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Beiträge von wora

  • 01v06 vs MidasVenice160 Live

    • wora
    • 12. Januar 2007 um 01:16

    eben. analog ist zwar wirklich schneller aber das ist hier nicht das wirkliche problem. mit dem pult hat das also nur bedingt was zu tun.

    ich denke wenn ihr die PA weiter nach vorne stellt, so das sie nicht mehr von hinten ins mikro bläst, werdet ihr brauchbarere ergebnisse erzielen.
    zum abhören des frontmixes musst ja eigentlich nur du das gleiche signal wie die PA bekommen, der sängerin kannst du doch nen fader-unabhängigen mix senden (pre-fade). das wäre dann nahezu perfekt.

  • Praxiserfahrungen YAMAHA LS9

    • wora
    • 12. Januar 2007 um 01:09

    also waren die ersten eindrücke meiner kollegen anscheinend doch gar nicht soo falsch... :D

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • wora
    • 11. Januar 2007 um 18:41
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"

    ...
    wora

    Ich habe mir die verlinkte Schoeps Grundlagenseite gerade mal genau
    durchgelesen aber zu meinen eigentlichen Fragen leider keine Antworten
    gefunden.

    ...

    jes, ich hatte aber auch geschrieben das du dich mit deinen (schon speziellen) fragen an schoeps wenden kannst. der link war lediglich als erste kontakthilfe gedacht.

    die technische grundlage hinter der funktion der mikrofonrichtwirkung hat ja guma sehr schön beschrieben.
    natürlich gibt es in der praxis nicht unerhebliche probleme mit der form und anordnung der resonanz- bzw. laufzeitkammern. da gehört viel forschungsarbeit dazu, wenn man es einigermaßen gleichmässig hinbekommen will. schoeps ist hier genau der richtige ansprechpartner.

    der grund warum sich die richtcharakteristik bei hohen frequenzen einengt liegt vor allem an der membrangröße, je kleiner sie ist desto weniger tritt dieses problem zu tage. auch deshalb klingen kleinmembranen obenrum auch feiner als großmembranen...
    schoeps betreibt da einen sehr hohen mechanischen aufwand - deshalb sind sie eben auch teurer als die konkurrenz und trotzdem jeden cent wert.

  • Biamp Nexia SP

    • wora
    • 11. Januar 2007 um 12:32

    soweit fast alles richtig.
    bis auf die tatsache, das normale controller (wie z.b. onmidrive, minidrive, XTA DP224) definitiv unter 2ms liegen. das haben wir selbst gemessen.
    die frei programmierbaren brauchen einfach mehr zeit zum rechnen, weil ihre algorithmen naturgemäß viel komplexer sein müssen als die von geräten, die für einen speziellen zweck designed wurden.

    solche geräte gibt es aber auch von:
    Peavey (das waren die ersten!)
    BSS
    Symetrix
    ClearOne (ehemals Gentner)
    Polycom
    und was weiss ich noch von wem...

    die kann man alle als PA controller einsetzen und zum teil wird das auch schon seit jahren gemacht. aber im monitorbereich sollte man wie erwähnt auf möglichst kurze latenzzeiten achten. 1,7m hört sich jetzt nicht viel an, aber die musiker haben die boxen ja auch nicht direkt an die ohren geschnallt, und diese laufzeit kommt dann eben noch hinzu. für musiker mit gutem gehör bzw. timing kann das schon langsam störend sein. mehr wollte ich dazu eigentlich gar nicht sagen...

  • Theorie zur Richtcharakteristik von Mikrofonen

    • wora
    • 11. Januar 2007 um 02:06

    das kann ich dir so auch nicht beantworten.
    der hauptunterschied zu lautsprechern besteht sicherlich darin, das mikrofone keine energie erzeugen müssen.

    wende dich doch mal an die firma schoeps, die können dir da sicher weiterhelfen.

    http://www.schoeps.de/D-2004/mics-gen-characs.html

  • Biamp Nexia SP

    • wora
    • 11. Januar 2007 um 01:47
    Zitat von "stl"

    Und nun noch der Hinweis: Es geht um die NEXIA SP! Die hat keine Latenz in Höhe von 5ms.

    ohne das teil jetzt gleich schlechtreden zu wollen.
    hab grad mal schnell eine konfiguration mit:

    2x 3band x-over
    6x delay (max.10ms)
    8x 7-band EQ

    im file erzeugt und komme schon auf 3,67ms.

    selbst wenn ich die lautsprecher-delays komplett weglasse zeigt mir der "compilation status" eine latenzzeit von 3,33ms.
    und das ist doch beileibe keine aufwendige konfiguration.

    mag sein das dies für die PA noch ausreichend ist, ideal erscheint mir das aber nicht gerade.

    schade das mir das (alte)soundweb die latenzzeit im file nicht anzeigt, das würde mich jetzt aber auch mal interessieren.

  • Der Digitale Standard ?!?

    • wora
    • 10. Januar 2007 um 01:10

    wir stehen doch alle aus ein- und demselben grund am mischpult:
    unser job ist es, die vorstellungen der künstler soundmäßig umzusetzen, sei es auf der bühne oder fürs publikum.
    klar.
    und dafür brauchen wir technische werkzeuge.
    auch klar.
    und wer arbeitet schon gerne jede woche mit nem komplett anders aufgebauten werkzeug?
    auch klar.
    um schnell zu sein braucht man kontinuität um nicht zu sehr von der eigentlichen arbeit abgelenkt zu werden.

    deshalb hat sich über wenige jahrzehnte die analoge bedienoberfläche quasi vereinheitlicht, wer da nicht mitzog konnte keine pulte mehr verkaufen.

    so ähnlich wird es bei den digitalen auch passieren. da ist noch lange nicht das letzte wort gesprochen.
    aber der momentane quasi-standard heisst PM1D, PM5D und M7CL. je nach klasse und anforderung. wenn man ganz ehrlich ist kommen einem in 90% der fälle diese pulte vor die nase.
    so sieht´s doch aus.

    es gibt leute und companies, die sich aus verschiedensten gründen gegen diesen zug wehren - und das ist sehr gut so denn sonst wäre die sache einfach schon gelaufen.

    im moment gibt es eigentlich an ALLEN digitalen was auszusetzen.

    ich habe es vor monaten schon prophezeit: der erste der DAS DIGITALPULT vorstellt mit dem alle arbeiten wollen wird das rennen endgültig machen.
    und es gibt eine einzige richtig große digipultfirma die genügend ingenieurkräfte hat um sowas zu erstellen - und die haben gerade mal wieder genug zeit weil sie das letzte kleine projekt schon so gut wie abgeschlossen haben... ihr denkt sicher bald an mich, ich tippe so auf max. 1-2 jahre...

    doch so lange nicht DAS DIGIPULT auf dem markt ist werde ich also leider die am weitesten verbreiteten pulte bevorzugen müssen, denn ich muss mich auf den job konzentrieren - nicht auf die technik. die ist lediglich mittel zum zweck!

  • Biamp Nexia SP

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 23:44

    mir sind jedenfalls geräte lieber die möglichst wenig latenz haben. das dies technisch machbar ist zeigen alle standardcontroller, der lake contour ist meines wissens sogar noch schneller.
    wenn ich ein delay zur bühne haben will möchte ich darüber gerne selbst entscheiden. ich hatte schon anwendungen bei denen das delay zur bühne nicht überall gut klang und es ohne delay deutlich besser wurde. das ist nicht in jedem raum bzw. jeder beschallungssituation eine passende lösung.

    und solche controller kann man dann auch mal fürs monitoring einsetzen, dafür sind die genannten 10 bis 15ms schon viel zu viel. und 5 ms sind da zumindest grenzwertig...
    wenn man also einen universalcontroller möchte, sollte man auf jeden fall auf sowas achten.

  • Biamp Nexia SP

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 21:04

    also ich geh jetzt mal von herkömmlichen digitalcontrollern aus, und die liegen zum teil deutlich unter 2ms...
    Minidrive z.b. 1,7ms, XTA liegt auch um den dreh.

    was du meinst ist die gruppenlaufzeit, die zu tieferen frequenzen ansteigt.

  • Easyplay - neuer Hersteller aus Herford OWL

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 21:01

    also ich habe schon HK monitore mit MDF gesehen, die stellenweise richtiggehend aufgequollen waren.
    deshalb ist das material für mich keinesfalls erste wahl. aber hiermit steh ich ja auch nicht allein.
    aber natürlich muss jeder hersteller selbst entscheiden, was er verbauen möchte. wir können das ja schlecht vorschreiben. 8)

  • Easyplay - neuer Hersteller aus Herford OWL

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 17:13

    MDF ist in der tat nicht gerade das beste material für boxengehäuse. zumindest nicht für professionelle einsatzzwecke wenn die boxen ständig bewegt werden - oder sogar mal nass werden!

    kleiner reim gefällig?

    habe festgestellt
    das kein lack
    dieser welt
    ewig hält

    hoho.
    na ja, zum dichter fehlt mir wohl noch was...
    anyway.

    MDF ist nur was, wenn man unter hohem kostendruck produzieren muss und die kundschaft die mehrkosten zu birkensperrholz nicht tragen will - oder kann.
    ob die boxen deswegen schlechter klingen kann man aber sicherlich nicht sagen...

  • Gainberechnung an einer Endstufe (net ganz einfach)

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 17:04

    nee, korrekt wäre die lautsprecher anzuschliessen, ein lastwiderstand reagiert ja ganz anders als eine bewegte spule.

  • Gainberechnung an einer Endstufe (net ganz einfach)

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 15:00

    in der tat habe ich auch schon beobachtet, das die gain-werte eigentlich nie zu empfindlichkeit und angegebener ausgangsleistung passen.
    auch bei den LAB amps passt das rechnerisch irgendwie nicht.
    seither berechne ich mir die limiterwerte in einem eigens erstellten excel file über
    -leistung der angeschlossenen speaker
    -impedanz
    -leistung des amps bei angegebener impedanz
    -eingangsempfindlichkeit des amps

    natürlich wäre messen die beste methode. aber wer hat schon zeit für sowas? :D

  • Biamp Nexia SP

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 14:46

    habe schon mehrere AudiaFlex programmiert.
    für installationen nicht schlecht, allerdings fiel mir die relativ hohe latenzzeit (min 5ms) immer negativ auf. ob die bei der nexia kürzer ist weiss ich jetzt nicht. falls nicht würde ich es für live nicht unbedingt empfehlen.

  • Siderack

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 14:42

    die qualität ist ziemlich ähnlich, beim anfassen der potis hat man immer angst sie brechen auf der platine ab... aber für low budget gehts halt nicht besser.

  • 01v96v2 Absturz

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 14:34

    vielen dank für die kurze erklärung.

    woran erkennt man die hochwerigeren schaltungskonzepte?
    denn schaden kann das ja auf keinen fall und die angeschlossenen gerätchen kosten im normalfall ja auch nicht wenig...
    auf welche bezeichnung sollte man achten?

  • 01v96v2 Absturz

    • wora
    • 9. Januar 2007 um 00:37
    Zitat von "cheesy"

    ...
    Weil APC versucht, die Wandler so günstig wie möglich zu halten, geben die USVs im Batteriebetrieb keine Sinusförmige Spannung aus, sondern eine annährend trapezförmige Spannung. Verkraftet das ein Endstufennetzteil ?...


    sollte kein grosses problem darstellen.
    ein endstufennetzteil hat ja in der regel einen trafo, einen gleichrichter und glättkondensatoren, die aus der sinusförmigen netzspannung eine gleichspannung machen sollen.
    wenn das netzteil ordentlich ausgeführt ist sollte ihm also die signalform am netzeingang relativ egal sein. sie muss wegen des trafos aber eine 50Hz-wechselspannung sein...

  • Erster PM5D Absturz meines Lebens :(

    • wora
    • 7. Januar 2007 um 23:47

    man kennt elektronikprobleme auch von analogen tischen.
    je älter die teile werden und je härter sie rangenommen wurden, desto öfter gabs auch mal kaputte kanäle oder sonstige fehler.

    warum sollte es solche probleme bei digitalen pulten nicht geben?
    die teile werden auch älter und somit irgendwann mal anfällig für fehler.

    der unterschied ist dabei nur der, das man ein analoges möglicherweise noch vor ort reparieren kann bzw. einfach nen defekten kanalzug austauscht... darüber scheint aber niemand mehr ernsthaft nachzudenken.

    ich sehe in den beschriebenen problemen jedenfalls nichts aussergewöhnliches, es ist ein elektronikprodukt und da kann sowas eben mal passieren. egal wie billig oder teuer oder wie digital oder analog es auch war...

  • 01v96v2 Absturz

    • wora
    • 7. Januar 2007 um 18:52

    ne USV gibt kein richtiges sinussignal raus? wieso das?
    na ja vielleicht wenn sie an ihrer betriebsgenze arbeiten muss, aber sonst?

    USV´s für endstufen ist dann doch ein wenig übertrieben, die müssen ja keine daten speichern. ne gute einschaltstrombegrenzung und kein knacksen bei stromausfall sollte hierfür ausreichen.

    ich weiss das bei größeren companys und größeren digi-tischen ne USV standard ist, bei kleineren sachen ist das aber wohl eher noch(?) unüblich.

  • Streicherabnahme und Rockband

    • wora
    • 7. Januar 2007 um 12:09

    ja, mit kugeln hatte ich einfach keine chance die streicher in den sound zu integrieren. die band war einfach zu laut on stage. mit nieren ging es deutlich besser. allerdings hatte ich mit den celli noch probleme, vielleicht werde ich da dann zusätzlich einen piezoabnehmer einsetzen.
    im moment ist aber kein neuer gig mit dem projekt geplant...

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