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Beiträge von wora

  • Lautstärkeverlust bei einer Entfernung von 25m

    • wora
    • 25. Februar 2009 um 13:47
    Zitat von "bwaack"

    ... jetzt braucht der Mann nur noch Lautsprecher, die glaubwürdig mindestens 133 dB bringen und die sein Auftraggeber bezahlen kann.... Da bleibt das Stadion wohl geschlossen, nicht wahr?

    nun, wenn sogar Q7 plus bass in frage kommen, kann es mit der finanzierung ja nicht soooo schlecht aussehen.... :D


    Zitat von "bwaack"


    ...
    Vergiss die alte RocknRoll-Installationsregel nicht: "Jobs, bei denen im Vorfeld schon klar ist, dass die Vorstellungen des Kunden nicht erreicht werden, bringen kaum Gewinn und schaden der Karriere".


    +1 !!!

    aber wieder komme ich auf die Q7 zurück: wenn er schon sowas hochpreisiges im hinterkopf hat, braucht man sich darum eher weniger sorgen machen. und von den leistungsangaben passt er ja gut zur anforderung.
    falls die werte dennoch nicht erreicht werden können, würde ich mich dann durchaus beim hersteller beschweren und nachbesserung verlangen.

  • neuer iLive-Editor 1.41

    • wora
    • 25. Februar 2009 um 04:00

    schau dir mal "ganging" an, das finde ich sehr interessant.
    man kann da im gegensatz zu yammi für jede linkgruppe die linkparameter einstellen, es ist also nicht global. das eröffnet wieder neue möglichkeiten.
    so kann ich dann meine 3 flügelkanäle koppeln, die EQs und die HPF aber für jeden der 3 kanäle unabhängig lassen.
    für meine keyboard-kanäle kann ich diese funktionen aber wiederum aktivieren.
    ausserdem ist der gain immer unabhängig regelbar, was bei unterschiedlichen signalpegeln (das kommt ja durchaus mal vor) von grossem vorteil ist.

    was ich auch super finde:
    die importfilter für szenen auf USB-sticks.
    damit kann man gezielt auswählen, was man importieren möchte und muss nicht sein ganzes setup überschreiben.

  • Wer hilf t mir mal mit der XLR Tyrannei....

    • wora
    • 25. Februar 2009 um 03:55

    die AES-norm, auf die du dich beziehst, ist erst ab etwa mitte der 90er jahre weltweit verbreitet worden.
    vorher gab es in europa auch eine DIN-norm mit der belegung: pin3=hot, pin2=cold und pin1=masse.
    geräte, die vor der verbreitung der mittlerweile gültigen AES-norm entwickelt wurden (z.b. auch ein paar weit verbreitete EQs von klark) haben oft noch die belegung nach der alten europäischen norm.
    aber pin 1 war meines wissens nach schon immer masse.

  • Dodekaeder Lautsprecher mieten

    • wora
    • 25. Februar 2009 um 03:45

    ich habe so einen mess-ball ;)

    natürlich hab ich noch nie daran gedacht das teil auch mal zu vermieten, geschweige denn zu versenden.
    und nach hangover schon gar nicht...
    falls du trotzdem interesse hast, mail mich ruhig mal per pn an.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 24. Februar 2009 um 22:29
    Zitat von "christopher hafer"

    ...
    Weißt Du wora, ich sitze hier tagelang im Studio mit excellenten Abhören und einer Auswahl von mind. 25 verschiedenen Mikrofonen, vom SM57 bis zum M49. Ich glaube wirklich nicht, dass mir hier jemand etwas über Mikrofonpraxis erzählen muss. :)

    hallo Christopher, um mich deinen worten anzuschliessen:
    weisst du Christopher, ich mache den job nun schon seit über 20 jahren und habe viele hundert livegigs mit vielen unterschiedlichen mikrofonen gemischt. ich glaube wirklich nicht, das mir hier jemand was über mikrofonpraxis im livebetrieb erzählen muss.

    das ist dann wohl eine klassische pattsituation.
    ich hoffe du verstehst was ich meine. ich beende hiermit diese, wie wir nun ja beide festgestellt haben, unnötige zwischendiskussion.

    zum thema äussere ich mich aber weiterhin sehr gerne.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 24. Februar 2009 um 17:30
    Zitat von "christopher hafer"

    Es kommt mir so vor als würden hier fast alle mit Mikrofonen arbeiten, die so extrem unlinear damit unflexibel sind, dass ohne "passende Anwendung" der EQ stark verbogen werden muss und im Endeffekt kein Spielraum für Korrekturen während der Show bleibt.
    Nur geht das zum Glück 100% an der Praxis vorbei...


    ooch bitte christopher... das mit der praxis kannst du ruhig uns überlassen, denn genau in dieser praxis haben sich die favoriten für verschiedene aufgaben herauskristallisiert. ich werde wegen dir mit sicherheit keine CMC64 in der bassdrum und am gesang einsetzen.

  • neuer iLive-Editor 1.41

    • wora
    • 24. Februar 2009 um 16:24

    ich habe gerade gesehen, das der neue Editor schon verfügbar ist
    download hier:
    Editor

    EDIT: link zu 1.42!

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 24. Februar 2009 um 15:06
    Zitat von "Insomnia"

    Nehmt Ihr den EQ nur zur Grundeinstellung oder fasst Ihr in auch ab und zu mal beim mischen an?

    ...

    Das ist doch auch die Aufgabe am Mischpult, oder steh ich mit dieser Einstellung alleine da?


    nein, damit stehst du überhaupt nicht alleine da.
    also sind wir schon 3! :D


    was die grundfrage angeht:
    ich benutze im moment
    3 verschiedene typen für gesang
    7 verschiedene typen für schlagzeug
    3 verschiedene typen für percussion
    3 verschiedene typen für gitarren
    1 verschiedene typen für bläser
    2 verschiedene typen für streicher
    2 verschiedene typen für flügel

    insgesamt komme ich dabei auf 11 verschiedene mikrofontypen, weil sich einige mikrofone davon auch für mehrere anwendungen einsetzen lassen.

  • Lautstärkeverlust bei einer Entfernung von 25m

    • wora
    • 24. Februar 2009 um 14:12
    Zitat von "Jonnytrance"

    ... Aber für das was Threadstarter vor hat, sollte man schon in Richung LA schauen.


    das sehe ich nicht so. wir benötigen für einen maximalen schalldruck von 105dB in einer entfernung von 25m eine box, die 133dB max kann. dafür benötigt man nicht unbedingt ein LA. allerdings wäre eine skizze mit der montageposition auf dem platz sehr hilfreich, um sinnvolle tipps zu geben.
    da es sich hier um eine freiluftveranstaltung handelt, spielen raumeinflüsse sicher nur eine untergeordnete rolle.
    @ volker: hier kann man doch sicher ganz einfach mit dem "inverse square law" rechnen, oder?

    für die genauere ermittlunge der angeforderten pegel wäre es aber in der tat wichtig zu wissen, welcher dB wert nun genau gemeint ist. so lange das nicht bekannt ist, gehe ich von einem zeitlich ungemittelten wert aus, also keine LEQ werte. da es bei evakuierungen nur um reine sprachdurchsagen geht, könnte ich mir vorstellen das hier 105dB(A) ausreichend wären.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 23. Februar 2009 um 00:21

    ja eben.
    was die mikrofonauswahl angeht, so verlassen sich die von mir betreuten profimusiker in 99,9% der fälle auf MEINE auswahl.
    das hat nix mit arroganz zu tun, sondern mit erfahrungswerten, die im laufe der zeit natürlich durch ausprobieren zu stande gekommen sind.

    so verwende ich aktuell z.b. an der snare ein clipmikro (ATM350 - für meine bands!)
    vor einem jahr hatte ich noch einen ganz anderen lieblingskandidaten an der SN (AE3000). dieses mikro ist zwar immer noch mein topfavorit was den sound angeht, allerdings spielen auch praktische gründe bei der mikrofonauswahl eine rolle. und so hat sich aus einer ganz einfachen probier-situation mein neuer favorit ergeben, der mir einfach den besten kompromiss bietet...

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 22. Februar 2009 um 23:44
    Zitat von "treibsand"

    ...
    Schön, es gibt "lineare" Mikros. Aber sind die auch wirklich über alle Pegel linear?...


    es wäre schlimm, wen das nicht so wäre. dann hätte man quasi bei jedem pegel einen anderen frequenzgang. das wäre wohl nicht mehr handhabbar... alle guten mikrofone sollten deshalb innerhalb ihrer aussteuerungsgrenzen nicht ihren frequenzgang ändern.
    abweichungen vom idealen frequenzgang gibt es aber ausserhalb der hauptachse ("off axis"), und zwar ebenso pegelunabhängig.

  • Lautstärkeverlust bei einer Entfernung von 25m

    • wora
    • 22. Februar 2009 um 23:29
    Zitat


    2 Quellen die am Messpunkt gleichlaut und gleichphasig auftreffen addieren sich mit +6dB, unabhängig vom Abstand der Quellen zueinander.

    kann man das mal genauer erörtern?
    ich bin nämlich auch der meinung, das sich eine verdopplung der quellen nur mit 3dB bemerkbar macht.
    wenn die wellenlänge min. lambda/2 über dem strahlerabstand liegt, ergibt sich dann noch eine zusätzliche kopplung (nochmal 3dB dazu)

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 22. Februar 2009 um 15:38

    es gibt natürlich ausnahmen. so hatte ich auch öfter mal (vor allem sängerinnen!), die mit einem M300 auftauchten, das leider immer ein bisschen schwierig war im monitorbetrieb. ich versuchte dennoch aus obengenannten gründen immer, die mikrofonwünsche zu akzeptieren. wenns nicht geht, dann muss halt auf ein gutmütigeres mikro gewechselt werden.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 22. Februar 2009 um 14:20

    100%ige zustimmung meinerseits, mit dieser meinung sind wir aber sicher nicht allein ;)

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 21. Februar 2009 um 13:24
    Zitat von "derautor"

    ...
    In der Regel klappt das auch. Übrig bleibt jedesmal nur das dumme Gefühl, "den Job hättest Du mit mehr Mikrofonauswahl klar besser machen können"! Interessanterweise bin ich häufig der einzige, der so denkt.

    Vielleicht sollte ich mich mal neu orientieren?
    ...

    warum solltest du dich an andere arbeitsweisen anpassen, wenn du doch genau weisst das es auch besser gehen könnte. das ergebnis wäre ja, das du dich ständig ärgern würdest :)
    ich nehme auch bei weniger bezahlten jobs meine eigenen mikros, das hat 2 wichtige gründe: a) ich mache immer "meinen sound" für den ich bekannt bin und b) ich garantiere meinen musikern immer eine annehmbare funktion. und genau deshalb wird man ja gebucht.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 20. Februar 2009 um 22:09

    der EQ ist ein sehr nützliches hilfsmittel beim erzielen eines gewünschten ergebnisses, z.b. beim cutten der für das jeweilige instrument unwichtigen frequenzbereiche.
    und das mikrofon ist wiederum ein sehr nützliches hilfsmittel, um erstmal eine grundsätzliche basis an möglichkeiten für den EQ zu geben.

    meine meinung: je besser diese ausgangsbasis ist, desto weniger muss ich nacharbeiten.
    und der EQ hilft mir dabei, auf die jeweilige akustische situation einzugehern und nicht FÜR JEDEN zweck ein eigenes mikro anschaffen zu müssen...

  • HTTS Gehörmessung

    • wora
    • 20. Februar 2009 um 20:20

    mit genau diesem programm habe ich vor jahren schon mal mein gehör getestet.
    ich habe da übrigens die aufwändigere messmethode bis 16kHz gemacht, da sitzt man ganz schön lange davor...
    und zum glück kam dabei nicht die prophezeihte kurve heraus ;)

    das wir alle natürlich den ein oder anderen macken haben bleibt bei sachlicher betrachtung nicht aus.
    bei heftigen löchern muss man sich dann halt schon seine gedanken machen, aber man kann durch training schon recht viel ausgleichen. die hörkurven müssen nicht so linear sein wie bei einem lautsprecher, unser gehirn interpretiert das gehörte ja nach erfahrungswerten. ein arzt sagte mir mal, das ein einbruch von 30dB nicht weiter schlimm ist, also sollte man das nicht gleich so vernichtend überbewerten.
    aber es schadet keinesfalls, seine ohren damit zu testen, ich werde das demnächst mal wiederholen.

  • Wieviele verschiedene Mikrofone braucht die Livesoundpraxis

    • wora
    • 20. Februar 2009 um 19:59

    es gibt noch eine klasse:

    die chancenlosen:
    müssen mit völlig unbekannten mikros arbeiten, weil die betreute band einfach nix besitzt bzw. im proberaum nix anderes zu finden war...

    so hats bei mir mal angefangen :lol:
    und diese erfahrung steckt mir wohl bis heute in den knochen, denn mittlerweile bring ich immer meine eigenen mikros mit.

    christopher:
    auf festivals kann man selbstverständlich keine mikrofone ausprobieren, hier muss man vorher wissen (oder erahnen) was passt, das ist schon klar.
    aber es gibt ja nicht nur festivalsituationen, ab und an hat man auch mal zeit ein wenig zu experimentieren. wer das wirklich nie hatte, ist eigentlich zu bedauern (aus sicht des "pragmatikers")

  • (HF)?-Einstreuungen in Mikrofone

    • wora
    • 20. Februar 2009 um 19:51
    Zitat von "guma"

    ...Trotz Kompensationsspule können beliebige Gerätenetzteile ein MD 421 zum Brummen bringen, man muß nur nahe genug heran !!! in einigen cm Abstand ( so wie bei obigem Leslie ) brummt das ganz schön :D:D Es ist definitiv keine mikrofonische Aufnahme. Es hängt vom Winkel des Mikros zur Quelle ab und könnte doch ein induktives Problem sein.


    ich hatte mal ein brummproblem an einem rednerpult, das mit zwei TFT monitoren bestückt war. der planer hatte zwischen
    den monitoren ein dynamisches AT schwanenhalsmikro eingeplant. es brummte wie harry... ich hab es dann einfach durch ein kondensatormikro ersetzt und weg war das problem. ich tippe deshalb auch auf eine induktive einkopplung in die dynamische mikrofonspule, die ja schon recht wenig masse hat und daher von relativ kleinen magnetfeldern beeinflussbar ist.

    die HF-festen mikrofone (die ich kenne) sind übrigens alles kondensatortypen.

  • Limiter einstellen - Messen statt berechnen

    • wora
    • 20. Februar 2009 um 14:45

    nun ja, man kann seine limiter ja nicht je nach musik neu einstellen. da würde ich zur sicherheit die niedrigeren werte einsetzen.

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