also wenn ich die ursprüngliche frage richtig interpretiere, geht es um KLEINER, nicht um GRÖSSER.
nix für ungut... :wink:
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Neues Benutzerkonto erstellenalso wenn ich die ursprüngliche frage richtig interpretiere, geht es um KLEINER, nicht um GRÖSSER.
nix für ungut... :wink:
interessanterweise hat sich hier noch keiner über das entstehende phasing bei im 0°winkel direkt nebeneinanderstehenden topteilen beschwert.
und die rechtlich zulässige lautstärke eines solchen aufbaus in ohrhöhe lässt mit sicherheit auch keine höheren pegel zu... da hätte ne einfache hifi anlage durchaus genügt und auch sicherlich bessere klangliche ergebnisse erzielt.
hmm, das gibt mir wirklich zu denken... :shock:
ist das SM57 zu lang für die snare mikrofonierung?
manchmal ja...
abhilfe könnte folgender umbau schaffen:
mikro:
SM57
Klemme:
shure klemme
halterung:
beyerdynamic MKV87
werkzeug/material:
- metallsäge
- schraubstock
- schraubendreher
- lötstation
- heissluftpistole
- heissklebepistole
- messer
- bohrer
- dünnes mikrokabel (ca.20cm)
- schraube
- gaffa ![]()
arbeiten am mikro:
- mikrofonkopf abschrauben und die kabel ablöten (polung merken)
- XLR stecker ausbauen und ablöten
- mikrofonschaft an den oberen kabeln halten und mit der heissluftpistole so lange den metallschaft erwärmen, bis sich der innen befindliche heisskleber löst und die hülse vom eigengewicht nach unten fällt.
- metallschaft mittels metallsäge fachmännisch kürzen! (achtung: warm!)
- überflüssige heissklebereste mittels messer vom freigelegten übertrager entfernen (vorsichtig! bloss nicht ins tischtuch der mama schneiden!!!)
- dünnes mikrokabel an den ausgang des übertagers anlöten (na? welche seite war´s?
)
- übertrager an mikrokapsel anlöten
- gekürzte hülse und übertager zusammenbauen und mit heisskleber fixieren. (genaue vorgehensweise weiss ich nicht mehr
)
- schirm vom kabel an der metallhülse anbringen. ich hab das mit ner schraube gemacht, das bleibt aber jedem selber überlassen.
arbeiten an der MKV halterung:
- von hinten, oberhalb des schlittens der klemmvorrichtung, ein passendes loch für das mikrokabel in das zentralrohr der MKV bohren.
- mikrohalterung draufschrauben (z.b. original shure klemme)
- mikrokabel durch das zentralrohr führen, den original XLR-stecker vom SM57 anlöten und von unten ins rohr stecken.
PASST!
(man kann sogar die originale madenschraube verwenden, sofern man sie zu beginn nicht ins gras geworfen hat
)
- mikro in die klemme stecken und oben mit wunderschönem schwarzen gaffa abkleben...
fertich.
natürlich alles ohne gewähr!
noch das passende bild dazu:
so, und nun kann ich meine patentidee wohl in den harz kicken... :shock:
zur anwendung:
ich habe das ding seit über 4 jahren im einsatz und finde seither auch an jedem noch so zugebauten drumset einen passenden platz für das snaremikro.
EDIT: Bild auf den Forumsserver verschoben
zu meiner "netten bastelei" kann ich sagen, das ich diesen umbau seit über 4 jahren verwende und er sicher schon 100 gigs erlebt hat.
- in der tat ist der XLR anschluss unten in der MKV klemme.
da hat sogar der original XLR aus dem SM57 (samt madenschraube) gepasst ![]()
mir sind in der zeit genau zwei pannen unterlaufen:
- einmal ist mir die klemme von der snare weggefallen.
seither klemme ich sie so, das das mikro ohne die klemmkraft der feder auf die snare kippen möchte - und es ist nie wieder was passiert.
- auf dem dritten oder vierten gig ist mir mal das XLR kabel rausgefallen. seither achte ich drauf, das der stecker beim einstecken fühlbar einrastet. seither ebenfalls fehlerfreiheit.
das so umgebaute mikro passte bisher an jede snare und sogar an jedes noch so zugebaute drumset.
so, ich habe nun einen neuen thread mit der umbauanleitung erstellt.
sowas zum beispiel?
ich hatte jetzt grad keine snare zur hand ![]()
für die schnarre nehm ich seit jahren eigentlich nur noch das SM57.
habe lange immer wieder andere mikros probiert, von M201 über MD409 bis KM184(!)... das war alles erstmal toll, aber irgendwie kam ich doch immer wieder beim 57er an.
also ich sag mal: wenns damit nicht klingen will, braucht man ne andere trommel oder nen anderen trommler.
manschmaaal hilft auch ein bottom mikro...
für kleinere clubgigs nehm ich auch noch das Pro35x, dann bekomm ich über den kanal auch noch ein bisschen hihat mit...
wie gesagt, der empfindlichste bereich liegt bei 4kHz.
da in diesem bereich aber auch die häufigsten gehörschäden zu verzeichnen sind, hat man sich vielleicht auf einen wert darunter verständigt?
das ohr ist bei 1kHz ja auch nicht gerade unempfindlich...
( EDIT: uuups. jetzt gings gleich doppelt raus)
Zitat von "fschleif"... Das menschliche ohr hört ja bei 1K am empfindlichesten...
sorry, kleine anmerkung hierzu (off topic):
der bereich der grössten empfindlichkeit unseres ohres liegt bei etwa 4 kHz.
zugegeben, dies ist nicht bei allen kollegen gleich ![]()
nun ja, es hatte ja auch einen grund, warum man irgendwann mal dazu übergegangen ist ein loch ins resonanzfell zu schneiden.
dabei ging es genau um die angesprochene problematik, wie bekomme ich mehr attack ohne zweites mikro und mit geringerem übersprechen von der snare...
wenn ihr ausschliesslich rock/pop musik macht, würde ich dem drummer empfehlen das loch doch wieder reinzuschneiden.
aber es geht zur not auch ohne loch.
Zitat von "Seven"...Es lohnt sich auf ein Schoeps zu sparen
...hinter dieser aussage verbirgt sich die erfahrung, die nur ein user solcher mikros haben kann :wink:
in den heutzutage mit recht wenig dämmstoffen gefüllten bassdrums gefallen mir grenzflächen meist nicht. ich hoffe das sich diese mode im laufe der zeit wieder etwas ändert...
ganz zugestopfte kickdrums sind aber auch nix, es gilt einen guten mittelweg zu finden.
am weitesten verbreitet ist definitiv die kombination SM91(oder Beta91) und Beta52.
wenn die PA und der raum gut klingt und auch der kesselsound gut ist, kann man eigentlich mit allen momentan am markt befindlichen bassdrummikros einen vernünftigen sound hinbekommen.
natürlich gibt es bei verschiedenen musikrichtungen unterschiedliche anforderungen an den sound. eine extrem höhenreiche heavy-metal bassdrum 'a la metallica passt einfach nicht zu jeder musik, obwohl das manche kollegen offenbar völlig kalt lässt ![]()
ich bringe in letzter zeit mein wunsch-mikro meistens einfach selber mit (AE2500 doppelmembran).
ich denke auch drüber nach, ob ich mir in zukunft selber noch ein wenig noppenschaumstoff mitbringe... ![]()
ich habe im letzten jahr einige konzerte mit diesem mikrofontyp gemacht.
nur bei einer sängerin fand ich es nicht so prickelnd, es zischelte unangenehm.
aber ansonsten finde ich das 935 ein sehr gelungenes mikro.
ob es aber in zukunft auf der ganzen welt das bewährte SM58 ablösen wird, wage ich doch sehr zu bezweifeln.
bei AT gibt es seit ein paar jahren das AE4100, das man in die selbe klasse einordnen kann. das sieht auch noch wesentlich höherwertiger aus als das 58er, aber dennoch kennt es fast niemand.
alternativen zum 58er gibt es also mittlerweile einige, aber das shure ist halt schon ein paar jahrzehnte länger am markt, wodurch es natürlich wesentlich bekannter ist. aber darum gings ja hier nicht...
also als user ist es mir erstmal völlig schnuppe, wie der amp intern arbeitet.
für mich gibt es folgende hauptkriterien und zwar der reihe nach:
1. guter klang für geforderten einsatzzweck
2. guter klang!
3. reicht die leistung für den angepeilten zweck?
4. hohe zuverlässigkeit
5. preiswert? (nicht = BILLIG)
6. geringes gewicht (nur bei mobilen amps)
7. geringer stromverbrauch (nur bei mobilen amps)
ob das jetzt eine analoge stufe oder eine PWM stufe ist, ist mir wirklich scheissegal.
nach diesen kriterien lande ich z.b. sehr oft bei LAB...
in punkt 1 + 2 kenne ich noch keine PWM amps, die im hochtonbereich interessant wären. ich lasse mich aber auch gerne vom gegenteil überzeugen.
Zitat von "Atomkrafteimer"...p.s. das speiseteil heisst aber SE300 ^^...
...gemeinsam sind wir stark!
:wink:
Zitat von "Manuela"wenn ihr Meßgeräte mitnehmt - JA
ich denke mal, das wichtigste messgerät ist das ohr, und das sollte man immer dabei haben :wink:
kleiner tipp am rande:
wenn man auf das AKG speiseteil C300 die kapsel CK91 aufsteckt, so bekommt man ein C-391.
mit einer anderen kapsel wie z.b. der CK92 wäre es dann ein C-392.
bei schoeps ist es dann so, das z.b. die kombination aus speiseteil CMC6 und kapsel MK4 zur mikrofonbezeichnung CMC64 führt.
...bitte nicht falsch verstehen, wollte nur die logik erklären.
ich schliesse mich den vorrednern uneingeschränkt an.
da es sich hier um eine wirklich "amtliche" aufgabenstellung handelt, sollte da mit fundiertem wissen zur bauakustik herangegangen werden.
und da kann eigentlich nur ein bauingenieur entsprechende vorberechnungen durchführen.
alles andere wäre "try and error", was möglicherweise sogar noch höhere kosten mit sich bringt wenn dein club trotzdem keine abnahme seitens der behörde bekommt.
eines kann ich dir schon mal versichern:
gegen durch wände dringende tiefe frequenzen hilft nur eines wirklich sicher:
gewicht.
du brauchst also möglicherweise ne richtig dicke wand...
was die angesprochenen notchfilter angeht:
damit könnte man resonanzfrequenzen, die sich im bauwerk aufschaukeln, ein bisschen in den griff bekommen. davon darf man aber nicht ausgehen, denn das muss nicht unbedingt klappen. sowas kostet aber nicht so viel, das kann eigentlich jeder parametrische EQ...
back to topic?
ja, heut bin ich mal ein spielverderber
denn zu dem angesprochenen thema "flussrichtung in kabeln" fällt mir und so manch anderem sicher soviel böses ein, das sich ein eigener thread lohnen würde... aber dem hier sicher nicht gut tut.
auf jeden fall sollte man die idee, verschiedene amps an einer standard-box (12"/1"?) mal im vergleich zu hören für das nächste forentreffen vorsehen.
da gibt es dann bestimmt viele aaahs und ohooohs...
hatte am 2. weihnachtsfeiertag auch mal die gelegenheit, über so ein VRX zu mischen.
pro seite 5 tops.
das ist vom vertikalen öffnungswinkel für normale locations viel zu viel, aber die halle hatte nen balkon und da war das dann wiederum recht praktisch.
was mal wieder meine theorie bestätigt:
"es gibt keine schlechten lautsprecher, nur falsche einsatzzwecke" ![]()
also das mit den 10 tops hat mir wirklich spass bereitet, obwohl ich zunächst den eindruck hatte das mein letzter gig in der halle klanglich direkter war (12x GEO pro seite). mit voller hütte ging es dann aber echt gut.
zu den bässen kann ich nix sagen, weil der raum in dem bereich echt sch... ist.
die bässe standen auch noch oben auf der bühne, was für meine musiker gar nicht so toll war. es wurde dann auch gemeckert...
habe dann recht wenig bass dazugemischt, weshalb nun meine aufnahme ziemlich unbrauchbar ist :cry:
aber mit genügend tops pro seite verliert sich der hang zur schärfe, die ich bei dieser anlage bisher beobachtet hatte... das bestätigt die nächste theorie: "hubraum ist eben durch nix zu ersetzen" ![]()