dito!!!
doch wenn martin-audio diese eckwerte freigibt, sollte der bass wenigstens nicht kaputt gehen.
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doch wenn martin-audio diese eckwerte freigibt, sollte der bass wenigstens nicht kaputt gehen.
aha. na dann ham wir´s ja jetzt geklärt :oops:
es hat sich zwar schon erledigt, aber es ging um einen job mit nem PM5D...
ging´s hier nicht ums M7CL?![]()
wie? es gibt mittlerweile kritik an der C-serie?
vor wenigen jahren durfte man sowas gar nicht aussprechen, da war man sofort abgestempelt als ohrenloser spinner der keine ahnung hat ![]()
ende OT.
Zitat von "Sascha-Kohl"Ganz meine Rede.
Wenn schon digital, warum dann wie bei nem Analogen Pult arbeiten ?
nun ja, die analogen pultoberflächen sind bei heutigen pulten eigentlich recht sinnvoll gestaltet - und vor allem kann sie jeder bedienen weil man die logik dahinter versteht.
warum sollte man sich also nicht erstmal an ein funktionierendes vorbild halten? das ist doch durchaus sinnvoll.
Zitat von "kunibert"also ich habe verstanden, dass die software mir also relativ gleiche pegel liefert und dass die lautstärke trotzdem unterschiedlich sein kann, da sich die pegel in verschiedenen frequenzen abspielen.
was macht denn jetzt ne pa kaputt was verzerrt da?
wenn die einzelnen lieder im pegel angelichen werden, nehmen wir ein track von cd mit einem pegel 97 db und ich reduziere diesen pegel auf "standard 89 db" ist das lied etwas leiser.
ist es nun besser die pegel möglicht hoch gegen hundert zu bringen um ordentlich was aus der pa rauszuholen oder lieber mit 89 db und die endstufen etwas mehr aufdrehen.was verzerrt jetzt (oder clippt) und was macht die boxen kaputt?
also der PA sollte es egal sein, welche frequenzen den maximalpegel haben. schliesslich sollte sie möglichst linear übertragen.
anders verhält es sich mit den ohren, die z.b. auf signalanteile im mitteltonbereich wesentlich empfindlicher reagieren als auf bässe oder höhen (siehe Fletcher-Munson Diagramm, das ich jetzt eigentlich auf den forumsserver laden wollte - aber irgendwie nicht hinbekomme)
wenn eine PA gut eingestellt ist und über die entsprechende qualität verfügt geht da nix kaputt. höchstens durch grobe fehlbedienung, das hat aber erstmal wenig mit dem pegel des eingangssignales zu tun, den kann man ja am mischpult anpassen.
odda nich?
Zitat von "KaischeKS"Wenns weiter hilft, kann ich Itunes empfehlen. Dort kann man einstellen, das Itunes die Pegel aller Lieder im Programm angleicht. Hab ich bei mir auch gemacht, funktioniert einwandfrei.
Grüße,
Kai
ich benutze für hintergrundmusik auch seit längerer zeit meinen iPod. auch ich habe "lautstärke anpassen" gewählt und trotzdem gibt es songs die lauter wirken als andere.
wollte das auch gerade checken, irgendwie krieg ich weder über WS-FTP pro noch über meinen SpeedCommander eine verbindung hin...
gerade ist mir was eingefallen, was ich mir schon lange wünschen würde:
um bei kombiniertem FOH+MON mix vom FOH aus die kanalkompressoren nicht auf den monitor-sends zu haben, sollte man sie einfach "post-aux/pre-fader" schalten können.
dann könnte man jeden einzelnen kanal komprimieren wie man möchte und trotzdem ein sinnvolles monitorsignal liefern.
softwaremässig sollte das eigentlich kein problem darstellen...
warum bei so einem "problem" nicht vorgehen wie bei einem analogen pult?
man möchte also keine kompression auf dem monitor haben.
also fällt der kanalkompressor schonmal raus.
lösung:
man routet den kanal nicht direkt auf die summe sondern geht über eine subgruppe und komprimiert dann dort.
das geht auch im M7.
andere möglichkeit im M7:
man routet ihn nach dem fader (post-fader), dann geht das komprimierte signal nicht auf den monitor-aux, ist dann aber leider direkt fader-abhängig.
wenn ich über subgruppe gehe kann ich wenigstens entscheiden ob ich den kanalfader schiebe oder den subgruppenregler.
ich würde mir einen kanal-kompressor-einsatzpunkt "post-aux/pre-fader" wünschen, dann wär das alles kein thema!
eine vorschrift für die abhörlautstärke im studio gibt es keine.
aber z.b. von den tonmeistern werden 85dBA empfohlen.
einen gleichen lautheitseindruck kann man nicht erreichen, wenn man sich alleine nach dem durchschnittspegel richtet. da die spektrale schallverteilung je nach song unterschiedlich ist und z.b. jeder lautsprecher anders klingt, kommt es einfach darauf an welche energie der song in welchen frequenzbereichen hat.
so können duchaus songs mit gleichem gesamtpegel zu unterschiedlichen lautheitseindrücken führen.
der lautheitseindruck wird nicht in "dB" sondern in "sone" gemessen.
es wird dir also vermutlich nix anderes übrigbleiben als entweder die songs mit einem multibandkompressor totzukomprimieren (siehe optimod) oder jeden song einzeln über möglichst lineare lautsprecher im lautstärkeeindruck zu bewerten und dann leiser oder lauter abzuspeichern.
Zitat von "mischpultschorsch"...
Aber es zeigt auch, daß die Pulte die Prototypen-Erprobungsphase "etwas" voreilig verlassen haben. ...
das ist auch schon seit längerer zeit mein eindruck.
ich glaube das yamaha angesichts der ankündigungen anderer hersteller, digitalpulte zu präsentieren, die entscheidung getroffen hat das M7 möglichtst schnell im markt einzuführen.
wie gesagt, es kann durchaus marktentscheidend sein welches pult sich zuerst etabliert. in den vorstandsetagen solch großer hersteller denkt man halt anders als wir es vielleicht gerne hätten.
dennoch sehe ich ein gutes potential in diesem pult und habe auch schon ein paar durchaus positive erfahrungen gesammelt.
habe in erfahrung gebracht, das die firma Yamaha eine rückrufaktion wegen des wärmeproblems gestartet hat. dabei werden ein paar dioden ausgetauscht.
das zeigt immerhin, das man den beschriebenen fehler ernst nimmt.
Zitat von "Daniel Austria"...
der 01V96 kommt analog raus, das heisst du musst wieder auf digital um mit nem DigitalCore zu arbeiten und dann auf der Stage wieder auf analog...
das ist nicht ganz richtig, man kann auch die ADAT schnittstellen als outputs benutzen...
klecks
ich möchte nochmal ganz kurz zum thema preisverfall zurückkommen.
du zählst da Xl200, XL3 und PM3000 auf... das ist nicht ganz die selbe preis- und leistungsklasse wie das M7 und somit IMHO auch etwas unfair.
es ging hier um den vergleich mit ML4000. und so ein pult ist in naher zukunft mit sicherheit fast nicht loszubekommen. ich habe das jetzt schon mehrfach beobachtet, große analoge sind einfach nicht mehr gefragt.
was den preisverfall bei digitalen sachen angeht so bin ich der meinung, das eine bedienerfreundliche konsole auch in einigen jahren noch ihre freunde finden wird. es ist ja nicht so wie bei den anfänglichen digi-pulten, man hat da ja schon viel dazugelernt.
ich denke hierbei an meinen ersten CD player von 1983, einen Philips CD100. die bedienung war echt scheisse. dann habe ich mir 1986 einen neuen player gekauft, der sich schon genau so wie heutige geräte bedienen liess - und ich benutze ihn heute noch.
( ullix: mit dem preisverfall bei handys und PCs kann man das beileibe nicht vergleichen)
wenn yamaha sich konsequent um die verbesserung der software kümmert sehe ich das pult auch in einigen jahren noch als DEN standard in der mittelklasse. denn die konkurrenz ist noch nicht mal auf dem markt und yamaha verkauft so viele pulte davon, das sie mit der produktion kaum nachkommen.
genauso war es damals mit dem "MA Scankommander", er wurde zum absoluten standard weil es von der konkurrenz einige zeit einfach nix vergleichbares gab.
natürlich wird es in zukunft verbesserte bedienoberflächen geben - ich verweise jetzt mal auf das EAW digitalpult.
aber das ist definitiv eine völlig andere preisklasse.
das M7 wird es in der professionellen oberklasse sicher schwer haben, da wird es ja heute schon mit zum teil auch falschen vorurteilen belächelt. aber das ist auch nicht die zielgruppe...
ich bin auch der meinung, das sich bei der geringen kanalzahl ein digitales MuCo noch nicht lohnt.
welche kabellänge müsst ihr denn haben?
mit so einem pult macht man ja normalerweise keine großveranstaltungen.
die ausfallsicherheit ist mit einem klassischen analogen core höher als mit nem digitalen, da stimme ich markus zu. wenn ein digitales nicht funzt, dann geht gar nix mehr. bei analog spinnt höchstens mal ein kanal, ein totalausfall ist (fast) unmöglich.
die zeit der analogen pulte läuft in unserer branche definitiv ab, in wenigen jahren bekommt man ein ML4000 nachgeschmissen weil es keiner mehr haben möchte. das ist also mit hoher wahrscheinlichkeit keine gute investition für die zukunft.
meine empfehlung wäre hier auch das M7.
die behauptung, das es schlecht klingen würde kann ich nicht nachvollziehen.
natürlich ist der sound über eine gute Midas konsole feiner, aber ich habe mit dem M7 auch schon auf großen anlagen gearbeitet und bekam einen guten und offenen sound hin. das geht wirklich.
beim DM2000 habe ich schon mitbekommen das die drehgeber recht schnell abbrechen können, die potiachsen sind aus kunststoff. es ist halt ein studiopult. wie die potis beim M7 ausgeführt sind weiss ich (noch) nicht.
mit dem ebenen-jumping beim DM2000 und beim PM5D kann sich auch nicht jeder anfreunden. ich gehöre auch dazu. IMHO ist der direkte zugriff auf die kanäle im livebetrieb ein großer vorteil (wenns mal wieder schnell gehen muss).
und die vollgestopften winz-bildschirme sind auch arge geschmackssache... der touchscreen des M7 ist dagegen recht schnell intuitiv bedienbar, ein großer vorteil wie ich meine.
die Dm pulte sind studiopulte, mit denen fremdmischer (vor allem anfänger) vor große probleme gestellt werden. man muss die teile wirklich aus dem ff beherrschen, wenns einigermaßen flott gehen soll.
das M7 ist da deutlich gutmütiger weil es von der bedienlogik her am ehesten an ein analoges pult erinnert.
was mir am M7 nicht so gefällt ist die "versteckte" funktion der dynamics, das ist am PM5D wirklich besser.
die effekte im M7 sind wirklich nutzbar und wenn man mal was besonderes haben möchte kann man immer noch externe effekte anschliessen.
bei 48Ch ist dann allerdings schluss. ich habe das auch schon ausgereitzt und für die streicher ein 01V96 als submixer verwendet. das ging ganz gut.
zu kritisieren findet man natürlich immer was, aber man hegt ja die hoffnung das yamaha die kleinen fehler in zukunft ausmerzt.
verschiedene pulte auszuprobieren ist natürlich sehr empfehlenswert!
analog geht von der bedienung her sicher etwas schneller, aber die masse der anderen vorteile sprechen einfach für die digitaltechnik.
Zitat von "oTon"Ich mische oft auf so einer Konfiguration (2-3 Q-Bässe pro Seite, 3 Q1 drauf, manchmal eine B2 drunter. Früher stand da eine C7, und im Vergleich klingt die Q im Welten besser, vor allem was die Auflösung angeht.
oh ja, die auflösung ist im vergleich zu den C7 wirklich eine andere klasse...
anhe:
hast du selber drauf gemischt oder waren das andere techniker?
ich könnte mir durchaus vorstellen, das es nicht am material lag sondern an der bedienung.
andererseits habe ich auch schon beobachtet das diesen speakern manchmal wahre wunder abverlangt werden, da sie als "linearray" angeblich ja viel weiter tragen als hornsysteme...
aber 3 tops pro seite tragen eben auch nicht weiter als ein herkömmliches system. und wenn dann versucht wird am FOH (bei 20m) ein richtiges brett zu fahren, fangen sie halt irgendwann mal an zu schreien.
Zitat von "ukw"Ihr guckt auch kein Fußball, was
doch.
der argentinien-krimi ist jetzt aber schon länger vorbei
puhhh...
zum thema:
wenn dein chef also sagt, das er die inserts symmetrisch verkabelt haben möchte, dann musst du halt ganz einfach für jeden ein- und ausgang ein symmetrisches klinkenkabel (oder klinke-XLR, je nach gerät) anschliessen.
fertich.
symmetrisch bedeutet min. 2 leitungen (+pase und -phase) und dazu meist noch einen schirm (ground).
wenn man ein symmetrisches signal unsymmetrisch anschliesst ergibt das einen pegelverlust von 6dB, den man mit den input-reglern der geräte bzw. mit dem threshold-regler meist locker aufholen kann.