ich möchte noch erwähnen, das in französischen discos ein gerät vorgeschrieben ist, das mittels messmikofon den gesetzlich vorgeschriebenen LEQ (dort 105dBA) einhalten soll.
dieses gerät wird hinter dem pult eingebaut und hat für den DJ ein anzeigefeld. darauf wird dann der genaue pegel angezeigt.
es handelt sich um eine relativ-messung, d.h. das messmikro muss nicht auf der tanzfläche stehen sondern kann wo anders installiert werden.
wenn sich nun der durchschnitts-pegel dem kritischen wert nähert, meldet das display das dem DJ, wenn er den pegel nicht rechtzeitig zurücknimmt wird der pegel recht drastisch reduziert. nach kurzer zeit weiss der DJ, das er das teil ernst nehmen muss und hält sich an die vorschrift.
das system scheint nach jahrelanger erfahrung eines bekannten, der dort schon einige discos gebaut hat, recht zuverlässig zu funktionieren...
nur fällt mir im moment nicht ein, wie das teil heisst...
wenn interesse besteht, kann ich das aber nachliefern.
Beiträge von wora
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ich unterstütze den gedankengang von mirko.
aber ich möchte gleich auch ein missverständnis ausräumen:
gemeint sind hier sicher "self-powered" speaker, nicht der unterschied zwischen aktiv und passiv betriebenen speakern.
oder?ganz ehrlich:
wer kennt schon wirklich hochwertige self-powered bühnenmonitore?
alles was ich da bisher gesehen habe sind von musikern angeschleppte wedges, die schon auch ordentlich klingen können, aber mit professionellen wedges schon rein klanglich nicht mithalten können.also im monitorbereich kenne ich nur gute wedges, die mit externen amps betrieben werden - ob aktiv oder passiv ist egal, es gibt bei beiden bauarten gute teile. "self powered" kenn ich keine guten - das muss aber nicht heissen das es die nicht gibt.
meiner ansicht nach ist das also kein prinzipbedingtes problem sondern eher eine frage der preisgünstigkeit solcher boxen...
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mediennutte war schneller, wenn auch nur im milisekunden bereich

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es ist eben wie bei allen schallzeilen: die mitte der abstrahlkeule sollte auf ohrhöhe ausgerichtet sein, nicht auf den bauch

in diesem falle hätte man also durch einfaches hochstellen (oder hängen) der stäbchen wieder ein brauchbares ergebnis erzielt.
aber natürlich geht das mit konventionellen speakern auch. vor allem wenn sie einen hochständerflansch haben... ich glaub das fehlt der bose-innovation dann doch... -
man sollte dabei allerdings nicht vergessen, das zu einem typischen mikrofonklang auch die off-axis frequenzgänge dazugehören, die ein solches modelling natürlich niemals abbilden kann.
ein sehr gutes mikrofon á la Schoeps oder was anderes in der liga wird also nicht so leicht durch ein Plug-In zu ersetzen sein! -
die sache mit den gates und kompressoren war nicht an dich gerichtet sondern an den thread-ersteller.
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der einzige wirklich nennenswerte vorteil von digitalpulten ist die einfache speicherbarkeit von szenen. das ist unbestreitbar in einigen situationen ein grosser vorteil, z.b. wenn mehrere bands nachmittags ihren soundcheck machen...
über alles andere kann man sich natürlich streiten.ich gebe zu das ich nach wie vor auch lieber an analogen kisten arbeite, die haben definitiv die schnelleren zugriffsmöglichkeiten. wer das abstreitet wird von mir nicht ernst genommen.
aber leider sieht es schwer danach aus, das die technikverliebte verleiherfraktion fast nur noch in digitalpulte investiert, folglich müssen wir uns als bandmischer damit arranggieren.
und von den digitalen liegt mir die bedienphilosophie des M7 bisher am ehesten. es ist ja nicht ausgeschlossen, das es irgendwann mal besser bedienbare digitalpulte geben wird, aber im moment ist mir persönlich das M7 am liebsten. das LS9 wird es sicher nicht ablösen können, da hier die bedienung schon wieder deutlich komplizierter ist. -
also wenn meine meinung gefragt ist:
mir persönlich sind KEINE schallpegelbegrenzer lieber, ich setze auf den verantwortungsvollen umgang mit lautsprecheranlagen.als mischer wird man im vorfeld einer VA immer öfter auf lautstärken-einschränkungen hingewiesen.
manchmal sind sie völlig unsinnig (z.b. "85dBA" bei einem popkonzert), meistens jedoch kommt man ganz gut hin.ausnahme sind eigentlich immer räume mit schlechter akustik, hier werden manchmal schon vom publikum die gewünschten maximalpegel überschritten! wenn dann die musik leiser ist wird das vom publikum nicht toleriert ("es dürfte ruhig etwas lauter sein")
ein aktiver lautstärkebegrenzer ist mir auf einer VA bisher übrigens noch nicht begegnet.
anders sieht das sicherlich in discotheken aus, die überwiegende anzahl der dort tätigen leute befassen sich meiner erfahrung nach leider eher selten mit dem thema "gehörschädigungen".
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hmmm... neue trends.
gar nicht so einfach.ein multicore-ersatz per funkstrecke fällt aus, weil dafür einfach zu viel bandbreite benötigt wird die im äther leider nicht zur verfügung steht. sonst gäbs das mit sicherheit schon lange...
audiobo: vielen dank für die idee mit der einschubmöglichkeit von meinen alten speicherkarten in einem neuen allround-FX!

also, neue ideen:
was könnte man denn brauchen?wie wärs denn mit einem stoff, der selbst in verschiedenen farben leuchten kann und dabei noch den bühnenlärm absorbiert?
oder ein lautsprechersystem, das den schall wirklich nur dort hinprojeziert wo er benötigt wird.
LA´s wären dann nur ein zwischenschritt gewesen...oder lautsprecher die so leicht sind, das man sie problemlos an einer wäscheleine aufhängen kann?
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das "erfolgsrednerpult" kenne ich auch, gar nicht mal so übel das teil...
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gerne.
bin gespannt auf deinen bericht ... -
Zitat von "RaumKlang"
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Mein letztes digitales war ein M7CL.
Zeig mir bitte, wo da an _jedem_ Kanal, für den auch hardwareseitig ein Fader vorhanden ist, Encoder für _jeden_ Auxweg, für EQ und Pan sind.
Da greifst Du nämlich ins leere.
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man selektiert den entsprechenden kanal (beim M7 muss man dazu keine layer umschalten, alle inputs sind auf einer oberfläche!) und hat dann links vom touchscreen die entsprechenden encoder.alternativ gibt es eine nette funktion, die für einen ausgewählten auxweg alle faderstellungen anzeigt (sends on fader). damit kann man erstens sehr feinfühlig arbeiten und zweitens bekommt man eine nahezu perfekte übersicht über die zum aux gesendeten inputs. das geht mit analog wiederum nicht...
wie oft ist es dir schon passiert, das du beim analogen pult aus versehen am falschen aux-regler gedreht hast? na? sei ehrlich. vor allem bei großen analogen konsolen kann man sich in der hektik eines soundchecks unter zeitdruck schon mal "vergreifen".
allerdings teile ich deine meinung, das man an den digitalen sicherlich noch einiges verbessern kann - und muss.
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stronoff:
zur ursprünglichen frage:
die idee ist grundsätzlich nicht doof.
allerdings verstehe ich den einwand, das man gerade am schlagzeug probleme bekommen könnte wenn man kanäle mit latenz (übers 01V) mit solchen ohne zeitverzögerung (unbearbeitet) mischen sollte.
allerdings könnte ich mir vorstellen, das dies nicht für alle drummer gilt
noch eine anmerkung:
du hast erwähnt, das der verleiher nicht genügend dynamics in sein analoges siderack gepackt hatte.
da du diesbezüglich ja verwöhnt zu sein scheinst (klar, wenn man immer die möglichkeit hatte gate und comp. pro kanal zu aktivieren), möchte ich dich mal bitten einfach mal testweise mit weniger kompressoren und gates zu arbeiten. wirklich nötig sind die ja nicht überall, bessere mikrofone und mikrofonierung bringen hier eindeutig mehr klanglichen zugewinn und vor allem mehr feedbackfreiheit
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ich besitze ebenfalls den 404.
ausgezeichnete qualität, ist selbst nach 1,5m sturz noch voll funktionsfähig
dieser test ist jedoch nicht zu empfehlen...
sehr klasse beim BSS: hat pro kanal einen DeEsser, der mir schon öfter sehr genützt hat!den dbx 1046 hatte ich auch mal unter den fingern, der kann da leider nicht ganz mithalten. klingt irgendwie schlapp im vergleich, das ansprechverhalten kommt mir recht lahm vor. ich würde das teil jedenfalls nicht empfehlen, vor allem nicht wenn man den BSS gewohnt ist.
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Zitat von "Georg Hanhardt"
...ultimative O/h > mkh 416....
na ja, ultimativer finde ich aber CMC64.Oliver:
sehr interessant, das neue AT.
von der montage her würde mir das für HiHat- und Ride-anwendungen sehr entgegenkommen.
wenns ähnlich gut wie das bewährte KM184 klingt werde ich mir das sicher zulegen. aber daran glaub ich ehrlich gesagt nicht ganz.
nun ja, lassen wir uns überraschen. -
Zitat von "dimka"
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In welchem Fall nimmt man 100 Volt technik?
...100V technik kommt dort zum einsatz, wo viele lautsprecher in einer linie zusammengefasst werden müssen (z.b. deckenbeschallungen). normalerweise benötigen die einzelnen LS dann nicht sehr viel leistung, aber wenn da entsprechend viele einzelboxen verbaut werden kommt da schon einiges an leistung zusammen.
100V technik kann man auch dort gebrauchen wo sehr lange kabelwege benötigt werden.Zitat von "dimka"
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WEnn ich einen Raum 13m breit und 16 meter lang beschallen muss, ist es besser mit Normalen LS (ohm) oder die mit 100 Volt nehmen?
...es kommt drauf an wie du beschallen willst.
im genannten beispiel muss man wahrscheinlich noch keine 100V technik einsetzen. die kosten für die erforderlichen 100V-leistungsübertrager liegen hier sicherlich über denen für vernünftige kabel mit hohem querschnitt.höchstens für ne deckenbeschallung mit recht niedriger decke kann sich der einsatz von 100V rechnen, dann braucht man auch viele einzelsysteme.
Zitat von "dimka"
...
Wie könnte man eurer Meinung nach denjenigen nennen, der an eine Endstufe (500W) ca. 6 Lautsprecher (gebrückt) anschließt. Parallel und reihe gemischt!!!
...wie soll man den nennen?
techniker?
ingenieur?Zitat von "starstage"...
Hochvoltbeschallung überall dort, wo es scheiße klingen muss und sehr lange Wege erforderlich sind: Kirchen, Kaufhäuser, Werkshallen, Krankenhäuser, Flughäfen. Dort spielt die Hochvolttechnik eben ihre Stärke aus: Überwindung von 100m Leitung ohne nennenswerte Verluste. Ansonsten gilt: 100V ist Monacor-Kirmeskram - hat nichts mit ernstzunehmender, professioneller, klanglich hochwertiger Beschallung von Veranstaltungen zu tun.das ist deine meinung, aber leider ein irrtum.
es gibt ja nicht nur monacor-100V technik!
richtig eingesetzt und mit den richtigen komponenten kann auch eine solche anlage sehr sauber klingen.in der regel hast du allerdings recht, wenn der örtliche elektriker die beschallungsanlage aufbaut muss das nicht unbedingt ein klangliches highlight werden. aber ob er´s mit "professionellen" boxen besser hinbekommt?...
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nun ja.
- anwendungszweck
- erreichbare lautstärke
- frequenzgang
- richtwirkung bzw. abstrahlwinkel
- klang
- gewicht
- truckspace
- handling
- preis -
Zitat von "R880"
...
Ich schleppe nur ungern immer mein komplettes Rack mit und bin nun folglich auf der Suche nach einem Mic, welches auch ohne grossen Einsatz von Equipment einen kurzen, definierten aber trotzdem tiefen Ton bringt.
Das ist natürlich sehr schwer, da PA und Trommel einen nicht unerheblichen Anteil an dem Ganzen haben :roll:
An dem Abend spielte übrigens noch eine andere Band, welche ein D112 einsetzte. Hier war definitiv mehr Tiefbass vorhanden und mir gefiel die Kick insgesamt besser. In wie weit das nun von der Trommel abhing, kann ich nur erraten. Vielleicht lag es auch am Techniker :wink:
(Gruss an Christian)nach langjährigen erfahrungen mit immer den selben musikern und auch den selben mikrofonen, behaupte ich das der grösste einfluss auf ne saubere wiedergabe von kurzen und trotzdem tiefen kickbassignalen durch die PA definiert wird (und natürlich auch durch die raumakustik!).
da konnte ich z.t. extreme unterschiede feststellen. am schlechtesten funktionierten immer bandpass-bässe, weil sie den attack doch ganz schön verschmieren können. aber das ist ein anderes thema...Zitat von "R880"
Was haltet Ihr vom dem AE2500 mit der Doppelkapsel?
Rechtfertigt sich der Preis?...
ich arbeite recht oft mit diesem mikro.
es ist soundmässig extrem flexibel, man kann damit eigentlich alle sounds machen die man möchte.
ob es sein geld wert ist... nun das kommt drauf an wie viel flexibilität man sich wünscht. wenn man "seinen" sound mit "seinem" drummer und anderen mikrofonen hinbekommt braucht man über so eine investition nicht nachzudenken. -
Zitat von "dr. korn"
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aber dass wir die gitarren/bass direckt in mixer tun ist nicht schlimm oder, abgesehn vom brummen?...
nein, da passiert nix -
schaaad... auch zum ausweichtermin hab ich nen gig - in Bonn, also leider nicht grad um die ecke.
tja, dumm gelaufen, hätte mich für das ein oder andere system echt interessiert. aber es sind dann ja kompetente leute da die einen bericht schreiben können... -
nun ja, lassen wir das mit der rechtschreibung mahl (mal?) :wink:
den "dr." würde ich in der tat weglassen bevor es probleme geben könnte.anyway...
da ich gitarren eigentlich immer mit mikrofon vor´m amp abnehme kann ich dir nicht sagen woher das brummen wirklich stammt.
eine passive DI-Box kann brummschleifen verhindern, die sich zwischen pult und signalquelle bilden können.
es könnte hier aber auch vom tonabnehmer (singlecoil?) kommen, das lässt sich jetzt aus der ferne nicht so einfach sagen.
besteht denn die möglichkeit beim musikalienhändler deiner wahl mal so eine einfache DI auszuleihen und zu testen, ob du´s damit in den griff bekommst? -
ich finde, wenn man schon einen doktortitel angibt sollte das mit der grammatik und der rechtschreibung eigentlich kein problem darstellen.
oder stimmt das mit dem doktor vielleicht gar nicht?
schon gewusst? der begriff ist rechtlich geschützt, den darf man sich nicht selbst geben...zum thema:
wo liegt denn das problem?
was passiert denn wenn ihr mit dem pedal verzerrungen erzeugt oder effekte benutzt?