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Beiträge von wora

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 18. Juli 2008 um 15:10

    war ja klar, das diese thema irgendwann mal kommen musste... ich hoffe nur, das dieses mal nicht wieder die alte diskussion losbricht!

    nur zur erinnerung... das hier war die frage:

    Zitat


    Übrig bleiben GL 2800 und ML 3000 welche sich im ähnlichen Preisgefielde bewegen.....
    ...
    Wie würdet Ihr entscheiden .....
    Gibt es definitive Vorteile für deine einen oder anderen Tisch ?

    also ich kann da wirklich nix von der livekrücke LS9 lesen...

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 18. Juli 2008 um 03:33

    nö.
    ich hatte ein Soundcraft K3, da machte ein bisschen rot in der LED kette erst den richtig fetten sound.
    schwer zu erklären, aber wenn es richtig ausgesteuert wurde, klang es einfach dynamischer und freier.

    zu viel ist natürlich nie gut, das ist klar. letztendlich einfach übung und erfahrungssache...

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 15:21
    Zitat von "Christopher Hafer"

    ...
    Zum Thema PreAux/PreEQ: Das geht wirklich nicht...

    auch das kommt drauf an. für percussion und die meisten instrumente würde ich mir auf jeden fall wünschen, das man meine EQ-bemühungen auch auf ndem monitor wahrnimmt.
    bei gesängen bin ich aber anderer meinung. hier mag ich die signale sehr gerne "preEQ", sonst muss ich mir extra kanäle belegen...

    kleiner tipp am rande: beim neuen iLive kann man pro auxweg entscheiden, wo der abgriff erfolgt: perEQ, post EQ, preDynamic, postDynamic, preFade, postFade...

  • Unter Low Cut Frequenz bei Setups

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 15:02
    Zitat von "Hausmeister"

    ...
    @ Wolfgang wie siehst du das mit der Verschiebung nach oben von 100
    auf 110 und Veränderung der Flankensteilheit ?...

    das ist in der regel natürlich unproblematischer, zumindest was die haltbarkeit der chassis angeht.
    dennoch würde ich mich auch hier an das ursprünglich erstellte setup halten, denn der entwickler weiss meistens an besten, warum er was macht.
    wenn man ein wirklicher crack ist, der ahnung von den physikalischen zusammenhängen hat und zudem noch mit den nötigen messgeräten ausgerüstet ist, dann kann man hier natürlich anpassungen an die jeweilige situation machen. aber ich würde hier eher dazu raten, die einstellungen zu übernehmen.
    die idee mit dem erhöhten basspegel könnte durchaus ein gangbarer weg sein. probier´s einfach aus.

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 14:53

    alte soundcraft pulte klangen erst richtig knackig und direkt, wenn die roten lampen, zumindest bei perkussiven signalen, leutchteten.
    wenn man die selbe vorgehensweise z.b. bei einem yamaha-pult praktiziert, zerren die eingänge.

    ich hatte das vor jahren hier schon mal erklärt:
    das ist kein manko sondern es liegt an der ansprechzeit der LED anzeigen.
    bei SC ist diese zeit offensichtlich kürzer als bei anderen, so das man zum guten aussteuern ruhig mal in die roten bereiche gehen konnte... bei den langsameren anzeigen anderer pulte konnte man bei selber vorgehensweise die eingänge überfahren, da bei perkussiven signalen die wirklichen pegelspitzen nicht angezeigt wurden.

  • Unter Low Cut Frequenz bei Setups

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 12:22
    Zitat von "Campfire"

    wenn der Amp verzerrungen oder Klirr produziert klingt er fetter....


    campfire hat absolut recht, genau so sieht das aus.

    hausmeister:
    du schreibst ja selbst, das der bass nun "wesentlich differenzierter" rüberkommt. das ist ein eindeutiges indiz für deutlich weniger klirr, der in den tiefen frequenzbereichen vom ohr nicht so gut erkannt werden kann wie im mittelton... (nun, einige leute sind aber auch dort recht schmerzfrei ;) ).

    bei den trennfrequenzen solltest du dich vor allem beim LoCut strikt an die herstellervorgaben halten, denn es gibt mit sicherheit einen grund, warum das originalsetting den LoCut bei 35Hz hatte (stichwort bassreflexabstimmung).
    wenn man seine bässe gerne ruiniert, kann man aber natürlich problemlos tiefere cuts setzen. das ist jedem freigestellt. überlastungen kann der hersteller übrigens recht einfach an den schwingspulen ablesen. und somit: tschüss garantie... :D

    also entweder ihr gewöhnt euch an den "echteren" bassound, oder ihr müsst wieder den alten klirrerzeuger anschliessen. 8)
    und ich kann eines aus erfahrung sagen: wenn man saubere und trockene bässe gewohnt ist, nerven die verwaschenen klirrbässe ungemein... es ist also wirklich vor allem eine gewöhnungssache.

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 12:02
    Zitat von "foh-techniker"

    Habe zu letzt mit ein ML3000 gearbeitet.Ueberhaupt kein Headroom!!!!!!!!!!!!Ein GL 2400 ist viel besser,hatte bzw weniger Probleme damit.

    überhaupt kein headroom?
    na, es kommt halt drauf an wie man ein pult aussteuert.
    wenn man alte soundcraft-tische gewöhnt ist, kann es da mit pulten von anderen herstellern in der tat probleme geben. das ist mir dann auch mal bei einem PM4000 passiert... ;)

  • GL 2800 v. ML 3000

    • wora
    • 17. Juli 2008 um 01:36

    also ich schliesse mich voll der meinung an, das Auxe wichtiger sind als VCAs.
    wenn man monitor von FOH macht, sind subgruppen definitiv wichtiger, weil man in VCAs leider keine dynamics einschleifen kann.
    in sofern würde ich hier auch eher das GL empfehlen.

    allerdings bietet das ML einen wirklichen vorteil: einen durchstimmbaren LoCut. wenn ihr das nicht unbedingt benötigt, bleibt meine empfehlung zum GL natürlich bestehen.

    aber ihr wollt das pult ja erst nächstes jahr kaufen.
    vielleicht gibts bis dahin wieder eine andere interessante option...

  • Overhead / Hi-Hat Mikro

    • wora
    • 16. Juli 2008 um 11:25

    nachteile konnte ich bislang keine feststellen.
    ich setze die 450er auch sehr gerne für alle möglichen perkussiven sachen ein (Conga, Bongo, Djembe, Chimes), sogar im Flügel kann man damit hervorragend arbeiten. sie sind wirklich sehr universell einsetzbar.

    für snare bottom setze ich in der regel ATM350 oder Pro35 ein. ich kann mir aber kaum vorstellen, das ein 450er diesen job schlecht macht.

  • Empfehlenswerte Casebauer mit Beratung

    • wora
    • 16. Juli 2008 um 11:12

    kompetent und gute qualität aus Radevormwald:

    http://www.casetec.de/

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 16. Juli 2008 um 00:03
    Zitat von "simonstpauli"

    ...
    2. wünsche ich mir daher z.B. schwenkbare, matte, kontraststarke Monitore. Bitte nicht in die Richtung der aktuellen Laptops gehen (super Farben aber bei Sonne taugt es nur als Spiegel), dann lieber Graustufen aber lesbar!

    eine berechtigte forderung aus der praxis!

    ich hab mir vor 2 wochen ein neues laptop gekauft und musste mich ganz schön umschauen, bis ich endlich eines mit tauglichem bildschirm erwischte...
    fazit:
    nicht alles was neu und hip ist, ist auch in allen situationen praxistauglich. es gibt also nicht nur bei digipulten grund zu meckern :D

  • SATlive Seminar

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 21:34
    Zitat von "Andy006"

    ...Und ich empfehle nicht einen Blick in die Landkarte sondern einen Gedanken daran zu verschwenden warum die Regierung von Bonn nach.............


    ...hmmm... lass mich raten:
    weil sie gerade bock hatten, 90 millionen DM für den umzug auszugeben? (unter´m strich war es sogar deutlich mehr) :shock:

    das konnten schon damals viele leute nicht nachvollziehen, aber der treue deutsche michel hat nur den kopf geschüttelt anstatt auf die barrikaden zu gehen. aber politik müssen wir ja nicht verstehen. :?

    ende off topic. :D

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 21:31

    soweit ich die sache überblicke, bleiben alle aktuellen digi-pulte deutlich unter 3ms.
    und die latenzen sind bei allen pulten fix, egal wie viele verarbeitungsstufen nun wirklich aktiviert werden.
    am "schnellsten" arbeitet übrigens das iLive (2ms).

    die sache mit den wandlern:
    ich erinnere mich gerade wieder an einen vergleichstest in den 90ern, bei dem es um den vergleich von 44.1kHz, 48kHz und den damals nagelneuen 96kHz ging.
    nach dem enttäuschenden abschneiden der neuen abtastrate wurden im anschliessenden kommentar von einem Lake People-entwickler vor allem die unterschiede der analogstufen, die vor den wandlern liegen, hervorgehoben.
    wenn die heutigen wandler also alle sehr gut sind, könnte man möglicherweise genau hier die klanglichen unterschiede suchen.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 14:48

    also meines wissens nach hatten wir uns da auf max. 10ms (besser weniger) geeinigt, und zwar incl. luftschallweg... wenn man nur auszugsweise liest, kann man natürlich zu falschen schlussfolgerungen kommen.
    12ms allein im pult ist definitiv viel zu viel!
    aber ehrlich gesagt kenne ich gar kein livepult mit so einer hohen latenz...

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 14:12

    die sache mit den latenzen hatten wir hier schon mal ausführlich diskutiert.

    das thema AD/DA wandler ist etwas, wo man in zukunft sicher noch viel erreichen kann. die wandler werden ja immer besser und auch billiger.
    es gibt mittlerweile pulte, die genau so gut wie ein gutes analoges klingen. das 01V gehört sicher nicht dazu, dafür ist es aber auch sehr günstig.

  • Summen-EQ: P- oder G-EQ?

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 13:32

    ich habe selbst 2 jahre mit dem 01V96 gearbeitet.
    externe EQs hab ich da nie mitgenommen, denn die jobs, für die das pult gedacht war, waren vom platz her nicht dafür geeignet (kleine clubs)

    meine erfahrung damit:
    meistens kam ich mit den 4 bändern im ausgang zurecht.
    gewünscht hätte ich mir aber hier und da schon noch einen externen EQ, so das ich die 4 bänder nur als sehr kompromissbehaftet in erinnerung habe.

  • Overhead / Hi-Hat Mikro

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 02:06
    Zitat von "Derpel"

    ...
    Poistioniert man das Audio Technica ATM 450 dann einfach waagerecht über der Hi-Hat? Kann mir gerade noch nicht so ganz vorstellen ob das ein Vor- oder Nachteil ist.

    die seitliche einsprache ist hier ein grosser vorteil.
    man kann das mikro einfach waagerecht über die HH packen.
    ich mache das zum teil sogar so, das ich das mikro mit der spitze auf die HH ausrichte (so wie mit herkömmlichen mikros). dann bekomme ich durch die seitliche charakteristik eine noch stärkere dämpfung der snare hin. das muss man aber im einzelnen ausprobieren.
    dieses mikro ist bei mir jedenfalls der neue HH-standard.

    für OH würde ich auch die Rode NT5 empfehlen, oder AE5100, das geht da auch ganz gut.

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 15. Juli 2008 um 01:49
    Zitat von "thieloliver"

    ...
    Linecheckkaltstarts sind - so oder so- doof. Da ist mir persönlich ein digitales Yamaha am liebsten, weil ich darauf am schnellsten bin. ( ich hatte in den letzten 3 Jahren bei ca 800 Jobs keine 50 Analogpulte in den Fingern )


    hi olli,
    das du auf deinem DM1000 schnell bist, ist klar.
    aber bist du auf nem PM5D, einem M7, einem LS9 und einem 01V genau so schnell? ich behaupte jetzt einfach mal: nee.
    das geht eben nicht, man kann nur auf einem zutiefst vertrauten pult richtig schnell sein. aber egal, darum gings ja nicht unbedingt.

    meine antwort zu deinen ausführungen habe ich übrigens unbedingt schreiben müssen, weil da sonst wieder so einiges als "argument" in umlauf gekommen wäre, das nicht so ganz passend ist. ich denke, du kannst das verstehen.


    ich möchte mal ein paar worte zum kleinen Yammi loswerden. ich habe jetzt 2 jahre eines besessen.
    es wird immer wieder das 01V96 als DAS pult für budgetschwache oder sehr kleine veranstaltungen angesprochen. für sehr kleine VAs mit geringen anforderungen (z.b. vortragsveranstaltungen) kann ich das auch durchaus nachvollziehen. aber ne band muss ich hoffentlich nicht mehr drüber mischen.
    schon allein die (für live-anwendungen miserable) lo-cut-funktion verärgerte mich immer wieder.
    ich habe mein 01V96 neulich wieder verkauft, nach dem ich in zwei jahren keinen für mich zufriedenstellenden sound damit hinbekommen habe. und ich hatte beileibe keine schlechten musiker vor der nase und auch die kunden waren zufrieden... nur ich eben nicht. ich weiss das ich es selbst mit nem spirit-pult besser klingen lassen kann.

    das LS9 ist mir da doch lieber, das kann alles deutlich besser.
    für mich stellt dieses pult das untere, noch sinnvolle ende der mischpultkette dar.
    in der klasse kann ich aber durchaus auch mit nem Venice oder nem GB8 plus gutem siderack leben...

  • SATlive Seminar

    • wora
    • 14. Juli 2008 um 18:14

    Berlin = zentral?

    ähem...
    dann könnte man auch München oder Essen nehmen, das läge ähnlich zentral.

    ich empfehle hierzu, nur mal einen kurzen blick auf die landkarte zu werfen. :D

  • Auslagern der Analog digital Diskussion aus dem FOH Lern Tre

    • wora
    • 14. Juli 2008 um 15:56
    Zitat von "klauston"

    ...Ich kann für mich persönlich so vieles an diesen Analog / Digital Diskussionen nicht mehr hören, was an Fehlinformationen da oft verbreitet wird.

    Und es wird definitiv sehr viel an Fehlinfos immer wieder gerne als Argument hergenommen. ...

    da geht es mir ebenso wie dir.
    auch ich kann die ständigen wiederholungen unsachlicher argumente nicht mehr hören bzw. lesen. es wird schlicht langweilig und man hat das gefühl gegen windmühlen zu kämpfen.
    das passiert übrigens auf beiden seiten.

    schlussendlich kann man dir recht geben:
    es liegt an uns, uns selbst fortzubilden.
    digitale lösungen sind nicht aufzuhalten. ich bin mir auch sicher, das sie uns irgendwann mal das leben wirklich leichter machen werden, nur müssen sie dazu wirklich konsequent weiterentwickelt werden.

    wer hätte schon was dagegen einzuwenden, wenn es irgendwann mal lösungen gibt, mit der möglichst viele bediener einverstanden sind und die vom mikro-eingang bis zum verstärker komplett digital und damit auch störungsarm sind. und die entwicklung geht genau dahin. die analogen pulte waren ja auch nicht von beginn an die, die wir heute kennen. eine sinnvolle evolution dauert einfach ein paar jahre.

    das thema zuverlässigkeit bzw. redundanz ist übrigens auch noch ein wichtiges feld, auf dem sicherlich noch verbesserungen gemacht werden können. aber da sehe ich bei den meisten digipulten eher keine probleme, es sind nur ein paar unschöne ausreisser, die mit softwareproblemen von sich reden machen. und bervor das gleich als argument missbracht wird: es gibt auch analoge konsolen mit serienmässigen problemen. 8)

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