ist das denn eine analoge verbindung?
dann hilft vermutlich eine verringerung der eingangsempfindlichkeit des IEM bzw. der endstufe.
Beiträge von wora
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zumindest bei den weit verbreiteten yamahas kann man keine kompletten kanäle speichern. das ist in der tat sehr umständlich.
bei anderen herstellern geht das aber. -
Zitat von "AudioBo"
...Das Problem mit den Files sehe ich darin, dass man zur Zeit noch für jedes Pult ein seperates File braucht, selbst Yamaha-Intern kommt auf die Art und Weise einiges zusammen - hinzu kommt, dass man oft nicht alles im Editor vorbereiten kann, was einem letztendlich als Arbeitserleichterung dient (z.B. so Sachen wie UserDefinedKeys, etc.)
Also braucht man zum erstellen doch wieder das Pult und viele kommen da leider nicht mal eben ran...genau.
das sich in zukunft ein generelles file für verschiedene pulte ergeben wird, nun, daran glaube ich nicht.
denn erstens besteht seitens der hersteller kein interesse daran und zweitens sind die pulte verschiedener hersteller doch zu unterschiedlich aufgebaut. klar, nen locut haben sie im idealfall alle, aber trotzdem gibt es doch einige unterschiede.
vielleicht gibt es ja mal jemanden, der ein konverter-programm schreibt...?Zitat von "AudioBo"...Richtig cool wäre für viele wahrscheinlich auch eine Art "Lernprogramm", die einem die Pultoberfläche mit den entsprechenden Buttons zur Verfügung stellt.
das ist ne verdammt gute idee!!!
das werde ich gleich mal weiter geben! -
Zitat von "oTon"
...Und jetzt mal ganz offtopic und doch eigentlich genau zum Thema ... ab und zu schaue ich als Tonler mal unauffällig hinter mich und werfe einen Blick in die wunderbare Welt des Lichts ... also gegen eine ordentliche GrandMA ist doch so eine PM5D echt nur ein Taschenrechner !!...
uuups...
ich hoffe NICHT, das dies mal zu einem argument wird...
eines fällt mir bei dieser diskussion auf:
egal wer was und wie argumentiert, die fronten bleiben verhärtet.- es gibt also die verleiher-fraktion, die am liebsten nur noch digitale pulte stellen würden - weil "klein" und "ist ja alles drin"... man braucht also nicht mehr nachdenken. das ist, wenn man viele jobs ohne pause macht, durchaus ein argument.
- und es gibt die "kein digital für festivals"-fraktion, die ihrerseits aber auch gute argumente hat.
ist stelle fest: die "kein digital überhaupt"-fraktion gibt es praktisch gar nicht mehr.
jeder professionell arbeitende mischer hat mittlerweile erkannt, das digital auch vorteile bieten kann und sich zum grossteil auch an die digitaltechnik gewöhnt. die möglichen vorteile werden eben nur noch nicht konsequent genug umgesetzt!so wie ich das sehe, ist mittlerweile eher die digital-fraktion diejenige, die (zum teil auch engstirnig) unbedingt ihre position durchsetzen will.
ich denke, die wahrheit liegt mal wieder irgendwo in der mitte.
wenn es irgendwann mal so weit sein sollte, das jeder, wirklich jeder mischer mit seinem file kommt und sich mit der digitalen welt arranggiert hat, dann wird es selbstverständlich so weit sein, das auch für schnell wechselnde abläufe digitale pulte bedenkenlos eingesetzt werden können.
aber ich schätze so weit sind wir einfach noch nicht. -
Zitat von "oTon"
...natürlich ist ein Digitalpult so gut wie immer billiger als der entsprechende Analogplatz, vor allem wenn man noch Transport etc. hinein rechnet ...
ich sehe das eher so, das es erst dann im laufe der zeit billiger wird, wenn man den transport berücksichtigt. denn sooo teuer ist analog ja nun wirklich nicht, ein digitales kostet ja auch ne stange geld.
aber über kurz oder lang wird digital immer günstiger werden, da bin ich mir sicher. denn da werden ja wesentlich weniger hardware-teile benötigt als bei nem analogpult...
trotzdem - der zweck heiligt die mittel. und so sehe ich nach wie vor einen vorteil von analog für festivals mit vielen gastmischern, so lange das mit den files nicht klappt.
so, jetzt könnt ihr mich verhau´n... -
Zitat von "Kristian Wachter"
...Wie macht ihr das so?...
ich nehme seit einiger zeit auf mein laptop (über externe soundkarte) auf. das bedeutet immer genug speicherplatz und lässt mir die freie wahl des formats. und wenn´s mehrspur sein soll, bitteschön... -
Zitat von "Tobias Zw."
...Wenn's keine Analogpulte mehr gibt, ist der Digitalverweigerer halt arbeitslos. Oder wie viele Bauern kennt Ihr, die ausschließlich mit Rindergespann pflügen und sich den Traktoren verweigern? Dabei ist so ein Rindergespann doch deutlich analoger, klingt natürlicher und wenn eine Hälfte ausfällt, geht die andere trotzdem noch...
ähm sorry, aber hier gehst du wirklich zu weit.
es ging in diesem thread nicht darum, ob analog oder digital überleben wird. ich denke die antwort ist jedem klar.
es geht hier darum, ob es sinnvoller ist, auch im festivalbetrieb komplett auf digital umzuschwenken.das hat überhaupt nix mit "digitalverweigerung" zu tun, es ist eine frage der bedien-logik und des kleinsten gemeinsamen nenners für möglichst viele verschiedene mischer.
wenn hier dann gleich von "digitalpultverweigerern" und von "job verlieren" gesprochen wird, dann geht das meiner ansicht nach leider an der realität vorbei.als beispiel könnte ich erwähnen, das ich nun einige jobs auf einem iLive gemacht habe und am liebsten nur noch mit dem teil arbeiten möchte. und die jungs, die noch das "veraltete" PM5D bevorzugen, müssen halt umlernen, sonst... - aber das ist doch dummes gerede.
es wäre nett, wenn das thema etwas weniger polemisch diskutiert werden würde. von beiden seiten natürlich.
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Zitat von "bertZ"
... ich finde, man sollte sich nicht über Klang und "wie ist dieses und jenes System" unterhalten, wenn man nicht wenigstens einmal als Systemer oder FOH-Mann damit gearbeitet hat.
Ich hab V-Dosc schon von absolut grottig bis richtig gut gehört. Ähnlich mit Meyer Milo, dV-Dosc, KF730, M1D, M'elodie.
Man hat aber vom bloßen Zuhören einfach keinen Einblick. Was macht das System, was macht der Raum und was schraubt der FOH-Mann? Man kann es einfach nicht beurteilen!!!...
absolut richtig!
ich hätte auch genug beispiele, das man auch gute systeme richtig verkurbeln kann...
es ist wie in jedem beruf: es gibt wenige richtig gute leute, viele im mittelfeld - und leider auch zeitgenossen, die´s überhaupt nicht drauf haben.
gegen letztere ist das beste system machtlos.
für letztere gab es übrigens früher d&b F2/B1, da konnte man nichts verstellen... aber man konnte es dafür natürlich falsch stacken
das adamson würde ich auch geren mal bedienen.
na ja, kommt zeit, kommt adamson
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dann relativieren sich die anschaffungskosten aber auch wieder...
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ja, das alt 01V ist sehr robust. das kann ich bestätigen, ich mische immer noch 1maö im monat über ein solches, und das gehört der band schon seit 7 jahren...
ich hoffe natürlich, das sich diese erfahrung auch auf andere digi-pulte übertragen lässt. -
Zitat von "bemi"
...ich hab zusaetzlich zu meinen files auch immer die passenden Firmware-Versionen dabei
(und damit schon einige M7 aktualisiert)...
oha, das heisst also: die besitzer pflegen ihre pulte nicht ordentlich. diesbezüglich müssen sie sich zwingend daran gewöhnen, das man es nicht so handhaben kann wie ein analoges pult... und auch ein analoges darf mal gepflegt werden.
da komme ich auf eine andere sache:
die tatsache, das die heutigen digitalen tische meistens stressfrei laufen (was technische probleme angeht) hat natürlich auch was damit zu tun, das die pulte alle noch relativ neu sind. die analogen kommen jetzt nach und nach in die jahre, die viel mehr pflege erfordern. stichwort "abgerockt"... wie wird sich das in zukunft wohl auf die digitalen auswirken? da bin ich echt gespannt
aber das gehört auch nicht zum thema, ich weiss -
nein, ich hatte das file nicht dabei.
ich hatte mich auf den wirklich kompetenten und netten stagemanager verlassen, der das file auch weitergegeben hatte. nur haben die techniker das offenbar verpennt.
wie gesagt, es war nicht das erste mal, das mit dem verleiher probleme auftraten. dieses mal hatte ich aber ein gutes gefühl, weil das im vorfeld wirklich ausführlich genug besprochen war.
wie man sieht kann ich mich nicht darauf verlassen, so das ich da in zukunft sicher ein file dabei haben werde.
aber das ist doch auch nur ein nebenthema... -
die sache mit den latenzen haben wir vor längerer zeit mal hier durchgekaut.
wir hatten uns darauf geeinigt, das man im wedge-betrieb eine gesamtverzögerung (incl. schalllaufzeit durch die luft) von ca. 10ms nicht überschreiten sollte.
beim thema inEar wird es wohl tatsächlich kritischer. dazu habe ich zwar keine persönlichen erfahrungen, aber es gab offenbar auch schon künstler, die sich von 2ms latenz gestört fühlten. die bleiben aber sicher die ausnahme.
generell gibt daher: weniger latenz ist natürlich immer der beste weg! aber gänzlich vermeiden kann man das mit digitalen systemen nicht. -
Zitat von "Boerx"
...Wenn du das selbe Festival meinst wie ich dann wundert mich das aber, weil da stand doch zumindest am FOH immer H3000
ich denke, wir meinen das selbe. es gibt da nur ein richtig grosses fest.
früher war da am FOH ein 8000er, danach für lange jahre PM4000.
da ich seltsamerweise auf der grossen bühne dieses festivals noch nie ne band gemischt habe, weiss ich tatsächlich nicht aus eigener erfahrung was da in den letzten jahren gestellt wurde. die info wurde mir so zugetragen.
ich wollte das mit den analogen tischen nur mal als info weiter geben, da dies das thema hier doch genau trifft. -
@klauston:
nun ja, es hat ja dann auch irgendwie funktioniert.
nur hätte ich mir die halbe stunde am pult schrauben eben sparen können, wenn die interne kommunikation des verleihers ausnahmsweise mal geklappt hätte.
aber egal, es ist ja überstanden... -
ich kann nun auch mal wieder ein paar sätze dazutun:
gestern hatte ich mal wieder einen gig auf nem PM5D. ich arbeite im schnitt so alle 6 monate mal mit der kiste, sie ist mir also nicht unbekannt, aber richtig wohl fühle ich mich darauf nie.
ich hatte für den gig extra ein file im Studiomanager angelegt und es sowohl als "console-file" als auch als "editor-file" an die PA firma gesendet, damit sie sich nicht rausreden können
als ich auf dem gig ankam, wusste der betreuende techniker natürlich nichts von dem file!
so kanns also auch gehen.
in der umbaupause musste ich also alles neu einstellen. ich möchte dazu sagen, das ich mit den vorgabe-einstellungen des pultes nicht so richtig klar komme. ich muss da fast alles verändern, in jedem kanal... gut, die gesangskanäle hätte ich auch kopieren können, statt immer das selbe 6mal einzustellen. aber ich wusste nicht wie das geht - und der FOH betreuer war mit auf der bühne beim umbauen, weil das orchester zuvor 40min. überzogen hatte.da hab ich mich also wieder, und wie ich finde zurecht, aufgeregt. vor allem, weil mir ähnliches mit diesem verleiher nicht das erste mal passiert ist... man fühlt sich einfach verarscht.
anyway...analog oder digital auf festivals:
ich habe aus zuverlässiger quelle erfahren, das ein sehr grosses openair hier in karlsruhe in diesem jahr erstmals wieder mit analogen H3000 tischen im FOH und Monitor ausgestattet wird. in den letzten jahren war da PM5D am start.
der grund für diese entscheidung: die gasttechniker haben mit analog weniger probleme... also im prinzip genau das, was rockline hier schon geschrieben hatte.so, und ich mach heut wieder einen digitalen iLive-gig mit fester band und mir bekanntem programm...
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Zitat von "klauston"
...Und wenn heute irgendwo Kollegen völlig unmotiviert rumpfeiffen ( auch auf der PA ), da krieg ich echt Plaque ( wie der gemeine Norddeutsche sagt )

also ich mache das "einpfeifen" der PA in geschlossenen räumen grundsätzlich (wenn ich zeit habe). dafür hab ich mir extra einen Acoustilizer zugelegt, mit dem geht das sehr schnell und präzise. meine erfahrungen mit dieser vorgehensweise sind durchweg positiv.
so, nun hoffe ich in deinen augen nicht zu viel respekt eingebüsst zu haben
im monitor halte ich es meist ebenso wie "der Autor", man möchte ja möglichst vor dem gig die grenzen kennen.
früher hab ich auch viel mehr gezogen, auch die methode mit dem richtung monitor schauenden mikro ist mir nicht fremd... das hab ich in den achtzigern so gemacht.
irgendwann ist mir aber mal ein licht aufgegangen, das wenn man viel wegzieht natürlich auch für das nutzsignal nicht mehr viel übrig bleibt. früher musste jeder selbst drauf kommen, heut gibts dafür ein forum
und die deutlich bessere qualität heutiger wedges hilft uns natürlich enorm, ohne grosse pfeiforgien auszukommen.
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...aber auf diesem weg kann sich die elektronik schon mal gemütlich von er CD verabschieden und ihr die besten wünsche für die kommende zuzkunft wünschen, bevor sie den schlitten ausfährt. und mit dieser zeremonie ist der player längst fertig, bevor du hingelaufen bist.
und schon begrüsst dich der player mit einer sich öffnenden schublade...
es gibt schlimmeres
und zwar sich automatisch einmessende lautsprecher oder deren controller. ein netter marketing-gag, der manchmal sogar funktioniert...
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Zitat von "PattiF"
...wir haben auch seit kurzem ein ARX Six Gate, aber so ein automatisches wo man nur die Release Zeit regeln kann.
Mein Problem ist nun dass keins meiner Mikrosignale vom Insert des Mischers (Soundcraft Spirit live) das Gate öffnet...hab mir mal ein foto des gerätes angeschaut.
da gibt es auch jeweils einen regler mit der beschriftung "Threshold". dreh diesen mal nach ganz links richtung "-50" und schaue, ob dann die kanäle von deinen signalen geöffnet werden. -
Zitat von "Julian Ott"
... wirkliche killer-topteile als 4punkt eingesetzt
haben. obwohl ich schon einiges an lautstärke
gewohnt bin ham die teile für mich persönlich
den vogel abgeschossen und waren meterweit
über der schmerzgrenze...,
möglicherweise verursacht man mit solch einer vorgehensweise leider irreparable gehörschäden. ob da jetzt AD oder ein anderer hersteller drauf steht ist völlig schnuppe, denn gegen falsche einsätze kann der hersteller nichts machen. das ist ganz klar ein fehler des beschallers oder des veranstalters. sowas ist körperverletzung und wird mittlerweile auch von den gerichten so eingeschätzt.
wenn ich deine frage nach dem hersteller dieser boxen richtig verstehe, hat dir das sogar gefallen.
wenn dies zutrifft, solltest du deine ansicht aber noch einmal überdenken. denn beim ohr gilt: was kapputt ist, bleibt kaputt.
aber ich hoffe natürlich, das ich dich falsch verstanden habe.