1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Stefan Rechenbauer

Beiträge von Stefan Rechenbauer

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 14. April 2010 um 11:16

    @ Mattias: das 'Postulat' stimmt schon, du verwechselst nur Wellenausbreitung mit statischer Druckschwankung (Druckkammereffekt). Zwei grundverschiedene Vorgaenge, welche sich in der Praxis ueberlagern. Wie sind die Randbedingungen in einem Raum mit ideal schallharten Begrenzungsflaechen? Klar, an der Wand muss die Partikelschnelle uwand = 0 sein, jeder Druck p kann auftreten, darum Zwand = inf. Der springende Punkt ist: uwand = NULL. Zwischen 2 parallelen Waenden mit Abstand d ist die Wellenlaenge der ersten Mode lambda = 2d. An den Waenden ist der Druck maximal, die Partikelschnelle pwand aber Null. Wenn sich eine Welle mit lambda = 1.5d ausbreiten sollte, muesste an einer Wand der Druck null und die Partikelschnelle pwand > 0 sein. Das verstoesst aber gegen die Randbedingungen! Die Differentialgleichung hat fuer lambda = 1.5d keine partielle Loesung.

    Das zwischen den Raummoden doch Schalldruck in einem Raum erzeugt werden kann, hat 2 Ursachen: finite Guete der Moden (siehe SRAM's Beitraege) und Druckkammereffekt. Letzterer hat aber nichts mit Wellenausbreitung zu tun; man aendert ja physikalische Volumen des Raumes durch Kompression! ABER: fuer eine gegebene Schallschnelle / Auslenkung der Membran bestehen drastische Unterschiede im erzielten Schalldruck, je nachdem ob ich Eigenmoden anrege oder nicht. Praktische Messungen zeigen hier Unterschiede im Bereich von 20..30dB wobei die Moden deutlich als schmalbandige, resonante Ueberhoehungen hervortreten! Das ist das eigentliche Problem der geringen Modaldichte.

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 13. April 2010 um 01:26

    @ SRAM - am gegebenen Beispiel: Moden sehr geringer Dichte zwischen 20 und 40Hz. Die ueblichen Raeume bestehen aus groesstenteils gering absorbierenden Materialen (in diesem Frequenzbereich). Fuer den einzelnen Besucher liegt die Absorptionsflaeche unter 50Hz bei weniger als 0.1 Sabinen. Wie vernuenftige Verbesserungen durchfuehren?

    @ Johnny - probiers im Lager aus. Wenn du das Zeitverhalten mit betrachten moechtest, probiers mit z.B. 250ms Sinus gefolgt von 250ms Pause. Dann hoerst du auch was Modulationstransfer bedeutet.

    Strahlungswiderstand ist gleich dem Quotient aus Druck und Schnelle: Z = p/u (Ohmsches Gesetz - Impedanz ist das Verhaeltnis von Potential ueber Fluss). Schnelle ist die erste Ableitung der Auslenkung nach der Zeit u = dx/dt - steigt die Auslenkung bei einer Frequenz steigt die Schnelle. Wenn sich eine Welle nicht ausbreiten kann -> u > 0 (Membran bewegt sich), p = 0 (kein Schalldruck) -> z = 0 (Strahlungswiderstand ist null, weder Wandlung von mechanischer in akustische Energie noch Energiespeicherung; Vakuum verhaelt sich so und jeder theoretisch verlustfreie Raum neben den Eigenmoden). Da aber der Raum auf den Eigenmoden angeregt werden kann, p > 0 und u > 0, muss der Strahlungswiderstand groesser Null sein Z > 0. Im Raum mit mechanischen Verlusten ist die Guete der Moden Q < inf, also kann eine Mode durch Seitenfrequenzen angeregt werden. Um die Mode mit dem Schalldruck p anzuregen, ist aber eine zunehmend hoehere Schnelle u erforderlich wenn f <> fmode (vergleiche hier mit dem verlustbehafteten Federschwinger), ergo sinkt Z < Zmode. Wenn p fuer jede Frequenz konstant sein soll, ist die Schnelle / Auslenkung am geringsten wenn f = fmode. Alles klar?

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 12. April 2010 um 07:18
    Zitat von &quot;LJbigFISH&quot;

    Wenn es stimmt, dass man hauptsächlich den Druckkammereffekt wahrnimmt...


    Ich verstehe nicht, wie du zu diesem (Trug)Schluss kommst. Im besprochenen Raum 17m x 9m x 4m bedarf es 6.8l Verschiebevolumen fuer 95dBSPL(re20uPa). Bei 8x18" waere das eine Auslenkung von 10.5mm pp. Und das nur, wenn der Raum hermetisch dicht ist. Im Gegensatz dazu Raummoden mit einer Guete von ca 6..15 in praktischen Raeumen, i.e. sehr hohem Imaginaeranteil des Strahlungswiderstandes. Mit sehr wenig Energieeinleitung wird hier ueber eine lange Zeit ein sehr hoher Schalldruck im Raum erzeugt.

    Versuch: Sub in Raumecke stellen, tiefste 2 Moden berechnen, dann auf beiden Moden und der geometrischen Mittenfrequenz bei konstanter Spannung einen Sinus wiedergeben. Bei der Mittenfrequenz ist nicht nur der Ton viel leiser, sondern die Auslenkung auch deutlich hoeher (da Moden eben hohen Strahlungswiderstand darstellen). Dann ein Psychoakustik-Buch aufschlagen, und die Maskierungspegel bei normalen Hoerpegeln nachschlagen. Dann nochmal sinnieren, welche der 3 SIgnalkomponenten hauptsaechlich wahrgenommen werden.

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 9. April 2010 um 06:38

    Hoernli, Deine Beitraege sind hoechst widerspruechlich und zunehmend verwirrend. Deine These, dass Kontrabass und Orchesterpauke (i.e. alle Instrumente) in jedem Raum gleich 'klaengen', wuerde das Feld der technischen und wahrnehmungspsychologischen Akustik fuer Konzerthallen ad absurbum fuehren. Es bestehen daher starke Zweifel an Deiner These.

    Und der Paukist stimmt sein Instrument immer noch entsprechend der Tonlage, die er laut Partitur zu spielen hat. Sein Abstand zur 'Buehnenrueckwand' ist (fuer tiefe Frequenzen) annaehernd unbedeutend, da in einem fuer Orchesterauffuehrungen typischen Raum die Schroederfrequenz derart niedrig liegt, dass ein Einfluss einzelner Raummoden auf die Wahrnehmung des Instrumentes ausgeschlossen wird.

    Egal - das Netz ist demokratisch; die Mehrheit hat beschlossen: "Immer feste Boxen reinstellen, dann drueckts." Nur gut das niemand hier sein Geld in der Veranstaltungsbranche verdienen muss.

    P.S. Auf "Jedoch zweifle ich die methodische Richtigkeit so mancher Untersuchung, bzw. die daraus gezogenen kurzen Schlüsse an." folgt "Wenn Du eine Abhandlung hast, welche die Basswahrnehmung bei den hier gewünschten hohen Pegeln behandelt, und die Relevanz weiterer Organe, über das Gehör hinaus betrachtet - dann werde ich die begierig lesen.". Du sprichst existierenden Studien die Relevanz ab, bekundest aber gleichzeitig, keine derartigen zu kennen. Heisst das: "Ich habe recht, egal was andere sagen."

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 8. April 2010 um 01:41

    Ich kann die diffuse Richtungsdrift der Debatte nicht nachvollziehen.

    Ein Strahler hat eine Uebertragungsfunktion hs(t) = delta(t), also keine Phasen- oder Amplitudenverzerrungen. Gruppenlaufzeit absolut konstant. Trotzdem werden am Empfaenger im Tieftonbereich Phasen- und Amplitudenverzerrungen auftreten, da die Uebertragungsfunktion zwischen den Standorten eben keine Diracfunktion ist. Es ist daher vollkommen sinnfrei, die Phasenverzerrungen eines Strahlers zu minimieren, wenn der Hauptanteil der Phasenverzerrungen durch die Uebertragung im Raum entsteht. Auf Wunsch schreibe ich gern eine Liste mit relevanten psychoakustischen Untersuchungen.

    Ich denke die Debatte wurde beendet, da ja allein die Aussicht auf jede Menge Teller den Schluss auf fetten Sound erlaubt.

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 7. April 2010 um 14:01

    Hier der gesamte Kontext:

    Zitat

    [...]Unterstuetzung durch schmalbandige, wirkungsgradstarke Effektsubwoofer [...] Das Ein- und Ausschwingverhalten wird ohnehin von den Moden selbst kontrolliert, also kann die Impulstreue der Systeme ruhig schlecht sein.


    Es fuehrt zu weit, jede Feststellung einzeln zu kommentieren. Grundsaetzlich wird hier die Wahrnehmung eines Schallereignisses in einem Raum mit der Wahrnehmung der Wiedergabe eines Schallereignisses, welches in einem anderen Raum aufgezeichnet wurde, verwechselt.

    Ganz grundsaetzlich: die Uebertragungsbeziehung zwischen Strahler und Empfaenger wird durch die Punkt-zu-Punkt Uebertragungsfunktion hr(t) eineindeutig beschrieben. Das Schallereignis am Empfaenger he(t) ist demnach die Faltung des Schallereignisses hs(t) mit der Uebertragungsfunktion hr(t). Jetzt Gedankenexperiment: Das Schallereignis hs(t) ist ein Diracpuls delta(t); das Schallereignis am Empfaenger demnach he(t) = delta(t) conv hr(t) = hr(t). Das Schallereignis am Empfaenger ist die Uebertragungsfunktion zwischen Strahler und Empfaenger selbst. Umkehrschluss: Jedes Schallereignis wird durch die Punkt-zu-Punkt Uebertragungsfunktion beeinflusst; das Transientenverhalten am Empfaenger wird durch hr(t) veraendert.

    Am Empfaenger koennen transiente Signale nur wahrgenommen werden, wenn die Vorwaerts- und Rueckwaertsmaskierung resultierend aus hr(t) gering ist. Ein Signal von z.B. 80Hz amplitudenmoduliert mit 4Hz wird am Empfaenger im Diffusfeld als 80Hz Signal ohne nennenswerte Amplitudenmodulation wahrgenommen, wenn T60(80Hz)>1.5sek. Der Nachhall einer Halbwelle (i.e. Energierueckhaltung im Raum) ueberdeckt den Direktschall der Darauffolgenden. Erhoehung des Direktschallpegel aendert daran nichts; daher die alte Regel: Mehr Pegel aendert wenig an der Verstaendlichkeit. Schroeder's Modulationstransferfunktion (auf der z.B. das Verstaendlichkeitsmasz STI beruht) beschreibt sehr anschaulich die Vorgaenge der Modulationsmaskierung. Wenn die raumakustische hr(t) keinen Einfluss auf die Verstaendlichkeit haette, warum dann all die Kennwerte und Berechnungsverfahren?

    Zum obigen Zitat im Kontext: auch wenn ich einen Effektsubwoofer mit einer transientensauberen, kritisch bedaempften Uebertragungsfunkton betreibe, am Hoerort wird starkes Nachschwingen auf den einzelnen Raummoden untermalt mit minimalem statischen Schallpegel durch den Druckkammereffekt wahrnehmbar sein. Will man das Transientenverhalten im Frequenzbereich vereinzelt auftretender Moden (in Sabbelbacke's Raum unterhalb 40Hz) verbessern, kann man nur die Anregung der Moden durch schmalbandige Filter reduzieren. Um dann aber nennenswerten Schalldruck abseits der Eigenmoden erzeugen zu koennen, bedarf es enormer Verschiebevolumen und geeigneter Gehaeuseprinzipien.

    Zum Kontrabass: Will ich die unteren Lagen eines realen Kontrabasses im Diffusfeld realitaetstreu hoeren oder aufzeichnen, bedarf es eines grossen Raumes. Nur wenn der Raum ausreichend gross ist, koennen auch die tieffrequenten Transientenanteile sauber wahrgenommen werden! Der Klang eines Kontrabasses in einem kleinen Raum wird unweigerlich durch raumbedingte Resonanzen veraendert. Transienten werden nur noch ueber hoeherfrequente Anteile, welche nicht modulationsmaskiert werden, wahrgenommen. Inwieweit diese Veraenderung der Klangcharakteristik vertretbar bleibt, haengt in erster Linie mit der Hoererfahrung und den Vorlieben des Hoerers zusammen. Elektronische Klaenge ohne realakustische Vorbilder, welche durch die Wiedergabe in einem Raum veraendert werden, sind durch unerfahrene Hoerer kaum zu beurteilen. Effekt ist wichtiger als theoretische Klangtreue. Dem nun (nachhallenden) Aufschrei: "Eine PA soll aber einflussfrei wiedergeben!" bleibt nur entgegenzustellen: "Dann aber in 10,000m3 ab 32Hz aufwaerts."

    Ich moechte noch kurz Floyd E. Toole zitieren: "Ich wuerde gern wissen, wann die Mehrheit der Audiosachverstaendigen zuletzt in einem Konzertsaal sass."

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 1. April 2010 um 00:37

    Der Raum ist z.B. 17m x 9m x 4m. Folgende Diagramme zeigen die Frequenzverteilung der Eigenmoden und die Dichte der Moden mit steigender Frequenz:

    Die Verteilung der Eigenmoden zeigt deutlich, dass unterhalb von 50Hz eine sehr unzureichende Dichte an Moden existiert, um eine Wiedergabecharakteristik aehnlich der unter Freifeldbedingungen zu ermoeglichen. Zwischen 20 und 40Hz ist die Dichte derart gering, dass nur isolierte, einzelne Toene mit den entsprechend starken Phasenverzerrungen wiedergegeben werden koennen.

    Die Eigenfrequenzdichte zeigt das Reziprok des Frequenzabstandes benachbarter Moden. Existieren mehr als 3 Moden pro Hertz Frequenzabstand, koennen die akustischen Eigenschaften des Raumes statistisch ueber die Nachhallzeit beschrieben werden; die Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmter Ton wiedergegeben werden kann, ist identisch fuer alle hoeheren Frequenzen. Diese Grenzfrequenz (Schroederfrequenz) ist abhaengig von der Nachhallzeit; sinkt diese, sinkt auch die Schroederfrequenz (geringere Nachhallzeit -> hoehere mechanische Verluste -> niedrigere Guete der Eigenmoden -> staerkere Ueberlappung der Guetekurven benachbarter Moden -> hoehere Wahrscheinlichkeit der Wiedergabe eines Tones zwischen zwei Moden).

    Im unteren Diagramm ist die Eigenfrequenzdichte unter Vernachlaessigung der mechanischen Verluste angegeben. Erst oberhalb von 190Hz steigt die Dichte ueber den Grenzwert 3/Hz. Unterhalb 140Hz ist dieser Wert staendig unterschritten -> die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frequenz wiedergegeben wird haengt maszgeblich mit der Position des Strahlers im Raum zusammen -> kennt jeder aus der Praxis. Zwischen 80 und 50Hz verschlimmert sich diese Situation drastisch -> Aufstellung der Strahler ist der bestimmende Faktor fuer die Gleichmaessigkeit der abgegebenen Leistung in diesem Frequenzbereich. Unterhalb 50Hz ist die Eigenfrequenzdichte so gering, dass keine gleichmaessig Wiedergabe von Musik moeglich ist.

    Sinnvoll waere beispielsweise die Entwicklung von 18" Systemen bis 45Hz, und Unterstuetzung durch schmalbandige, wirkungsgradstarke Effektsubwoofer, z.B. Transmissionlines 29..40Hz, welche in den Raumkanten verbaut werden und dann moeglichst viele der einzelnen Moden anregen. Das Ein- und Ausschwingverhalten wird ohnehin von den Moden selbst kontrolliert, also kann die Impulstreue der Systeme ruhig schlecht sein.

  • 8" für Topteil gesucht

    • Stefan Rechenbauer
    • 31. März 2010 um 08:16

    Ohne den 15K200 gemessen zu haben - die geringe Membranmasse und die sehr schoene Ringfalzung der Membran legen nahe, dass der Treiber fuer den Einsatz in 3-Weg-Systemen mit oberer Trennfrequenz um die 500Hz entworfen worden ist. Das Resonanzverhalten der Membran duerfte bis 700..800Hz sehr gut sein, der Frequenzgangabfall durch die Membranmasse liegt ausreichend hoch. Das einzige was einer Trennfrequenz 150..200Hz entgegenstehen koennte, sind Resonanzen des Ports in dem Gehaeuse.

    Ganz anders: CP380M/XT120 mittig zwischen 6x6" in einer Schallzeile. Kontrolle des vertikalen Abstrahlverhaltens der 6" mit einfachen Filtern moeglich. Je nach Treiber locker bis 120Hz tauglich - absoluter Bonus fuer Sprachbeschallungen und dezentere Live-Geschichten in etwas halligerer Umgebung.

  • 8" für Topteil gesucht

    • Stefan Rechenbauer
    • 30. März 2010 um 01:12

    XT120 ist laut meinen Messungen der akustischen Halsimpedanz, des Verzerrungs- und Abstrahlverhaltens das mit Abstand beste derzeitig frei erhaeltliche Horn. Genau eine Resonanz mittlerer Guete am unteren Ende des Uebertragungsbereiches, dann linealglatter Realteil des Strahlungswiderstandes bis in hoechste Lagen. Keinerlei resonantes Verhalten oberhalb 1.4kHz. Ein hervorragendes Beispiel fuer die Praxistauglichkeit von E.Geddes' Horntopologie. Wenn es sowas fuer 8" Treiber gebe...

    Ich hab bei 2.5kHz getrennt; allerdings arbeitet der 8PE21 in Reihe mit einem Diffusor und einem akustischen Tiefpass, das Abstrahlverhalten zwischen 2..2.5 kHz ist da deutlich veraendert. Ich kann dir nur penible Messungen des Abstrahlverhaltens in der Schallwand empfehlen. 8PE21, wie du sagst, in kompaktem geschlossenen Gehaeuse mit nahezu 100% Faserdaemmstoffuellung.

    Wie hoch kannst du denn die Subs trennen? 8PE21 oder 8MI100 bringen dir in jedem Fall gute Ergebnisse in den Mitten, benoetigen aber eine hohe Trennfrequenz...

  • 8" für Topteil gesucht

    • Stefan Rechenbauer
    • 29. März 2010 um 07:38

    Hab vor kurzem B&C 8PE21 und Beyma CP380-M an 18Sound XT120 kombiniert. Sehr gute Ergebnisse erzielbar, aber untere Grenzfrequenz etwas beschraenkt (habe darum seitlich einen Kappa 3015LF eingewurstelt, um Trennung zu Subs bei 110Hz zu erzielen).

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 29. März 2010 um 02:55

    @ Sabbelbacke - der Raum ist nichts anderes als ein Wellenleiter mit quasi unendlich hoher Grenzimpedanz. Wenn ich die Daempfung durch Scherreibungsverluste bei der Wellenausbreitung vernachlaessige, koennen sich nur Wellen mit Frequenzen gleich denen der Eigenmoden des Wellenleiters ausbreiten. Die vorhandene Daempfung senkt die Guete der Eigenmoden und erlaubt eine Anregung dieser auch auf benachbarten Frequenzen. Dein Raum hat unterhalb von 50Hz nur noch eine handvoll hochguetiger Moden; das einzige was du mit einem fb=20Hz BR erreichen kannst, ist diese Resonanzen anzuregen. Frequenzen zwischen den Moden regen ebenfalls nur diese Moden an.

    Darum das Beispiel mit dem Konzertsaal. Oder - warum macht sich der Akustiker die Arbeit grosse Studioraeume mit geringer Nachhallzeit zu entwerfen, wenn in kleinen Raeumen die gleiche Nachhallzeit viel einfacher erreicht werden kann? Selbstredend hat die Raumgroesse einen Einfluss auf die untere Frequenzgrenze, welche wiedergegeben und aufgezeichnet werden kann. Bei Zweifeln: Kuttruff, H. "Acoustics".

    @ SRAM - Welches Verschiebevolumen brauch ich denn um im theoretisch dichten Raum 17m x 9m x 4m einen Wechseldruck von 95 dBSPL(re 20uPa) zu erzeugen (ohne Anregung der benachbarten Moden)?

  • "Upgrade" Dynacord Anlage (bzw. neue PA?) (~600Pax)

    • Stefan Rechenbauer
    • 26. März 2010 um 10:12

    Raummoden sind oberhalb der Schroederfrequenz unbedeutend. 'Kick' wird nicht von einem Sub im Bereich 50..120Hz, sondern durch das zeitliche Zusammenspiel aller spektraler Komponenten erzeugt. Das Problem sind nicht die vorhandenen Lautsprecher, sondern die fuer diese Lautsprecher viel zu lange Nachhallzeit.

    @ Patrick - poste doch mal eine Skizze des Raumes mit allen Maszen und eine Beschreibung der Oberflaechenbeschaffenheit. Dann kann man mal schnell fuer 3 wichtige Frequenzen nachrechnen.

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 26. März 2010 um 04:12

    @ Sabbelbacke - du entwirfst ein 18" BR System bis 20Hz, planst aber unter Freifeldbedingungen. Betreiben willst du das System aber in einem Raum von 17m x 9m x 4m (geschaetzt). Betrachte ich den Raum als Wellenleiter, faellt mir auf, dass die Modaldichte zwischen 20Hz und 50Hz absolut gering ist. Ergo: der 18" BR spielt vielleicht im Freifeld linear bis 20Hz - das aber nur, weil die Wellenausbreitung durch den Raum nicht verhindert wird. In deinem Raum kannst du z.B. keine 25Hz oder 32Hz technisch sinnvoll wiedergeben. Die Schroederfrequenz liegt bei geschaetzten 160Hz. Zum Vergleich - ein Kontrabass wird in einem Konzertsaal bis in die untersten Lagen realistisch wiedergeben. Sagen wir der Saal hat 10.000qm und 2 sec T60 - dann liegt die Schroederfrequenz bei 32Hz! Siehst du den Unterschied?

  • "Upgrade" Dynacord Anlage (bzw. neue PA?) (~600Pax)

    • Stefan Rechenbauer
    • 26. März 2010 um 00:27

    Glaubt ihr im Ernst, dass sich die Situation grundlegend verbessert, wenn man Systeme mit identischer Richtwirkung austauscht und die Raumakustik unveraendert laesst? Die alte Faustregel: "Maximal 15% Artikulationsverlust" gilt nach wie vor! In einem Raum fuer 600 Leute und 2 Systemen mit Q=2..3 bei 125Hz betraegt der Artikulationsverlust grobe 40..60%. Daher auch das Gefuehl "kein Kickbass", da der transiente 'Kick' im Diffusfeld als undefinierter, halliger 'Blurb' wiedergegeben wird.

    Wenn du unbedingt PAF212 oder andere Direktstrahler mit geringer Richtwirkung unterhalb 1kHz einsetzen willst, musst du die Raumakustik so veraendern (i.e. die Nachhallzeit verkuerzen), dass obiges Kriterium eingehalten wird. Soll die Raumakustik unveraendert bleiben, muessen die Systeme eine derart starke Richtwirkung aufweisen, dass das Artikulationskriterium eingehalten wird.

    Lies mal ueber Peutz' Gleichung nach - dann wird das alles klarer (http://books.google.com.au/books?id=l1ul2d2jh0QC&pg=PA210&lpg=PA210&dq=peutz+formula&source=bl&ots=QpFNjpt-JV&sig=lpRazTQtKUneazlwzQ8dN-VB9B0&hl=en&ei=VvCrS6rFBNGIkAX65qiwDQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=3&ved=0CBAQ6AEwAg#v=onepage&q=peutz%20formula&f=false).

  • "Upgrade" Dynacord Anlage (bzw. neue PA?) (~600Pax)

    • Stefan Rechenbauer
    • 23. März 2010 um 08:38

    Hallo Patrick,

    wieviel Erfahrung in der akustischen und elektroakustischen Planung von Beschallungsanlagen hast du denn? Lies mal bitte folgendes AES-Paper von Alan Fierstein: http://www.acoustilog.com/disco1.html

    Wenn dir einige der dort besprochenen technischen Zusammenhaenge unklar erscheinen, solltest du die Planung nicht selbst uebernehmen. Verwende stattdessen Zeit und Geld darauf, jemanden zu finden, der nachweisliche Erfahrungen mit den in dem Paper diskutierten Dingen hat. Anderenfalls sind die Chancen bei 90%, dass die Investition nur mindere oder gar mangelhafte Resultate erzielt.

    Du brauchst dir auch noch keinen Kopf ueber Amps, Boxen oder Controller machen; am Anfang stehen die Vor-Ort-Messungen, die Festlegung der akustischen Zielwerte (T60, %Alcons, SPL, etc), akustische Umbaumasznahmen, die Bestimmung der Beschallungsbereiche, Bestimmung von Haupt- und Stuetzlautsprechern, Berechnung der erforderlichen Richtwirkungen und akustischen Leistungen, etc. pp. Zum Nachlesen: Davis, D. "Sound System Engineering" (am besten 2. und 3. Auflage gleichzeitig lesen).

  • Ultradrive misst Mist

    • Stefan Rechenbauer
    • 22. März 2010 um 01:53

    Ein Blick ins DCX-Handbuch zeigt, dass die Auto-Align Funktion nur auf Quellen, welche ein identisches Signal abstrahlen (i.e. eine identische Uebertragungsfunktion aufweisen) anwendbar ist.

    Folgendes passiert: der DCX misst die Uebertragungsfunktionen h1(t) und h2(t) der beiden Strahler. Die Kreuzkorrelation dieser Funktionen gibt dann Auskunft, bei welcher Zeitverschiebung tau die groesstmoegliche Korrelation zwischen beiden erreicht wird. Ist z.B. h1(t) = -h2(t+td), ergibt die Kreuzkorrelation Rxy(tau) = -1 bei tau = +/-td. Wenn h1(t) um tau = td verzoegert, und die Polaritaet des Signals gedreht wird, ergibt Rxy(-h1(t+td),h2(t)) = 1 bei tau = 0. Vereinfacht gesagt, h1(t) wird zeitlich verschoben und die Polaritaet gedreht, um Deckungsgleichheit mit h2(t) zu erzielen.

    Das System funktioniert aber nicht, wenn die beiden Uebertragungsfunktionen nicht korreliert sind (also ein Sub und ein Top). Als Beispiel mal folgendes System: Sub HP LR4 45Hz, TP LR4 120 Hz und Top HP LR4 120 Hz. Die Uebertragungsfunktionen sind vollkommen unterschiedlich. Korrektes Alignement zwischen diesen beiden Filtern braucht dt = 2.36ms und dphi = 180deg fuer das Top (angenommen die beiden Strahler stehen in selber Entfernung zum Empfaenger). Die Kreuzkorrelation zwischen diesen beiden Funktionen ergibt aber ein Maximum bei tau ~ 4.5ms und dphi = 180deg.

  • Ultradrive misst Mist

    • Stefan Rechenbauer
    • 20. März 2010 um 14:24

    @ Studi - die Messfunktion des DCX dient nur zum Abgleich der Laufzeitunterschiede zwischen Systemen, welche den gleichen Frequenzbereich abdecken (z.B. Hoernern welche den Nah- und Fernbereich abdecken sollen). Die Gebrauchsanleitung sagt (im versteckten), dass der DCX nur die Laufzeitunterschiede ueber die Autokorrelation zweier Uebertragungsfunktionen bestimmt. Diese Funktion ist absolut ungeeignet, um den Abgleich zwischen einem Subwoofer und einem Topteil zu bestimmen. So eine Abstimmung geht nur ueber eine Messung der komplexen Uebertragungsfunktion beider Systeme.

  • "knackiger" 18"er im 8er Rudel in BR mit viel Volumen 20Hz

    • Stefan Rechenbauer
    • 12. März 2010 um 02:45

    @ sabbelbacke - laut deiner Angabe hast du 40.000cm2 Mundflaeche (Faktor 2 fuer Strahlungskopplung) unter der Buehne. Hmmm... 20 Hertz; bevor du dich auf Infra+Sub-Geschichten versteigst, wuerde ich bei z.B. 30 'basstarken' Liedern mal die Leistungsverteilung nachrechnen.

    @ johnnytrance - wenn ich frage: "Darf ich verschiedene Baesse mischen?", was ist dann die Antwort? Ich habe eine aehnliche Kombination (namhafter Hersteller; BR4 15" plus BP6 15" inkl. originalem Controller) vor einiger Zeit genau unter die Lupe genommen - Sinus konnte die laut und tiefreichend; Musik ging ueberhaupt nicht (weder laut noch tief noch impulstreu noch tonal ausgewogen). Parallelbetrieb stellt sehr hohe Anforderungen an den Entwickler.

  • Aufstellung von 8 Subs in Halle

    • Stefan Rechenbauer
    • 12. März 2010 um 02:23
    Zitat von &quot;deltamax&quot;

    na du bekommst halt in der mitte des saales nen messerscharfen bass-beam und an den rändern is nix.


    Das stimmt aber nur unter Freifeldbedingungen. Rechne mal im ArrayCalc eine Linie aus 5x8 Subs (8 Subs ueber die Breite des Raumes verteilt) und schau dir dann im entsprechenden Grundriss des Raumes die theoretische Verteilung des Direktschalls an. Deswegen ja mein zweiter Vorschlag fuer maximale Richtwirkung. Wenn die Seitenwaende als ideal reflektierende Flaechen wirken, ist die theoretische Laenge der Linie unendlich, ergo die Kruemmung der Wellenfront gleich null (wenn DI=1 fuer jedes Einzelelement)

  • Aufstellung von 8 Subs in Halle

    • Stefan Rechenbauer
    • 11. März 2010 um 01:40
    Zitat von &quot;fox&quot;


    offtopic frage, aber man will ja dazulernen: warum ist das keine gute idee?


    Der Frage schliess ich mich an - warum ist das keine gute Idee? Klar, die grosse Laenge sorgt zu hoeheren Frequenzen hin zu staerkerer Richtwirkung. Aber ist das ein Problem?

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  2. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41
  3. ADJ Entour Venue Hazer: Frage zum Heizelement

    skippa
    27. September 2026 um 10:16
  4. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  5. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  6. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  7. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  8. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  9. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  10. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™