verineart und verkempert ...

    • guma
    • 20. Februar 2016 um 19:42

    Hm, das ist eigentlich gar nicht so dramatisch, wie man sich das so vorstellt. Ich habe mir das immer auch in der "Vordere Reihe Position" angehört. Bei den letzten Gigs hatte ich immer ein günstiges Verhältnis Bühnenraum/Bühnenbreite zu Auditorium-Länge/Breite. Eigentlich fand ich das ganz angenehm, das man vorne als Zuhörer weniger das Verhältnis laute, direkte Backline + eher indirekten Gesang aus dem 'off axis' der PA + Reflektionen aus dem Zuhörerraum hat sondern nur etwas mehr Drums + den Rest der Band aus der PA, die beim mittig auf die Bühne zu laufen auf den letzten Metern nicht mehr lauter wird.
    Wäre das Verhältnis ungünstiger und die Bühne breit, der Zuhörerraum aber nicht besonders tief, müsste man mit einer kleinen Near/infilllösung arbeiten.

  • Verineart und verkempert ...

    • guma
    • 20. Februar 2016 um 14:48

    Noch ein update:

    Inzwischen komme ich sehr gut zurecht, nachdem ich für diese Art Gigs eine ordentliche Untergrenze für die PA-Dimensionierung festgelegt habe. Ab 2x18"/1x12"/1,5" pro Seite mit ordentlichen Amps auch für kleine Klubs fängt das an Spaß zu machen. Mit weniger macht die lautsprecherlose Backline einfach keinen Sinn. 2xQ-Sub, 1xQ7 pro Seite für einen 150 Leute Klub war super und ein gleich großer Club mit 6x18" unter der Bühne und zwei ordentlich gehängten und gewinkelten 12"/1" RCF Aktiv-Tops ging ebenfalls super. Seit dem das Drumset etwas leiser geworden ist, traue ich mich auch, Leadvocals mit wirklich ordentlich Kompression zu bearbeiten, was ja eine der Stärken eines verinearten Sets ist, ohne dass die mit hochgezogene Übersprechung mir ernsthafte Probleme macht. Mit den Kempersounds habe ich ebenfalls keine Probleme mehr.

  • Hall auf Snare

    • guma
    • 17. Februar 2016 um 21:09
    Zitat von "rubicon"

    hallo,
    jedem gefällt was anderes. durchprobieren ist oft angesagt. früher mal der "white room" vom spx. lange ist es her...

    Erst habe ich an eine Amnesie meinerseits oder einen Irrtum deinerseits geglaubt aber ich hab' jetzt noch mal nachgeschaut:

    'white room' gab's nur im SPX900 aber nicht im SPX90 und nicht im SPX990. Das 900 habe ich für das 990er immer links liegen lassen. Deshalb kenne ich 'white room' nicht. :wink:

    @ billbo

    Ja hinter diesem Mysterium bin ich schon so lange her wie Du. :lol:
    Trotzdem gibt es Kisten, mit denen ich schneller und zuverlässiger zu einem funktionstüchtigen Ergebnis komme. Das alte 200 ist so ein Ding. Da fällt das schnelle von Hand Schrauben aber auch besonders leicht. :wink:

  • Toms EQ

    • guma
    • 17. Februar 2016 um 19:51
    Zitat von "stb"


    .... oft aber eher Hi-cut, da das obere Frequenzspektrum in den Overheads landet (was aber wieder zu einer gesonderten Diskussion führen wird ;) )

    Keine gesonderte Diskussion, sondern einfach wahr und zwar um so mehr, je mehr hohe Frequenzen das Tom-Mikro kann und um so mehr es für hohe Frequenzen zur Superniere wird. :wink:

    Zitat von "stb"

    Grundsätzlich würde ich als Drummer auch sagen: Gute Trommeln, gute Felle, gutes Tuning UND guter Drummer - da muß man sich schon anstrengen um einen schlechten Sound zu machen. Hat man das alles nicht, muß man sich noch mehr anstrengen und kurbeln (ggf. auch selbst Hand anlegen und nachstimmen - aber auch das ist ein gesondertes Thema).


    Nein, auch kein gesondertes Thema sondern 'fact of life'. :wink:

  • Hall auf Snare

    • guma
    • 17. Februar 2016 um 19:45

    Ich glaube, da treffen wir uns alle, egal ob mehr oder weniger "Doktorarbeit". :lol:
    Was mich allerdings verblüfft, ist, dass bei diesem Thema nicht mehr kommt.
    Snare-Hall live geht uns ja alle was an.
    Zum MPX kann ich leider nichts sagen, da ich das Gerät noch nie benutzt habe.

  • Dual-Diaphragm Microphone

    • guma
    • 17. Februar 2016 um 19:39

    Schade, einige von uns sind nun mal so gestrickt, dass sie das, was sie benutzen, auch verstehen wollen. Ein 'white paper', eine 'technical note' dazu wäre also für einen ernsthaften sound engineer eine vertrauensbildende Maßnahme. Vielleicht kannst Du das bei Deiner Regierung mal anregen? :wink:

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    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 13. Oktober 2026, 21:00 – 23:00
  • Sachkunde für Veranstaltungsrigging nach SQQ2 | Level 1 | Köln

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Sonntag, 25. Oktober 2026
  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Donnerstag, 15. Oktober 2026 – Samstag, 17. Oktober 2026

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