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Beiträge von wora

  • extreme Arbeitszeiten: was kann man dagegen tun? IDEEN?

    • wora
    • 25. Oktober 2005 um 10:48
    Zitat von "guessi"

    halte solche Aussagen für gefährlich, da die Preisgestaltung anscheinend regional SEHR schwankt!

    natürlich schwankt die preisgestaltung je nach region.
    aber nicht nur das, sie schwankt noch viel extremer von firma zu firma! ;)

    die grundaussage ist jedenfalls richtig, ohne eine gehörige portion wahnsinn und liebhaberei kann man diesen beruf eigentlich nicht ausführen. denn man darf ja eigentlich nicht nur die reine arbeitszeit vor ort rechen, wie oft sitzt man dann schon tage zuvor an kalkulationen, schreibt rider und mails wie ein wilder und telefoniert sich die ohren wund.
    diese zeit musst ja eigentlich noch dazugerechnet werden!
    oder kannst du das deinem kunden berechnen?

    als fazit kann man schon stehen lassen, das unser beruf einer der am schlechtesten bezahlten in der wirtschaft ist... was aber nicht bedeutet das es nicht noch schlechtere bezahlungen gibt.

    und wenn man dann noch regelmäßig 20 stundenjobs für so wenig kohle macht muss man sich doch zu recht fragen lassen, ob man einen an der klatsche hat.
    oder nicht?

  • Welchen Controller/Linedelay

    • wora
    • 25. Oktober 2005 um 10:36

    da die verzögerung in diesen geräten meist auf der digitalen ebene erfolgt, ist es dem prozessor wurscht ob er jetzt einsen oder nullen durchschiebt. der rechenaufwand bleibt ja gleich.
    in sofern wird sich an der performance nix ändern wenn der fifo speicher fürs delay etwas kleiner ausfällt.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 25. Oktober 2005 um 10:31
    Zitat von "mediennutte"

    ...in ein paar jahren wird es durch diesen lautstärkewahnsinn so rigorose gesetze geben bezüglich lautstärke...
    ...
    ich hoffe das die uneinsichtigen es nicht so weit kommen lassen das konzerte fast zur unmöglichkeit werden, weil die gesetze so streng sind...

    ich habe die vermutung, das es zu diesen lautstärkebegrenzungen unausweichlich kommen wird.
    denn eine einsicht ist bei den meisten kollegen leider nicht zu erkennen.
    eher das gegenteil scheint der fall zu sein.

    und das ständige auftauchen von diskussionen zum thema lautstärke zeigt doch überdeutlich, das es das problem wirklich gibt.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 22:32
    Zitat von "tonholg"

    :::ausserdem gibt es auch einige kollegen, die erstmal alles auf null db fahren, auch wenn das in einem kleinen club viel zu laut ist, nach dem motto :"wieso, ist doch alles im gruenen bereich", denen quasi das gespuer fuer einen angemessenen pegel fehlt...


    oh ja, davon kenn ich auch welche.

    im sommer hab ich auf nem kleinen open air nen kollegen (den ich eigentlich ganz gut leiden kann) darauf angesprochen, warum er denn bei seiner band so nen hohen pegel gefahren hat.
    er antwortete: "das war doch nicht zu laut"
    ich:" du hast am mischpult 106dBA gefahren, was glaubst du was da vor der bühne los war?
    er:"das ist doch ein linearray. da steigt der pegel nach vorne kaum an"...

    zur erklärung: das pult stand etwa 20m vor der bühne und das "linearray" bestand aus 3xQ1 pro seite! wenn man der theorie glauben darf, dann kann man bei so einer kurzen banane und dieser entfernung wohl wirklich nicht mehr von einem linearray sprechen. zu den unempfindlichen ohren gesellen sich also oft noch eine gehörige portion unwissenheit...

    was glaubt ihr, wie viele tonleute haben denn schon mal was von den hier viel diskutierten 99dBA LEQ gehört?
    der prozentsatz dürfte wohl an einer hand ablesbar sein...

  • Digitales Live Pult

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 18:21

    wieso touchpanel?

    also ich arbeite nun schon fast 10 jahre mit touchpanels (AMX im konferenzbereich) und rege mich mittlerweile immer auf, wenn man im display gezeigte funktionen ausserhalb auf den knöpfchen suchen muss. es ist ein gewöhnungsfaktor, die bedienung ist wirklich schneller und inuitiver.
    am schnellsten wäre vermutlich ein encoderrad an der einen hand und per finger der anderen hand am bildschirm die passende funktion dazu auszuwählen.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 16:59
    Zitat von "sunride"

    ...Aber bei 99db(A) Leq hat mein kein Ohrenpfeifen nach einem Konzert, oder lieg ich falsch?...


    kommt drauf an: wenn dieser pegel beispielsweise von piezo-hochtönern erzeugt wird kanns trotzdem hinterher pfeifen... bei einem klirrarmen system kann man hingegen auch höhere pegel ohne anschliessendes "pfeifkonzert" ertragen. so zumindest meine erfahrung.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 13:32
    Zitat von "sunride"

    ...By the way, was bringt so ein ipod an max. Pegel?...


    also 100dB schafft er mit sicherheit.

    Zitat von "sunride"

    ...Und gerade wenn es gut klingt, schätzt man einen Schallpegel doch geringer ein, als er ist.


    leider ja.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 13:23

    dann beobachte mal die jugendlichen, wenn man sie in der öffentlichkeit sieht haben die meisten wirklich immer einen hörer im ohr.

  • Digitales Live Pult

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 13:15

    simon&garfunkel:
    könntest du das bild bitte etwas kleiner machen?
    das sprengt ja echt den bildschirm, dann muss man bei nachfolgenden antworten die ohne zeilenumbruch geschrieben sind immer den bildausschnitt in der horizontalen verschieben. das ist echt lästig :D

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 12:13

    dabei ist der große modetrend mit fetten anlagen im auto doch längst vorbei. natürlich gibt es da noch welche, aber das sind lange keine 25%...
    daran allein kanns also nicht liegen.
    meines wissens nach summiert das ohr seine lautstärkeerfahrungen auf, das bedeutet wenn die ruhepausen nach lauten ereignissen nicht lange genug sind kann sich das ohr natürlich nicht erholen.

    ich habe als jugendlicher am eigenen leib erfahren wie das sein kann. damals kam der walkman auf den markt und ich habe mir einen gekauft. und dann hab ich mir quasi rund um die uhr laute musik gegeben, in der straßenbahn, im bus, auf dem fahrrad, nur auf dem moped nicht - aber das war auch alleine laut genug... dann habe ich am wochenende viel getanzt - und zwar immer direkt vor den boxen weils da am lautesten war.
    später mutierte ich dann zum DJ und hatte auch noch die macht über die regler... (am arbeitsplatz trug ich übrigens immer den gehörschutz, bei uns waren es eher wenige die ihn nicht trugen)
    das ergebnis ist ein tinnitus, den ich nun schon seit 25jahren mit mir rumtrage. mit beginn dieser erscheinung begann ich dann, weniger musik zu hören, später kaufte ich mir einen gehörschutz für fremd-veranstaltungen.

    ich kann mir also durchaus vorstellen, das die nutzung von iPod & CO an den gehörschäden die hauptschuld trägt. und den letzten dolchstoß bekommt das ohr dann durch die zum teil wirklich abartigen pegel in den heutigen diskos (mit ihren billigen klirrerzeugern) und liveveranstaltungen.
    und wer dann zu 100% sicher sein möchte das er nen schaden davonträgt, der baut sich auch noch ne richtig laute anlage ins auto, quasi als walkmanersatz...

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 02:48
    Zitat von "ADMIN"

    ...
    Stand "der verbreiteten Statistik" ist, dass jeder vierte Berufsanfänger bereits einen Gehörschaden hat.


    wow!
    stimmt das wirklich?

  • Welchen Controller/Linedelay

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 02:43
    Zitat von "Manuela"

    Bei einem Delay solltest du vor allem drauf achten daß es bis zu einer Sekunde kann...


    hallo manu,

    wie kommst du zu der einsicht, das ein linedelay eine derart lange verzögerung haben muss? stellst du deine erste delayline wirklich 350m weit weg?
    ich glaube mehr als 300ms sollten seltenst benötigt werden. zur sicherheit nimmt man vielleicht 500ms, aber mehr braucht man doch nun wirklich nicht.
    oder?

  • Mikrofone für Livegesang

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 02:28

    hast ja recht... es ist auch "nur ein gesangsmikro" :D

    ich hatte schonmal zu bedenken gegeben, das solch hochauflösende mikrofone leider auch recht viele geräusche aufnehmen, die man eigentlich nicht auf dem kanal haben möchte. das bedeutet das man sie auf kleinen und lauten bühnen vielleicht doch lieber gegen ein dynamisches tauschen sollte.

    tja, DAS mikrofon für alle anwendungsfälle wird es wohl nie geben. :(

  • Mikrofone für Livegesang

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 02:18

    also wirklich.

    jetzt vergleichst du aber wirklich nen porsche 911 mit nem 90PS passat.
    ein bisschen unfair, odda?? :wink:

    wenn so ein schweineteures mikrofon nicht eine wesentlich bessere performance bieten würde als alle dynamischen standard-mikros - egal ob von AKG oder Shure oder sonstwem - , dann wär ja echt was faul.
    das Neumann KM105 ist ohne frage im moment wohl eines der besten gesangsmikros für die bühne!

  • Soundcraft Spirit Live 4

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 02:07

    beim spirit8 war es möglich, durch umlöten von brücken die pre-fade-auxwege auch noch pre-EQ zu schalten.
    dadurch wurde allerdings die mute funktion für die entsprechenden auxe deaktiviert.
    villeicht rühren die unterschiedlichen meinungen daher...

  • Mikrofone für Livegesang

    • wora
    • 24. Oktober 2005 um 01:20

    also ich komme mit dem SM58 gut zurecht, auch wenn es hier offenbar ausschliesslich kritiker dieses mikrofons gibt.

    vom audix OM7 habe ich auch schon öfter positive wertungen gehört, nicht nur hier im forum. scheint also was dran zu sein, obwohl es ja eine ordentliche höhenanhebung hat.
    es ist aber auch mehr als doppelt so teuer wie das SM58, dann darf es natürlich auch besser sein ;)


    das AT6100 gefällt mir im vergleich zum AE4100 aber nicht, ich finde es klingt im hochton immer ein bisschen komisch.

    neulich hatte ich mal kontakt mit einem sennheiser-sender mit der 935 kapsel. das gefiel mir auch ganz gut. aber ein einzelner positiver gig kann erfahrungsgemäß trügerisch sein.

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 23. Oktober 2005 um 17:15
    Zitat von "ADMIN"

    ...Nun ja, und dann mischt man ein Festival, und der Techniker der ersten Band (die ja am meisten "beweisen" müssen...) macht's 10 dB lauter als nötig. Der Mischer der zweiten Band, versucht dann vielleicht, noch ein's drauf zu setzen, und wenn Du dann an die Reihe kommst, hat beim Publikum längt eine vorübergehende Vertäubung eingesetzt. Dazu vielleicht noch ein DJ, der die Pausen füllt, und auch Pegel jenseits gut und böse fährt. ...


    natürlich muss man manchmal schon etwas lauter fahren als einem lieb ist (vor allem in clubs), aber von einem gesetz das der nachfolgende act lauter zu sein hat als der vorherige habe ich noch nix gehört.

    man darf den topact dann ruhig auch wieder ein bisschen leiser machen, meist bekommt man dafür auch ein paar positive reaktionen aus dem publikum.


    DJ Detto:
    wenn es denn ein wirkliches evolutionsproblem ist, dann gute nacht deutschland (oder "westliche welt"?)

    ich brauche mir jedenfalls nicht "an die eigene nase fassen", denn blöde sendungen schaue ich mir einfach nicht an. dafür ist mir meine lebenszeit zu schade!
    dann schreib ich doch lieber sinnloses zeug hier ins forum ;)

  • Mikrofone für Livegesang

    • wora
    • 23. Oktober 2005 um 16:51
    Zitat von "djvomght"


    ...und im stillen Kämmerlein für Aufnahmen gibts nichts besseres als Gefell M7/CMV563...

    ...Drahtlos geht nichts über Sennheiser SKM 4031...

    ...Dazu kommt noch, daß Sennheiser die IMHO betriebssichersten Funkstrecken hat...

    mit solchen wertungen machst du dich unglaubwürdig.
    es gibt definitiv noch einige andere mikrofone auf diesem planeten, die es mit den von dir genannten typen aufnehmen können...
    sorry für off topic.

  • Anwenderfragen: Standard-Belegungen beim Yamaha M7CL?

    • wora
    • 23. Oktober 2005 um 16:42

    doch, es gibt delays für die outputs.
    nur in der software nicht...

  • Zu laute Konzerte?

    • wora
    • 23. Oktober 2005 um 02:42

    also ich versuche das im moment gerade etwas lockerer zu sehen.
    gerade die tatsache, das ich nicht so laut mische wie andere kollegen sichert mir meinen job bei einigen sehr guten musikern.
    angebot und nachfrage eben... ;)

    aber manchmal packt mich schon die verzweiflung, wenn ich mal dazu komme andere konzerte zu besuchen...

    bei gesprächen mit ganz normalen konzertbesuchern bekommt man nicht selten zu hören das konzerte heute oft als zu laut empfunden werden. und das sind die leute denen ich das objekivste urteil zutraue, denn sie sind nicht voreingenommen (von ausnahmen mal abgesehen: "ey, was soll denn der radau hier? lernt doch erstmal richtige musik zu spielen" - ihr kennt das sicher :roll: )
    insofern ist das positive beispiel mit rammstein wieder so ein beweis, das es auch anders geht.
    aber 92dB halte ich dann schon für etwas wenig, die 100-105dB von frank sind auch für mich das maximum des ertragbaren. auch bei AC/DC...

    ADMIN: meine pegelangabe bezieht sich übrigens auf das was der pegelmesser MOMENTAN anzeigt (A bewertet).
    mit LEQ kann ich während des mischens nix anfangen weil ich ja eigentlich erst NACH dem konzert weiss ob´s zu viel war...


    was die lautstärke auf der bühne angeht:
    mittlerweile haben ja doch einige musiker stöpsel in den ohren.
    einerseits ist das löblich, andererseits möchten sie dann doch einen "wohlfühlpegel" vom monitor haben - was einfach bedeutet, das der dann 10dB lauter sein muss.
    na, ob das der richtige weg ist? ;)
    ich kenne einige musiker, die das tragen von gehörschutz auf der bühne genau aus diesem grund verbieten. das finde ich gut.


    in der hoffnung, OHNE BEHÖRDLICHE EINMISCHUNG weiter arbeiten zu können...

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