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Beiträge von wora

  • smaartlive...richtig damit arbeiten

    • wora
    • 13. November 2006 um 20:06
    Zitat von "stepu"

    wora:
    Also, wenn ich dich recht verstanden habe, erhalte ich bei dem nach vorne schauenden Mikro jeweils 2 Nasen,
    einmal Direktschall und kurz dahinter die Bodenreflexion.
    Mit dem nach unten schauenden Mikro aber nur die Bodenreflexion, also nur eine Nase.
    Diese kann ich dann konkret dem gerade eingeschalteten Lautsprecher zuordnen, ohne mich fragen zu müssen,
    was ich da jetzt gerade messe, stimmts?!

    mfg stefan

    wenn man das messmikro auf dem stativ so ausrichtet, das der galgen nach unten zeigt und die kapsel fast den boden berührt, hat man quasi eine grenzflächenmessung.
    das funktioniert ganz gut, ein bisschen welligkeiten im obersten frequenzbereich kann man da vernachlässigen... vor allem wenn man nur auf der zeitachse messen will spielt das überhaupt keine rolle.

  • smaartlive...richtig damit arbeiten

    • wora
    • 13. November 2006 um 02:44
    Zitat von "stepu"

    Ich zitiere mal Inselgert:

    "Das Mikro steht im Moment auf der Haelfte zwischen Pult und Stage Left ca 5 m vor dem Pult und zeigt auf den Boden
    ( Hiermit will ich die Messung von Reflexionen ausschliessen! "

    Warum zeigt daß Mikro auf den Boden? Dann misst er doch auch weniger genau den Direktschall, oder nicht?
    Und den braucht er doch, um seine PA time-zu-alignen, oder nicht?! ...
    ...

    der grund dafür ist recht einfach:
    er möchte ja die zeitverzögerungen der verschiedenen boxen zueinander bestimmen.
    wenn er das mikro z.b. in ohrhöhe aufstellt kann er das auch, aber hier kommt dann die bodenreflexion dazu, also der schall der von der PA zum boden geht, dann dort reflektiert wird und etwas später als der direktschall am mikro ankommt.
    und diese "nadel" wird in der zeitansicht dann auch sichtbar. aber ist das nun die laufzeit von der reflektion oder ist das die laufzeit von ner zweiten box?
    um dieses problem zu vermeiden, macht er mit diesem trick eine grenzflächenmessung, dort werden dann auf dem bildschirm nur die "nadeln" der boxen angezeigt.
    uups, ich hoffe das war jetzt verständlich...?

    was das thema der zeitverzögerung der PA zur backline angeht.
    hier bin ich mir immer noch nicht ganz sicher wie ich korrekt vorgehen soll. eigentlich müsste man doch den weg von der backline zur PA messen und nicht zur bühnenvorderkante? sonst stimmen die zeiten doch nur an ganz wenigen punkten im publikum. oder seh ich das falsch?
    ich hab da schon recht viel rumprobiert, aber meistens schalte ich das delay dann doch wieder aus.
    manchmal klappts aber verdammt gut...

  • Konzertkritik

    • wora
    • 13. November 2006 um 00:09

    ihr habt echt die falschen quellen:
    ich weiss aus gut unterrichteten kreisen, das der frontplatz definitiv von der firma "F.O.H." kam!
    das konnte man wohl ganz deutlich lesen...

  • Summen und Brummen in den Boxen??!!

    • wora
    • 12. November 2006 um 19:06

    nach der fehlerbeschreibung würde ich auch darauf tippen, das die störgeräusche von den geräten selbst kommen.
    schon allein der hinweis, das die anlage schon brummt obwohl nur der amp angeschlossen ist. dann kanns ja auch nur vom amp kommen.
    und das rauschen kommt dazu, sobald der mischer angeschlossen und eingeschaltet wird. ein kabel kann nicht rauschen, das können nur aktive bauelemente machen, in diesem falle also die innereien deines mischers.

    das muss man schon so akzeptieren, schliesslich ist das kein professionelles material sondern lo-cost. und da muss man halt gewisse abstriche hinnehmen...

  • Opus 99 in der bassdrum

    • wora
    • 12. November 2006 um 18:53

    also ich bring meine mikros mittlerweile selber mit, weil ich dann einfach weiss was ich hab...

  • Festinstallation mit EV Evid - Schallübertragung auf Wände

    • wora
    • 12. November 2006 um 02:58

    ich kenne jetzt die boxen nicht, aber für so nen kleinen raum werden die wohl nicht allzu groß sein.
    gibt es eine möglichkeit, die boxen mittels gummipuffern oder sowas zu entkoppeln?
    das ganze hört sich für mich an, als ob es da eine schallbrücke zwischen kneipe und angrenzendem wohnraum gibt, die die schwingungen der speaker direkt durch die wand leitet. denn wenn die musik so leise ist das man sich noch bequem unterhalten kann, wird´s wohl nicht vom schalldruck kommen... :wink:

  • Sammelbestellung Indu Powerconverteiler

    • wora
    • 11. November 2006 um 04:01

    als elektroniker empfehle ich ebenfalls, die ösen nicht zu erden.
    aber natürlich muss absolut sichergestellt sein, das kontaktfreiheit zum innenleben besteht!

  • Touch Screen für Digi Live Pulte überhaupt brauchbar?

    • wora
    • 11. November 2006 um 03:48
    Zitat von "oTon"

    ...Und wir werden uns dran gewöhnen müssen, von der Funktion her hat die Digitaltechnik doch die Nase vorne oder wird sie bald haben...

    aber wir dürfen hoffentlich noch ein bisschen mitwirken, wenn es darum geht welche bedien-philosophie sich letztendlich durchsetzt.
    ich kenne leute, die haben schon mit der einführung des DM2000 allen analogpulten abgeschworen.
    aber die jungs sind die absolute ausnahme.
    die meisten bediener von mischpulten warten noch auf "ihr digi-pult", so zumindest meine einschätzung. aber genau so wie ein analoges pult wird es wohl nicht aussehen, das ist klar. 8)

  • Touch Screen für Digi Live Pulte überhaupt brauchbar?

    • wora
    • 10. November 2006 um 12:41
    Zitat von "treibsand"

    ... Und warum muss jede Taste mit dutzenden Funktionen belegbar sein? ...

    die frage ist ganz einfach zu beantworten:
    es geht ums geld.
    je mehr knöpchen und schalter an einem mischpult sind, desto größer ist der fertigungsaufwand und desto höher sind die materialpreise. vor allem wenn man so große stückzahlen baut wie die japaner das tun, dann ist das schon ein triftiges argument.
    die firma yamaha baut ja nicht nur mischpulte, um uns zu befriedigen.
    es ist ein konzern der geld verdienen will - und muss.

    für den maximalen verdienst eines herstellers wäre also das ideale pult, wenn es nur nen bildschirm und ne maus, vielleicht sogar noch ne tastatur hätte... :shock:

    die forderung nach einem pult, an dem alle funktionen diskret per eigenem knöpfchen oder drehgeber zu bedienen sind, wird also zu einem oberklasse-pult führen, das keiner mehr bezahlen will - oder kann...

  • Iggi Pops Rider ;)

    • wora
    • 10. November 2006 um 03:15

    und ich dachte ich wäre schon zu forsch, wenn ich in meinen ridern fordere "kein disco-geblinke" :D
    ans essen der angehörigen hab ich echt nicht gedacht.
    eine inspiration!!!

  • ...ich war sprachlos - ihr nicht!!!

    • wora
    • 10. November 2006 um 02:54

    um kurz zum ursprung zurückzukommen:

    ich hatte mal ein nettes erlebnis.
    eine stadthalle, die mit feinstem Meyer-equipment neu ausgestattet war.
    ich war gebucht, um die rede eines recht dicken ex-bundeskanzlers zu betreuen.

    ich nahm das rednerpult-mikrofon in betrieb - und es traf mich fast der schlag.
    sprachverständlichkeit NULL, ein einziges gedröhne und gemulme.
    nichtmal die zeitverzögerung der delays funktionierte so, das man es hätte akzeptieren können...
    gut, das ich mich im soundweb (war dort verbaut) ein bisschen auskenne.
    hab dann erstmal alles flat gemacht und mittels 20x hin und herlaufen zwischen halle und regie so langsam die anlage zur funktion gebracht.
    hat dann auch wirklich gut geklungen, auch die delays funktionierten einigermaßen (schätzwerte)
    veranstaltung lief dann prima, jeder hat alles verstanden und alle waren glücklich. VA war ein voller erfolg - zumindest was die sprachverständlichkeit angeht ;)

    und dann kam´s:
    man sagte zu mir, das die anlage ja was ganz besonderes ist und zum einstellen extra ein techniker aus den USA eingeflogen wurde, der das system sehr aufwändig eingemessen hat...

    GRÖÖÖHL... wenn ich das system nicht komplett verkubelt hätte, wäre ich wohl in hohem bogen aus dem gebäude geschmissen worden.

    nun gut, ich hab dann einfach den vorherigen zustand wieder hergestellt in dem ich das alte file wieder ins soundweb geladen hab.

    man erzählte mir später, das nach dieser sache wohl wieder ein techniker aus den USA eigeflogen wurde, um die sache nochmal zu überarbeiten... ;)

    also zu der oben gezeigten EQ-einstellung kann man eigentlich nur sagen:
    wer viel misst, misst mist!

  • I don´t need THAT!!!

    • wora
    • 10. November 2006 um 02:17

    ...auf ner kurzen Tour im ausland, und das büro des künstlers hat vergessen die tech. rider an die veranstalter zu schicken... :evil:

  • Lab.gruppen unter 2 Ohm?

    • wora
    • 10. November 2006 um 01:56

    ja, die 1600er hab ich an 4x8" auch schon zum abschalten gekriegt ;)
    das kann passieren, wenn der kunde mal wieder falsche maße und zuschauerzahlen vorgibt...
    generell mag ich nicht nur aus diesem grund keinen 2 ohm betrieb, auch die erwähnte dynamische ungenauigkeit durch zu geringen dämpfungsfaktor spielt eine rolle.

    also ich würde wirklich empfehlen, statt eines einzelnen, sauteuren amps, lieber mehrere günstigere zu nehmen. auch wenns unter dem strich dann doch etwas teurer sein sollte, safety first.
    odda?

  • Welche Overhead´s für´s Schlagzeug?

    • wora
    • 10. November 2006 um 01:45

    wen´s interessiert, zum thema Phantomspeisung gibt es einen netten aufsatz von Herrn Wuttke (Schoeps)
    http://schoeps.de/D-2004/PDFs/Mikrofonbuch_Kap13.pdf
    8)

  • Lab.gruppen unter 2 Ohm?

    • wora
    • 9. November 2006 um 19:30

    na ja, die alte 4000er hatte im bass aber deutliche schwächen in punkto dynamik. ob das bei der neuen besser ist weiss ich nicht, da fehlen mir die erfahrungswerte...
    was die betriebssicherheit und die qualität der limiter angeht sind die LABs aber sicher ganz vorne mit dabei. dafür kosten sie ja auch ein bisschen geld. 8)

  • Halter für Bongo- und Conga-Mikrofone

    • wora
    • 9. November 2006 um 19:27

    M422 wird nicht mehr gebaut?
    schade.

  • Lab.gruppen unter 2 Ohm?

    • wora
    • 9. November 2006 um 18:17

    also ich weiss nicht... 1,33 Ohm ?
    und dann auch noch "nominell", d.h. der tiefste wechselspannungswiderstand (bei der resonanzfrequenz) ist noch deutlich niedriger.

    das kann doch gar nicht mehr richtig funktionieren, weil der dämfungsfaktor völlig in die knie geht. als ergebnis erhält man dann klanglich unpräzise bässe, weil der amp sie mangels gegenkraft gar nicht mehr richtig bremsen kann.

    also ich würde sowas nicht machen, lieber mehr amps die für sich alleine nicht so große leistungen bringen müssen.
    was ist, wenn das ding mal zu heiss wird und während des höhepunktes der show plötzlich aussteigt?
    das wär mir echt zu riskant...

  • Touch Screen für Digi Live Pulte überhaupt brauchbar?

    • wora
    • 9. November 2006 um 15:34
    Zitat von "oTon"

    ... und er erhöht auch die Bediengeschwindigkeit, da ich nicht die korrespondierende Taste unter/neben/über dem Bildschirm suchen muss.

    genau das gefällt mir daran auch am besten, logo.
    bei den lichtleuten haben sich die touchscreens aus dem selben grund durchgesetzt.
    auch wenn kein definierter druckpunkt für die dargestellten funktionen spürbar ist, so ist die bedienung dennoch intuitiver.

  • Touch Screen für Digi Live Pulte überhaupt brauchbar?

    • wora
    • 9. November 2006 um 14:46

    ich mache ja seit etwa 10 jahren auch konferenzräume.
    die hier eingesetzten AMX und CRESTRON touchpanels laufen sehr zuverlässig, wenn mal was abraucht dann sind das immer andere komponenten, bisher nie die panels.
    das zeug wird zum teil täglich und intensiv genutzt, also prinzipiell gibt es meiner erfahrung nach hierbei keine bedenken bezgl. der zuverlässigkeit.

    und da ich seit einer dekade mit touchscreens arbeite, habe ich da auch keine berührungsängste was die bedienung eines livepultes angeht. vorrausgesetzt natürlich, das die bedienung sinnvoll gestaltet ist, falls nicht kann aber so ein panel auch nix dafür.

    beim M7 ist mir auch schon aufgefallen, das es nicht immer so reagiert wie man es möchte. mein eindruck ist, das es im oberen rechten bereich etwas unempfindlicher zu sein scheint. AMX panels reagieren jedenfalls genauer. aber nach ein paar minuten hat man sich dran gewöhnt, man muss einfach ein bisschen mehr drücken als man erwartet.
    wie die haltbarkeit nach 3 jahren bei diesem panel aussieht?... tja, das weiss man wohl erst in etwa 24 monaten ;)

    aber wie gesagt, prinzipiell sind mir keine probleme mit verschleiss o.ä. bekannt.

  • Halter für Bongo- und Conga-Mikrofone

    • wora
    • 9. November 2006 um 14:15

    ja, die ATs sind wirklich empfehlenswert.
    je nach spannreifen an den congas kann es aber vorkommen, das der schwanenhals etwas kurz ist für eine optimale ausrichtung. es geht aber trotzdem.
    für sehr undisziplinierte percussionisten, die nicht auf die mikropositionen achten und die congas stark bewegen würde ich aber auch die LP-Claws empfehlen, weil man die sehr fest montieren kann.
    kleiner tipp am rande: die Beyer M201 sind für diesen zweck sehr klasse...

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