es besteht die möglichkeit, die auxe auf "postEQ" umzurüsten.
soweit ich weiss sind das ein paar lötstellen...
ob nun pre- oder postEQ, beides hat eben seine vor- und nachteile.
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Neues Benutzerkonto erstellenes besteht die möglichkeit, die auxe auf "postEQ" umzurüsten.
soweit ich weiss sind das ein paar lötstellen...
ob nun pre- oder postEQ, beides hat eben seine vor- und nachteile.
ich sehe das folgendermaßen:
digitalpulte werden über kurz oder lang den markt für sich erobern, das ist klar.
klanglich sind sie mittlerweile deutlich besser geworden, ich denke für livesound auch gut genug.
es gibt ein paar wesentliche vorteile gegenüber analogem equipment:
1. geringerer platzbedarf
2. kürzere auf- und abbauzeiten
3. speicherbarkeit
alles andere können analoge frontplätze (nicht nur) meiner meinung nach immer noch besser.
aber die wirtschaftlichen aspekte spielen auch hier eine wesentliche rolle, deshalb haben die digitalen auf längere sicht die nase vorn.
das große problem der momentan verbreiteten digitaltische:
1. bedienung muss erlernt werden!
2. keine modulare technik - man muss also immer alles hinstellen was man hat, ob man es braucht oder nicht. dadurch ist es (im moment noch) teurer als analoges equipment.
aber vor allem der punkt 1 ist in meinen augen entscheidend.
die analogen konzepte wurden über jahrzehnte immer weiter perfektioniert und sind ausgereift - und vor allem: bekannt!
als mischer hat man so innerhalb weniger minuten die bedienung eines analogen frontplatzes im griff.
vor allem in festivalsituationen oder bei "kofferjobs" als bandmischer beitet natürlich das enorme vorteile.
das geht mit den meisten digitalpulten definitiv nicht!
eher im gegenteil, wenn man z.b. ein jahr nicht mehr mit einem bestimmten pult gearbeitet hat, kann man fast wieder von vorne anfangen. das kanns ja wohl nicht sein.
einzige (mir bekannte) ausnahme stellt das konzept von InnovaSon dar, die bedienung ist im prinzip wirklich clever und einfach und schnell zu verstehen. man müsste noch ein bisschen an den feinheiten arbeiten, aber das ist meiner meinung nach das beste konzept für die digitale zukunft. im PM5D ist das ja teilweise auch schon nachempfunden worden.
leider sind diese tische aber doch sehr teuer, so das eine weite verbreitung mit diesen modellen wohl kaum stattfinden wird. 50.000EUR und mehr sind für die meisten firmen keine kleinigkeit.
auch wenn man gegenrechnet das ein komplett ausgestatteter analoger frontplatz eben so teurer wäre... teuer bleibt eben teuer. bei den heutzutage gezahlten mietpreisen... aber da will ich jetzt nicht weiter drauf eingehen.
die idee von WW mit einer speicherkarte für das eigene setup, das man dann schnell mal laden kann finde ich sehr gut. das wär ja ein traum...
schlussendlich also mein fazit:
digitale pulte werden kommen, keine frage.
aber sie müssen in der bedienung noch wesentlich verbessert werden damit sie eine breite akzeptanz erreichen!
als gelernter funkelektroniker darf ich den beiden vorrednern zustimmen.
pes.dan:
wenn ich dazu eine kleine anmerkung geben darf:
es ging damals darum, das die frontplätze gerade bei kleineren VA´s immer öfter an plätzen aufgestellt werden, die weit ausserhalb der hauptbeschallungsbereiche liegen.
an diesen plätzen hat man dann eigentlich keine richtige kontrolle über den sound, den der großteil der gäste hört.
so kam es dann zu der aussage, das man dann eben einfach öfter ins publikum laufen soll um sich dort ein "bild" zu machen.
aber das ist oft nicht möglich, weil man sich nicht ständig durchs publikum kämpfen kann. irgendwann sollte man ja auch mal ein passendes delay setzen oder ein solo featuren... wenn man dann nicht am pult steht, wird´s echt schwierig diese aufgabe professionell zu erfüllen.
das man eine anlage zu beginn vernünftig einstellen sollte und im soundcheck auch mal die publikumsbereiche abläuft um probleme zu erkennen, halte ich dagegen für selbstverständlich.
die übertrager werden von ADT selbst hergestellt...
Zitat von "ProSound"@ wora
Hatte Dein Kollege vielleicht ein leicht veraltetes Betriebssystem, was USB nicht voll unterstützt? Ich denke da so an 98 oder sowas..?!?
soweit ich das noch in erinnerung habe war es win2k... ich weiss aber nicht welches servicepack installiert war.
aber wie gesagt, UA-5 dran und es ging problemlos.
hi, ich habe 5 jahre in einer festen location in karlsruhe mit einem spirit live 8 gearbeitet.
klanglich haben wir da selbst mit dieser kiste maßstäbe gesetzt, das bestätigen mir heute immernoch viele damalige gäste und musiker.
es gibt bessere pulte - keine frage.
aber wenn man damit arbeiten kann, dann klappts später auch mit was größerem :wink:
wenn du sowas gebraucht kaufen willst, solltest du es aber einem ausgiebigen test unterziehen. insbesondere die stereo-inputs fielen gerne mal auf einem kanal aus...
ich habe mir für diesen zweck auch eine ADT zugelegt und bin absolut zufrieden.
ich habe regelmäßig engen kontakt zu profi-saxofonisten, einige sind sogar meine freunde ![]()
saxofonisten welche nur jazz machen mögen clipmikros nicht so sehr.
im studio werden clips meines wissens auch eher selten benutzt.
alle anderen die ich persönlich kenne benutzen auf der bühne aber ausschliesslich clip-mikros und sind sehr überzeugt davon.
man hat damit einfach wesentlich mehr bewegungsfreiheit und der sound bleibt trotzdem immer gut...
gerade ein sich bewegender bläsersatz macht für´s auge was her und kann sehr gut ins bühnenbild passen. sowas geht natürlich nur mit clip-mikros.
ich habe beste klangliche erfahrungen mit den audio-technica Pro35x gemacht. auch feedbackmäßig ist es absolut stressfrei.
die AKG teile mag ich auch nicht so, die klingen mir nicht warm genug.
übrigens:
ich finde das featuren eines sax-solos ist eindeutig der job des mannes, der am FOH pult steht.
der musiker auf der bühne kann ja nicht wirklich wissen, ob und wie gut er sich jetzt vom rest abhebt... aus diesem grund steht ja das mischpult überhaupt im publikum.
ach soooo ... es geht mal wieder um DJ´s.
keine livemusik?
na, dann hilft möglicherweise ein limiter oder das ausbauen der gainpotis des mischpultes ![]()
ja, das sind widerstandsarrays...
hallo peter,
ich bin jetzt noch mal in mich gegangen und hab´s mental soweit verarbeitet :wink:
aber bitte lass mir doch ein bisschen meiner skepsis übrig.
ich muss mir das mal ganz genau anschauen, aus dem bild geht die mechanische lösung nicht so ganz klar hervor...
mein lieber peter,
ich finde deine wortwahl diesbezüglich ein bisschen überzogen.
ich habe negative erfahrungen mit derlei steckverbindungen gemacht, das kannst du mir ruhig glauben...
soweit ich mich erinnern kann, lagen die produkteinführungen beider pulte nicht sehr weit auseinander...
Zitat von "djkiwi_de"...Die kaputten Basslautsprecher haben definitiv zuviel Hub gemacht und auch die Schwingspule war dunkelbraun durch zuviel Hitze...
ich würde nicht beaupten, das die speaker "definitiv zu viel Hub" machen.
oder schlagen sie schon hörbar an? das sollte bei dieser leistung eigentlich noch nicht passieren.
ich schliesse mich den obengenannten meinungen nach mehr leistung an.
heutzutage weiss man doch, das professionelle lautsprecher eher durch zu schwache denn durch zu starke amps kaputtgehen.
die starke verfärbung der schwingspule kann auch dadurch entstehen, das der speaker nicht genug hub machen kann um die wärme über die ganze magnet-konstruktion abzugeben. so kann dann ein hitzestau entstehen, der die schwingspule auch mit geringerer ampleistung überhitzt.
was mir an den oberen bildern auffällt:
die ein- und ausgangsbuchsen sind anscheinend direkt auf die platine gelötet.
sowas wäre für mich ein grund, von einem kauf abzusehen.
da sind nämlich kontaktprobleme durch mechanische einflüsse auf dauer vorprogrammiert... das sagt die erfahrung.
die akustik des raumes und die von den rednern gelieferten pegel spielen hierbei natürlich eine sehr, sehr große rolle.
unter idealen bedingungen und mit idealer auswahl und positionierung der lautsprecher kann man schon recht gute ergebnisse erzielen.
klar.
aber mal ehrlich:
wie oft findet man sie vor, die idealen vorraussetzungen ?? :wink:
stimmt:
so gut wie nie!
aus diesem grunde werden natürlich von den leuten, die sowas schon öfter gemacht haben, headsets bevorzugt.
sie erlauben deutlich höhere feedbackabstände und klingen deshalb auch besser.
wer natürlich in einer location arbeiten kann, die beste vorraussetzungen bietet, der kann sich wirklich glücklich schätzen...
ja, es hat schon seinen grund, warum bei musikproduktionen die mikros nicht am hemdkragen getragen werden :wink:
auch bei film und fernsehen sind hier handmikros üblich, ab und an sieht man auch ein headset oder bei musicals - wie tobias erwähnte - an die stirn oder die backe gepfriemelte mikrofone.
eine normale lavalier-position an der krawatte ist hier nicht möglich.
das hat eben physikalische gründe, die lassen sich so leicht nicht austricksen.
wenn dein veranstalter unbedingt darauf besteht, dann kläre ihn wenigstens auf das man dann unter umständen nix versteht.
dazu müsste man eigentlich noch wissen, ob die signale im selben raum über lautsprecher wiedergegeben werden sollen. das ist nämlich nicht ganz unkritisch.
diese mikrofone sind ja eigentlich nur für die aufnahmesituation im fernsehstudio entwickelt worden, da gibt es keine feedbackprobleme.
hier klingt natürlich ein mikrofon mit kugelcharakteristik am besten.
gute mikrofontypen hierfür:
DPA (Typ fällt mir gerade nicht ein)
Sennheiser ME2 (oder MKE2?)
Shure WL183
AudioTechnica AT 803
bei verwendung von lautsprechern im raum funktionieren unidirektionale typen in der regel weitaus besser, wenngleich die arbeit unter diesen bedingungen auch oft sehr grenzwertig ist.
gute mikrofontypen hierfür:
DPA (Typ fällt mir gerade nicht ein)
Sennheiser ME4
Shure WL184
AudioTechnica AT 831
na also, dann ham wir´s ja jetzt... ![]()