Hallo,
ich habe auch zwei selbstgebaute Mittelton-Hörner mit 8" Chassis. Bislang allerdings noch ohne Phase-Plug. Kann mir jemand sagen, ob - und wenn ja, wie - man einen Phase-Plug selber bauen kann. Wie sieht der dann aus? Wo wird er genau montiert?
Gruß Flywheel
Beiträge von Flywheel
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Hallo Soundklinik,
ich wäre dankbar über ein Referat. Ich lese gerade in Zollner/Zwicker "Elektroakustik" nach. Aber das ist schon etwas kompiziert.
Gruß Flywheel -
Hallo Sound-Klinik,
es ist doch immer gut, wenn ein Arzt in der Nähe ist.
Ich habe auch noch mal nachgeschlagen bei Römer/Schwammkrug. Da gibt es folgende Formeln, die das mit der Energieerhaltung natürlich bestätigen:Pak = ((Vd/1,5) x f²)²
mit
Pak: Akustische Leistung
Vd: Verdrängtes Volumen
f: FrequenzAlso: Verdoppele ich das verdrängte Volumen (z. B. durch einen zweiten Lautsprecher) vervierfacht sich die akustische Leistung. Nicht aber der Schalldruck, denn der ergibt sich nach
p = SQRT(Pak x R)
mit
p: Schalldruck
R: StrahlungswiderstandAlso der Schalldruck, den wir hören, erhöht sich nur um Wurzel Pak, womit wir wieder bei dem Faktor 2 sind.
Soweit ist das nun klar. Aber warum messe ich dann + 6 dB über einen Frequenzbereich von 20 bis 1000 Hz bei einer BB15, aufgestellt im freien?
Was ist gemeint mit konstruktiver Interferenz gemeint und gegenseitiger Bedämpfung bei höheren Frequenzen?Gruß Flywheel
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Hallo,
ich meine auch, dass wenn man statt einer Box zwei betreibt, dass der Pegel dann um 6 dB ansteigt, solange die Systeme Phasengleich abstrahlen. Ich habe das auch mal nachgemessen: Vergleich eine BB15 zu 2 BB15 ergab über den gesamten Frequenzbereich praktisch eine Erhöhung um 6 dB. Das funktioniert allerdings nur im freien. In geschlossenen Räumen ist, wahrscheinlich aufgrund von Resonanzen und stehenden Wellen, die Erhöhung deutlich geringer und ungleichmäßiger.Eigentlich wollte ich mit der Messung herausfinden, ob durch das "stacken" von 2 Hörnen bereits die untere Grenzfrequenz weiter verschoben wird. Das konnte ich allerdings nicht feststellen. Hat mal jemand nachgemessen ob die theoretische Frequenzerweiterung bei zunehmender Hornzahl tatsächlich einstellt? Und ab wieviel Stück das passiert.
Was ich bei der 3/6 dB Frage auch nicht verstehe, ist, dass bei Frequenzweichen auch immer von der -3 dB Frequenz gesprochen wird, obwohl doch eigentlich eher die -6 dB interessieren müsste, da zwei phasengleich abstrahlende Chassis wie gesagt +6dB ergeben. Nach meinem Kenntnisstand.
Gruß Flywheel
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Der Leq (äquivalente Dauerschallpegel) ist in DIN 45641 beschrieben,
der Beurteilungspegel Lr in DIN 45645.
Die TA-Lärm verweist auf diese Normen.
Gruß Flywheel -
Hallo,
klappt denn das überhaupt in einer Simulation? Ich habe mit einem 8" B&C ein Frontloaded Mitteltonhorn gebaut und das läuft wie in der Simulation nur bis etwa 1500 Hz und fällt dann steil ab.
Gruß Flywheel -
Hallo,
klappt denn das überhaupt in einer Simulation? Ich habe mit einem 8" B&C ein Frontloaded Mitteltonhorn gebaut und das läuft wie in der Simulation nur bis etwa 1500 Hz und fällt dann steil ab.
Gruß Flywheel -
Hallo Peter.
Da liegt ein Missverständnis vor.
Mein Micro hat ja gar keinen XLR-Stecker, sondern eine Chinch Buchse.
Eine Beschreibun habe ich leider nicht. Auf Nachfrage beim Hersteller erhliet ich nur die Auskunft dass es sich wohl(!) um ein Panasonic-Kapsel handelt. Ich mach mal ein Bild und versuch es zu posten.
Gruß Ralf -
Hallo Peter.
Da liegt ein Missverständnis vor.
Mein Micro hat ja gar keinen XLR-Stecker, sondern eine Chinch Buchse.
Eine Beschreibun habe ich leider nicht. Auf Nachfrage beim Hersteller erhliet ich nur die Auskunft dass es sich wohl(!) um ein Panasonic-Kapsel handelt. Ich mach mal ein Bild und versuch es zu posten.
Gruß Ralf -
Hallo Peter,
Der Link ist wirklich gut, auch wenn ich nicht alles durchschaue. Ich bin leider kein Elektroniker und muss daher noch mal blöd nachfragen:
Das Mikrofon, das ich habe, ist unbalanced.
Wenn ich nun direkt in einen unbalanced Mikrofon-Eingang einer Soundkarte gehen will. Wie müßte dann die Versorgungsspannung angelegt werden? Einfach 9 V Block an die beiden Mic. Kontakte legen?
Gruß Flywheel -
Hallo Peter,
Der Link ist wirklich gut, auch wenn ich nicht alles durchschaue. Ich bin leider kein Elektroniker und muss daher noch mal blöd nachfragen:
Das Mikrofon, das ich habe, ist unbalanced.
Wenn ich nun direkt in einen unbalanced Mikrofon-Eingang einer Soundkarte gehen will. Wie müßte dann die Versorgungsspannung angelegt werden? Einfach 9 V Block an die beiden Mic. Kontakte legen?
Gruß Flywheel -
Hallo PeterG,
was für einen Vorverstärker benutzt Du denn jetzt? Ich bin nämlich auf der Suche nach so etwas.
Bei meinem Messgerät (IMP) war ein Elektretmikrofon dabei (MIC 200), angeblich eine Panasonic Kapsel. Die Elektronik und der Vorvertärker ist in dem Gerät integriert. Jetzt würde ich gerne das Mikro auch an anderen Geräten und Soundkarten verwenden, brauche jedoch Vorverstärker und Speisespannung.
Gruß Flywheel -
Hallo PeterG,
was für einen Vorverstärker benutzt Du denn jetzt? Ich bin nämlich auf der Suche nach so etwas.
Bei meinem Messgerät (IMP) war ein Elektretmikrofon dabei (MIC 200), angeblich eine Panasonic Kapsel. Die Elektronik und der Vorvertärker ist in dem Gerät integriert. Jetzt würde ich gerne das Mikro auch an anderen Geräten und Soundkarten verwenden, brauche jedoch Vorverstärker und Speisespannung.
Gruß Flywheel -
Hallo,
ich habe sogar nur 2 BB15 und muss sie bis etwa 200 Hz laufen lassen. Als Chassis hatte ich bis vor kurzem Eminence 15/300. Jetzt B&C 15PL40.
Ich habe zwar noch keine Verzerrungsmessungen durchgeführt, aber soooo schlecht klingt es nicht. Ich versuche allerdings auch möglichst immer die Box vor eine Wand oder noch besser in die Ecke zu stellen. Außerdem klappt es bei der Übernahmefrequenz meist nicht so toll. Ich schätze da gibt es Probleme mit dem Delay.
Aber wie gesagt. Wir haben damit schon diverse (private) Partys durchgeführt und es ist noch keiner weggelaufen.
Gruß Flywheel -
Hallo,
ich habe sogar nur 2 BB15 und muss sie bis etwa 200 Hz laufen lassen. Als Chassis hatte ich bis vor kurzem Eminence 15/300. Jetzt B&C 15PL40.
Ich habe zwar noch keine Verzerrungsmessungen durchgeführt, aber soooo schlecht klingt es nicht. Ich versuche allerdings auch möglichst immer die Box vor eine Wand oder noch besser in die Ecke zu stellen. Außerdem klappt es bei der Übernahmefrequenz meist nicht so toll. Ich schätze da gibt es Probleme mit dem Delay.
Aber wie gesagt. Wir haben damit schon diverse (private) Partys durchgeführt und es ist noch keiner weggelaufen.
Gruß Flywheel -
Hallo,
ich habe ein (d.h. natürlich eins pro Kanal) BB 15 von Visaton. Was bedeutet denn die Aussage: Wenn es einfach sein soll, ...? Einfach in handwerklicher Hinsicht oder was das Chassis angeht? Und was wäre denn ein handwerklich nicht so einfaches Horn? Das werkeln wäre für mich kein Problem. Gibt es denn für das zugegebener Maßen nicht überragende Chassis ein besseres Gehäuse? Oder lohnt sich ein Neubau nicht, das der Lautsprecher eh‘ nicht mehr hergibt?
Gruß Flywheel -
Kann man die technischen Daten der BMS-Systeme einschließlich Klirrfaktoren im Netz nachsehen und wenn ja wo?
Flywheel -
Kann man die technischen Daten der BMS-Systeme einschließlich Klirrfaktoren im Netz nachsehen und wenn ja wo?
Flywheel -
Hallo,
hier ein paar genauere Informationen über den Rest der Anlage.Für die Bässe habe ich Expo-Hörner, die einst unter der Bezeichnung BB15 in Klang und Ton vorgesellt wurden. Diese laufen bis ca. 250 Hz. Der Mitteltonbereich wurde bis jetzt über 8 Zoll Mitteltöner von Beyma, die in einem geschlossenen Gehäuse eingebaut sind und bis ca. 4000 Hz. liefen, übernommen. Als Hochtöner hatte ich einfache IMQ Ringradiatoren (HAT 958 PA) eingesetzt.
Bei höheren Pegeln zerrten die Boxen doch im oberen Mitteltonbereich ganz kräftig. In der letzten Klang und Ton wurde auf entsprechende Verzerrungen des Beyma hingewiesen. Und die Hochtöner sind wahrscheinlich überfordert.
Also habe ich zur Probe Front-Loaded Mittelton-Horn für den Beyma gebaut. Das Chassis kann das Horn jedoch nur bis etwa 1150 Hz laden, was durch eine entsprechende Messung bestätigt wurde. Also suche ich ein Hochtonhorn, welches ab 1150 Hz einsetzbar ist.
Genutzt wird die Anlage Halbprofessionell für Partys und in Gaststättenräumen bis ca. 100 m² und gelegentlich auch im Freien. Dabei werden schon ganz ordentliche Lautstärken gefahren. Da ich aber noch nicht ganz taub bin, kommt es mir schon auf einen vernünftigen Klang an.
Frage ist halt, gibt es ein Mittel-/Hochtonhorn, dass den Frequenzbereich sauber abdeckt? Wenn nicht, lasse ich den Mitteltöner im geschlossenen Gehäuse bis 2000 Hz laufen. Da sollte sich ja ein passendes Horn finden.
Flywheel.
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Hallo,
hier ein paar genauere Informationen über den Rest der Anlage.Für die Bässe habe ich Expo-Hörner, die einst unter der Bezeichnung BB15 in Klang und Ton vorgesellt wurden. Diese laufen bis ca. 250 Hz. Der Mitteltonbereich wurde bis jetzt über 8 Zoll Mitteltöner von Beyma, die in einem geschlossenen Gehäuse eingebaut sind und bis ca. 4000 Hz. liefen, übernommen. Als Hochtöner hatte ich einfache IMQ Ringradiatoren (HAT 958 PA) eingesetzt.
Bei höheren Pegeln zerrten die Boxen doch im oberen Mitteltonbereich ganz kräftig. In der letzten Klang und Ton wurde auf entsprechende Verzerrungen des Beyma hingewiesen. Und die Hochtöner sind wahrscheinlich überfordert.
Also habe ich zur Probe Front-Loaded Mittelton-Horn für den Beyma gebaut. Das Chassis kann das Horn jedoch nur bis etwa 1150 Hz laden, was durch eine entsprechende Messung bestätigt wurde. Also suche ich ein Hochtonhorn, welches ab 1150 Hz einsetzbar ist.
Genutzt wird die Anlage Halbprofessionell für Partys und in Gaststättenräumen bis ca. 100 m² und gelegentlich auch im Freien. Dabei werden schon ganz ordentliche Lautstärken gefahren. Da ich aber noch nicht ganz taub bin, kommt es mir schon auf einen vernünftigen Klang an.
Frage ist halt, gibt es ein Mittel-/Hochtonhorn, dass den Frequenzbereich sauber abdeckt? Wenn nicht, lasse ich den Mitteltöner im geschlossenen Gehäuse bis 2000 Hz laufen. Da sollte sich ja ein passendes Horn finden.
Flywheel.