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Beiträge von wora

  • Akustischer Kurzschluss!

    • wora
    • 23. August 2006 um 00:07

    das genannte phänomen ist kein akustischer kurzschluss.

    ein akustischer kurzschluss entsteht (vereinfacht gesagt) dann, wenn ein chassis frei in der luft schwingt und sich die luft ungehindert (d.h. ohne gehäuse) zwischen vorder- und rückseite der membran hin- und her bewegen kann...
    dann entsteht zwar schallschnelle, aber kein schalldruck.

    dein phänomen hat wohl eher was mit raummoden zu tun schätze ich.

  • Mach Audio

    • wora
    • 22. August 2006 um 23:59
    Zitat von "xcooldj"

    ...Es wird keiner zu dir hinkommen und sagen: Mensch der Sound war geil...

    doch, das erlebe ich öfter... ;)

  • Schwanenhalsmikros am Rednerpult - Entkoppeln?

    • wora
    • 22. August 2006 um 23:43

    wenn du eh AT nimmst, dann passt doch folgendes gut dazu:
    http://www.audio-technica.com/cms/windscreen…5418/index.html
    hab ich schon oft verbaut, funktioniert prächtig...

    das ding gibts auch mit schalter, das würde ich an rednerpulten aber nicht unbedingt empfehlen ;)

  • wie sind die subs?

    • wora
    • 22. August 2006 um 22:28

    es handelt sich um einen 12" subwoofer der firma Ritterbusch.
    es ist dort ein 18Sound chassis verbaut, welches weiss ich jetzt allerdings nicht...

    wie der vergleich mit den von dir genannten bässen ausfällt, kann ich nicht sagen. ich hab noch keinen kappa-speaker gehört.

  • wie sind die subs?

    • wora
    • 22. August 2006 um 01:04
    Zitat von "databass.ch"

    Das ist doch ein schreibfehler! Es kann ja nicht sein, dass der Sub bei 1W lediglich 74dB @ 1m bringt :roll:

    ... also ich komm rechnerisch auf 73,2dB bei 1W ;)

    wer baut´n sowas? :shock:

    ich bin ja nicht oft hier im forum, aber ist das echt normal?
    solchen herstellern sollte es IMHO untersagt werden von "High-pressure bass support for all top speakers" oder "Powerful" zu schreiben.

    ich kenne professionelle 1x12" bässe die einen RMS spitzenschalldruck von 121dB bringen. und das ist jetzt nix extrem herausragendes.

    man bräuchte also (wir nehmen mal 6dB pro verdopplung der speaker wegen der kopplung bei den tiefen frequenzen) sage und schreibe mehr als 4 boxen dieser marke um den selben schalldruck zu produzieren.
    das sind also 8x15" gegen 1x12"... und es reicht immer noch nicht!

    und zusätzlich muss man in meinem beispiel noch rechnen, das man statt 400W für den einen 12er dann auch noch die erforderlichen 2400W für die 8x15er braucht.
    da sind also dicke und teure amps gefragt.
    da relativiert sich der anschaffungspreis dann doch recht schnell wie ich finde :roll:

    ich bin einigermassen fassungslos...

  • hochpassfilter im Eq...?

    • wora
    • 21. August 2006 um 22:43

    im prinzip ist der knopf genau das was du brauchst.

    es erstaunt mich zwar, das deine bässe sogar bis 30Hz runter laufen, aber wenn das die werksangabe ist passt das doch ganz gut.
    im PA sektor sind solche tiefen frequenzen sehr unüblich weil sie sehr viel leistung kosten und in der unterhaltungsmusik (ja, beschissene bezeichnung) unter 36Hz eigentlich nix mehr passiert...

    es gibt ja verschiedene hochpassfilter (ist übrigens das selbe wie ein "LoCut").
    ich weiss jetzt nicht wie steil du deine bässe trennen sollst (6/12/18/24dB).
    und du weisst sicher auch nicht, welche flankensteilheit der LoCut in deinem EQ hat.
    also würde ich zur sicherheit so vorgehen, das ich zusätzlich zum knopf noch die filter 20Hz und 25Hz ganz nach unten ziehe.
    wenn du die 35Hz trennfrequenz haben willst dann zieh halt noch den 32Hz filter, das sollte dann genügend sicherheit bieten.

    wenn du es ganz genau haben willst, dann musst du dir halt einen richtigen controller zulegen.

  • LAB C48:4

    • wora
    • 20. August 2006 um 16:46

    darf ich zu der limiterfunktion der LAB amps noch sagen, das es sich nicht um einen einfachen clip-limiter handelt wie er in anderen amps verbaut wird?
    die LAB limiter messen das signal am ausgang der endstufe, und ab einem bestimmten klirrwert greift der limiter ein.
    je nach dem, welcher LS dranhängt wird also früher oder später limitiert.
    man kann da tatsächlich eine deutlich schwächere box dranhängen, wenn es ihr zuviel wird kann der limiter das erkennen und regelt dann die leistung zurück.
    ich habe so schon eine 2x5" box an eine 1600er gehängt und ins limit gefahren. es war ein 4Ohm typ und da leistet der amp 840W!
    man kann sich leicht ausmalen wie das experiment mit anderen endstufen ausgegangen wäre - stichwort kalottenweitschiessen ;)

    das funktioniert also sehr gut, wir haben mit hilfe der LAB amps in den letzten jahren noch nicht einen einzigen lautsprecher geschossen, zumindest wenn die controller in sinnvollen grenzen eingestellt waren. gegen gröbste fehlbedienung ist natürlich kein kraut gewachsen.

    somit kommt es also vor das die LAB amps limitieren, obwohl der amp noch viel mehr leisten könnte.

  • Ausfall Mastersektion bei Midas Verona

    • wora
    • 20. August 2006 um 16:30

    100% sichere elektronische schaltungen gibt es einfach nicht.
    ich hatte vor ner woche das problem, das ein dbx 166 einfach während eines songs seinen dienst quittierte... sehr ärgerlich, aber zum glück auch sehr selten.

    so lange diese fehler nicht gehäuft auftreten, ist das ein ausnahmedefekt der überall mal vorkommen kann. deshalb ist z.b. beim rundfunk ja auch alles redundant ausgeführt, das heisst andere geräte können sofort die funktion einer ausgefallenen einheit übernehmen.
    das wäre natürlich bei ner livebeschallung und den mittlerweile tief im keller befindlichen vermietpreisen unmachbar, es würde einfach niemand bezahlen wollen. aber was red ich...

    ich denke man darf von dynacord behaupten, das sie recht zuverlässige geräte bauen können und das in der regel auch tun. ich schätze es wird ein ausnahmedefekt sein...

  • siderack2go

    • wora
    • 20. August 2006 um 16:18

    sou lange du koine andören sorgän hasst...

  • siderack2go

    • wora
    • 19. August 2006 um 14:55

    ich nehm mir einfach das mit, was der jeweilige beschaller nicht vor ort hat...
    wenn es sich abzeichnet, das ich mehr als 4 HE brauch weil er gar nix passendes hat, muss er sich was einfallen lassen.

    auf open airs, wo man das zeug dann richtig durch die menge schleppen müsste, möchte ich aber schon das haben was ich auch brauche. doch ich hab mich schon immer an die standarts (PCM91/SPX990/D2) gehalten, das erleichtert doch einiges.

    in ganz seltenen fällen (z.b. Clubs) bring ich mein Siderack (rollencase!) komplett mit. man muss manchmal flexibel sein ;)

  • dBx 166 vs. dBx 1066

    • wora
    • 18. August 2006 um 13:35

    dito!

  • Electro Voice HMX-1 Headset für Drummer / Snare Übersprechen

    • wora
    • 18. August 2006 um 13:33

    anderes headset ist sicherlich nen versuch wert, aber eine richtig laut gespielte snare dringt immer durch.
    deshalb finde ich die idee mit dem fusstaster die beste.
    du spielst ja nicht durchgehend bassdrum und hihat... ;)

  • Omnitronic PA Ansteuerung

    • wora
    • 16. August 2006 um 01:36

    gegenfrage:
    was meinst du mit qualitativ höherwertigem sound?

    aus klanglicher sicht sollte sich bei den speakern nichts ändern wenn man sie ein wenig lauter oder leiser fährt (ausser im grenzbereich)

    somit kommt also nur eine gleichmässige beschallungslautstärke des auditoriums in betracht. und hierbei kannst du doch selber hören, ob es über die breite gleich laut ist oder ob man was ändern sollte. wenn es also in der mitte leiser ist mach den center lauter - und andersherum...

  • Der große Hall...muss weg!

    • wora
    • 16. August 2006 um 00:04
    Zitat von "bitzel"

    ...
    find ich bis jetz eine gute lösung, wenn ich mir das richtig vorgstellt habe
    siehe bild


    ...

    warum versuchst du denn immer lautsprecher hinter die leute zu platzieren?
    es reicht doch, wenn der schall aus der richtung kommt aus der gesprochen wird.

    und ehrlich gesagt, bei nur 50 personen reichen wahrscheinlich 2 lautsprecher von vorne völlig aus... kannst ja zur not 4 nehmen, nur nicht hinter die leute!

  • Gaten/Kompremieren von Drums

    • wora
    • 15. August 2006 um 14:16
    Zitat von "joergs"

    Hi

    also die Musikrichtung ist Rock/Pop
    Welches Mic der Bass sollte wenn dann gegatet werden, die Grenzfläche oder das dynamische?

    ...


    ganz einfach:
    das mikro, über welches ein vielleicht vorhandenes nachschwingen der bassdrum störend wirkt.
    evtl. können das auch beide sein - oder keines.

    wenn die bassdrum gut gedämpft ist braucht man normalerweise kein gate, wenn sie aber "zu leer" ist kann es schon notwendig werden sie zu gaten.

  • Gaten/Kompremieren von Drums

    • wora
    • 15. August 2006 um 13:05

    gehe da mit kai weitgehend konform.

    es kommt sehr auf die musik an, die da gespielt wird.
    bei jazz wird eher nix gegated, bei heavy mucke darf auch die bassdrum ein hörbares gate bekommen.
    mit hoher wahrscheinlichkeit musst du die toms gaten, wenn die mikros in den trommeln sind nehmen sie das ausschwingen besonders gut auf.
    kompression an den drums finde ich persönlich nicht so toll, ausser an der snare mach ich das nie. aber das ist mal wieder geschmacksache...

  • Frequenzbänder (bereiche) von verschiedenen Instrumenten

    • wora
    • 15. August 2006 um 02:45

    ich finde die seiten von herrn Sengpiel ebenfalls hilfreich.
    als ich angefangen habe live zu mischen, hatte ich auch erstmal keinen plan von frequenzverteilungen und habe mir dann halt viele bücher angeschafft. das internet war damals noch kein thema.
    sogar heute nutze ich ab und an noch solche tabellen wenn ich z.b. mal wieder lange zeit ein bestimmtes instrument nicht mehr vor der nase hatte.
    mit der zeit bekommt man dann schon raus, was nützlich ist und was nicht. und es kommt ja auch immer ein bisschen auf das instrument sowie den musiker an, welche einstellungen am besten greifen.

    natürlich muss man live zum teil ein bisschen anders arbeiten, aber solch eine wissensgrundlage kann auf keinen fall schaden - sondern regt eher zum experimentieren an wie ich finde.

  • Der große Hall...muss weg!

    • wora
    • 15. August 2006 um 02:04
    Zitat

    ...Grundsätzlich gilt: die Hauptbeschallung möglichst hoch von vorne auf das Publikum herabstrahlend, damit die Zuhörer

    1. möglichst viel Direktsignal abbekommen
    ...


    ich glaub da hat sich ein kleiner denkfehler eingeschlichen.
    wie wir ja alle wissen, ist der hallradius in so einem halligen raum extrem kurz. höchstens wenige meter...
    abhilfe schaffen lautsprecher mit sehr hohem bündelungsgrad, dann wird das direktschallfeld erweitert. das kann man mit den entsprechenden formeln ja errechnen.
    wenn wir diese LS aber sehr hoch hängen, verlieren wir diesen vorteil wieder und regen mehr raum an als wir wollen.
    vor allem wenn wir direktstrahler wie die genannten HKs benutzen (das ist keine abwertung des herstellers sondern grundsätzlich ein physikalisches problem) wird das nicht gut funktionieren.

    die oben abgebildete beschallungslösung mit rund herum an den wänden positionierten LS wird nicht funktionieren, weil man so nur möglichst viel energie in den raum strahlt.
    wir wollen aber nur an den zuhörerplätzen energie haben, und zwar möglichst viel direktschall.

    man sollte übrigens den gedanken vergessen, das man den raum komplett ausblenden könnte. das geht nur mit kopfhörern, die natürlich ein ideales direktschallfeld erzeugen ... ;)
    sobald da aber ein lautsprecher schall abgibt, kommt der auch irgendwann von den wänden wieder zurück. egal wie man die da reinstellt, wenn jemand erzählt der hall wäre dann "weg" versteht er von seinem handwerk wahrlich nicht viel. hier gehts darum, möglichst viel schall beim zuhörer zu haben und in die anderen raumbereiche möglichst wenig. dann wird das auch erträglich...

    wenn ich die zeichnung einigermaßen verstehe, dann sitzen die leute ja nur auf ner fläche von sagen wir mal 5 x 10m

    drei lösungsansätze fände ich deshalb interessant.

    einmal die idee mit einem center-linearray zu arbeiten. stimmen sind ja eh mono...
    LAs haben bekanntlich in der vertikalen ebene sehr gute bündelungseigenschaften, was gerade in akustisch schwierigen umgebungen viele vorteile bietet. aber sie sollten auch schön lang sein (denke ab min. 2-3m wäre sinnvoll), sonst kommen diese vorteile nicht zum tragen. für diesen zweck reichen auch 1x8" oder sogar kleiner völlig aus (z.b. Nexo Geo oder HK Cohedra Compact).
    allerdings könnte das in den aussenbereichen schon knapp werden, da die bestuhlung ja eher breit als tief angelegt ist.

    nächste idee: eine beschallung (geflogen wäre schön) vor den ersten sitzreihen nach hinten zeigend mit relativ kleinen boxen (8" oder so). lomids wirst du da eh nicht brauchen, davon hat der raum sicher genug.
    5m tiefe sollte man bei einem kurzen beschallungsabstand auch mit nem 8"er problemlos hinbekommen. zur not, wenns billiger sein muss kann man die LS auch auf stative stellen.
    falls ihr hier eure 15"er einsetzen wollt, betrachtet den abstrahlwinkel. der ist bei so ner box ja enger als mit ner kleinen, das heisst man benötigt dann mehr speaker über die breite.

    die optimalste direktschallwirkung hätten wir aber, wenn wir die speaker direkt zwischen die stuhlreihen bekommen, z.b. Control1 sollten dafür ganz praktisch sein. dazu müssten aber die stuhlreihen einigermassen fest sein, um die verkabelung gut unterzubringen und die boxen zu befestigen. damit hätte man den geringsten gesamt-energieeintrag in die halle.


    die anregungen der kollegen, mit möglichst viel molton zu arbeiten sind natürlich sehr gut und können das ergebnis noch verbessern. evtl. könnte man bei einem schallharten boden noch über eine teppichfläche an den sitzreihen nachdenken, das macht vor allem die einstellarbeit ohne publikum deutlich einfacher.

  • Gesangsmikrofone...

    • wora
    • 15. August 2006 um 00:37

    hallo olli,

    die von dir beschriebenen AKG mikros kenn ich nicht, kann dazu also nix sagen. möglicherweise kann man mit anderen kapseln schon noch was rausholen, doch fehlt mir hier der vergleich.
    vielleicht sind aber auch die von euch verwendeten monitore oder deren aufstellung problematisch...?

    eines spricht allerdings sehr dagegen:
    beim sänger Nr. 1 funktioniert ja offensichtlich alles.
    dann liegt das problem in der hauptsache wohl am sehr geringen pegel des 2. sängers.
    ich kenne sowas auch, vor allem bei hobbybands gibt es manchmal solche probleme.
    dazu kann man sinnvollerweise nur empfehlen, das er vielleicht mal ein bisschen gesangsunterricht nimmt um ein bisschen mehr pegel aus seiner stimme zu bekommen. denn in einem solchen fall hilft auch besseres material in der regel nicht viel weiter, das problem sollte an der wurzel angepackt werden. denn wo nix ist kann auch nix verstärkt werden...

    wenn er partout ablehnt seine stimme auszubilden, dann hilft zumindest für den monitorbetrieb eventuell ein inEar system weiter. einfach mal ausprobieren, dabei kann man auch andere mikros testen.

    kleiner tipp am rande: wenn ihr pro mann einen monitor verwendet dann nimm eine niere, bei zwei monitoren pro sänger ist eine superniere besser geeignet.

  • Wann muss ich den LINE (PAD) Schalter drücken ?

    • wora
    • 12. August 2006 um 13:15

    das kommt auf die interne architektur der signalwege an.
    für alle mischpulte gibt es einen sog. signalflussplan, da kann man ersehen wie was verschaltet ist.
    bei manchen pulten muss man in der tat den PAD drücken, um die klinkenbuchse zu aktivieren.
    der PAD (in deinem pult dann -20dB) ist aber in erster linie dafür gedacht, starke eingangssignale abzuschwächen.

    es gibt auch pulte ohne PAD, aber bei denen sollte man immer ein paar pegeldämpfer bereithalten, denn wenn richtige pegel kommen (im extremfall +18dB vom rundfunk) sind die schnell überfordert (z.b. midas venice)

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