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Chorabnahme

  • wtfits
  • 29. Dezember 2005 um 00:24
  • wtfits
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    641
    • 29. Dezember 2005 um 00:24
    • #1

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (26. Februar 2009 um 17:55)

  • wora
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    • 29. Dezember 2005 um 03:03
    • #2

    ich habe bisher ausschliesslich mit nieren/supernieren gearbeitet.

    mit kugeln hab ich bei beschallungen noch nix gemacht, könnte aber auch funktionieren. dann müssen die kapseln aber IM chor untergebracht werden, um möglichst wenig störschall aus dem raum aufzunehmen.
    das bedeutet wiederum evtl. deutlich mehr mikrofone, da die einzelnen kapseln dann ja weniger leute aufnehmen können. dies verschlechtert die empfindlichkeit wieder etwas, kommt auf die anzahl der mikros an ob das viel ausmacht oder nicht.
    aus optischen gründen könnte das interessant sein (keine mikros vor oder über dem chor), aber ansonsten kann ich mir nicht vorstellen das dies einen vorteil bringen soll.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • paranoize
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    • 29. Dezember 2005 um 05:58
    • #3

    Hallo,

    hab vor einiger Zeit mal Kugeln eingesetzt für einen Chor aus 5 Männern (klassisch ausgebildet) + 2 dramatische Rollen männlich und weiblich.
    Sender wollten sie nicht (weil sie sich häufig und schnell umziehen mussten), also musste ich mir was anderes überlegen; die Gruppe bewegte sich dabei - mehr oder weniger - über die gesamte Bühnenbreite (7m), genutzte Tiefe waren etwa 4m.

    Meine Lösung war in der Bühne mittig ein großzügig dimensioniertes (Kugel-) AB. Die Seiten hab ich jeweils noch mit einer Niere (hinter den Lautsprechern, leicht nach innen gerichtet, offaxis zu den Speakern) leicht gestützt. Verwendet wurden 2x Schoeps mk2 und 2x Schoeps mk4. Das ganze auf die PA gelegt und mit etwas Hall versehen (der vorhandene Raumklang entsprach nicht meinen Vorstellungen :wink: ).

    Kurzes Fazit des Setups:

    * Wirklich laut wirds mit Kugeln nicht werden, d.h. Voraussetzung ist ein aufmerksames Publikum

    * Monitoring ist de facto unmöglich (war aber auch nicht gewünscht, ich hab nur vor Künstlereintreffen aus reinem Interesse experimentiert)

    * Den Klang empfand ich persönlich als unglaublich gut, war richtig stolz :D Der Sound wirkte sehr natürlich und durch den Hall konnte ich ein sehr angenehmes akustisches Umfeld schaffen.

    * Vorteil ist gerade bei beweglichen Sängern, die sich um fixe Mikrophonpositionen verteilen, dass es keinen Nahbesprechungseffekt gibt, wodurch der Klang deutlich gleichmäßiger bleibt.

    Gruppe, Auftraggeber und Publikum waren jedenfalls mit der Lösung vollauf zufrieden; ich würde es - für meinen Teil - bei entsprechendem Umfeld gern wieder einsetzen...

    Hoffe etwas geholfen zu haben,
    lieben Gruß Armin

  • atomkrafteimer
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    • 4. Januar 2006 um 08:02
    • #4

    moin

    hab auch schon mit diversen mics an chören experimentiert.
    ebenfalls auch die C391er mit CK91 aufsatz, aber mein absoluter liebling für solche zwecke sind mittlerweile die Pro 37 von AT. ebenfalls nieren, aber nicht so koppelanfällig und klanglich absolut zufriedenstellend.

    kugeln kann man bestimmt einsetzen, nur ich halte ich die für wenig praxistauglich, da die meisten bühnen einfach nicht die möglichkeit zum einsatz liefern. pfeifft i.d.R. zu schnell und gibt u.U. auch noch andere probleme.

    was man aber auch einigermaßen prima (abhängig von chor und ort) nutzen kann sind generell großmembraner, aber nicht als kugel.

    Wer laut ist hat noch lange nicht recht ...
    ... aber die größere PA

  • wora
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    • 4. Januar 2006 um 10:31
    • #5

    kleiner tipp am rande:
    wenn man auf das AKG speiseteil C300 die kapsel CK91 aufsteckt, so bekommt man ein C-391.
    mit einer anderen kapsel wie z.b. der CK92 wäre es dann ein C-392.

    bei schoeps ist es dann so, das z.b. die kombination aus speiseteil CMC6 und kapsel MK4 zur mikrofonbezeichnung CMC64 führt.

    ...bitte nicht falsch verstehen, wollte nur die logik erklären.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • atomkrafteimer
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    23
    • 4. Januar 2006 um 10:50
    • #6

    oh, ups, ja hast recht wora. bin immer etwas schwerfällig was produktbezeichsnungsherleitungen angeht ;)
    p.s. das speiseteil heisst aber SE300 ^^

    nix für ungut

    Wer laut ist hat noch lange nicht recht ...
    ... aber die größere PA

  • wora
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    • 4. Januar 2006 um 13:30
    • #7
    Zitat von "Atomkrafteimer"

    ...p.s. das speiseteil heisst aber SE300 ^^...


    ...gemeinsam sind wir stark!
    :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Seven
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    • 4. Januar 2006 um 15:59
    • #8

    Für solche Sachen hab ich meist CMC 64 (die kombination aus speiseteil CMC6 und kapsel MK4 :wink: ) oder KM 184 in ORTF Ausrichtung genommen. Teilweise dann noch selbiges als Stützen.

    DAS sehe ich als einen Schritt weiter an, ausgehend von C 391B oder C 451. Es lohnt sich auf ein Schoeps zu sparen :!:

  • wora
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    • 4. Januar 2006 um 22:27
    • #9
    Zitat von "Seven"

    ...Es lohnt sich auf ein Schoeps zu sparen :!:


    ...hinter dieser aussage verbirgt sich die erfahrung, die nur ein user solcher mikros haben kann :wink:

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • Steffen
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    Beiträge
    1.817
    • 4. Januar 2006 um 22:58
    • #10

    Wir haben auch für nen großen Gospelchor die Erfahrung gemacht, X/Y-Mikrofonierung mit pro37 von AT für die Mädels, AE5100 von AT für die Herren der Schöpfung... Schoeps wäre das Non-plus-Ultra meiner Meinung nach, die AKG-Lösung hat mir noch nie gefallen, da gehen selbst bei den billigen pro37ern Welten auf...

  • andi-ulm
    Beiträge
    39
    • 17. Januar 2006 um 20:32
    • #11

    Kann nur zustimmen mache auch Chöre mit bis zu 6 AT Pro37R echt gutes Ergebnis.

    Andi

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