@ Wora
Klar lassen wir die Korinthen tief verpackt im Case.
So ein Mist, in welcher Kiste habe ich jetzt nun wieder meine Soundkarte vom PC verpreßt? In diesem Fall schwerer Nachteil.
Wieder ein phantastischer Link vom Arsch mit Ohren.
Ich beziehe mich mal in dem Link vom Arsch auf die Figur 8. Nur mal so als Beispiel und somit auf Wora's Erkenntnis für percusives Problem ab ca. 10 ms.
Ich flechte da mal noch ein, daß alle Milli-Sekunden-Angaben eingestellt sind und permanent und logisch immer incl. der beteiligten Eimerkette (also die Addition aller beteiligten AD's, DA's - Latenz) sind.
Verwendet man ein nicht geeignetes Digitalpult mit digitalem Muco und schubst das NF-Signal dann in einen DSP, weil das als Beispiel Drumfill 2 oder 3 Wege aktiv ist, hat der Drummer im krummsten Fall schon sehr schlechte Laune. Und dabei hat das Drummfill noch gar kein Delay bekommen.
Ich nehme immer mal Praxisbeispiele.
Selbe Konstallation für das Side-Fill. Oh ja - ja klar - kann man mit leben. Jedoch erhöht sich atequat die zur Latenz notwendig zugeführte Delay-Zeit für die Center-Wedge. Und dann fängt auch der Center-Wedge an, teilweise unmöglich zu werden. Jedoch um die optimale Sound-Gegebenheit auf der Bühne zu geben, sind Delays natürlich notwendig im Center-Wedge. Mit Musik von CD ist das alles Klasse und Prima. Ein Musiker fängt langsam an, krumm zu gucken.
Fazit: Da wir mittlererweile alle an komplexen Eimerketten arbeiten, steht ja die Frage, wo kann man sparen. An der Zeit nicht. Die kann nur zugegeben werden. Leider nicht abgezogen. Also bleibt nur die Latenz übrig.
Hmmm...
DSP muß sein. Sidefills haben ja schließlich nicht nur einen Weg. Bei Monitor könnte man das digitale Muco einfach weglassen. Das spart kräftig.
Wer nun seine XL oder PM noch stehen hat, weil er gerade mal seine M7 auf dem Lager vergessen hat, ist da ganz ganz schwer im Vorteil. Digitale EQ's im Sidefill out. Genau da immer analog. Sparen, sparen, sparen, wo es nur geht.
Ein sehr schönes Beispiel in dem Link vom Arsch ist auch Figur 2. Mit diesem Problem hat man permanent zu kämpfen und läßt sich nur sehr schwer oder fast gar nicht vermeiden. Dieses Beispiel nutze ich, um dieses mal für das Monitor umzukehren. Das Mikrofon bekommt Signal 1 als Beispiel vom Sänger, ich sag mal rund 10 cm und ein Signal 2 von dem Brüllwedge mit ca. 1.50 m oder sowas. Nun hätte ich doch fast glatt das dritte kräftige System mit 8 m Entfernung (Sidefill) vergessen. Da freut sich doch jeder FOH-Mann :roll: .
Gerald1